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    Das passt doch aber dazu, oder? Würde die Hypothese bestärken, dass KHs die Verdauung lahm legen.

    Jepp

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    Reis macht fast niemandem etwas. Reagierst du darauf eindeutig?

    Habe ich ehrlich gesagt noch nicht mit größeren Mengen getestet.


    Wenn ich aber 1 und 1 zusammenzähle war meine bisherige Vermutung, dass Stärke schlecht ist und Zucker gut geht falsch. Ich vermute, dass Zucker genau so schlecht ist, wie Stärke und ich ihn nur nicht in so großen Mengen auf einmal esse. Denn als ich mal große Mengen davon gegessen habe wurde es ebenfalls ziemlich mies (Weihnachten zuletzt).


    Genauso habe ich 50g Glukose auf nüchternen Magen vertragen. Als ich schon was gegessen hatte aber nicht. Passt auch gut dazu. Und insgesamt passt es auch deutlich besser zur Dünndarmfehlbesiedlung. Ich scheine wohl keine extrem niedrige Toleranzschwelle zu haben, sondern reagiere nur aufgrund des Schwindels und der Benommenheit so empfindlich.


    Und wenn ich noch weiter drüber nachdenke, erzeugt ganz offenbar Eiweiß ebenfalls Blähungen. Allerdings scheine ich die durch die Magensäure-Tabletten ganz gut in den Griff zu bekommen, zumindest manchmal.

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    Wenn dir snikers gut tut, warum willst du das reduzieren

    Ein Snickers geht, wenn ich darüber hinaus noch irgendwas Süßes esse (auch Snickers) wird es direkt schlecht(er). Scheint wohl meine Toleranzgrenze zu sein. Ich vermute mittlerweile auch, dass Snickers so halbwegs geht (und andere Schokoriegel nicht).


    Einen vollständigen KH-Verzicht habe ich ja probiert und wieder abgebrochen, weil ich enormen Muskelkater bekommen habe (ohne Sport gemacht zu haben) und mich allgemein sehr schlapp gefühlt hab. Ich werde jetzt mal probieren mich an die Grenze heranzutesten, man muss es ja nicht direkt komplett weglassen.

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    Bist du auf Höchstdosis?

    Naja ich nehme es ja nur bei Bedarf, also manchmal auch 1-2 Tage nicht. Aber es kommt schon vor, dass ich auf Höchstdosis bin- ja. Sogar recht häufig. Soweit ich weiß ist das Zeug aber als recht harmlos einzustufen (oder nicht?)

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    Gibt es einen Arzt, der sich das alles in der Gesamtheit anschaut und eine Meinung dazu abgibt

    Ich kenne keinen guten. Hat bei mir derzeit auch keine Priorität, ich bin recht zuversichtlich, dass die Magen-/Darmbeschwerden des Pudels Kern sind.

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    Habe ich ehrlich gesagt noch nicht mit größeren Mengen getestet.

    Ich würde mal täglich einmal Reis essen. Evtl zusammen mit Huhn und Salat. Das ist die Ausgangsdiät bei Nahrungsmittelproblemen.

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    Einen vollständigen KH-Verzicht habe ich ja probiert und wieder abgebrochen, weil ich enormen Muskelkater bekommen habe (ohne Sport gemacht zu haben) und mich allgemein sehr schlapp gefühlt hab. Ich werde jetzt mal probieren mich an die Grenze heranzutesten, man muss es ja nicht direkt komplett weglassen.

    An die Grenze zu gehen ist sehr gut und unbedingt notwendig, evlt. mit Reis anfangen.


    ??Ich esse seit 8 Jahren keine KH außer einem Apfel pro Tag. Ich habe fast keine Kraft, bin nur mit ganz ganz viel Quälerei und unter reduzierten Bedingung arbeits- und alltagsfähig. Insofern: REIN, was geht, bis zur Grenze.??

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    Soweit ich weiß ist das Zeug aber als recht harmlos einzustufen (oder nicht?)

    Keine Ahnung, damit kenne ich mich überhaupt nicht aus.

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    Ich würde mal täglich einmal Reis essen. Evtl zusammen mit Huhn und Salat. Das ist die Ausgangsdiät bei Nahrungsmittelproblemen.

