• Vegane Ernährung – Fragenfaden

    Hallo! Ich ernähre mich derzeit noch nicht vegan, aber zu gut 80 % vegetarisch (esse noch Eier und Milch). Bin gerade in der Lesephase und will ganz genau wissen, wie ich meinen Körper in meiner kommenden "Vegantestphase" fit halte und ihm gut tue, ohne einfach zu sagen "ich werd Veganer und ess nur noch Gemüse". Ich finde es wichtig, sich vorher zu…
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    Ist denn in der anderen Milch tatsächlich Aroma drin?

    Ich gehe davon aus, da auf der "tollen" Bio-Weidemilch von Arla draufsteht "ohne künstliche und/oder naturidentische Aromen". Da keimte bei mir schon der Verdacht auf, dass das in der billigen Milch (für 60 ct oder was die jetzt kostet) drin ist.


    Als mein Freund dann testete und ich ihm nicht sagte, welche Sorte er grade trinkt, stufte er die Billigmilch als geschmackvoller ein.


    SOFERN das alles stimmt, weiden die Kühe mindestens 120 Tage im Jahr (sofern es das Wetter zulässt), bekommen auch im Stall zu mindestens 70 % Frischfutter etc. Also die Milch machte einen super Eindruck auf mich, die Haltung der Kühe wurde beschrieben und die Packung war sehr liebevoll gestaltet. Ich weiß, dass das nichts heißen muss, aber mich hats fürs erste überzeugt. 1 Liter für 1,19 €, glaube ich.

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    Da ich an einem dieser Gläschen locker mal so 1 1/2 – 2 Wochen esse


    Wie schaffst du das denn :-o ?

    Meinst du jetzt, dass ich besonders lange oder besonders kurz an den Gläsern esse? Nun, mein Freund isst das wenigste meiner veganen Aufstriche. Und ich habe immer mindestens 2 Sachen fürs Brot am Morgen im Haus. Im Moment Wilmersburger mit Pilzen. Mach mir aber auch gern mal Tomaten, Zartbittercreme oder Lauchzwiebeln und Radieschen aufs Brot. Oder einfach mal nur Margarine mit Tomatenmark. Manchmal ess ich morgens auch gar kein Brot, sondern es gibt Müsli mit Milch. Daher halten die Gläschen so lange. Obwohl ich eigentlich nicht spare, wenns dann mal aufs Brot kommt.

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    vielleicht lag das mit der milch auch am fettgehalt? fett ist ja geschmacksträger :-)

    Kann eigentlich nicht der Grund sein, habe drauf geachtet, dass sowohl die Billigmilch (von Ja!) als auch die Bio-Weidemilch 1,5 % Fett haben. Eine andere trinken wir hier auch nicht. Ich scheine Vollmilch nicht wirklich zu vertragen. Meine Oma hatte die immer im Haus und wenns dann mal bei ihr leckeren Kakao gab, hatte ich 1-2 Stunden später ordentlich Durchfall. Heute glaube ich, dass es am Fettgehalt lag, denn die fettarme Milch geht gut. Nur bei Joghurt kaufe ich gerne die fettreichere Variante... Weil der fettarme Joghurt einfach so sauer und geschmacklos ist.


    Ich habe auch mal gehört, dass Avocados schön weich vorm Verzehr sein müssen. Und die die ich hatte, war auch schön weich.

    So... Nun habe ich wieder eine Frage.


    Ich bin verwirrt, was "vertretbare" Süßungsmittel angeht. Angenommen, ich will mir Pfannkuchen machen und die auch nett süßen.


    Honig ginge ja vegan nicht (und ich mag den Geschmack auch nicht).


