Ich bin leider auf staatliche Zuwendung angewiesen. Insofern muss ich bei Al..... und Co. einkaufen.


    Insofern muss ich mich eben fügen. Ich weiss aber auch, dass es Untersuchungen diesbezüglich gibt, die bestätigen, dass Menschen, die am Existensminimum leben, sich ungesünder ernähren. Weil sie eben auf die Billiglebensmittel zurückgreifen müssen....


    Eine Endlosschleife..... ohne Aussicht auf Lösung.

    @ distance

    JA, da hast Du keine Wahl! Weil die meisten meiner Freunde+Bekannten Deutsche sind weiss ich, dass die staatliche Unterstützung nicht so üppig ausfällt. Auch die Chance, eine Dauerstelle zu finden, sind viel kleiner.


    Das wegen der ungesünderen Ernährung habe ich auch schon gehört. Man sollte die Preise für das ganze Junkfood massiv erhöhen und mit dem Geld die gesunden Lebensmittel verbilligen. Das wäre auch gut für die Volksgesundheit und würde die Krankenkosten senken. Aber DIESES Problem besteht in der Schweiz auch.

    Naja, ist ja nicht alles Junk, was die Discounter so verticken. Man kann sicherlich auch bei Feinkost-Albrecht gesund einkaufen... Dass es einem nicht leicht gemacht wird, der oder die von wenig Kohle leben muss, ist mir klar. Nur die Billigheimer schlecht machen funktioniert auch nicht, weil die immer auch die Möglichkeiten bieten, nicht nur junkmäßig sondern auch bewusst und nicht allzu schlimm einzukaufen.


    Zurück zum Thema, da es nicht um soziale Unterschiede sondern um Anregungen fürs tägliche Mahl gehen soll. Ich hatte heute keine solche, dafür gibt es morgen Canneloni gefüllt mit Hack und Trockentomaten, in Tomatensauce versteht sich (hat es wer bemerkt, ich stehe auf so ein Zeugs?). Das kann man bei Aldi oder beim Biobauern kaufen, vermute ich.

    Ich will mal behaupten dass sich mehr Menschen mit "besserem" Einkommen schlechter ernähren als Geringverdiener.


    Sicher ist es für jemanden der nicht jeden Euro 2 x rumdrehen muss einfacher entsprechende "gute" Lebensmittel einzukaufen, aber wieviele machen das letztendlich?


    Es gibt ja gerade immer mal wieder Ernährungsberater&Co im TV/den Medien die den Leuten erstmal erklären müssen was eine ausgewogene Ernährung ist und wie man die auch mit kleinem Budget hinbekommt. Schwierig, aber es scheint zu gehen.


    Und was bei vielen dazukommt (davon möchte ich mich selbst nicht immer ausnehmen) ist die Bequemlichkeit.


    Ich weis auch das eine selbst gemachte Lasagne 1000x besser schmeckt, ich stehe aber dann 10x länger in der Küche. So kann ich dann sagen: Wenn du aus der Schule kommst dann schieb dir das Ding in den Ofen...


    Meine Kinder wissen gutes und frisches Essen durchaus zu schätzen, gerade wenn mein Mann mal wieder den halben Tag in der Küche verbracht hat oder auch nur eine Alwawemu Pfanne gezaubert hat wird das schon gelobt.


    ABER: es reicht ihnen auch das "Dosenfutter" um den Hunger zu stillen... essen als reine Bedürfnisbefriedigung und nicht als lustvolles geniessen. :)_

    @ afri

    Zitat

    Feinkost-Albrecht

    DER ist gut ;-D Ja, natürlich kann man dort auch Bio-Lebensmittel kaufen und das tun wir ausgiebig.


    @ Pia

    Zitat

    Ich will mal behaupten dass sich mehr Menschen mit "besserem" Einkommen schlechter ernähren als Geringverdiener.