    Ja, aber das zielt vor allem auf Unverträglichkeiten auf einzelne Nahrungsmittel ab. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich da etwas habe. Nur dass ich Wurzelgemüse nicht vertrage wundert mich ein wenig.


    Naja rein was geht dürfte mir nicht so wirklich helfen. Ich kann essen was ich will (nur nicht unbedingt so viel ich will). Dann geht es mir halt verdammt schlecht...


    Habe ich ja jahrelang so gehandhabt, weil ich dachte die Ernährung hätte keinen Einfluss. Ich habe ja sogar das Völlegefühl durch Haferflocken zum abnehmen genutzt und mir ist auch nicht aufgefallen, dass wenn ich selbst gekocht habe meine Magenprobleme daher kamen, dass ich fast nur Vollkornprodukte und quasi kaum/kein Fett verwendet hab. Wird einem halt als gesund vorgegaukelt. Vollkommener Unsinn.

    Ok, das war heute mittag ziemlich fies. Ich lasse jetzt seit 2 Tagen die Reiswaffeln morgens und abends weg und das Snickers abends. Somit gibt es nur noch zwei Snickers am Tag plus das an KH was in Nüssen und den übrigen Sachen enthalten ist. Gestern habe ich mich gegen mittag und auch gegen abend schon mal etwas komisch gefühlt. Heute gegen mittag war ich dann aber komplett neben der Spur. Nicht wegen des Schwindels oder des Völlegefühls, sondern einfach nur sehr starke Benommenheit. Ging nach dem Mittagessen Gott sei Dank wieder etwas zurück.


    Nun ist die Frage: Reagiert mein Körper so auf den KH-Verzicht oder sind es die Bakterien? Es hat mich stark an das Gefühl erinnert das ich hatte, als ich Metronidazol genommen habe. Jetzt ist nur die kritische Frage für mich, ob das tatsächlich ein Warnsignal meines Körpers ist oder "nur" eine Die-Off Reaktion der Bakterien.

    Joah vielleicht war es auch vorher schon an der Grenze und durch den Verzicht auf 1 Snickers pro Tag und 2 Reiswaffeln (was schon fast einer Halbierung der von mir aufgesprochenen KH entspricht) war es einfach zu wenig.


    Klar es könnte auch etwas sein was ich gegessen habe, allerdings war die Reaktion die ich heute hatte/habe ganz anders, als wenn ich etwas unverträgliches esse.

    War gestern Abend noch schwimmen, dachte ich probier es einfach mal. Ging auch ganz gut. Abends hatte ich dann einen ziemlich starken Blähbauch. Hatte mittags frittierte chicken-sticks und pommes gegessen weil ich einfach die Schnauze voll hatte. Die ganze low-carb und low-fodmap Diät ohne durchschlagenden erfolg und nun eventuell mit noch mehr Problemen die ich dadurch bekomme.


    Der Blähbauch war dann heute morgen deutlich geringer. Ganz offenbar scheint Sport gut zu helfen. Werde ich versuchen noch weiter zu steigern.


    Ich werde jetzt versuchen den Zucker/die Snickers gegen als verträglich geltende komplexe KH (Reis und bestimmte Kartoffeln in geringen Mengen) zu tauschen. Wenn ich mich nicht ganz täusche habe ich genauso starke Probleme (wenn nicht stärker) wenn ich die gleiche Menge Zucker wie Stärke esse.


    Denke als Basis werde ich die Fast-Track-Diet probieren. Die Liste problematischer/unproblematischer Lebensmittel sieht recht passend aus.


    Habe heute nochmal mit dem Assistenzarzt aus der Uniklinik telefoniert. Er hat mittlerweile mit dem Oberarzt gesprochen, aber der weiß auch nicht so recht. Meinte Parasiten sollte man ausschließen und man könnte die Tests auf DDFB nochmal durchführen. Und er hat gefragt ob abgeklärt wurde ob es nicht doch psychosomatisch sei.