    Es bleiben in meinem Kopf Rohrohrzucker, Agavendicksaft und Ahornsirup. Normalen Industriezucker schließe ich aus, da ich erstmal grundsätzlich davon ausgehe, dass die genannten Alternativen "besser" sind. :=o


    Nun habe ich Agavendicksaft vor einigen Monaten gekauft und damit gesüßt. Zwischenzeitlich aber "Agavendicksaftbashing" erlebt und auf Internetseiten gelesen, dass die Industrie dieses Produkt als supergesund bewirbt (niedriger GLYX und so), es aber eigentlich das absolute Gegenteil und mindestens genauso schlecht sei wie normaler Zucker...


    Dann habe ich gelesen, Ahornsirup sei viel besser. In anderen Quellen wird aber widerum darauf eingehackt.


    Und was ist mit Rohrzucker? Womit ist Süßen denn gesundheitlich am ehesten vertretbar?

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    Womit ist Süßen denn gesundheitlich am ehesten vertretbar?

    Darüber wird fleißig gestritten wie du ja merkst. Ich persönlich süße normalerweise gar nichts. Und wenn dann halt mal ein Geburtstag ist und ich Kuchen backe, dann ganz normal mit Zucker. Ich finde die verschiedenen Sachen zum Süßen geben sich alle nicht viel und ganz normaler weißer Zucker schmeckt mir einfach am besten. Gesundheitlich am besten wäre so wenig wie möglich zu süßen. Und wenns dann echt nur noch Ausnahmen sind, ists wahrscheinlich völlig egal was man nun verwendet.

    Was macht ihr mit Kürbiskernen? Außer auf und in Brot, meine ich. :-)


    Habe mal gehört, man kann damit Ravioli füllen? Oder wie die Dinger heißen...

    Ich hätte auch noch eine Anmerkung zu den oben angesprochenen Möglichen zum Süßen. Auch wenn deine Frage schon etwas her ist, hoffe ich, dass es dir noch weiterhilft.


    Grundsätzlich sehe ich das ähnlich wie Planetenwind. Ich verwende von den genannten Süßungsmitteln auch nur sehr ungerne und selten etwas. Letztendlich handelt es sich dabei ja immer raffinierte Kohlenhydrate.


    Mein Tipp speziell für Pfannkuchen: Bananen. Die Banane kommt zerdrückt mit in den Teig und dient dabei sowohl als "Ei-Ersatz" als auch als Süßungsmittel. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass eine halbe Banane ein Ei ersetzen soll. Die Pfannkuchen werden damit nicht extrem süß, aber ich finds lecker.


    Sollte man es noch süßer wollen, wäre mein Tipp etwas "Dattelsirup". Getrocknete Datteln am besten über Nacht in etwas Wasser einweichen und dann mixen (gut mit einer Gabel zerdrücken klappt bei mir auch). Das wäre eine sozusagen eine vollwertige Alternative zu Ahornsirup oder Agavendicksaft.

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    Was macht ihr mit Kürbiskernen? Außer auf und in Brot, meine ich. :-)


    Habe mal gehört, man kann damit Ravioli füllen? Oder wie die Dinger heißen...

    Was ist denn der Hintergrund deiner Frage? Willst du Kürbiskerne in deine Ernährung einbauen oder einfach nur vorhandene aufbrauchen?


    Also ich persönlich knabber die ja sehr gerne einfach nur pur. :-)

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    Also ich persönlich knabber die ja sehr gerne einfach nur pur. :-)

    Ich auch! ;-D


    Ein paar auf/im Salat nicht auch lecker.

    Kürbiskerne (oder Sonneblumenkerne, Cashews, Pinienkerne, Zedernkerne usw.) ohne Fett in einer Pfanne anrösten und über den Salat streuen - seeeehr lecker. :)^

    Aus Kürbiskernen kann man sehr leckeren "Kräuterquark" (zu Kartoffeln) machen, wenn man sie püriert und dann weiter wie Quark behandelt. Ich finde sie nur so wahnsinnig teuer, oder hat jemand eine preisgünstige Bezugsquelle?


    Wegen des Preises nehme ich statt dessen Sonnenblumenkerne. Kann man auch essen, aber aus Kürbiskernen schmeckt es viel, viel besser.