Das sind sehr wertvolle Erkenntnisse finde ich.


    In vielen Bereichen spielt die Psyche ein Rolle und umgekehrt auch, das geht jedem so. Und man kann auch immer Läuse und Flöhe haben. Die HWS Blockade sollte auf jeden Fall besser werden, aber das ist wohl eher "Mechanik" nötig.


    Ich muss/darf jetzt ein paar Wochen in eine Spezialklinik gehen, weil ambulant nichts wegen meiner Immunkrankheit greift. Der Dreh-und Angelpunkt ist vermutlich meine chemische Unverträglichkeit, daran scheitern alle Medikamentenversuche. Aber ohne Medis wird es nicht besser und ich bin nach wie vor nicht arbeitsfähig.


    In der Klinik gibt es kein WLAN und kaum Netz, ich melde mich also spätestens in ein paar Wochen wieder :-( .

    Hallo!


    Hellhörig wurde ich gerade durch den allerersten Post in diesem Beitrag wo von Schwindel und Benommenheit gesprochen wird...


    In anderen meiner Beiträge könnt ihr meine Beschwerden lesen, möchte euch nicht vollmüllen damit, lach...


    Jedenfalls habe ich auch oft 2-3 Stunden nach dem essen Übelkeit und/oder Bauchschmerzen... Allerdings fast TÄGLICH leide ich unter einer Art Schwindel, Ängstlichkeit und so wie matschig im Kopf... Ich lasse demnächst meine Schilddrüse überprüfen, allerdings habe ich auch schon oft überlegt, ob es Nahrungsmittel sein können...


    Ich möchte gerne austesten, ob es mir ohne Weizen, Gluten, oder , oder ... Besser geht?! Habt ihr Tipps wie ich das am besten angehen kann??? Und kann so etwas wirklich schwindel/Benommenheit machen? Lg

    Hi muhkuh!


    Ich will mich nicht erst durch den Thread mühen, erinnere mich aber, dass du mal von einer Zwerchfellproblematik berichtet hast. Wie ist das diagnostiziert worden? Geht das per Ultraschall oder ist bei dir ein MRT gemacht worden? Meine Beschwerden mit leichter Übelkeit und Benommenheit begannen nach einem übertriebenen Situp-Training, wo ich plötzlich starke Schmerzen links unterm Rippenbogen bekam. Tagelanger Durchfall folgte, der sich durch Flohsamen legte und der Schmerz trat in den Hintergrund. Benommenheit blieb jedoch. Und der Schmerz links tritt bei bestimmten Bewegungen noch auf. Nach dem Essen habe ich nach ca. 30-60 min. ziemliches Gluckern mit Extrasystolen. Nachts schrecke ich kurz nach dem Einschlafen auf, als würde mein Herz explodieren. Es kommt dann zu einem starken Herzaussetzer mit anschließenden "Blubb", als ob was im Verdauungstrakt festgehangen hat. Weiterhin zieht sich eine Verspannungsreihe vom oberen Rücken links bis hoch zum Kopfansatz links.


    Was hast du betreffs Zwerchfell bisher unternommen an Diagnose und Therapie?


    Grüße, Christian.

    Hallo,


    auch ich habe Sibo oder Ddfb genannt. Geahnt hatte ich es schon lange. Die Symptomatik ist im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Ich bin nur noch ein Strich in der Landschaft. Gestern hatte ich dann aber die Gewissheit. Ich möchte es mit der Methode von Dr. Allison Siebecker versuchen. Sie ist die führende Wissenschaftlerin auf diesem Gebiet und war viele Jahre selbst daran erkrankt. Sie weiß also, wovon sie spricht.


    http://www.siboinfo.com/


    Zwar auf englisch, aber bessere Lektüre gibt es meines Erachtens zu dem Thema nicht. Sie hat auch viele Beiträge auf youtube.


    Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Behandlungsform von ihr.


