• Vitamin D Mangel ausgleichen - Substitution

    Hallo zusammen, wollte mal hören wie ihr meine "Strategie" zum Erhöhen des Vitamin D Spiegels seht. Hintergrund: Vitamin D am 10.12.2020 -> 67nmol / 26,8ng Ich habe bereits in den Monaten Oktober und November fast jeden Tag 2000 IE täglich eingenommen. Im September war noch ein kleiner Urlaub mit viel Sonne drin (trotz Corona). Daher war ich doch etwas…
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    Plüschbiest schrieb:

    Momentan leidet so ziemlich jeder unter einem D3 Mangel.

    Da was einzunehmen macht absolut Sinn.

    Zum Thema Selen, ich sah mal eine Folge Medical Detectives.

    Da hat ein Ehemann seiner Frau über Jahre heimlich Unmengen an Selen ins Essen gemischt. Die Frau wurde schwer krank, konnte nur noch mit Krücken laufen, hatte kaum noch Haare.

    Mit Selen wäre ich da etwas vorsichtiger.

    Nette Storyline...ich denke das gleiche würde für viele Mineralstoffe oder Vitamine gelten, von daher ist es natürlich immer sinnvoll nicht zu übertreiben. Was mich eben beschäftigt hat, ist das es wohl grade bei Vitamin D sehr viele unterschiedliche Meinungen und Quellen gibt, insbesondere wenn ein Defizit besteht. Da gibt es teilweise Berichte bei denen >20.000 Einheiten am Tag empfohlen wird, um ein Defizit schnell auszugleichen...Das ist mir so bei anderen Vitaminen und Mineralstoffen nicht aufgefallen. Daher der ganze Thread ;-)

    Plüschbiest schrieb:

    Kommt auch drauf an, ob es Wasser oder Fettlösliche Vitamine und Mineralstoffe sind.

    Für Vitamine richtig. Bei den wasserlöslichen ist die Gefahr deutlich geringer, da sie vom Körper kaum gelagert / gespeichert werden. Der Körper scheidet überschüssige Mengen aus. Sicherlich aber auch nicht perfekt für den Körper hier ständig zu überdosieren.


    Bei Mineralstoffen/Spurenelementen ist mir diese Unterscheidung nicht bekannt. Hier ist generell etwas mehr Vorsicht geboten.


    Grüße

    Bei Mineralstoffen ist es ja auch immer so, dass es einen Gegenspieler gibt.

    Nimmt man beispielsweise zu viel Eisen auf, kann das zu einen Kupfermangel führen.


    Hier ganz nett erklärt (gilt natürlich auch für den Menschen)

    Zitat

    Ein sekundärer Kupfermangel wird durch eine Verringerung der biologischen Verfügbarkeit von Kupfer verursacht. Antagonisten (Gegenspieler) wie Molybdän, Schwefel und Eisen stören die Absorption von Kupfer aus dem Verdauungstrakt. Dies führt dazu, dass das Tier Anzeichen eines Kupfermangels aufweist.

    Bei zu viel Selen kann es zum einen zu einer Selenvergiftung kommen. Zum anderen wird die Aufnahme von Zink und Schwefel gehemmt. Man sollte daher bei Mineralstoffsubstitution wirklich aufpassen...

    sugarlove schrieb:

    Bei zu viel Selen kann es zum einen zu einer Selenvergiftung kommen. Zum anderen wird die Aufnahme von Zink und Schwefel gehemmt. Man sollte daher bei Mineralstoffsubstitution wirklich aufpassen...

    wann ist es zu viele Selen?

    Selenose schrieb:

    Eine akute Vergiftung mit Selen kann bei Einnahme von 3 bis 7 mg an einem Tag auftreten. In chronischen Fällen ist seine Kumulation durch langfristig übermäßige Aufnahme (über 0,6 mg täglich) z. B. durch selenhaltige Tabletten, Inhalation, Nahrungsmittel (über 2 µg pro Gramm) und Trinkwasser ursächlich. Für letzteres wurde von der WHO der obere Grenzwert auf 10 µg/l festgelegt.

