• Problem bei Bewältigung der Anorexie

    Hallo Ihr Lieben! *:) Aufgrund eines Problems, welches ich zur Zeit habe, habe ich mich neu hier angemeldet und würde euch um ein paar gute Ratschläge oder ein paar beruhigende Worte bitten. Ich fange einfach mal von vorn an: Seit einem Jahr leide ich an Anorexie, um genau zu sein sogar schon etwas über einem Jahr. Im Frühjahr 2015 beschloss ich etwas…
  • 69 Antworten

    Bei all diese Gewichtsschwankungen durch Wassereinlagerungen, Verstopfungen (bis sich das alles wieder eingependelt hat), etc. hat es mir unheimlich geholfen, mir vor Augen zu führen, wieviel Kalorien man zusätzlich zu denen, die man täglich verbraucht, aufnehmen muss, damit man überhaupt zunimmt. Dann erklärt sich nämlich fast von selbst, dass man so schnell nicht zunehmen kann ;-) .

    Ich meinte es so, dass jemand, der so wie Lola krankhaft fixiert ist auf sein Gewicht und schon nach einem Sahntörtchen wieder von Panik übermannt wird, wenn die Beine angeschwollen sind, prompt das Essen in Verdacht hat und nachfragt und man steigt darauf ein.


    "Kann das was ich gegessen habe, schuld daran sein?" sind für mich einfach die typischen Diskussion mit Magersüchtigen, wo es auch immer um Einzelheiten des Essens geht.


    Aber ich sag ja, ich weiß es nicht, es ist nur so ein Eindruck.

    Vielen Dank für die ganzen Antworten, aber ich muss dazu sagen, dass ich gar nicht mehr zunehmen muss, sondern schon Normalgewicht habe. Deswegen heute auch der Post zur Set-Point Theorie. Ich glaube, da haben wir etwas aneinander vorbei geredet ;-D


    Darum ging es ja überhaupt in diesem Beitrag, dass ich Angst habe ZUSÄTZLICH zu meinem Normalgewicht zuzunehmen... :-/

    Naja, aber nicht darauf einzugehen... dann würden wir sie mit ihrer Frage, die für sie echt bedrohlich ist, im Regen stehenlassen. So weiß sie jetzt, dass es eben NICHT von der Nascherei kommt.


    Ich kann sie halt verdammt gut verstehen und ich kenne diesen Zustand, in dem man ist, wenn man so eine Frage im Kopf hat.

    Ja, Delieè, jemanden im Regen stehen zu lassen, dass man das nicht will - ich denke, das ist sehr häufig der Grund, man möchte ja helfen. Und Danae, ist schon klar, das passt auch da hinein.


    Bloß halten die Beruhigungen leider nur kurz an. Ich wünsche Lola, dass es nachhaltiger bei ihr ist. :)*

    Das sind so Sachen, die einem leider immer und immer wieder gesagt werden müssen, weil man so misstrauisch ist. ;-)


    Das hat bei mir bei bestimmten Themen Jahre gedauert und da zweifel ich teilweise immer noch dran. Bei manchen Sachen muss man mich heute noch immer wieder dran erinnern, dass dies so und so ist.


    Das ist für Außenstehende schwer zu verstehen, glaube ich, aber manche Dinge, die für andere so nebensächlich sind, kommen einem selbst so lebensbedrohlich vor, dass man total in diesen Gedanken gefangen ist und jemanden braucht, der einen da rauszieht und ein bisschen "durchschüttelt".

    Ich kann Dé.liée nur zustimmen: Natürlich sollte hier nicht großartig über das Essen, Kalorien etc. gesprochen werden. Und ich bin immernoch der Meinung, dass man es aus der Krankheit nur schafft, wenn man in intensiver therapeutischer Behandlung ist.


    Und dennoch hat auch mir eine Sache in absoluten Panikmomenten geholfen, die hier auch angesprochen wurde: Um 1 Kilo zuzunehmen, muss man 7000 Kalorien ÜBER dem Bedarf essen.. Das schafft kaum einer an einem Tag^^


    lola, du kannst innerhalb von so kurzer Zeit nicht so viel zugenommen haben. Wenn die Beine dick sind und du mehr wiegst, werden es Wasseransammlungen sein.


