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    Die Restaurants haben aber doch auch alle das selbe Angebot, oder habt Ihr ein Gourmet

    ;-D

    also, die "schwedischen spezialitäten-restaurants" wären jetzt nicht der anlaufpunkt für meine tägliche nahrungsaufnahme, aber ab und zu mal... ist genau so, wie zweimal im jahr mein flash beim amerikanischen gourmet-tempel mit dem goldenen M :=o

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    Und teuer würde so ein Experiment auch werden.

    Das stimmt so nicht unbedingt. Für 4 EUR Malz, 2 EUR Hopfen, Wasser aus der Leitung und ein paar kWh Strom kannst du 20L Bier bekommen, das ist weniger als für das bierähnliche Getränk mit dem Oe

    . Die Arbeit darf man nicht rechnen, die bekommt man nicht bezahlt, aber das Ergebnis ist so ungleich besser als das gekaufte Produkt, dass ich mir den Aufwand gern mache. An Geräten braucht man einen Kochtopf, Rührlöffel, Termometer und optional noch ein paar Siebartige. Bierherstellung ist Kochen, sonst nix, womit wir wieder beim Thema wären. Früher [tm] war das Brauen folgerichtig auch Hausfrauenaufgabe.


    Meine liebe Frau hat heute Lachs im Lauchbett mit Creme fraiche an Reis kredenzt. Hätte ein bisschen mehr Salz drangehört, aber es war durchaus gut.

    @ Ebbuschka

    ja, ich meint "Köttbullar" und die werden so ähnlich ausgesprochen, wie Du geschrieben hast. Das "K" wird ausgesprochen wie das "ch" in Mädchen.

    @ Gourmeta

    bist eine Schlimme! Wie soll ich morgen meine Köttbullar geniessen OHNE an ??Hundepralinés?? zu denken??


    Gibt es wirklich Gourmet

    - oder nimmst Du mich auf den Arm? "Unserer" hat das übliche Angebot. Witzig: als ich letzten Sommer in Schweden war und die älteste Ikea in Älmhult besuchte, war doch die "Speisekarte" haargenau dieselbe, wie hier in "meiner" Filiale. Die Köttbullar schmeckten jedoch anders; möglicherweise werden die Gewürze den Geschmäckern der einzelnen Nationen angepasst.

    @ Seherin

    Genau so ergeht es mir auch: einzwei mal pro Jahr lasse ich Ingvar Kamprad für mich kochen, das reicht. Der Apfelkuchen ist übrigens auch fein dort.

    @ hornet

    danke für das schöne Wort für meine Sammlung: fressflash!

    @ afri

    gerade ist Dein Post noch hereingekommen. So besehen braucht es wirklich nur einen XXL-Kochtopf - vielleicht findet man im Brockenhaus einen alten "Waschhafen", mit dem unsere Mütter in der Küche die Wäsche gewaschen haben. Kindheits-Erinnerung: auf dem Herd brodelt die Kochwäsche und "riecht" charakteristisch und am Tisch sass die Familie und ass in den Dampfwolken das Mittagessen, das auch nach Wäsche roch...


    Gestern Abend kam unser fränkischer Freund auf ein Bier und ich erzählte die Eigenbräu-Geschichte. Er war ganz Ohr und fragte sich, ob er es hier in "der Diaspora" mal versuchen sollte mit einem "von einem Franken gebrauten Heimwehbier".

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    Er war ganz Ohr und fragte sich, ob er es hier in "der Diaspora" mal versuchen sollte mit einem "von einem Franken gebrauten Heimwehbier".

    Versuch macht ...


    Bier ist unter widrigsten Umständen und mit minimalen Mitteln herstellbar. Selbst für einen Bayern (so nenne ich alle Franken). Über das Ergebnis wäre ich allerdings recht überrascht, sollte dein bayrischer Freund kein Hobbybrauer sein. Es wird viel Unsinn über Bier und dessen Herstellung verbreitet, leider gerade von denen, die sein Sein besonders für sich beanspruchen. Sicher hat Bamberg die höchstmögliche Brauereidichte aller Zeiten, aber ob dabei trinkbares Bier herauskommt, ist eine andere Baustelle. Wer heilt, ähhh, braut, hat recht. Ich kann's, wenn er es auch kann, dann ist alles OK. Aber den Beweis muss er liefern. Ich bin in der Lage, meine Erzeugnisse verkosten zu lassen. Er auch? Das bezweifle ich.