Nach einem Jahr glutenfrei wieder normal essen?

    Hallo,


    ich habe mich aufgrund von Panikattacken ein Jahr glutenfrei ernährt, da ich damals nicht akzeptieren konnte dass meine Herzinfarksymptome wirklich nur von der Psyche kommen sondern dachte es MUSS einen körperlichen Auslöser geben. Also hatte ich mir eingebildet dass es bestimmt von einer Lebensmittelallergie kommen muss. Auch im Internet gab es viel darüber zu lesen dass Gluten Panikattacken auslöst. Dies ist nun ein Jahr her, ich hatte trotz glutenfreier Ernährung noch Panikattacken und mittlerweile akzeptiert dass ich wohl keine Allergie habe. Kann ich nun gefahrlos wieder glutenhaltiges zu mir nehmen? Ich habe ehrlich gesagt Angst davor dass es mein Körper nach einem Jahr Entzug sozusagen nicht mehr verträgt. Hat sowas schon mal jemand gemacht vll im Rahmen einer Diät und hat es dann danach wieder problemlos vertragen? Ich hatte wirklich extrem streng verzichtet,und auf jegliche Spuren verzichtet. Hintergrund ist Weihnachten, meine Oma hat mir Kekse geschickt und ich bringe es nicht übers Herz diese nicht zu probieren.


    Danke und viele Grüße

  • 5 Antworten

    ich würde es da so halten, wie auch in anderen fällen, wenn man auf etwas länger verzichtet hat oder verzichten musste. wenn man zum beispiel eine langwierige darmgrippe hatte, tastet man sich ja auch wieder peu à peu an normales essen heran. ich würde langsam wieder mit glutenhaltiger nahrung anfangen.

    also nicht die ganze kekstüte auf einmal, sondern erstmal nur ein, zwei oder drei plätzchen. dann siehst du ja, ob das einen negativen effekt hat.

    genauso mit den übrigen sachen, nicht sofort einen riesigen teller nudeln, sondern eben zunächst eine kleine portion und dann langsam steigern.

    ich würde es da so halten, wie auch in anderen fällen, wenn man auf etwas länger verzichtet hat oder verzichten musste. wenn man zum beispiel eine langwierige darmgrippe hatte, tastet man sich ja auch wieder peu à peu an normales essen heran. ich würde langsam wieder mit glutenhaltiger nahrung anfangen.

    also nicht die ganze kekstüte auf einmal, sondern erstmal nur ein, zwei oder drei plätzchen. dann siehst du ja, ob das einen negativen effekt hat.

    genauso mit den übrigen sachen, nicht sofort einen riesigen teller nudeln, sondern eben zunächst eine kleine portion und dann langsam steigern.

    Genauso ist es. Langsam rantasten. Wenn man auf Zucker Beispielsweise Jahrelang verzichtet, bildet der Körper auch weniger Enzyme die Zucker verarbeiten. Da muss man dann Schrittweise wieder steigern damit der Körper seine Produktion wieder hochfährt. Wird bei Gluten vermutlich ähnlich sein und bei jeder anderen LEbensmittelgruppe auch. Auch die Darmflora und wer noch alles beteiligt sind, müssen sich erst drauf einstellen.

    Danke für die Antworten, dann werde ich mal so anfangen! Gestern hatte ich einen halben Keks gegessen und super vertragen (die sind sehr groß), heute wage ich mich mal an einen Ganzen! :) das Gute ist zumindest dass die Kekse dann sehr lange halten :)

    Ja, ich kann nicht sagen was "kleine" und "große" Mengen sind, erwarte aber nicht, dass der Körper da binnen Stunden oder einem Tag drauf raegiert und die Produktion aller nötigen Stoffe ankurbelt. Wenn der halbe Keks Deine aktuelle Toleranzschwelle wäre (vermutlich ist sie höher), dann solltest Du das eher ein paar Wochen so beibehalten bevor Du steigerst. Der ganze Keks wird jetzt aber noch nicht das Problem sein nehme ich an, nur so als allgemeiner Tipp.


    Wenn man von etwas einmalig zuviel isst, reagiert der Körper eher spontan mit Durchfall oder ähnlichem, als, dass er sich direkt umstellt auf "neue Ernährung". Wenn Du jetzt beim ganzen Keks bereits merken würdest, es ist zuviel, denk nicht gleich Du hast eine XYZ-Intoleranz (vielleicht passiert das auch erst bei 2 Keksen oder 3, oder noch mehr). Jedenfalls solltest dann einen Gang zurückfahren und langsamer steigern bis es ein normales Niveau ist (keine Ahnung was die normale Keksmenge ist die Menschen so essen ;-D).