Achso, ja ich wiege das ab, zb bei Thunfisch oder so. Wenn die Champignons im 400g Paket sind nicht^^ und nen Eisbergsalat zb. auch nicht. Fürs Obst habe ich ein kleines Schälchen, passen 300 ml rein, die mach ich nie ganz voll. Und nen EL zb. kann auch ich nicht voller machen, als ein EL eben geht...

    Ich würde auch auf die Schilddrüse tippen und habe selbst nicht abgenommen, obwohl ich längere Zeit kaum Appetit hatte und sehr wenig gegessen hatte. Den Unterschied habe ich persönlich erst gemerkt, nachdem ich nicht mehr in der Unterfunktion war (oder je nachdem welche Werte man ansetzt: Nicht mehr so stark in einer Unterfunktion).


    Hatte danach schon zwischendurch Probleme, mein Gewicht zu halten und nicht abzunehmen (am unteren Ende des Normalgewichts). ... Ist wirklich krass, wie träge der Stoffwechsel in Unterfunktion wird in vielerlei Hinsicht.

    Möchtest du für den Rest Deines Lebens so weiter essen? In meinen Augen schränkst Du Dich da zu sehr ein und hast durch die immer geringer werdende Kalorienzufuhr auch Deinen Stoffwechsel in den Winterschlaf befördert.


    Wobei ich auch finde, dass 1kg Zunahme eigentlich nicht viel ist. Manche Frauen nehmen jeden Monat zyklusbedingt 3-4 kg zu und wieder ab - allerdings sind das Wassereinlagerungen, kein Fett. Vielleicht denkst du ja deswegen auch nur, Du würdest zunehmen, und das stimmt gar nicht. Als kleine Frau hat man nunmal leider (gerade wenn man nicht mit einem Turbostoffwechsel gesegnet ist) unter Umständen wirklich einen recht geringen Energieverbrauch. Was auch eine Rolle spielen kann, ist das Alter. Ab 25 nimmt die Stoffwechsel rate auch schleichend jedes Jahr ein wenig ab.

    Ich würde hier bereits von einer Körperschema/Essstörung sprechen. Es ist nicht "normal", auf Dauer so wenig zu essen. Es ist ebenso wenig normal, 1 kg mehr über Monate (!!) als "schleichende Zunahme" zu registrieren und zu fürchten, auf diese Weise "dick" zu werden.


    Klar ist das unsere heutige Zeit, die ja schon fast eine Essstörung bedingt, und der vor allem junge Menschen immer mehr zum Opfer fallen. Wenn man sich davon nicht freimacht, kann es krankhafte Züge annehmen, von denen man dann nicht mehr loskommt.


    Den Körper auf künstliche Schlankheit (also nicht der, die bei wenigstens ausreichendem Essen - dem Verbrauchsbedarf - natürlich vorliegt) zu trimmen, hat zur Folge, dass er eindeutig zu wenig Nährstoffe bekommt. So macht man ihn krank. Tut mir Leid, deutliche und sicher nicht angenehme Worte, aber sie scheinen notwendig zu sein.

    Also für mich klingt das auch nicht mehr gesund, mit dem Gewicht bist du an der Grenze zum Untergewicht und zählst trotzdem Kalorien... Also bei dembisschen Obst mittags und einer großen Portion Salat Abends hat dein Körper doch langfristig Angst, zu verhungern! Klar, dass er dann jedes bisschen speichert, das er kriegen kann. Warum quälst du dich so?