Zitat

    Denn Milchprodukte können dir sogar Kalzium entziehen. Die tierischen Aminosäuren enthalten Schwefel, der deinen Organismus versäuern kann. Um den sinkenden pH-Wert wieder in den Griff zu bekommen, benutzt der Körper Kalzium [das aus den Knochen zB freigegeben wird]. Nenn es Hexerei, aber es ist sicher kein Zufall, dass die Länder, in denen am meisten Milch getrunken wird (Schweden, Finnland, USA) auch die höchsten Raten an Osteoporose zu finden sind.

    Zitat von mir von einem anderen Thread.


    Also ich denke, dass das mehr als ein Gerücht ist, dass Milchprodukte dem Körper schaden können...

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html


    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60658/Milch-koennte-Fraktur-und-Sterberisiko-im-Alter-erhoehen


    http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/wie-milch-krank-macht-aid-1.3041248


    ;-)

    Zitat

    Osteoporose und Milch


    Das wichtigste Verkaufsargument für Milch ist Kalzium und der Aufbau starker Knochen bei Kindern und die Prävention vor Osteoporose bei älteren Menschen. Allerdings zeigt die klinische Forschung, dass Milchprodukte keinen Nutzen für die Knochen haben. Eine Überprüfung, die im Jahr 2005 in der medizinischen Fachzeitschrift für Kinderheilkunde "Pediatrics" veröffentlicht wurde, zeigte, dass Milchkonsum nicht den Knochenbau bei Kindern verbessert. (1) Ebenso zeigte die "Harvard Nurses’ Health Study" (2), die mehr als 72.000 Frauen über 18 Jahren umfasste, keine schützende Wirkung von erhöhtem Milchkonsum auf das Frakturrisiko.


    Eine Studie, die in "Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine" veröffentlicht wurde, welche die Ernährung, körperliche Aktivität und Stressfrakturen über sieben Jahre bei heranwachsenden Mädchen überprüfte, zeigte, dass Mädchen, die die meisten Milchprodukte und Kalzium konsumierten, keinen zusätzlichen Schutz für die Knochen aufwiesen. Im Gegenteil hatten unter den körperlich aktiven Mädchen diejenigen, die am meisten Kalzium (vor allem aus Milchprodukten) aufnahmen mehr als ein doppelt so hohes Risiko für Stressfrakturen. (3) Während Kalzium tatsächlich wichtig für die Gesundheit der Knochen ist, zeigen aber Studien, dass eine steigende Aufnahme jenseits von etwa 600 mg pro Tag – also Mengen, die einfach und ohne Milchprodukte oder Kalziumpräparate erreicht werden können – den Knochenbau nicht verbessern. (2)

    Und das Ärzteblatt? Und pro vegan? ;-D Sorry, aber wer die Fleisch- und Milchlobby (Stichwort Tierausbeutung) unterstützt, sollte sich nicht über Krebs, Osteoporose, Depressionen etc. wundern und sich bitte auch nicht beklagen.

    o.k. jetzt sind wir wieder im Glaubensbereich angelangt. Da helfen keine Argumente mehr.


    Schon bei der Evolution des Menschen ernährte er sich u.a. auch von Milch ohne, dass es eine Fleisch- und Milchlobby überhaupt gegeben hat.


    Und was mit den hippen Veganern in Jahrzehnten hinsichtlich Osteoporose ist wird sich noch zeigen. Ihr startet momentan ein Langzeitexperiment, an dem ihr freiwillig teilnehmt.... der Ausgang von Experimenten ist oft offen ;-)


    Und Krebs können Veganer auch bekommen, .... nicht so arrogant bitte petite_scandaleuse (warum wird immer sofort so ein böser Ton in solche Treads gebracht?)


    TE: sei wachsam in deiner Ernährung nicht dass du dir einen Dauerschaden zuziehst, du bist eigentlich noch in der Entwicklung.

    Erst mal haben die wenigsten Menschen Milch getrunken, dass kann man daran erkennen, dass der Großteil der Weltbevölkerung lactoseintolerant ist. Das kommt nicht von ungefähr.