    Naja beim Psychiater war ich ja, der dann per Ausschlussdiagnose psychogenen Schwindel meinte. Ich selbst halte davon mal gar nix. Ich bin ein rational denkender Mensch und wenn er mir keinen einzigen Grund nennen kann (und es all meinen eigenen Beobachtungen widerspricht) dann werde ich es genau so ignorieren, wie die vermeintlichen CMD-Diagnosen und auch vielen anderen Unsinn den ich so erlebt habe.


    Für mich ist es sehr sicher eine DDFB. Ich frage mich nur woher und wie es weggeht.

    Bin heute darauf gestoßen, dass der Körper Eiweiß zu 50% in Glukose umwandeln kann, wenn er sich im Zustand der Ketose befindet. Das wäre dann wohl (meiner Meinung nach) eine mögliche Erklärung, warum ich seit ein paar Tagen (kurz nachdem ich die Snickers reduziert und somit sehr stark im low carb Bereich war) Nierenschmerzen bekommen habe. So wie ichs gelesen habe könnte die verstärkte Benommenheit zu dieser Zeit von den Nebennieren kommen, die dann nicht entsprechend mit Glukose versorgt werden.


    Naja heute mittag gab es jedenfalls zum Fisch rote Kartoffeln (sind laut Fast track diet halbwegs ok). Bisher ist nichts wildes passiert. Esse jetzt mehr Reiswaffeln. Habe dafür die Snickers reduziert (heute war es jewils nur ein halbes zum Frühstück und Mittagessen).


    Habe von der ketogenen Diät gelesen. Finde den Ansatz recht interessant, vor allem weil ich ja durch Eiweiß wohl auch ziemliche Blähungen bekomme (glaube aber nicht, dass Eiweiß die Quelle des Übels ist). Bleibt somit als einziger wirklich verträglicher Nährstoff: Fett. Überlege nun ob etwas dagegen spricht den weiter hochzufahren (ohne es zu übertreiben)

    Du weißt aber schon, dass es mehr als einen Tag braucht (selbst beim Fasten) um in die Ketose zu kommen? Insofern ist deine Theorie ziemlicher Unsinn. Der Wegfall eines Snickers hätte dich nie und nimmer in die Ketose befördern können. Zudem können die Nebennieren selbst nicht schmerzen.


    Im Übrigen ist es recht einfach den Beginn der Ketose festzustellen, wenn man das schon einmal bewusst erlebt hat beim Fasten. Es beginnt mit einem veränderten Mundgeruch/geschmack.


    Warum du so fest an der DDFB Theorie festhängst, ist mir auch schleierhaft. Richtig ist, dass eine DDFB trotz eines negativen Atemtests vorliegen kann.


    Aber deine "Versuchsreihen" und Schlussfolgerungen aus diesen passen nicht wirklich zu einer DDFB. Zudem hat die richtige DDFB immer eine Ursache. Die einzige mögliche Ursache, die man bei dir noch nicht spezifisch ausgeschlossen hat, ist eine (gering ausgeprägte) intestinale Dysmotilität und/oder verzögerte Magenentleerung. Da wärst du beim IKH an der richtigen Adresse. Aber das wolltest du ja auch nicht.


    Am ehesten klingt das für mich aber nach funktionellen Beschwerden. Das muss nicht zwangsläufig psychosomatisch bedeuten, auch wenn oftmals eine psychosomatische Komponente mit dabei ist; die Wahrheit ist, dass die Medizin keine zufriedenstellende Erklärung dieser mitunter belastenden, aber harmlosen Magen/Darmbeschwerdenn hat.

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    Du weißt aber schon, dass es mehr als einen Tag braucht (selbst beim Fasten) um in die Ketose zu kommen? Insofern ist deine Theorie ziemlicher Unsinn. Der Wegfall eines Snickers hätte dich nie und nimmer in die Ketose befördern können. Zudem können die Nebennieren selbst nicht schmerzen.

    Richtig, ich habe ja auch nicht für ein paar Tage wenig KH gegessen sondern für 2-3 Monate ca. 100g/Tag und bin dann runter auf 50g/Tag. Da halte ich das durchaus für möglich. Dass mir die Nebennieren schmerzen habe ich nirgendwo gesagt.

