was spricht dagegen, gleichzeitig nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und auf die ernährung ab nun zu achten? wenn ihr wert tatsächlich derart im keller ist, sollte man schon alles tun, damit der wieder halbwegs normale werte erreicht. natürlich nicht dauerhaft, aber eben um mal aus dem extremen tief raus zu kommen.

    haha ja sorry wegend er großschrift übrigens ich ahb grad eine ellenlangeklausur gechrieben und hab meine angesammelten agressionen auf die tastatur projeziert. dennoch es ist und bleibt ein internetforum. darum bitte nichts persönlich nehmen.

    leider habe ich kein gutes verhältnis zu meiner hausärztin im moment.


    aber ich versuch es jetzt ersteinmal durch ernährung und lass in 2 monaten noch einmal testen ob es sich gebessert hat. dann hoffentlich mit hilfe einer hausärztin zu der ich ein vertrauensverhältnis habe.


    es ist sehr sehr wahrscheinlich dass dieser "mangel" durch die kombination einseitiges essen/ viel sport zustande kam.

    Ich seh das wie Mea... um dich erstmal aus dem "Tief" zu holen sind die Präperate sicher gut! Währenddessen kannst du ja mit der Ernährungsumstellung loslegen ;-)


    Da haben dir die anderen ja schon Anregungen geschrieben (Hülsenfrüchte, Trockenobst, Getreide, grünes Blattgemüse,...).


    Darauf würde ich jetzt vermehrt zurückgreifen. Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme - also würde ich das irgendwie kombinieren. Beispielsweise getrocknete Pflaumen oder Feigen naschen und nebenher ein Glas Wasser mit frischem Zitronensaft trinken. Oder Abends eben grünes Blattgemüse (z.B. Grünkohl, wenn dir der schmeckt) oder Linsen, Bohnen, etc. mit Kartoffeln machen. Oder nebenher eine Tomate wegmeucheln...


    Außerdem könntest du jetzt zum Beispiel deine Gerichte zusätzlich mit Petersilie oder Kresse verfeinern.


    Wenn du Probleme mit deiner Hausärztin hast, kannst du diese nicht wechseln?! Nur dass es auch regelmäßig überwacht wird... :-/


    Viel Erfolg auf jeden Fall! Das wird schon wieder @:)

    Anonyma: Das ist wie "ein bisschen schwanger" und "ein bisschen tot". Aber auf diese Grundsatzdiskussion kann ich gut und gerne verzichten.


    Liebe TE, da du auf viele Fragen nicht antwortest, beschleicht mich da Gefühl, dass du eigentlich gar keine Hilfe möchtest. Sowohl jn als auch ich haben dir einige Fragen zu deiner Ernährung und der Anämie gestellt, die du nicht beantwortest. Möchtest du Hilfe oder einfach nur die Bestätigung "Ja, nimm die Nahrungsergänzungsmittel, die werden es schon richten"?

    nein die lebensmittelempfehlungen waren genau das wa sich brauchte. meine ernährung ist im moment so am sa... das muss ich mir nicht von außenstehenden quittieren lassen das weiß ich shcon selbst.

    Dann solltest du auch mal beherzigen, was andere dir raten. Mich wundert kein Mangel bei dir und dieser liegt sicherlich nicht an der veganen Ernährung, sondern an der mehr als unausgewogenen Ernährung. Ich war mal so frei in deine anderen Threads zu schauen. Du solltest dich nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln voll pumpen, sondern ausgewogen essen. %-|

    @mea culpa

    > was spricht dagegen, gleichzeitig nahrungsergänzungsmittel


    > zu nehmen und auf die ernährung ab nun zu achten?


    Dagegen sprechen vor allem zwei Dinge:


    1. Wenn die Ernährung in Ordnung ist, sind Nahrungsergänzungen überflüssig, weil die Ernährung bereits alles enthält.


    2. Nahrungsergänzungen erzeugen mehr Mängel als sie beheben. Das liegt in der Natur der Sache, denn unser Organismus kann mit isolierten Stoffen nichts anfangen. Um einen bestimmten Vitalstoff aufnehmen und verarbeiten zu können, werden immer auch etliche andere Vitalstoffe im passenden Verhältnis benötigt. Da die Nahrungsergänzung das prinzipiell nicht leisten kann, weil von den tausenden von Vitalstoffen nur ein winziger Bruchteil überhaupt darin enthalten ist, muß der Organismus diese fehlenden Stoffe aus eigenen Depots zuschießen. Man stopft damit ein Loch und reißt gleichzeitig mehrere andere auf.


    > wenn ihr wert tatsächlich derart im keller ist, sollte man


    > schon alles tun, damit der wieder halbwegs normale


    > werte erreicht.


    Der Wert ist nur eine Zahl auf einem Papier. Diese Zahl in den Normbereich zu bringen, bedeutet nicht zwangsläufig, daß das Problem beseitigt ist. Eine Nahrungsergänzung kann den isolierten Laborwert künstlich in den Normbereich schieben, aber an der Ursache des Problems ändert sich dadurch überhaupt nichts.


    Der einzig sinnvolle Weg besteht darin, die eigentliche Ursache des niedrigen Wertes zu finden und konsequent abzustellen. Dazu braucht man die Hilfe eines Arztes, um andere Ursachen als die Ernährung auszuschließen. Bleibt nur noch die Ernährung als Ursache übrig, sollte sie natürlich konsequent verbessert werden und das geht am einfachsten durch eine vitalstoffreiche Vollwerternährung.