Was ist mit den Eiern los?

    Ich habe letzte Tage einen Karton mit 8 XL Eiern geholt, die noch bis 27.07 haltbar waren. Gestern habe ich die gekocht. Mit fiel beim Kochen schon auf, dass die Eier sich "komisch verhielten". Die konnte man einfach nicht drehen. Die blieben in einer Position liegen, und wenn man sie drehen wollte, sprangen sie sofort wieder um. Sie "hopsten" auch nicht im kochenden Wasser, wie sonst die Eier.

    Eben wollte ich eins essen und pellte es ab....da flog schon das halb Eiklar beim Pellen ab, große Löcher im Ei, das harte Eigelb ganz nach außen gedrückt und ansonsten nur Schaumblasen im Ei. Angeekelt war ich es weg. Es roch aber neutral, schien nicht faul zu sein. Ich nahm das nächste Ei und pellte es....wieder dasselbe...ich werde nachher alle mal abpellen, nimm aber an, dass ich alle wegwerfen kann.

    Die waren von Rewe.....nagelneu.


    Weiß jemand, was das ist, warum die von innen so abartig sind? Ich habe die normal gekocht, so dass das Eigelb hart ist....so wie immer halt.8-(

  • 31 Antworten

    Dass das Eiweiß an der Schale bleibt kenne ich von frischen Eiern.


    Aber ich kann deine Beobachtungen zum Teil bestätigen, auch mir ist es in den letzten Jahren öfter passiert, dass ich höchst eigenartige Eiweiße hatte.

    Habe eben alle abgepellt, war überall so. Bei zweien sah das Eigelb noch einladend aus und roch auch normal, ...die 2 Eigelbe habe ich dann weggefuttert, aber den Rest weggeworfen.

    Was meinst du mit Schaumblasen?


    Dass sich die Eier nicht gut pellen lassen, kenne ich auch von frischen Eiern. Es hilft, die Eier erstmal eine Weile zu lagern.

    Dotter nur zum Teil, bei mir meist das Eiklar. Das wird gekocht irrsinnig nass und "patzig" schmeckt nach nichts und hat eine grauenvolle Konsistenz.

    Aufschlagen zeigt das nicht.

    Bitte auch bei REWE reklamieren, die haben eine Mailadresse oder notfalls auch ein Kundentelefon, und sind auf solche Rückmeldungen angewiesen, damit sie ihre Lieferanten ins Kreuzverhör nehmen können.


    Ich mache das stets, wenn etwas nicht in Ordung ist, gerade heute habe ich bei Bauerngut eine Mettwurst reklamiert, die Kümmel enthielt, obwohl er nicht deklariert war (nicht ganz ungefährlich, wäre ich Allergiker). Manchmal erhält man dann eine "Entschädigung" in Naturalien oder Geld. Bei Frosta habe ich mal einen Pfannenwender und einen Fünfer bekommen :-)

    Ja, sie waren angepiekst.


    Mit Schaumblasen meine ich halt Schaumblasen, wie soll ich das anders erklären. Viele, viele, viele Bläschen, Schaum halt.


    Länger kochen wäre Mist gewesen, die waren ja schon hartgekocht.


    Und innen halt auch alles verlagert: Eigelb außen, großes Loch innen im Ei, ansonsten Schaum und Eiklar.


    Es waren teure Bioeier.


    Habe dann jetzt noch gelesen, dass man Eier gar nicht anpieksten braucht. Laut Studie platzen die unangepiekten Eier nicht wesentlich öfter.


    Ich werde mich nicht beschweren, aber werde die Eier in Zukunft wieder bei Aldi holen. Edeka hat auch gute, aber das Personal widerstrebt mir, da die fast alle mittlerweile komplett ohne Mundschutz im Laden und an der Kasse sind. Das ärgert mich jedesmal.

    Vielleicht mal Eier beim Bauern holen wenn das möglich ist.

    Ich habe mit Supermarkt Eiern auch schon öfters diese Erfahrung gemacht.

    Seit ich sie direkt vom Hof beziehe, wo ich weiß wie die Hühner leben und was sie zu fressen bekommen, habe ich das nicht mehr.

    Vieles hängt auch mit dem Futter zusammen.

    Hallo! Doch, die muss man auf der platteren Seite anpieksen. Und anschließend mit fließendem kalten Wasser abschrecken. Geht auch ohne, aber dann hat man mehr Ausschuß.

    Mit Bioeiern hatten wir auch schon 2 mal Probleme. Ganz offenbar verdorben. Seit dem nehmen wir nur noch Boden- oder Freilandhaltung. Ich will auch, dass es den Tieren gut geht, aber wenn so ein Ei dann als letztes ins Rührei oder gar Kuchenteig plumpst...

    onodisep schrieb:

    Doch, die muss man auf der platteren Seite anpieksen.

    Nein, muss man nicht. Steht doch schon da.

    onodisep schrieb:

    Geht auch ohne, aber dann hat man mehr Ausschuß.

    Welchen Ausschuss hätte man sonst?! ???

    Eigelb sehr am Rand und größerer Freiraum deuten darauf hin, dass die Eier nicht mehr die frischesten waren. Die Luftblase im Ei wird im Verlauf des Alterungsprozesses eben immer größer. Darauf kann auch zurückzuführen sein, dass das Restei beim Kochen in der Schale zu viel Platz hat und mehr Bläschen schlägt. Naturprodukt.

    Wenn es normal schmeckt, alles kein Problem.


    Ich hatte vor einiger Zeit unfreiwillig XL-Eier. Zu spät auf dem Markt, die Hühner meines Naturland-Hofes hatten offensichtlich Lust auf große Eier; M & & waren schon ausverkauft. Tja... XL-Eier und ich werden keine Freunde. Weiches Frühstücksei gelang nicht, hartgekocht hatte ich auch eher widerspenstiges Eiweiß. Vielleicht irgendein "Eiweiß-Problem" durch zu großes Ei? Keine Ahnung.


    Aber Eier sind laaange haltbar. 6 Wochen, wo man sie problemlos in allen Variationen essen kann (wenn gekühlt gelagert zu Hause). Und weitere 6 Wochen, wo komplett durhcerhitzt kein Problem darstellt.

    Allerdings kauf ich seit 25 Jahren keine Eier mehr im Supermarkt, sondern nur direkt beim Biobauern. Ich esse auch auswärts kein Ei mehr, weil ich diese knallorangefarbenen Eigelbe dank Carotin-Futter nur noch ekelig finde.

    Hallo Verhueter.

    Mein nächster Satz lautete, dass es auch ohne pieksen geht. Aber mit dem Pieks gelingen die Eier im Haushalt öfter, weil dann die Luft - die sich beim Erhitzen ausdehnt - entweichen kann.

    Und als Ausschuss würde ich es schon bezeichnen, wenn man ein verdächtiges Ei als letztes in den Kuchenteich gibt - hatte ich - glaube ich - auch geschrieben.