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    Warum du so fest an der DDFB Theorie festhängst, ist mir auch schleierhaft. Richtig ist, dass eine DDFB trotz eines negativen Atemtests vorliegen kann.

    Weil die Symptome halt sehr genau passen. Auch die ganze Beschreibung, wie man es beeinflussen kann, was schlecht ist, was besser geht etc etc. Mal ganz davon abgesehen dass der Laktulosetest deutlich zu früh positiv war, laut mehrere aktueller US-Veröffentlichungen wäre die Diagnose damit gestellt, nur in Deutschland ist das offenbar noch nicht angekommen.

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    Aber deine "Versuchsreihen" und Schlussfolgerungen aus diesen passen nicht wirklich zu einer DDFB.

    Inwiefern?

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    Zudem hat die richtige DDFB immer eine Ursache. Die einzige mögliche Ursache, die man bei dir noch nicht spezifisch ausgeschlossen hat, ist eine (gering ausgeprägte) intestinale Dysmotilität und/oder verzögerte Magenentleerung.

    Ehm bisher wurde da gar nichts ausgeschlossen. Alles was bisher gemacht wurde sind die Atemtests, eine Magenspiegelung und ein Sono. Eine Dysmotilität halte ich für die wahrscheinlichste Ursache, wobei ein Polyp wohl auch im Rahmen des möglichen liegen würde. Aber ohne positiven Test gibt es halt keine bildgebenden Verfahren...

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    Da wärst du beim IKH an der richtigen Adresse. Aber das wolltest du ja auch nicht.

    Ok jetzt willst du mich ärgern oder? Ich war da und habe sogar nochmal angerufen ob sie dort nicht die Behandlung übernehmen würden. Der Arzt meinte, dass sie so etwas dort üblicherweise nicht stationär machen würden und hat mir einen Brief mitgegeben in dem Untersuchungen empfohlen werden mit denen nun leider wiederum mein Hausarzt nicht viel anfangen kann. Ich würde mich dort liebend gerne behandeln lassen.

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    Am ehesten klingt das für mich aber nach funktionellen Beschwerden. Das muss nicht zwangsläufig psychosomatisch bedeuten, auch wenn oftmals eine psychosomatische Komponente mit dabei ist; die Wahrheit ist, dass die Medizin keine zufriedenstellende Erklärung dieser mitunter belastenden, aber harmlosen Magen/Darmbeschwerdenn hat.

    Sehe ich genauso. Die Tatsache, dass mir Metronidazol so gut geholfen hat und Xifaxan (bzw. der Placeboeffekt, da ich echt überzeugt von dem Mittel war) quasi gar nicht, ist für mich schon ein deutlicher Hinweis darauf, dass es eine körperliche Ursache hat.


    In 10-20 Jahren wird es wahrscheinlich eindeutig sein und ein Fall wie meiner wird direkt richtig diagnostiziert und behandelt. Doof nur, dass wir nicht so weit sind. Heute macht sich ja nicht einmal ein Arzt die Mühe zu gucken, was es denn sein könnte wenn das eine AB wirkt und das andere nicht. Und eine Untersuchung des Dünndarms um dort irgendwelche Veränderungen auszuschließen wäre auch mal ganz nett. So weit ich weiß wird Metronidazol ja auch bei Polypen gegeben (auch wenn ich nicht weiß, ob es dann schon nach 3 Tagen wirkt und vor allem ob die Wirkung nicht länger anhält).


    Beim Dickdarm sind alle immer direkt dabei und man bekommt schneller eine Spiegelung als einem lieb ist (scheint wohl gut bezahlt zu werden). Und ich verstehe auch nach wie vor nicht, was dieser blöde Glukosetest soll, wo die Glukose doch nach 2m vollständig aufgenommen ist und der Dünndarm 5m lang ist. Die Aussagekraft ist dann doch sehr stark begrenzt und das Ausschlusskriterium, das ich schon mal gehört habe (wenn der Test negativ ist, ist auch eine DDFB unwahrscheinlich) ist vollkommener Unsinn. Wurd mir sogar am IKH gesagt.


