Radikaldiät - Verzicht zur Differentialdiagnostik

    Hallo zusammen,


    Ich bin 34, 1.85m groß und wiege ca 80 KG. Seit mehr als einem Jahr plagen mich Sympthome die schulmedizinisch nicht erklärt werden können.


    Ich habe nun schon mal auf Laktose, Fruktose und Weizen verzichtet, allerdings - meiner Meinung nach, nicht streng genug. Auf meiner To Do stand auch noch Histamin.


    Nun würde ich gerne anfangen langsam zu provozieren um einen Vergleich zu haben.


    Also bräuchte ich zuerst Tipps zu einer Histamin armen/freien, Laktose, fruktose und Glutenfreien Ernährung.


    Was eignet sich hier gut? Würde das gerne 2 - 3 Wochen durchziehen bevor ich langsam wieder bestimmte Lebensmittel mit rein nehme.


    Bräuchte hier also Tipps für morgens, mittags, Abends und auch auf was man unbedingt an Getränken verzichten sollte (Kaffee etc.)


    VG

  • 8 Antworten

    Hattest du nicht gesagt, die Symptome fingen mit der Trennung von dieser einen Frau an, deiner großen Liebe?

    Was genau bringt dich dann zur Annahme, es könnte etwas mit der Ernährung zu tun haben, wenn du vorher 33 Jahre lang diese Symptome nicht hattest?


    Finde das ziemlich gewagt, eine Radikal-Diät zu machen weil du selbst vermutest, es könnte daher kommen- wahrscheinlicher ist das du irgendwelche Mangelerscheinungen bekommst und wieder neue Symptome. ":/

    Kannst du dich nicht vom Arzt auf Unverträglichkeiten testen lassen statt auf Verdacht irgendwelche Lebensmittel zu meiden?

    Ja das denkt man immer bei psychosomatischen Beschwerden. Ist aber ein Teufelskreis. "Wenn ich nur die Symptome nicht hätte, ginge es mir super". Tja, oder aber: Ginge es mir super, hätte ich diese Symptome nicht....

    Hallo Hanna,


    der Verdacht schwingt schon lange bei mir mit. Ich möchte damit aber auch gleichzeitig eine bewusstere und gesündere Ernährung beginnen.


    Natürlich könnte ich mich beim Arzt testen lassen aber bspw meine Kollegin (FI LI und Glutenunvertr.) bei der wurde das alles fälschlicherweise erst ausgeschlossen und nach einem echten Marathon dann doch wieder bestätigt. Ich habe in Ärzte einfach kein großes Vertrauen mehr.

    Soll wirklich nicht bevormundend klingen, ich habe selbst schon mit psychosomatischen Beschwerden/Symptomen sehr zu kämpfen gehabt, und deine Dauerübelkeit ist leider auch ein klassisches Symptom bei aufgestauten Gefühlen, z.B. Trauer, Angst oder Wut.


    Und es fällt vielen Menschen leichter zu sagen: "Der Arzt sagt zwar ich habe nichts, aber da MUSS was Körperliches sein, also muss es dies oder das sein" als sich einzugestehen, dass die Seele leidet.

    Hätte Sorge dass du da jetzt in eine Essstörung reinrutschst wenn du dir in einer ohnehin schweren Phase jetzt tausend Unverträglichkeiten selbst diagnostizierst, denn ganz ehrlich, hiermit


    Zitat

    Also bräuchte ich zuerst Tipps zu einer Histamin armen/freien, Laktose, fruktose und Glutenfreien Ernährung.


    ist schon fast keine alltagstaugliche Ernährung mehr möglich, das ist unglaublich anstrengend, da kannst du, ohne akribische Vorausplanung, fast nirgendwo über Nacht mehr hin fahren oder ganztags hin gehen, weil deine komplizierte Essensplanung dein halbes Leben bestimmt.


    Würde ich mir nur antun, wenn ich diese Unverträglichkeiten wirklich hätte.

    Zitat

    Der Verdacht schwingt schon lange bei mir mit. Ich möchte damit aber auch gleichzeitig eine bewusstere und gesündere Ernährung beginnen.

    Das kann ja auch nicht schaden, gesünder und bewusster zu essen. Aber für einen Mensch ohne echte Unverträglichkeiten ist es eben nicht gesünder, Laktose- Fruktose- und glutenfreie Produkte zu essen, sondern vor allem eines: Eine Einschränkung deiner Ernährung.


    Zitat

    Natürlich könnte ich mich beim Arzt testen lassen aber bspw meine Kollegin (FI LI und Glutenunvertr.) bei der wurde das alles fälschlicherweise erst ausgeschlossen und nach einem echten Marathon dann doch wieder bestätigt. Ich habe in Ärzte einfach kein großes Vertrauen mehr.

    Ok, das erklärt dann deinen Wunsch, es selbst auszuprobieren. Hoffe, es kann dir hier jemand, der sich bereits so ernähren muss, Tipps geben wie du trotz deiner Radikaldiät alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe zu dir nimmst, damit es, falls die Diät nicht helfen sollte, wenigstens nicht noch schlimmer wird. @:)


    Und parallel könntest du ja nochmal überlegen ob es dir helfen könnte mal mit jemandem über diese unschöne Trennung zu sprechen, auch wenn es schon eine Weile her ist, vielleicht hängt dir das noch nach und nach so einer intensiven Erfahrung und schmerzhaften Trennung kann es schon mal etwas länger dauern, bis man sich wieder rundum gut fühlt. :)*