    Und was die Zahl bzw. das Wiegen angeht: Mir hat es am Anfang tatsächlich geholfen mich täglich zu wiegen und ich durfte das auch von meiner Therapeutin aus - weil ich damit zumindest noch ein Stück weit die (scheinbare) Kontrolle hatte und nach einigen Wochen gecheckt hatte, dass ich von einem auf den anderen Tag nicht 3 Kilo zunehme. Und ich hatte auch gecheckt das wenn ich mal 1 Kilo drauf hatte ohne mehr zu essen, dieses am nächsten Tag wieder fast weg war. Erst als ich das verstanden hatte (nach ca. 3-4 Monaten) habe ich es geschafft, mich nur noch alle 2, dann alle 3 Tage und mittlerweile noch einmal pro Woche zu wiegen. Aber wie gesagt, das kann auch bei jedem unterschiedlich sein.. *:)

    Hallo Ihr! *:)


    Ich wollte den Faden noch einmal aufleben lassen und euch erzählen, was passiert ist und wie es läuft. Außerdem habe ich auch noch ein paar Fragen und brauche, ehrlich gesagt, etwas Motivation :°(


    Also, ich habe jetzt insgesamt 10 Kilo zugenommen. Das ist für mich arg viel, besonders da ich nie so wirklich im Untergewicht war, nur unteres Normalgewicht. Jetzt bin ich schon im oberen Bereich %:| Und die Zunahme stoppt einfach nicht! Ich habe seit Ende November so viel zugenommen. Ich schäme mich sehr dafür, weine häufig und kämpfe mit Panikattacken. Außerdem sehe ich total unförmig aus, habe Dellen an den Beinen, und das Fett hängt richtig runter. Mein Gesicht ist auch total aufgebläht. In den letzten drei Tagen habe ich zwei (!!!) Kilo zugenommen! gegessen habe ich ca. 2000 kcal. Warum passiert das? Und wann stoppt es? Ich bin schon fünf Kilo über meinem Wunschgewicht und total unzufrieden mit mir. Eigentlich will ich nur noch hungern. Gestern habe ich leider auch schon weniger gegessen.


    Das Seltsame aber ist, je weniger ich esse, desto schneller nehme ich zu! Vor zwei Tagen habe ich einen schlechten Tag gehabt und nur so ca. 1200 kcal gegessen. An dem Tag war ich auch 1 h joggen. Warum habe ich nicht abgenommen? Das ist alles so unlogisch. Am nächsten Tag habe ich nämlich gleich 700 g mehr gewogen.


    Und auch seltsam finde ich, dass das Gewicht schon mal 1 Kilo wieder runterging, aber eine Woche später sofort wieder drauf und auch noch eins mehr. Das war das erste Mal, dass ich seit November NICHT zugenommen habe. Sonst geht es steil bergauf. Und es geht verdammt schnell! Das Höchste war 5 Kilo in der Woche! :-o


    Ach ja, an meiner Schilddrüse liegt es nicht, da ist alles recht normal.


    Ich hoffe ihr habt ein paar hilfreiche Antworten parat und vielleicht auch etwas Motivation, denn am liebsten würde ich alles einfach hinschmeißen. Meine Kraft ist weg, ich fühle mich wie eine leblose Hülle. Außerdem steigen auch die Panikattacken mit dem Gewicht an.


    Liebe Grüße und verzweifelte Rufe,


    Lola :-)

    Hallo, ich melde mich nochmal.


    Gestern habe ich wieder etwas mehr gegessen als vorgestern, aber auch heute schon wieder erheblich mehr gewogen. Weiß eventuell jemand, was ich falsch mache? %:|


    Lola

    Naja, ich gehe zweimal die Woche schwimmen, aber gestern war ich nicht. Es ist aber völlig egal ob ich nun schwimmen gehe oder nicht, ich habe den Tag darauf trotzdem zugenommen. Gestern habe ich ca. 1500 kcal gegessen. Mein Problem ist ja, dass ich aber in der Klinik mal viel mehr essen konnte OHNE zuzunehmen. Das ist alles so komisch. Ich war ja im Hungerstoffwechsel, aber anscheinend bin ich da immer noch drin %:| Ich habe ja aber schon 10 Kilo zugenommen! Ich dachte, langsam müsse sich mein Stoffwechsel doch mal erholen oder? Ich habe aber auch immer noch so kalte Hände, egal ob es warm ist oder nicht und erschöpft fühle ich mich auch oft...

    Und nur noch mal zum Verständnis: Man kann eigentlich nicht von einem Tag auf den nächsten viel zunehmen... Das ist Darminhalt und Wassereinlagerung...


    Vielleicht hast du Lebensmittel gegessen, die blähen oder besonders viel getrunken.


    Wenn du gestern auch noch Sport gemacht hast, speichern Muskeln auch nochmal Wasser...