Zäher Schleim von Nase bis Hals: Ein Ernährungsproblem?

    Seit vielen Jahren habe ich das Problem, dass ich immer einen zähen Schleim im Hals und Rachenraum habe. Dazu kommen Atemprobleme und seit Jahren Hautprobleme. :-(


    Diverse Fachärzte haben keine Ahnung.


    Hat hier jemand das gleiche Problem und arbeit an der Lösung?


    Ich habe einen Verdacht und wollte hier den Faden eröffnen um mir und anderen mit den gleichen Symptomen zu helfen.

  • 59 Antworten
    Zitat

    Trinkst du genug?

    Naürlich trinke ich genug.


    Das Problem hat damit absolut nichts zu tun.


    Soweit ich bei meiner Recherche im Internet gesehen habe, findet man nichts von ärztlicher Seite. Sondern immer nur Fragen von Betroffenen in diversen medizinischen Foren die die gleiche Erfahrung gemacht haben, dass kein Arzt, egal welcher Fachrichtung, eine Ahnung hat.


    So selten scheint dieses Problem jedenfalls nicht zu sein, und es macht den Anschein, dass Mediziner nichts darüber wissen und auch keine Lust haben da mal genauer zu forschen. :(v


    Nach meiner eigenen Erfahrung mit dem Problem, hat es definitiv etwas mit der Ernährung zu tun.


    Eine Allergie habe ich laut Allergologe nicht.

    Das kann ich janicht riechen, wenn du das nicht in den EIngangstext schreibst :-/


    Wenn du weißt dass es was mit der Ernährung zu tun hat, kannst du denn durch Weglassen oder nicht-weglassen eine Verbesserung erreichen?=

    Zitat

    kannst du denn durch Weglassen oder nicht-weglassen eine Verbesserung erreichen?

    Das sagt sich so leicht.


    Ich vermute nämlich ein Problem in der Kombination diverser Lebensmittel und dann ist noch gar nicht sicher, ob es nicht vielleicht irgendwelche Enzyme sind, die negativ wirken.


    Wer weiß schon was alles in Lebensmittel gepanscht wird die aus der Fabrik kommen.


    Jedenfalls habe ich nächste Woche einen termin beim Hausarzt und möchte mal einen Test auf Laktose- und Fruktose-Intoleranz machen lassen.


    Je nach Ergebnis kann ich dann an der weiteren Erforschung des "Phänomens" rumbasteln.


    -


    Ich werde berichten – wenn gewünscht. ":/

    Mal ein Ernährungstagebuch geführt?


    Vllt kannst du ja soweit möglich auf naturbelassenere Nahrungsmittel zurückgreifen?


    Möglichst viel selbst kochen / weniger Fertigkram?


    Vllt hilt aber ein Ernährungstagebuch dabei zu entdecken welche kombination das ganze verschlimmert...

    Ein Ernährungstagebuch führen bringt nichts, da ich im Grunde jeden Tag das mehr oder weniger gleiche esse.


    Früher bzw. ursprünglich dachte ich eben, ein Arzt, oder so ein Mensch, weiß gleich Bescheid, sagt mir was ich habe und was ich dagegen tun kann.


    Aber so gar keine Ahnung so weit ich blicke ist schwer nachvollziehbar.


    -


    Aber nun erst mal hoffen, dass hier noch andere sind mit dem gleichen Problem. :)z

    Also mein Hausarzt hatte (wie erwartet) auch nicht gerade soviel Anhnung von einer Laktose- und Fruktose-Intoleranz.


    Der wußte nur das gröbste 08/15-Wissen, was ich auch schon längst wußte. ":/


    Aber ich wollte ja keine Aufklärung sondern einen entsprechenden Test machen lassen.


    Bis dahin dauert es noch eine Weile – über 4 Wochen bis ich dann Bescheid weiß. :-/

    Hattest Du schon ein CT der Nebenhöhlen?


    Ich bin 5 Jahre von einem Arzt zum anderen gerannt bis mir die hobbypsychologischen Anwandlungen dieser Fachidioten zu sehr auf den Keks gingen.


    3HNO´s, 1 Gastroenterologe (stellte leichten Reflux per Biopsie in der Speiseröhre fest und Sensibilität auf Fruktose), 1 Pulmologe (stellte leicht hyperreagibles Bronchialsystem fest).


    Schlussendlich machte ein neuer HNO Arzt beim ersten Besuch bereits ein CT – Ergebnis Schleim produzierende Schleimhaut in mehreren NNH. Mit Cortisonspray wurde es dann etwas besser.

    Ich bekam vor zig Jahren mal eine Cortison-Tablette.


    Danach habe ich mich gefühlt, als ob ich Bäume ausreißen könnte – phantastisch! :)z


    Nachdem die Wirkung vorbei war, bin ich allerdings in ein Tiefes Loch gefallen. :(v


    Das hatte natürlich nichts mit Bekämpfung gegen das Grundproblem zu tun (wie dieser HNO-Arzt wohl hoffte).


    Das war nur die Doping-Wirkung von Cortison. ":/


    Ich machte vor zig Jahren mal eine spezielle "Anti-Darmpilz-Diät" und reduzierte deutlich Kohlenhydrate und aß kein Obst und sonst nichts was mit Zucker zu tun hat.