    VG, sandy69

    @ Apyrena

    Naja, aber die Verspannungen gehen halt sehr schnell zurück, wenn auch mal die Blähungen weg wären, das habe ich beim AB gemerkt. Gut möglich, dass ich es mit dem Metronidazol schaffen würde die Blockade raus zu bekommen, aber eine dauerhafte Besserung erwarte ich dadurch nicht.

    @ Bibi

    Ja das ist sehr typisch für Probleme mit Nahrungsmitteln. Auf med1 wird immer sehr gerne auf die Psyche als alleinige Ursache gedrängt, daher würde ich dir eher raten auf libase.de zu gehen. Und als Einstieg in die Thematik fand ich das hier sehr gut:


    https://www.amazon.de/Nahrungsmittel-Intoleranzen-Unverträglichkeiten-erkennen-damit-leben/dp/3830480172/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1472844250&sr=8-6&keywords=nahrungsmittelunverträglichkeiten

    @ user

    Naja es wurde bei einer Magenspiegelung ein kleiner Zwerchfellbruch entdeckt. Das wars dann aber auch, weitergehende Diagnostik wurde nicht gemacht. Wobei ich auch davon ausgehe, dass mir der Bruch keine Probleme machen würde, wenn ich darunter nicht so starke festsitzende Blähungen hätte. Wenn ich mal Durchfall habe (selten) ist das Problem jedenfalls nahezu weg.


    Die Stelle die du da beschreibst ist der Ort des Mageneingangs. Wobei die meisten Sodbrennen wohl eher in der Mitte haben (glaube ich, hatte ich selbst nie wirklich).


    Ich würde dir empfehlen mal mit einem Gastroenterologen drüber zu reden. Standard ist dann eigentlich ne Magenspiegelung und zur genaueren Untersuchung gibt es glaube ich noch Röntgenbreischlucken und ähnliches, aber da bin ich kein Spezialist. Kann durchaus sein, dass da beim Training etwas gerissen ist, ob es das Risiko einer Behandlung wert ist (ist bei Operationen in diesem Bereich soweit ich weiß nicht ohne), ist wohl noch eine andere Sache...


    Extrasystolen und was du beschreibst passen jedenfalls auch zum Roemheld-Syndrom. Einfach mal nach googeln.

    @ sandy

    Jepp, kenne ich, eine sehr gute Informationsquelle. Die Behandlung mit Rifaximin habe ich probiert (hochdosiert, zwei Wochen lang, auf eigene Kosten), ohne auch nur den kleinsten Erfolg. Geholfen hat nur das Metronidazol und auch nur so lange ich es genommen habe, danach war wieder alles beim Alten.


    Die pflanzlichen AB habe ich auch ausprobiert, jedenfalls auch einige davon, auch ohne Erfolg. Elementardiät habe ich die selbstgemixte Variante probiert und dreimal nach der ersten Mahlzeit abgebrochen, weil mir einfach unheimlich schlecht davon wird. Das ist keine Lösung, da ess ich lieber gar nix. Und ich bin was die Verträglichkeit von so Dingen angeht eigtl. schon recht robust.


    Naja aber ich denke mein Hauptproblem ist wohl auch, dass der Darm einfach viel zu träge ist. Vermutlich gar nicht mal unbedingt, dass zu viele Bakterien da sind (was dann aber aus der Trägheit resultiert)

    @ muhkuh

    bei mir fingen die Symptome während einer Schilddrüsenunterfunktion an. Ich hatte wegen galoppierendem Basedow eine Radiojodtherapie und viel danach in eine Unterfunktion, die die Ärzte der Klinik erst nach einigen Wochen in den Griff bekamen. In der Unterfunktion hat sich der Körper wie eingefroren angefühlt. Das Gehen, Handeln, Denken war verlangsamt und mit Sicherheit auch der Verdauungstrakt.


