Pflanzliche "Milch"alternativen

    Hallo liebes Forum!!! *:)


    Ich bin nun schon seit längerer Zeit am Überlegen, generell mehr pflanzliche Produkte in meine Ernährung mit einfließen zu lassen. Ohne dabei komplett zum Vegetarier oder Veganer überzugehen. Da ich generell ziemlich viele Milchprodukte konsumiere, wäre es sinnvoll, an der Stelle anzusetzen.


    Nun meine Frage: welche pflanzl. Milchersatzprodukte (Art und Marke/ Laden) könnt ihr mir da empfehlen? Wie stark unterschieden sich zB Hafer-/ Reis-/ Mandel- oder Sojadrink vom tierischen Produkt? Müsste ich da bei den Nährstoffen (Calcium) Acht geben?


    Gerade beim Thema "Geschmack" bin ich mir auch nicht sicher, ob das das Richtige für mich sein könnte. Wie schmecken euch die o.g. Produkte? Bevor ich mir eine 1L-Packung mit nach Hause nehme und sie mir dann im Endeffekt überhaupt nicht mundet, wäre ich über ein paar "Geschmackseindrücke" eurerseits dankbar ;-) ;-D (auch wenn die Empfindung immer subjektiv ist...man kann ja mal einen Vergleich mit Kuhmilch stellen)


    Dankesehr, liebe Grüße! @:)

  • 46 Antworten

    Hui, dankesehr für die rasche und positive Antwort.


    Ja, Mandelmilch spricht mich alleine des Namens wegen schon sehr an...dann werde ich die auch gleich mal besorgen und probieren! :)^


    Dankeschön *:) @:)


    Jemand Erfahrung mit Hafer- oder Reismilch(drink)? Was haltet ihr vom Sojaprodukt?

    Kommt drauf an für was du die Milch nehmen willst.


    Ich brauch Milchersatz eigentilch fast nur in den Kaffee oder zum backen/kochen.


    Meistens mach ich Sojamilch in den Kaffee. Mal "natur", mal "Vanille". Manchmal aber auch Hafermilch. Mandelmilch hatte ich auch schon.


    Denke du musst einfach ausprobieren...die Geschmäcker sind da sehr verschieden.

    Die meisten Milchalternativen sind großzügig mir Nährstoffen angereichert. Achten muss man da auf (zugesetzten) Zucker, wobei sie im Schnitt fettärmer sind als Tiermilch.


    Gehts Dir nur um die Nährtwerte oder auch um die ökologischen Aspekte? Wenn letztere wichtig sind, dann ist Sojamilch keine gute Alternative, da der Sojaanbau sehr kritisch zu sehen ist, plus Import, Fahrtwege usw.


    Ich persönlich mal von all dem nur Hafermilch (Haferdrink – Milch darf sich das ja alles nicht nennen). Ich kaufe den von Kölln, weil ich das für eine gute Firma halte. Die Nährstoffangaben hab ich nicht im Kopf, aber ich schätze, wie auch Tiermilch sollte man das nun nicht literweise täglich trinken.


    Geschmacklich.. uff.. schwierig zu beschreiben. Mandelmilch schmeckt nach Mandeln. Ich finde den Geschmack irgendwie trocken, pappig, süß, nicht so meins. Reismilch habe ich nur einmal probiert, fand ich geschmacklich recht dünn. Sojamilch hat den typisch herben Sojageschmack, den man mag oder nicht (außer es wurde mit Süßungsmitteln nachgeholfen, dann schmeckt sie süß mit herbem Nachgeschmack).


    Hafermilch schmeckt mir gut – irgendwie kernig, brotig, die von Kölln ist leicht mit Vanille aromatisiert, das passt da gut, finde ich.


    Im direkten Vergleich mit Tiermilch schmecken alle weniger satt, was am hohen Fettgehalt von Tiermilch liegt.

    Dankeschön fürs Zuschreiben @:)

    @ a.fish

    Weil du es gerade ansprichst- ja, wenn, dann möchte ich natürlich auch auf den ökologischen Aspekt Acht geben. Sofern ich schon mehr Bewusstsein in meine Ernährung einbringe will, ists in meinen Augen ebenso wichtig, die Umweltbedingungen zu beachten.


    Ich suche die Alternative eher fürs Müsli morgens...oder einfach so zum Trinken (pur) oder für nen Kakao :=o


    Ohne die Produkte vorher gekostet zu haben, würde mich Mandel- und Hafermilch ansprechen. Dann werde ich erstmal eines der beiden besorgen und probieren...


    An den Geschmack wird mal sich mit Sicherheit auch gewöhnen, sofern es einen nicht vom ersten Schluck an ekelt ;-)

    Zitat

    Ich bin nur contra Soja, aufgrund der Folgen für die Landwirtschaft und den Klimawandel und so weiter.

    naja, ob man sich ne riesige Soja Monokultur hinstellt oder die gleichen Anbauflächen mit Hafer vollpflastert ... ist meiner Meinung nach gehoppst wie gesprungen.

    Zitat

    naja, ob man sich ne riesige Soja Monokultur hinstellt oder die gleichen Anbauflächen mit Hafer vollpflastert ... ist meiner Meinung nach gehoppst wie gesprungen.

    Das Problem ist ja nicht Pflanze, sondern die Anbaugebiete. Sojapflanzen werden in Deutschland nur in geringer Menge angebaut, weil das Klima und die Böden hier nicht gut dafür geeignet sind. Der absolute Großteil von Sojabohnen wird aus Südamerika eingeführt und dort führt der massenhafte Anbau zu ernsthaften Problemen. U.a. Abholzung des Regenwaldes für Landflächen, Verteuerung der Saat und Subventionierung der Preise, sodass heimische Kleinbauern aus dem Geschäft gedrängt werden, Patentierung von Saatgut, Verkauf von Terminatorsaat u.a. Dazu die Belastung der Umwelt durch lange Transportwege.


    Davon lassen sich nur einzelne Punkte mit dem Kauf von "Bio"-Soja vermeiden.