• Was darf ich denn essen?

    Hallo zusammen, das leidige Thema: die Blutdruckwerte müssen runter! Ich habe Dr. Schnitzers "Bluthochdruck ist heilbar" aber da bekommt man ja schon vom Durchlesen Sodbrennen! Meine Frau achtet schon auf gesunde Ernährung; Fastfood gibt es bei uns gar nicht. Vor einigen Jahren machten Verwandte auf dem Weg zu uns bei McDonalds halt und kauften für…
  • 24 Antworten

    @ Pappnas

    Toll, dass du Fahrrad fährst :)^ . Eigentlich ist das Knie nicht wirklich dabei belastet. Du musst halt darauf achten, dass die Beine gerade ausgerichtet sind und nicht nach innen fallen. Das sehe ich leider oft. Das belastet das Knie enorm. Lieber breitbeinig fahren.


    Für dein Problem gibt es eine Lösung

    Zitat

    da schmiere ich mir bevor ich zur Arbeit fahre fünf Schnitten, und die müssen dann auch bis abends reichen

    Ist eine ganze Menge, wenn es normale Brotgröße ist und es kommt auch darauf an, was da drauf ist.


    Prinzipiell gewöhnt sich der Magen an gewisse Mengen. Wenn er viel gewohnt ist, dann verlangt er auch viel. Nach Fastentagen z.B. reicht ihm ein Süppchen. Also wäre eine weitere Idee, den Magen an weniger Nahrungszufuhr zu gewöhnen.


    Toll, dass du so aktiv die Sache angehst.


    Wünsche für das kommende Jahr viele Erfolgserlebnisse ;-D @:)

    Nun 5 Schnitten kann viel und wenig sein da gibts die größten Unterschiede mit dem Durchmesser. Machst du daraus dann Frühstück und Mittag? Oder fährst du gefrühstückt zur Arbeit? Für 2 Mahlzeiten finde ich es nicht viel, für 1 schon. Und natürlich ist es ein Unterschied ob es Leberwurst und Nutella ist, oder Schinken und Frischkäse ;-)

    Zitat

    Ist eine ganze Menge, wenn es normale Brotgröße

    Genau deswegen hatte ich weiter oben darauf hingewiesen, dass die Hauptmahlzeit oft gar nicht so sehr das Gros im Kalorienkonto ausmacht.


    Statt den fünf Broten wäre locker eine Roulade mit Blaukraut und einem Knödel drin (ca. 450 kcal) und noch ein Dessert (ca. 200 kcal). Die fünf Brotscheiben dürften sicher darüber liegen und noch weniger Volumen haben, also weniger sättigen, sodass abends mehr gegessen wird.


    Wenn Du bei den Broten bleibst, was auch machbar ist: Mach die Brote vielleicht dünner (also die Scheiben). Und den Belag an magerem Eiweiss (Putenbrust als Aufschnitt oder auch gebraten, gekochter Schinken, Quark oder leichten Kräuterquark etc.) viel dicker, darauf kommt noch Gemüse (Gurken, Essiggurken, Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebel, Schnittlauch etc.). Du wirst rascher satt und senkst, bei ähnlichem Volumen, die Kaloriendichte. Im Endeffekt sparst Du Kalorien ein und wirst leichter. Mittelfristig isst Du vielleicht dann gar nicht mehr die fünf Schnitten, sondern nur noch vier. Dabei gilt eben auch, schön langsam essen. Das Sättigungsgefühl selber braucht auch Zeit sich zu entwickeln (ca. 20-30 min). Und dazu Wasser trinken.


    Man kann das Gemüse auch einfach so mitnehmen, z. B. kleine Tomaten oder Gurken aufgeschnitten. Das macht nicht mal viel Arbeit. Und wenn man die noch weiter reduzieren will, kauft man eben das, was sich gut mitnehmen lässt.

    Zitat

    Fleisch gibt es jeden Tag und wenn nicht dann Geflügel oder Fisch.

    könnte man ein bisschen reduzieren (laut Dr. Weidinger, dessen Buch (die Heilung der Mitte) ich mal gelesen habe, ist einmal Fleisch und einmal Fisch pro Woche ausreichend, theoretisch könnte man auch auf vegan natürlich umsteigen).

    Ich denke auch, dass du dich einfach an zu viel Menge gewöhnt hast.


    Mein Mann würde nie 5 Brote oder drei Stücke Kuchen essen und er ist auch groß ...über 1,80....


    Versuche mal die Portionen zu verkleinern und zum sättigen eben Gemüse (roh oder gekocht) zu essen, natürlich nicht mit Butter verfeinert ;-)

    Zitat

    laut Dr. Weidinger, dessen Buch (die Heilung der Mitte) ich mal gelesen habe, ist einmal Fleisch und einmal Fisch pro Woche ausreichend, theoretisch könnte man auch auf vegan natürlich umsteigen

    Grundsätzlich mag das mit einmal pro Woche vielleicht für diesen oder jenen Menschen passen, tendenziell wird dann aber der Eiweissgehalt der Nahrung sinken und dafür der Kohlenhydratgehalt eher steigen, wenn nicht sehr viele Milchprodukte, die wieder andere Sorgen bereiten können, dies ausgleichen. Hülsenfrüchte, Nüsse u. ä., die oft von Veganern konsumiert werden, wären hier für den Threadersteller eher schädlich, wenn er Gewicht abbauen muss/will.


    Insgesamt entscheidet nur die Energiebilanz, jedoch zeigt sich bei eiweissbetonten Diäten, dass diese besser durchgehalten werden und anfangs auch rascher Erfolge vorweisen. Das motiviert mehr und sorgt sicher für mehr Durchhaltewillen.


    Die Diskussion, wieviel Eiweiss es nun pro Tag braucht, ist kontrovers. Es gibt schlicht keine belastbaren und signifikanten Datensätze, die zeigen, dass diese oder jene Ernährungsweise alleine besonders sinnvoll wäre. Das ist mehr Religion als Wissenschaft. Man muss selber ausprobieren, was einem gut bekommt. Daher auch der Verweis auf das Thema Kaloriendichte, denn dieses ist mit jeder Ernährungsweise durchführbar und berücksichtigt auch individuelle Vorlieben.

    Danke nochmals für die Anregungen und Tipps hier! :) Eine vegane Ernährung kommt für mich nicht in Frage. Schon die Tatsache, dass der Mensch Reißzähne hat, zeigt, dass er nicht für eine Ernährung ohne Fleisch gedacht ist und ohne auch nicht funktioniert.


    Ich erkenne aber auch, dass meine Frau sich bei unserer Ernährung durchaus Gedanken macht. Demzufolge esse ich was auf dem Tisch kommt.


    Ich verzichte auf Süßigkeiten und Alkohol und seit ich den Thread gestartet habe, habe ich jeden Tag mind. 10km Fahrrad gefahren. Mein Gewicht am 01.01: 98,7; am 02.01: 96,5 und heute 96,3. Blutdruck gestern 151/93


    VG


    Pappnas

    Zitat

    jeden Tag mind. 10km Fahrrad gefahren

    Klingt sehr gut, bleib dran auch wenn das Wetter nicht so mitspielt.


    Bin passionierte Radlerin und es schmerzt mich, wenn die Straßen voller Schnee oder Eis sind. Dann ist radeln echt gefährlich und das brauch kein Mensch.