    Warum man nicht mal einfach einen gescheiten Laktulosetest mit H2 und CH4 Messung mit mehreren Stunden Laufzeit (wie in den USA üblich) macht, werde ich wohl nicht begreifen. Da besteht ein ganz massiver Wissensmangel bei deutschen Ärzten (und ja hier verallgemeiner ich bewusst).


    Habe jetzt jedenfalls wieder einen Termin beim Prof. für Gastroe. gemacht, der direkt meinte es wäre eine DDFB weil ich auch das Metronidazol reagiert habe und es von den Symptomen passt und er hielt Atemtests für nicht zuverlässig genug. Hatte mir damals die Xifaxan Behandlung vorgeschlagen, die dann ja nicht geholfen hat, mal sehen was er jetzt meint. Bevor ich aber nochmal ein synthetisches AB einwerfe hätte ich schon gerne den Ausschluss, dass da keine Veränderung ist.


    p.s. Der (Assistenz)Arzt von der Uniklinik wusste nicht einmal, dass Atemtests mit Laktulose gemacht werden. So viel zum Wissensstand rund um das Thema Reizdarm. Es sollte meiner Meinung nach eine der ersten (wenn nicht die erste Untersuchung sein), wenn Patienten angeblich Reizdarm haben sollten.

    Gerade vor dem Mittagessen hatte ich wieder die starke Benommenheit. Denke da ich heute morgen etwas zu wenig gegessen habe (dafür aber gestern nach dem Schwimmen etwas mehr). Ich weiß nicht wirklich wo es herkommt, denke zu wenig KH wären die naheliegendste Erklärung. Habe dann aber vorhin mal die Gelegenheit genutzt und den Blutzucker gemessen, da war alles ok. ":/ . Ich denke mal ein Vitaminmangel wie B12 oder so würde nicht so schnell kommen und gehen von den Symptomen oder?

    @ pelztier

    Was mich wirklich interessieren würde: Was würdest du an meiner Stelle machen? Also jetzt nicht provokativ gemeint sondern wirklich, weil ich es gerne wüsste, freue mich ja über jede Hilfe! :)

    Ich würde an deiner Stelle einen Magenentleerungstest (entweder Szinti oder Atemtest) machen. Um die Ärzte zu überzeugen, würde ich mal deine ziemlich gewagten Theorien bzgl Zusammenhänge beiseite lassen und nur sagen, dass du unter Völlegefühl leidest, nicht viel essen kanns auf einmal etc. Den Test auf DDFB würde ich erst einmal sein lassen - in D. bekommt man außer am IHK sowieso keine profunde Abklärung, und dann wird auch viel zusammengeschmissen, was nicht zusammengehört.


    Eine richtige DDFB ist eine ernstzunehmende Pathologie. Daher vermute ich bei dir auch keine wirkliche DDFB, sondern eine Dysbiose (ähnlich, aber doch nicht so gravierend wie eine DDFB). Eine richtige DDFB produziert gravierende Verdauungsschwierigekeiten/Malabsorption, eine massive Aufblähung des Darms und Gewichtsverlust. Deine Beschwerden sind dafür einfach zu gering. Um auszuschließen, dass doch eine geringgradige organische Funktionsstörung hinter deinen Beschwerden steckt, würde ich die Magenentleerungszeit bei dir bestimmen.


    Die Untersuchung der Magenentleerungszeit machen inzwischen auch außer dem IKH schon wenige Unikliniken in der Gastroenterologie. Ich verstehe aber auch nicht, wieso ein stationärer Aufenthalt am IKH nicht in Frage kommt, oder hat man dir diesen nicht angeboten, was natürlich sein könnte?

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    Ich würde an deiner Stelle einen Magenentleerungstest (entweder Szinti oder Atemtest) machen.

    Hm müsste ich, wenn ich Probleme mit der Magenentleerung hätte, nicht so Sachen wie Übelkeit und Erbrechen haben? Wäre jetzt jedenfalls meine Vermutung ohne mich mit dem Thema beschäftigt zu haben. Ich hätte eigentlich gesagt, dass mein Magen ziemlich robust ist. Außer dass er ganz offenbar so gut wie keine Magensäure produziert (kann das eigtl. eine dauerhafte Folge einer ppi-Einnahme sein?).

