• Was kocht Ihr heute?

    Liebe Corona, weil ich immer dankbar bin, wenn jemand in irgendeinem Zusammenhang schreibt, was es zum Mittagessen gibt - und ich somit eine Anregung für die Kocherei vom morgigen Tag bekomme - eröffne ich hiermit einen entsprechenden Faden. Vermutlich sind hier die meisten berufstätig - so wie ich auch - und haben nicht viel Zeit, werktags aufwändiges…
  • 35 Antworten

    Immer wieder sehe ich in den Angebots-Prospekten einen sogenannten Dörr-Automaten. Wozu braucht man den und was kann man damit Sinnvolles zur Ernährung produzieren? Oder ist das einfach nur Geld zum Fenster rauswerfen?

    Man kann damit Obst dörren, statt das im Backofen zu tun. Spart mutmaßlich Energie, weil das zu heizende Luftvolumen geringer ist. Ich habe damit z.B. erfolgreich Apfelringe gemacht, weil viele Äpfel zur Erntezeit und das ist eine praktische Methode zur Haltbarmachung.


    Meine Chilis habe ich damit getrocknet, um sie anschließend zu mörsern. Das geht auch an der Luft, aber so geht's schneller.


    Und nicht zuletzt mache ich damit sgS: http://www.cbx.homepage.plainstream.de/rezepte/sgs.htm

    Das ist besser, als gekörnte Brühe von Magg! und Konsorten, weil nur Gemüse und Salz drin ist. Wir verbrauchen recht viel davon.


    Allerdings gibt es mittlerweile ein vergleichbares Produkt beim Versandhandel meines Vertrauens, das werde ich mal testen, denn selbst machen ist sehr viel Arbeit und wenn die das wenigstens genauso gut machen, wie ich es kann, dann kaufe ich es zukünftig.


    Mit anderen Worten: nice to have, aber kein unentbehrliches Gerät. Wann immer du feuchte Lebensmittel trocken bekommen möchtest, damit geht das relativ schnell und problemlos. Das geht auch im Backofen, was aber (vermutlich) mehr Energie verbraucht.

    afri schrieb:

    Man kann damit Obst dörren, statt das im Backofen zu tun.

    Ich habe noch nie Obst im Backofen gedörrt. Ich habe überhaupt noch nie gedörrt. ;-D Darum fragte ich ja, wozu das gut sein soll.

    afri schrieb:

    Ich habe damit z.B. erfolgreich Apfelringe gemacht, weil viele Äpfel zur Erntezeit und das ist eine praktische Methode zur Haltbarmachung.

    Ahh, na wenigstens eine sinnvolle Anwendung. Nur wer will total ausgetrocknetes Obst essen? Oder wird das vorm Verzehr wieder angefeuchtet? Du merkst, ich habe echt keine Ahnung von diesem Thema.


    afri schrieb:

    Meine Chilis habe ich damit getrocknet, um sie anschließend zu mörsern.

    Ok. Zwar habe ich keine Chilis, aber das macht tatsächlich Sinn. Eigenes Gewürzpulver herstellen. Gute Idee. :)^


    afri schrieb:

    Mit anderen Worten: nice to have, aber kein unentbehrliches Gerät. Wann immer du feuchte Lebensmittel trocken bekommen möchtest, damit geht das relativ schnell und problemlos.

    Ich bin dir sehr verbunden für die Erklärungen. Erweitert meinen Horizont schon mal ein wenig. Was mir beim Lesen direkt einfiel: Ich habe im Garten zwei kleine Lorbeersträucher. Eigentlich sind die ja nicht winterhart, aber unsere letzten recht milden Winter haben die überlebt. Da hätte ich eine Unmenge an Lorbeerblättern. Nur nicht im Winter. Ich habe versucht, ein paar Zweige auf der Fensterbank zu trocknen, aber die wurden total braun. Wie Herbstlaub eben. Sehr unappetitlich. Kann man die in so einem Dörrdings haltbar machen und damit Ostmann und Fuchs um ihre Umsätze prellen? ;-)

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    Timbatuku schrieb:
    afri schrieb:

    Ich habe damit z.B. erfolgreich Apfelringe gemacht, weil viele Äpfel zur Erntezeit und das ist eine praktische Methode zur Haltbarmachung.

    Ahh, na wenigstens eine sinnvolle Anwendung. Nur wer will total ausgetrocknetes Obst essen? Oder wird das vorm Verzehr wieder angefeuchtet?