    Der Milchkonsum war die Lösung für Hungerzeiten, für mich besteht aber keine Gefahr mehr, einfach zu verhungern. Deshalb denke ich nicht, dass ich Milch brauche.


    In Asien brauchen 95% der Bevölkerung keine Milch und das sind auch Menschen. Ihr Körper versucht ihnen zu sagen: Hey, ich wurde für die Verdauung dieses Produktes nicht gemacht, bitte füttere mich nicht damit. Laktoseintoleranz verbreitet sich ja allerdings auch immer weiter in den Staaten, in denen die Bürger normalerweise Milch vertragen haben.


    Zudem habe ich keine Lust, mich an der Vergewaltigung von Kühen zu beteiligen und möchte nicht, dass ich dadurch den Klimawandel unterstütze (Methan, ne?).


    Es sollte hier keine Argumentation werden, ob vegan gut ist oder nicht und das finde ich traurig, denn ich habe das nicht provoziert.

    Zitat

    Es sollte hier keine Argumentation werden, ob vegan gut ist oder nicht

    Naja, vegane Ernährung kann im Prinzip alle essentiellen Nahrungsbestandteile mitliefern (auch Vitamin- B12, wenn man manche Pflanze roh verzehrt). Nur sollte man sich dessen bewusst sein, dass vegane Ernährung eben nicht bedeutet, nur die tierischen Produkte wegzulassen- mitunter habe ich diesen Eindruck, dass das so manche Menschen tun, wenn sie sich vegan ernähren wollen. Gerade auch deshalb, weil ich öfter Menschen, insbesondere Frauen erlebe, die glauben, viel Salat essen wäre gute vegetarische Ernährung (Salat ist in der Regel erstmal nur viel Wasser und wenig gehaltvoll an anderen Nahrungsbestandteilen)- die Vielfalt an Gemüsen oder Getreiden, ... fehlt oft.


    Vegetarische und noch mehr die vegane Ernährung schränkt die Vielfalt der Nahrung ein. Da die Aufnahme der Nahrungsbestandteile statistisch erfolgt (niemand rennt mit einer Nahrungsmitteltabelle rum und analysiert die Menge der verschiedenen Nahrungsbestandteile), wird mit geringerer Nahrungsvielfalt auch das Risiko von Mangelernährung erhöht.


    Dass z.B. japanische Bürger so alt werden und vital sind und manche europäische Krankheiten dort eher selten sind, hat seine Ursache vermutlich ernährungsseitig nicht nur in fleischarmer Ernährung, sondern vermutlich mit der erhöhten Ernährung mit Fisch und Meeresfrüchten und damit über Lieferung hochwertiger Proteine sowie vielfältiger Mineralien zu tun. Man kann viele Länder in der Welt finden, wo die Ernährung stärker über Meereslebewesen (Fisch, Meeresfrüchte, Algen) erfolgt und die Vitalität und durchschnittliche Lebenserwartung höher liegt als in vergleichbaren Regionen mit weniger fischhaltiger Ernährung. Und ja- es geht auch ohne Fisch, aber nicht einfach über das Weglassen von Fisch.


    Ich bin davon überzeugt, dass dir die Problematik veganer Ernährung bekannt ist. Es lesen aber in solchen Foren auch andere Menschen mit, die weniger als du informiert sind (nicht alle davon sind hier angemeldet). Deswegen halte ich es mitunter für sinnvoll, über die eigentliche Fragestellung hinauszugehen.


    Ich halte eine gesunde Ernährung für einen der entscheidensten Punkte der Gesunderhaltung- damit meine ich nicht nur die momentane Gesundheit, sondern die Gesunderhaltung über viele Jahrzehnte. Man könnte sich Massen an ärtzlichen Arbeitsstunden sparen oder diese stärker auf Gesundheitsberatung, denn auf Therapie legen. Vielleicht wäre Ernährung auch ganz gut, wenn es z.B. in der Schule (z.B. im Fach Biologie, Chemie, Sport und PGW) einen bedeutsameren Platz einnähme.

