Schwermetallbelastung wo testen

    Kann man sich beim Hausarzt auf Schwermetalle testen lassen? Mein Bruder hat eventuell eine schwermetallbelastung. Könnte ihn sein Hausarzt darauf testen? Oder muss er irgendwo anders hin?

    Lg

  • 14 Antworten

    Das kann auch ein Hausarzt machen. Ein Hausarzt arbeitet in der Regel mit entsprechenden Laboren zusammen. Ich würde aber dort anrufen und mein Anliegen schildern.

    Das Problem bei Schwermetallbelastungen ist, dass man im Blut oftmals nicht so viel findet, weil Schwermetalle in Leber, Niere und Fettgewebe ausgelagert werden. Man kann aber Schwermetalle mobilisieren und dann können sie auch im Blut und im Urin vermehrt nachgewiesen werden.

    Eine dauerhaft stattfindende Schwermetallbelastung ist auch im Blut noch nachweisbar.


    Lg

    Caramala 3 schrieb:

    Das kann auch ein Hausarzt machen. Ein Hausarzt arbeitet in der Regel mit entsprechenden Laboren zusammen. Ich würde aber dort anrufen und mein Anliegen schildern.

    Das Problem bei Schwermetallbelastungen ist, dass man im Blut oftmals nicht so viel findet, weil Schwermetalle in Leber, Niere und Fettgewebe ausgelagert werden. Man kann aber Schwermetalle mobilisieren und dann können sie auch im Blut und im Urin vermehrt nachgewiesen werden.

    Eine dauerhaft stattfindende Schwermetallbelastung ist auch im Blut noch nachweisbar.


    Lg

    Vielen dank. Wird die Therapie von der Krankenkassen überhaupt übernommen?

    Anlaufstelle ist immer erst der HA.


    Kommt dein Bruder denn beruflich in Kontakt mit Schwermetallen?

    Dann wäre die BG zuständig.

    Er isst beinahe jeden Tag Reis. "Leider" vom türkischen Laden. da ist die Belastung vielleicht noch höher, da nicht ganz untersucht?

    Bei Reis ist meist eine Arsenbelastung ein möglicher Punkt, wenn man ihn täglich ist. Basmati-Reis enthält aber in der Regel sehr wenig Arsen. Vollkornreis eher mehr.

    Man kann auch Arsen tolerieren lernen bis zu einer gewissen Grenze.

    Ist das die einzige Befürchtung?

    Caramala 3 schrieb:

    Bei Reis ist meist eine Arsenbelastung ein möglicher Punkt, wenn man ihn täglich ist. Basmati-Reis enthält aber in der Regel sehr wenig Arsen. Vollkornreis eher mehr.

    Man kann auch Arsen tolerieren lernen bis zu einer gewissen Grenze.

    Ist das die einzige Befürchtung?

    Ziemlich naheliegend, wenn man seit mindestens 6-8 Jahren wirklich viel Reis isst.

    Timmy33 schrieb:

    Ziemlich naheliegend, wenn man seit mindestens 6-8 Jahren wirklich viel Reis isst.

    Nicht unbedingt, wenn man sich Teile von Asien vor Augen hält.

    Da kommt es wirklich auf mehrere Faktoren an. Die Darmschleimhaut kann Arsenbelastungen teilweise auch auffangen.

    Es gibt z.B. in Asien Gebiete, in denen das Trinkwasser mit Arsen immer belastet ist. Da führt an einem Konsum kein Weg vorbei, wenn man da wohnt.

    Aber die Menschen können das Arsen tolerieren und auch ausscheiden. Dazu gibt es Untersuchungen. Ein normaler Mensch, der nicht daran gewöhnt ist, würde Vergiftungssymptome entwickeln.


    Es ist aber nicht verkehrt, eine Arsenbelastung einfach mal testen zu lassen. Ein mir bekannter Arzt, der selbst eine Schwermetallbelastung hat, hat das bei sich selbst mal untersuchen lassen. Seine Arsenbelastung war recht hoch. Aber er isst kaum Reis. Die Quelle hat er einfach nicht ausfindig machen können.

    Ja, würzen die im türkischen Laden mehr mit Arsen? Und was heisst 'nicht untersucht'? Reis kommt mit wenigen Ausnahmen aus den selben Anbaugebieten, da sind der Reis aus der Kantine und der vom Imbiss derselbe.

    Meine liebste Reissorte kauf ich dem afghanischen Imbiss in meiner Heimatstadt nach, exzellent!


    Und da keine berufliche Exposition besteht, muss er die Auswertung halt ggf. selbstzahlen. Aber ansonsten steht einer Überprüfung nix im Weg.

    Waren gerade beim Arzt. Er findet es sinnvoll, den wert zu testen. Passt anscheinend.


    Bezüglich der Therapie: welcher Arzt kann sowas am. Besten angehen?

    Erst sollte mal getestet werden, ob und welche Belastungen vorhanden sind, sein könnten. Dann kann man weiter gucken und/oder erst mal abwarten was der HA dazu sagt.


    Man kann zu hohe Konzentration schon vermeiden, wenn man nicht Jahrein und -aus immer dieselbe Sorte zu sich nimmt.

    Es scheint als machst du dir bedeutend mehr Sorgen als er. Warum warst du mit beim Arzt?


    Und bisher gibt es kein Ergebnis, da ist die mögliche Therapie erst einmal egal.

    just_looking? schrieb:

    Es scheint als machst du dir bedeutend mehr Sorgen als er. Warum warst du mit beim Arzt?


    Und bisher gibt es kein Ergebnis, da ist die mögliche Therapie erst einmal egal.

    Weil es mein Bruder ist :)

    Ich war nicht beim Arzt, bzw nicht mit drin. Geht ja nicht.


    Ich möchte mir schon mal Gedanken machen.. Muss er ja nicht wissen. Also bitte: was leitet diesen Mist aus?