    Kann schon sein, kommt halt darauf an, wo man die Prioritäten setzt. Die Grauamseln haben ein "leicht besseres" Einkommen als " die Geringverdiener". Es ist uns wichtig, gesunde Lebensmittel zu kaufen. Als "Kompensation fürs Portemonnaie" kaufen wir sehr selten Wein und sozusagen keine Spirituosen. Auch Fleisch gibt es selten, und wenn, dann biologisches.

    Zitat

    Sicher ist es für jemanden der nicht jeden Euro 2 x rumdrehen muss einfacher entsprechende "gute" Lebensmittel einzukaufen, aber wieviele machen das letztendlich?

    Das ist ja jedem selbst überlassen - Hauptsache, das Angebot ist vorhanden!


    Heute verwöhne ich meinen x:) mit frischen Waffeln und Vanillesauce.

    Wie sagt der Schubeck immer gerne, die Leute kaufen lieber ein Motorenöl für 25 Euro den Liter und kippen das in das Auto als dass sie einen Euro mehr für ein gutes Lebensmittel ausgeben dass sie sich in den Mund schieben...


    Da ist schon was dran.


    Übrigens kam/kommt (im deutschen TV) eine Doku mit Nelson Müller der die "Bio" Lebensmittel überprüft hat.


    Die kommen nicht immer besser weg, die EU Bioverordnung ist ein schlechter Witz.

    Zitat

    Das ist ja jedem selbst überlassen - Hauptsache, das Angebot ist vorhanden!

    Klar, hier soll ja auch keine bekehrt werden, jeder hat es selbst in der Hand seinem Körper das Richtige zuzuführen, da hat halt jeder andere Vorstellungen und Prioritäten was "das Richtige" ist.


    Essen sollte immer ein (meist gesunder) Genuss sein, manchmal geht das allerdings bei uns im Alltag etwas unter.


    Und ab und an darf man ja auch mal sündigen ;-D


    Apropos Prioritäten: ich habe eine Freundin die eine riesengroße 30.000 € Traumküche im Haus hat, allerdings kann/muss/will/braucht sie nicht zu kochen (DINKS), SchniPoSa und TK Pizza ist da schon das höchste der Gefühle. :=o


    Mein Mann meint immer er könnte in diese geilen Küche jeden Tag für eine Kompanie kochen...

    Pia, das kenn ich... Ein Freund von uns (Single Anfang 40) kocht auch nie, keine Ahnung, ob er das überhaupt kann ;-D , allerdings hat er eine superschöne Küche. Das höchste der Gefühle ist, dass er mal ne Suppe warm macht, TK-Pizza "bäckt" er in der Mikrowelle auf und den Herd nutzt er auch nur um die Butter für's Popcorn zu schmelzen :=o

    Sahnesteif – bzw. was habe ich falsch gemacht?

    Hallo, ich habe gerade zum ersten Mal Sahnesteif verwendet. Ich brauchte es nicht zwingend, wollte es aber probieren, da bei der Hitze Sahne oft schlechter steif wird. Ich tat Sahne, Sahnesteif, etwas Zucker und eine Messerspitze Bourbonvanille (oder war das der Fehler – hätte ich das am Ende hinzugeben sollen?) in das Sahnegefäß und fing an, alles zu schlagen. Schon nach einer Minute oder weniger hörte ich auf, denn die ganze Masse sah so aus als hätte ich den Saft von 2 Zitronen reingeschüttet. %:|


    Zum Glück habe ich noch genug Sahne zu Hause und starte jetzt den 2. Versuch ohne Zusätze.


    (Habe heute Nachmittag Gäste und will Erdbeer-Himbeereis servieren.)

    Ich werde wahnsinnig. Am Sahnesteif lag es wohl nicht. Die Sahne ist haltbar gemacht, kann also nicht kaputt sein. Diesmal habe ich einen Löffel Rohnrzucker reingetan. Da sah die Masse schon etwas komisch aus. Beim 2. Löffel zerbröselte sie wieder.


    Was ist denn falsch an Rohrzucker?