Dabei finde ich Roastbeef überbewertet. Erst recht für einen Braten.


    Mein Freund kauft sich beim Metzger hin und wieder mal den "Braten" (für 40?! € pro Kilo) und ich find den fade, zäh und leider auch stinkig.


    Oh Gott, ich hab gestern Ente gegessen, die war zu 90 % echt lecker, aber ein paar Bissen hatten den Lebergeschmack.


    Eine gute wilde Ente schmeckt ja sehr aromatisch, aber wenn es nach Leber schmeckt... ist die Grenze erreicht. Aber total zart war sieaie.


    Übrigens kann man Ente sowohl fertig kaufen und essen als auch selbst gemacht vorgesetzt bekommen. Die Gefahr dass die "versaut" wird, ist gleich hoch.

    Zitat

    Dabei finde ich Roastbeef überbewertet. Erst recht für einen Braten.


    Mein Freund kauft sich beim Metzger hin und wieder mal den "Braten" (für 40?! € pro Kilo) und ich find den fade, zäh und leider auch stinkig.

    Nicht böse gemeint - aber dann macht er etwas falsch ;-).


    Also klar, sehr oft liegt es auch am Fleisch, nicht genug abgehangen, falsch gelagert etc. pp. - aber immer?


    Ich hatte auch schon sehr enttäuschendes Roastbeef (habe das mal ein paar Jahre lang immer als Weihnachtsessen gemacht) - aber zu 90% :)^.


    Und ja, Rindfleisch neigt dazu zäh zu sein, es ist auch sehr sensibel. Den Rinderbraten meiner Mutter mag ich auch nicht, er ist mir jedesmal viel zu trocken. ;-D


    Rindfleisch muß einfach noch viel mehr als sonstiges Fleisch auf den Punkt gegart werden. Heißt, das darf man nicht eine Sekunde alleine lassen. Immer schön begießen, auch mal drehen....und vor allem nach dem Zubereiten ruhen lassen.


    Von daher - ehrlich gesagt stört es mich auch nicht soooo sehr, dass es zu teuer ist ;-D

    Isabell

    Zitat

    Rindfleisch muß einfach noch viel mehr als sonstiges Fleisch auf den Punkt gegart werden.

    Ja, ich glaube auch, das ist das ganze Geheimnis. Beim Steak bekomme ich es mittlerweile mit der Fingerdruckprobe ganz gut hin, aber bei einem größeren Rinderbraten würde ich mich wohl lieber aufs Kerntemperaturthermometer verlassen. Ich finde, es ist keine Schande für einen Hobbykoch, solche Hilfsmittel zu benutzen und damit ist man immer auf der sicheren Seite.

    Zitat

    Dabei finde ich Roastbeef überbewertet. Erst recht für einen Braten.

    Entschuldige, aber dann hast du anscheinend noch kein leckeres Roastbeef gegessen. Ich liebe Roastbeef und es ist für mich das perfekte Essen: Lecker zum Abendessen und am nächsten Tag die Reste kalt auf Brot oder Salat.


    Wir machen Roastbeef immer mit dem Niedrigtemperatur-Verfahren und da wird nichts trocken oder zäh.




    Heute hab ich zum ersten Mal Pesto selbst gemacht: Basilikum, Parmesan und gutes Olivenöl ist eh immer da. Als Nussbestandteil habe ich Kerne genommen, die wir immer für Salat da haben. Was soll ich sagen: es ging total schnell und ist echt lecker! :)^ Noch etwas die einzelnen Zutaten ausbalancieren, dann wird es wohl öfters Pesto geben. Kaufen werde ich es vorerst nicht mehr. Danke dafür! :-D

    Isabell, er kauftndas Ding fertig, wir können da nix mehr falsch machen. Er findet es lecker und versteht mein Problem nicht.


    Und natürlich habe ich "gutes Roastbeef" schon gegessen, ich halte davon nix. Oder nicht viel. Jedenfalls verstehe ich die Leidenschaft dafür nicht.

    Ich brauch beides nicht. Und wenn es dann an Yorkshire Pudding als Beilage geht, ist mein Essen versaut.


    Ich bleib bei meinem Schäufele mit knuspriger Fettschicht und Knödel (das gelbe runde Ding aus Kartoffeln) oder den von mir geliebten Entchen. Selbst das Hähnchen ist besser, obwohl ich da jetzt auch nur Haut und Schenkel bräuchte von dem "Braten" bzw. Vogelbraten.