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    Um die Ärzte zu überzeugen, würde ich mal deine ziemlich gewagten Theorien bzgl Zusammenhänge beiseite lassen und nur sagen, dass du unter Völlegefühl leidest, nicht viel essen kanns auf einmal etc.

    Ist nen guter Tipp, ich hatte eh schon überlegt ob ich beim nächsten Mal nicht einfach nur die Hälfte erzähle. Das mit dem Schwindel und der Benommenheit bringt die Leute einfach in eine vollkommen falsche Richtung und ob ich sich da jetzt ein kausaler Zusammenhang beweisen lässt oder nicht ist mir mittlerweile ziemlich schnurz. Ich weiß, dass der Schwindel durch verspannte Muskeln kommt. Ich weiß, dass es sich dabei um Atemhilfsmuskeln handelt. Ich weiß, dass ich aufgrund des Völlegefühls nicht richtig atmen kann. Fertig.

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    Den Test auf DDFB würde ich erst einmal sein lassen - in D. bekommt man außer am IHK sowieso keine profunde Abklärung, und dann wird auch viel zusammengeschmissen, was nicht zusammengehört.

    Ja das stimmt wohl. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Glukosetest positiv wäre, wenn ich all meine Hilfsmittel für ein paar Wochen weglasse und mich "normal" ernähre. Nur geht es mir dann über längere Zeit ziemlich dreckig. Und das nur für einen Nachweis bzw. damit mir geglaubt wird? Nicht gerade zielführend...

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    Eine richtige DDFB ist eine ernstzunehmende Pathologie. Daher vermute ich bei dir auch keine wirkliche DDFB, sondern eine Dysbiose (ähnlich, aber doch nicht so gravierend wie eine DDFB). Eine richtige DDFB produziert gravierende Verdauungsschwierigekeiten/Malabsorption, eine massive Aufblähung des Darms und Gewichtsverlust. Deine Beschwerden sind dafür einfach zu gering.

    Absolut richtig, sehe ich genauso. Wobei für mich eine Dysbiose genau so zur DDFB gehört, wie eine organisch verursachte DDFB. Der Begriff bezeichnet ja ganz allgemein nur, dass im Dünndarm etwas ist was da nicht hingehört.


    Wobei ich eine Ergänzung habe: Ich habe einen recht ordentlichen Gewichtsverlust. Den konnte ich durch das Essen von Süßigkeiten (was sich auch negativ ausgwirkt haben dürfte) so halbwegs kompensieren. Aber es ist für mich nahezu unmöglich mein Gewicht zu halten, wenn ich auf Süßigkeiten verzichten soll. Ich schaffe es aufgrund des Völlegefühls einfach nicht ausreichend große Portionen zu essen. Und wenn ich mich auf mein Hungergefühl verlassen würde wäre es wohl noch schlimmer...


    Was verbirgt sich denn hinter einer gestörten Magenentleerungszeit? Hat das nicht auch eine Ursache? Und was wären die Folgen? auch zu viele Blähungen im Darm?

    Habe übrigens in den letzten Tagen meine Ernährung auf wenig KH und wenig Eiweiß umgestellt und nahezu keinen Zucker mehr. Dafür deutlich mehr Fett zu den Mahlzeiten.


    Mir ist aufgefallen, dass die Mahlzeiten nach denen es mir besonders schlecht ging, meist aus zu vielen KH bestanden haben (egal ob Stärke oder Zucker), durch zu viel Eiweiß (lässt sich durch Salzsäure-Tabletten aber deutlich lindern und ist harmloser als die KH) oder durch zu wenig Fett. Während Fett selbst jedoch vollkommen unproblematisch zu sein scheint, auch wenn ich größere Mengen esse und auch wenn ich das abends tue.


    Dementsprechend gibt es nun ziemlich viele Nüsse (Paranüsse, Walnusskerne, Pinienkerne und Macadamia). Überlege ob ich auch noch Samen mit dazu nehmen sollte wie Sonnenblumenkerne oÄ. Zu den Mahlzeiten gibts häufig auch noch nen EL Kokosfett.


    Überlege, ob ich mich nicht mal direkt über Paleo genauer informiere. Scheint da schon ziemlich angelehnt dran zu sein.