    @ prinzessalle

    Zitat

    ... Zudem habe ich keine Lust, mich an der Vergewaltigung von Kühen zu beteiligen ...

    Um mal auf die Vergewaltigung von Kühen zu sprechen zu kommen: Die Tiere werden keineswegs vergewaltigt. Wenn eine Kuh brünstig ist, dann hält sie von ganz allein still bei körperlicher Berührung. Oder glaubt etwa jemand EIN Mensch allein ist kräftemäßig in der Lage eine Kuh mit Gewalt zu besamen?


    Unsere Nutztiere haben ein Lustempfinden, es wird eben Brünstigkeit genannt. Ihnen fehlt aber die kognitive Komponente den Zusammenhang zwischen Lustbefriedigung, Trächtigkeit und Nachkommenschaft zu erfassen. In dieser Zeit der Brunst zeigen Tiere ein Duldungsverhalten, soll heißen sie lassen körperliche Nähe und Berührung an den Genitalien zu. Eine künstliche Besamung ist somit keinesfalls mit körperlicher Gewalt verbunden. Sie wird zum Teil auch auf der Koppel durchgeführt und dort hat ein Tier auf jeden Fall die Möglichkeit zu flüchten.


    Tiere die kein Duldungsverhalten zeigen, werden nicht besamt. Erstens wäre es dann wirklich Vergewaltigung und auf der anderen Seite auch medizinisch unsinnig, da dann auch kein empfängnisbereites Follikel vorhanden ist.


    Aber wahrscheinlich ist mein Post sinnlos, da die Szene die immer wieder Diskussionen um dieses Thema anzettelt schon sektenhafte Züge angenommen hat.

    @ sensibelman

    Zitat

    Vegetarische und noch mehr die vegane Ernährung schränkt die Vielfalt der Nahrung ein.

    Sorry, aber das ist Quark. Im Grunde fallen 4 (!) Nahrungsmittel weg: Fleisch, Milchprodukte, Eier und Honig (wobei ich letzteres unter keinen Umständen auf eine Stufe mit den anderen dreien stellen würde; sofern unter ökologischen Bedingungen gewonnen, finde ich den Kauf von Honig sogar positiv, aber das ist eine andere Geschichte).


    Was konsumiert denn der durchschnittliche Omnivore so den lieben langen Tag? Pasta, Müsli, Schnitzel, Pommes, Brot mit Käse oder Wurst, mal nen Gemüseintopf, Lasagne, Currywurst, Joghurt, Nutellabrötchen, Schokolade, Chips und zwischendurch mal nen Apfel oder ne Banane. Überaus gesund. Vielleicht hat er auch schon mal was von Avocados gehört, dann hörts aber auch schon auf. Feigen? Noch nie gegessen. Lupine? Was ist das? Topinambur? WTF?


    Meine Beobachtung ist, dass der Durchschnittsveganer ein deutlich größeres Bewusstsein für gesunde Ernährung aufweist als der Durchschnittsomnivore und seine Ernährung dadurch abwechslungsreicher gestaltet. Was nicht heißt, dass es nicht auch sog. Puddingvegetarier und -veganer gibt, die sich nur von Fertigfutter und Süßkram ernähren. Dass es da dann gesundheitlich irgendwann kritisch werden könnte, liegt auf der Hand - das gilt jedoch für eine ähnliche Ernährungsweise bei Omnivoren auch.

    @ wintersonne 01

    Milch ist für einen Erwachsenen das unnatürlichste Nahrungsmittel überhaupt. Eier und Fleisch, ok, halte ich in Maßen nicht für schädlich - aber Milch? Kennst du irgendein anderes Säugetier, dass jenseits der Kindheit noch Milch konsumiert? Und dann auch noch von einer komplett anderen Spezies? Manchmal würde ich mir wünschen, dass die Leute sich überlegen, wozu Milch eigentlich da ist, für welchen Zweck sie vorgesehen ist...dann sollte der gesunde Menschenverstand von ganz allein drauf kommen, dass der Milchkonsum in den Industrienationen, in dem Ausmaß in dem er bspw. auch hier in Deutschland praktiziert wird, alles andere als gesund sein kann...

