Jein... Wenn ich bei meinen Eltern bin bzw. mein Partner und ich gemeinsam essen dann gibt es relativ viel Fleisch. Wenn ich mir alleine irgendwas zusammenrühre oder einfach kalt esse, dann ists durchaus vegetarischer.


    Wobei eben auch die Frage ist wie viel Fleisch. Bei meinen Asianudeln ist zum Teil (wenn ich was daheim habe) Fleisch drinnen, einfach das Fleisch das in den letzten Tagen übrig geblieben ist oder auch noch rohe Teile aus der TK. Das ist dann ein "Restlessen", wenn man jetzt sagen würde die Portion hätte (ums rechnerisch einfach zu machen) 100 Bissen wären wohl - als Trennkost - gut 95 davon absolut fleischlos. Aber ich verwende bedeutend lieber das Fleisch ein 2. Mal anstatt es zu entsorgen.

    Und hier war's nicht das goldene M, sondern KFC. Wir waren erstmals dort und sind nicht begeistert, aber auch nicht enttäuscht; wir hatten jeweils einen Burger, eine Portion Pommes und einen Cole Slaw (Kohlsalat mit Joghurtdressing).


    Wenn wir nochmals dort essen sollten, dann versuchen wir mal das pure Zeugs ohne Brötchen, das schmeckte vielversprechend und soll laut Werbeaussage frisch paniert worden sein sowie aus Fleisch und nicht aus chemisch behandelter Fleischmasse bestehen. Von der Optik her könnte das stimmen.


    Was unseren Fleischkonsum angeht, sind wir glaube ich auch auf der Weniger-Schiene. Es gibt zwar auch mal Pizza oder Bratkartoffeln mit Wurst bzw. Speck, aber beileibe nicht täglich mindestens ein Stück Fleisch von 200g. Dafür versuche ich, mindestens einmal pro Woche Fisch zu reichen, soll ja so gesund sein (wir mögen ihn aber auch). In vielen Haushalten muss o.g. Fleischmenge für jeden zur Verfügung stehen, sonst ist es vermeintlich kein Essen. Ich war auch mal so drauf, inzwischen nicht mehr.


    Gibt es jedoch Fleisch, esse ich es gern und das ist gut so [tm]. Der menschliche Verdauungstrakt kann das ab und ist m.E. darauf angewiesen. Ich will keine Diskussion vetan vs. carnivor anzetteln, das ist (m)eine Meinung und weiter nichts. Mir schmeckt auch Fleischbrühe besser als solche aus Gemüse, also koche ich mir welche.

    Ich esse auch kaum Fleisch, schreibe hier aber auch nicht regelmäßig mit. Ich glaube der Eindruck, dass viel Fleisch gegessen wird liegt an der Gruppe aus der die Stichprobe genommen wurde.


    Neulich habe ich eine Forelle gegrillt, das war schon ein Ereignis. Normal esse ich mich quer durch die Gemüseabteilung.


    Lecker ist übrigens ein Salat aus knackig gegartem Brokkoli mit gerösteten Mandeln, roten Zwiebeln in dünnen Spalten und ein paar getrockneten Cranberries. Wenn man die Zwiebeln kurz mit Salz und Essig knautscht werden sie quasi gepickelt und damit leicht glasig. Ich mag das lieber als ganz rohe Zwiebel.