    Ab nächsten Dienstag bin ich in spezieller Behandlung in Marburg und werde nach und nach berichten können. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

    Huhu, bin wieder da. War leider nichts im KH. Der Arzt kannte nach zwei Wochen noch keine Diagnose von mir und hat keinen einzigen Befund gelesen. Dann habe ich Standardmedis bekommen, obwohl der per vorausgehendem Telefonat wusste, dass ich die nicht vertrage. Lediglich eine Infusion hat gut geholfen, aber die kann ich jetzt auch ambulant bekommen. Naja, es war insgesamt so unbefriedigend, dass ich dann wieder nach Hause bin.

    Entschuldige, habe hier ein paar Tage lang nicht reingeschaut.


    Oh mist, das tut mir Leid. Wie ist jetzt der weitere Plan?


    Von mir gibt es auch Neuigkeiten. War vorgestern auf anraten meiner Freundin- ja auch das ist eine Neuigkeit ;-D ;-D ;-D - bei einem anderen Gastroenterologen. Der hat sich alles in Ruhe angehört, als erster mal die Stelle auf mittlerer Höhe zwischen Bauchnabel und Brustkorb genauer angeguckt. Einen Ultraschall gemacht (wo soweit aber alles ok war).


    Er war sich sehr sicher, dass meine Probleme durch einen eingeklemmten Nerven kommen, der durch die Bauchmuskeln durchgeht. In dem neglischen Bild, das ich fotografiert habe heißt der "Anterior cutaneous branch". Soll laut ihm recht häufig sein und wird gerne übersehen, weil direkt überall irgendwelche Schläuche reingesteckt werden, ohne mal genauer zu schauen.


    Wenn es das wäre, wär das natürlich der Hammer. Würde einige Dinge ziemlich gut erklären. Bspw. warum es besser wird, wenn ich Situps mache, nachdem ich etwas unverträgliches gegessen habe. Oder warum es besser wird, wenn ich mich auf den Bauch lege. Naja mal sehen, man kann da wohl etwas Betäubung in die Bauchmuskeln injezieren, dann sollten die Probleme weg sein. Habe es leider nicht direkt machen lassen, weil ich danach noch arbeiten gehen wollte. Ärgere mich jetzt ein wenig drüber, denn jetzt muss ich drei Wochen auf den Termin warten.


    Naja interessant wird dann wohl, was man machen kann, um das wegzubekommen. Denn da weiß ich bisher nichts.

    Boa wow, das sind ja zwei gigantische Neuigkeiten. Erst mal Freundin... sehr geil... freut mich sehr!!! Und zweitens ENDLICH wohl mal ein Arzt, der Ahnung von der Sache hat. Was für eine Wohltat!!! Und klar, die Diagnostik und die Behandlung sind zweierlei Stiefel, aber trotzdem ist es gut, wenn man endlich weiß, was das für ein Ding ist, das man hat und nicht dauernd für blöd gehalten wird.


    Ich bekomme die KH-Infusionen möglicherweise ambulant weiter, eigentlich, aber meine Hausärztin kommt nicht in die Pötte und ich habe keine Ahnung, ob das wirklich klappt oder nicht. Aber die Welt wird das nicht bringen, vielleicht eine leichte Verbesserung. Dann habe ich Cortison für den Darm probiert (Budenosid), das war wegen der Zusatzstoffe eine Katastrophe. Dann habe ich ein Benzodiazepin probiert, um die Immunzellen ruhig zu stellen, aber das ist auch vom Gesamtzustand so schlimm gewesen (verschlechtert massiv meine Muskelschwäche), so dass ich das auch nicht nehmen kann.


    Mein allerletzter verzweifelter Arbeitsversuch nach einem halben Jahr Krankheitszeitraum ging schief, es war furchtbar und ich kann nicht mehr arbeiten, was mir sehr sehr zu schaffen macht. Ich muss jetzt in Frührente gehen.


    Unterm Strich ist also keine Behandlung möglich, ich bin arbeitsunfähig und weiter Rollifahrerin. Aus.