    Wenn man im Herbst mal zu viele schlecht haltbare Früchte geerntet hat (oder geschenkt gekriegt), Birnen zB. ist es eine Alternative zum sterilisieren oder (weiter)verschenken.


    Ich esse an sich auch lieber frisches Obst, aber für mehrere Tage draussen, auf Touren usw. ist Dörrobst praktischer. Ich habe es noch nie ufgeweicht, das geschieht beim Essen im Mund früh genug.:)=

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    Trockenobst verwende ich gerne in der Weihnachtsbäckerei, zum Beispiel bei Früchtebrot oder als Topping für manche Plätzchen, entweder pur oder in Schokolade.


    Lorbeerblätter sollte man nicht am Zweig oder in direkter Sonne trocknen. Sie bekommen vom Zweig immer noch Saftnachschub und brauchen deshalb länger zum trocknen und dann sehen sie nicht mehr schön aus. Mach einfach die Blätter ab und gib sie in eine Gitterbox ,wo überall Luft ran kommt und stell sie für ein paar Tage (je nach Temperatur) an einen trockenen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.

    Bei uns funktioniert das sehr gut.

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    Cassandra 86 schrieb:

    Lorbeerblätter sollte man nicht am Zweig oder in direkter Sonne trocknen. Sie bekommen vom Zweig immer noch Saftnachschub und brauchen deshalb länger zum trocknen und dann sehen sie nicht mehr schön aus.

    Ohne das zu wissen habe ich es dann ja zufällig "richtig" gemacht. Ich schrieb zwar "ein paar Zweige", das sollte aber nur die Menge illustrieren. Tatsächlich hatte ich die Blätter vom Zweig gepflückt. Braun wie Herbstlaub wurden sie trotzdem. Ich könnte mir vorstellen, dass das Trocknen im Backofen oder in so einem Automaten bessere Ergebnisse bringt. Irgendwie müssen die in den Gewürzfabriken das ja auch hinbekommen.

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    hab mal Paprikapulver selber gemacht, dafür wäre ein Dörrgerät auch praktisch. Aber wahrscheinlich eher sinnvoller, wenn man im Garten Überschüsse hat und die konservieren möchte, ob es jetzt Äpfel oder Paprika sind.

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    Zim schrieb:

    hab mal Paprikapulver selber gemacht

    Wie war das? War es von der Würzkraft wie industrielles Paprikapulver oder sogar noch besser?

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    Fiorentina2017

    Das Tatar war tatsächlich klasse:-q


    Heute:

    Rinderfilet mit Süsskartoffel/Kokosmilch-Püree und Bohnen mit Zwiebeln und Speck angebraten. Es war super lecker!:-p

    Dazu ein Gläschen Bordeaux:)^

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    Timbatuku schrieb:

    Ohne das zu wissen habe ich es dann ja zufällig "richtig" gemacht. Ich schrieb zwar "ein paar Zweige", das sollte aber nur die Menge illustrieren. Tatsächlich hatte ich die Blätter vom Zweig gepflückt. Braun wie Herbstlaub wurden sie trotzdem. Ich könnte mir vorstellen, dass das Trocknen im Backofen oder in so einem Automaten bessere Ergebnisse bringt. Irgendwie müssen die in den Gewürzfabriken das ja auch hinbekommen.

    Kannst gern einen Sack voll herschicken und ich jage das einmal durch meinen Automaten, dann sehen wir es. Die Hälfte behalte ich allerdings bevor ich das Laub zurückschicke, für den Strom :-)

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    Hier im Haus habe es einmal einen Dörrautomaten... Lange nicht mehr gesehen (25 Jahre mindestens), ich glaube darauf sollte ich nicht mehr setzen.


    Essen heute: All day breakfast sandwich. Diese eher schräge Sache aus britischen Supermärkten, und die letzten Tage hatte ich ziemlichen Appetit darauf. Das Brot war falsch, die Sauce, die Würstchen und der Bacon auch, und das Ei war anders, aber es hat gepasst. Gäbe es hier im Supermarkt die 08/15 baked beans hätte ich die auch dazu gegessen.

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    afri schrieb:

    Kannst gern einen Sack voll herschicken und ich jage das einmal durch meinen Automaten, dann sehen wir es. Die Hälfte behalte ich allerdings bevor ich das Laub zurückschicke, für den Strom

    50% ????

    Kann es sein, dass du ein ziemlich unangenehmer Verhandlungspartner bist? ;-D;-D;-D;-)