    Land_Kind

    Das ist schwer zu sagen. Es gibt tatsächlich Richtwerte für die Toxizität von Selen. Es gibt keine genauen Zahlen. Als Schätzwert werden täglich 30-70 mycrogramm Selen für Erwachsene empfohlen um den Bedarf zu decken. Zum Thema Selen sehr interessant: Leitzmann u. a.: Ernährung in Prävention und Therapie.

    Die Geschichte aus der Medical Detectives Story ist tatsächlich so passiert.

    Der Ehemann! hatte der Frau wohl über Jahre das Zehnfache der normalen Dosis gegeben.

    Plüschbiest schrieb:

    Die Geschichte aus der Medical Detectives Story ist tatsächlich so passiert.

    Der Ehemann! hatte der Frau wohl über Jahre das Zehnfache der normalen Dosis gegeben.

    lol

    sugarlove schrieb:
    Selenose schrieb:

    Eine akute Vergiftung mit Selen kann bei Einnahme von 3 bis 7 mg an einem Tag auftreten. In chronischen Fällen ist seine Kumulation durch langfristig übermäßige Aufnahme (über 0,6 mg täglich) z. B. durch selenhaltige Tabletten, Inhalation, Nahrungsmittel (über 2 µg pro Gramm) und Trinkwasser ursächlich. Für letzteres wurde von der WHO der obere Grenzwert auf 10 µg/l festgelegt.

    Land_Kind

    Das ist schwer zu sagen. Es gibt tatsächlich Richtwerte für die Toxizität von Selen. Es gibt keine genauen Zahlen. Als Schätzwert werden täglich 30-70 mycrogramm Selen für Erwachsene empfohlen um den Bedarf zu decken. Zum Thema Selen sehr interessant: Leitzmann u. a.: Ernährung in Prävention und Therapie.

    Danke für den Link. Das Buch scheint interessant zu sein. Mein Ergänzungsmittel hat 200mcg Selen, aber ich nehme es aktuell nur alle 2 Tag oder spalte die Tablette. Werde es auch nur als "Kur" nehmen, sprich werde bald eine Pause von ein paar Wochen einlegen.


    Grüße

    ich habe auch immer mehr Selen genommen :)

    wenn man im Frühling und Sommer genug lange draußen ist, mind. 15 min am Tag UV, besser 20,

    speichert der Körper das dabei produzierte Vit. D unter der Haut als Vorrat für die dunkle Jahreszeit. Wozu denn dann Tabletten? ":/

    criecharlie schrieb:

    wenn man im Frühling und Sommer genug lange draußen ist, mind. 15 min am Tag UV, besser 20,

    speichert der Körper das dabei produzierte Vit. D unter der Haut als Vorrat für die dunkle Jahreszeit. Wozu denn dann Tabletten? ":/

    Das kann ich so nicht bestätigen. Ich bin im Sommer täglich etwa 2-3 Stunden draußen. Trotzdem wurde beim Bluttest ein Vitamin D Mangel festgestellt. Wenn ich das richtig sehe dürfte man während der Zeit in der Sonne auch keinen Sonnenschutz tragen...

    criecharlie schrieb:

    wenn man im Frühling und Sommer genug lange draußen ist, mind. 15 min am Tag UV, besser 20,

    speichert der Körper das dabei produzierte Vit. D unter der Haut als Vorrat für die dunkle Jahreszeit. Wozu denn dann Tabletten? ":/

    Das wäre viel zu einfach und stimmt so nicht. Da spielen sehr viele Faktoren wie auch Alter eine Rolle. Und selbst mit bestem Wert im Herbst kommt man nicht ohne Mangel ganze Winter durch. Da muss man dann entweder viel Fisch essen oder Urlaub in Bergen machen.

    Aus meiner Erfahrung weiß ich auch, dass es sehr stark vom Zustand der Haut abhängig ist. Durch sehr trockene Haut wird so gut wie kein VD produziert.

    sugarlove schrieb:

    Ich bin im Sommer täglich etwa 2-3 Stunden draußen. Trotzdem wurde beim Bluttest ein Vitamin D Mangel festgestellt.

    evtl. liegt der Mangel auch im Sommer vor?

    ich z.B. kann Vit D nicht richtig verarbeiten, aufspalten, was auch immer...

    ich habe immer Mangel und es eignet sich bei mir auch nicht, um Entzündungen zu bekämpfen. Und das habe ich so auch vererbt.