    Vielen Dank :-) :-) :-)


    Ja allerdings, das könnte alles ändern. Wobei ich mittlerweile auch ein gebranntes Kind bin, was solche Diagnosen angeht (erinnere mich noch zu gut an den toten aber unauffälligen Backenzahn, den ich mir ziehen lassen habe, weil der an allem Schuld sein sollte). Daher bin ich weiterhin skeptisch, bis es wirklich halbwegs sicher nachgewiesen ist. Einen gereizten Nerven kann ich mir jedenfalls sehr gut vorstellen, nur bin ich mir nicht sicher, ob es einer von denen an den Bauchmuskeln ist, meine Befürchtung ist, dass da irgendetwas durch den Zwerchfellbruch dauerhaft gereizt wird ":/


    Naja mal abwarten...


    Ach mist, das hört sich aber nicht gut an bei dir. Da muss es doch wirklich etwas geben, wodurch es sich bei dir bessert. Gibt es da ansonsten keine Spezialisten, die dafür in Frage kommen? Vielleicht nicht in Deutschland sondern im Ausland?

    So ein Dauerreiz wäre natürlich kacke und das muss auch ziemlich heftig sein, wenn es solche Auswirkungen hat. Nervenschmerzen hast du aber nicht, oder (Brennen oder so)?


    Spezialisten gibt es circa fünf in Deutschland, aber die Krankheit ist fast nicht erforscht, nicht heilbar und es gibt nicht mal Medikamente dafür.

    Ne heftig ist der nicht, er ist halt dauerhaft und das macht ihn nervig. Ein steter Wassertropfen auf den Kopf hat ja auch schon genug Leute bei der Folter in den Wahnsinn getrieben ;-). Kein Brennen, sondern eher dumpf. Naja mal abwarten :-)


    Hm und wie schaut es im Ausland aus?

    Hm ja das stimmt, aber die gibt es nie.


    Montag war das Sellink MRT. 60g Flohsamen essen (gibt was schöneres ;-) ), dann ne Stunde nicht aufs Klo, damit die Blase voll ist (das war wohl die größte Qual ;-D ), ab ins MRT, Atemkommandos und ne Spritze mit Kontrastmittel und Buscopan.


    Ergebnis: Alles unauffällig.


    Am Mittwoch gab es dann beim Gastroenterologen die Spritzen mit dem Lokalanästhetikum in den Bauch, um zu gucken, ob die Beschwerden dadurch besser werden. 4 cm lange Nadel bis zum Anschlag in den Bauch. Hatte echt Schiss, dass da etwas an inneren Organen getroffen wird ":/ . Naja aber alles gut gegangen :-).


    Tatsächlich war es dann so, dass die Atembeschwerden weniger wurden. Nicht komplett weg und anders als vorher, aber definitiv weniger.


    Für den Arzt war die Sache ja schon vorher klar und das für mich nur der Nachweis, dass es das ist.


    Jetzt nur das Problem: Es ist keine weitere Behandlung vorgesehen. Zumindest nicht von ihm. Vermutlich ist er da auch nicht der richtige für. Naja, muss mich mal selbst wieder informieren, bzw. Kontakt mit meinem Hausarzt aufnehmen, ob der weiß, was man da machen kann.


    Aber alleine die Tatsache, zu wissen, dass es daher kommt ist schon so viel wert..... ;-D ;-D ;-D . Ich begreife zwar noch nicht ganz, warum es offenbar durch Koffein schlechter wird (fühlt sich so an, als hätte ich Alkohol getrunken) aber naja... Vielleicht auch einfach eine weitere Reizung der Nerven

    Interessante Neuigkeiten!


    Weiß der Arzt nicht, was oder wie oder bei wem? Der hat doch die Untersuchung gemacht??? Der Hausarzt wird noch weniger wissen, oder?


    Wer weiß, was Koffein alles im Körper macht. Unempfindliche merken es vielleicht einfach nur nicht.