    Japan (teilweise auch China) war über Jahrhunderte ein vegetarisches Land, ist vielleicht auch ein Grund für die vielen Hundertjährigen.


    http://japanisch.com/716/vegetarische-tradition-in-japan/


    also man könnte sich ein bisschen, wenn man vegetarisch/vegan kocht, sich an der asiatischen Küche orientieren.


    Oder eventuell an der italienischen, da gibts einen eigenen Begriff, die "Cucina povera", also die "arme Küche", gibts einige sehr leckere Sachen.


    http://www.gourmet-food-channel.net/italienische-rezepte.html

    Zitat

    Vegetarische und noch mehr die vegane Ernährung schränkt die Vielfalt der Nahrung ein.

    Zitat

    Sorry, aber das ist Quark. Im Grunde fallen 4 (!) Nahrungsmittel weg: Fleisch, Milchprodukte, Eier und Honig

    Fleisch: da gibt es sehr viele verschiedene Sorten- 100-derte Fleisch- und Wurstsorten, Milchprodukte: alleine die Zahl an Käse- und Quarksorten, Joghurt-, Kefir-Sorten in unterschiedlichsten Qualitäten ist gewaltig. Selbst Eier gibt es verschiedene, genauso wie Honigsorten, verschiedene Fische (schon zwischen Slaz- und Süßwasserfischen gibt es z.T. deutliche Unterschiede in den Nahrungsbestandteilen), Meeresfrüchte, ... .


    Ich rede bei veganer Ernährung auch nicht nur von Obst, Gemüse, Grasarten und Ölpflanzen.


    Allein zwischen Salat, Spinat, Weißkohl oder Linsen besteht hinsichtlich der Nahrungsbestandteile ein erheblicher Unterschied. Genauso wie zwischen Rindfleisch und Hühnerfleisch.

    Zitat

    dass der Milchkonsum in den Industrienationen, in dem Ausmaß in dem er bspw. auch hier in Deutschland praktiziert wird, alles andere als gesund sein kann...

    Naja, die Schweizer kommen offenbar damit sehr gut zurecht. siehe hier. Ich erkenne da keinen besonders negativen Einfluss auf die Gesundheit.

    Zitat

    Kennst du irgendein anderes Säugetier, dass jenseits der Kindheit noch Milch konsumiert?

    Warum sollte diese Betrachtung für den Menschen relevant sein? Tiere kochen und braten ihre Nahrung auch nicht.

    Künstliche Besamung bleibt trotzdem künstliche Besamung. Wenn eine Frau für sich selbst entscheidet, dass sie eine Samenspende entgegennehmen möchte, ist das etwas anderes, als ein Tier zu befruchten und ihm anschließend das Kind wegzunehmen, damit die Menschen die Nahrung des Kalbs zu sich nehmen können.


    Es tut mir leid, für mich ist das nicht mehr vorstellbar und ich persönlich empfinde es als krank, Tiere so zu züchten und mit Hormonen+Ressourcen vollzustopfen, damit ich ein Produkt essen kann, dass gar nicht für mich gedacht war.


    Und wenn es keine Vergewaltigung ist, dann raubt man der Kuh trotzdem ihr Kind.


    Wie würden Menschen es wahrnehmen, wenn jemand ein Schimpansenweibchen so schwängert, ihr kurz nach der Geburt das Kind wegnimmt und dann die Milch abpackt und verkauft?

    @ sensibelmann,

    Zim und dakota76


    Danke für eure Ideen und Beiträge.


    Heute waren wir übrigens beim Italiener: Für mich gab es Nudeln mit Olivenöl, Knoblauch, Chili und Rucola, als Beilage einen Salat (mit Tomaten, Oliven und Gurke). Hat gut geschmeckt und satt gemacht.