    Die Wirkung war grandios – fast alle Beschwerden waren weg!


    Leider konnte ich nicht den vermutlich richtigen Schluß draus ziehen, dass es womöglich etwas mit Fruktose-Unverträglichkeit zu tun hat.


    Aber wie schon erwähnt, ich vermute das Problem in der Kombination mit verschiedenen Unverträglichkeiten.


    Aber zuerst , bevor ich mit eigenen Experimenten beginne, will ich die beiden Atemtests machen um in dieser Richtung eine Klarheit zu haben.

    Ich ernähre mich gemischt, wobei seit Jahren Obst viel Anteil hat.


    Früher war das auch mal etwas anders – die Beschwerden waren/sind deshalb nicht anders geworden.


    Tierisches Eiweiß eigentlich nur über Milchprodukte. Fleischesser bin ich nicht so groß.


    Im übrigen sind meine Probleme in der Familie nicht nur bei mir, was ja definitiv dann ein erbliches Problem darstellt, so wie das bei Milchzucker-Unverträglichkeit usw. der Fall ist.

    Ein Gespräch mit einer äußerst kundigen Fachfrau über mein Problem brachte die Erkenntnis, dass man sehr wohl genau feststellen kann, woher die Beschwerden kommen.


    Ein "nicht richtig verdauen können" ist sehr wohl der Grund, aber genau was, kann man mit diversen Tests feststellen, die ich als normaler Kassenpatient selber bezahlen muß!


    Den meisten Ärzten ist so ein "Erkundungsgespräch" viel zu zeitintensiv und drum werden Patienten mit diesem Problem eben alleine gelassen – dachte ich mir schon lange. :-/

    Zitat

    Ich machte vor zig Jahren mal eine spezielle "Anti-Darmpilz-Diät" und reduzierte deutlich Kohlenhydrate und aß kein Obst und sonst nichts was mit Zucker zu tun hat.


    Die Wirkung war grandios – fast alle Beschwerden waren weg!


    Leider konnte ich nicht den vermutlich richtigen Schluß draus ziehen, dass es womöglich etwas mit Fruktose-Unverträglichkeit zu tun hat.

    ??? Wenn Du durch Weglassen von Obst, von Kohlenhydraten Erfolg hattest, warum bist Du dann nicht einfach dabei gebllieben, weitgehend auf KH zu verzichten ? Glaubst Du wirklich dass, wenn Du auf Fruktose verzichtest und Du dann keine Beschwerden hast, dass es einen Unterschied macht, die Fruktoseintoleranz eine andere ist, wenn ein Arzt sie Dir bescheinigt ? Ganz ehrlich, so schlimm können Deine Beschwerden nicht sein wenn Du, obwohl Du weisst wie Du Dir helfen kannst es aber nicht tust sondern statt dessen von Arzt zu Arzt rennst.

    Um Gottes Willen, ich renne doch nicht von Arzt zu Arzt.


    Damals, als diese Sache anfing ging ich erst mal zum HNO.


    Dann wurden mal Allergietests gemacht.


    Jahre später mal wieder und das war es dann auch!


    Also nicht gleich alles ummünzen und aus mir einen Ätztehopper machen. :|N


    Ich fand diese Antidarmpilz-Diät nicht gerade toll, weil ich auf vieles verzichtete, was mir schmeckte.


    Die Vorbereitung war auch nix, weil die Hausärztin, die vorgab sich gut auszukennen, letztendlich doch nur wenig Ahnung hatte und keine vernünftige Vorbereitung mir vorschlug.


    Damals gab es auch noch kein Internet was hilfreich hätte sein können.


    Jetzt will eben genau wissen was Sache ist und auf diese Grundintoleranzen testen lassen um genau zu wissen "das ist es" oder "das ist es definitv nicht!"


    Alles klaro? ;-)

    Dann entschuldige .


    Wenn Du Kohlenhydrate weglässt, musst Du nicht wirklich auf viel verzichten, insbesondere nicht wenn Du berücksichtigst, dass es Dir besser geht. Die Frage ist dann ja auch, ob es wirklich eine Fruktoseintoleranz ist oder eher was anderes was mit KH oder Gluten zu tun hat. Ich tippe da schon eher darauf, dass es nichts mit Fruktose zu tun hat, weil die eher auf den Darm schlägt.


    Wahrscheinlich kommt es Dir beim Weglassen eher auf den Verzicht auf Weizen/Roggen an – kein Nudeln, kein Brot usw. Zu Nudeln kann ich sagen, die braucht kein Mensch – pur isst sie sowieso keiner und anstelle von Nudeln in einer leckeren Sosse kann man dünn geschnittene Streifen von Knollensellerie in die Sosse tun und darin – je nach Dicke der Selleriestreifen, 5-10 Minuten köcheln – Du vermisst keine Nudeln ! Je nach Sosse eignen sich auch Kohlrabistreifen (Streifen kriegt man, indem man dickere Scheiben schneidet und die dann quer über den Gurkenhobel reibt) Kuchen/Kekse gehen auch ohne Mehl, man kann gemahlene Mandeln/Nüsse unter Eiweiss heben, Gewürze nach Geschmack und im Backofen trocknen – Man kann Eiweiss auch ohne Mandeln/Nüsse nach geschmack gewürzt, trocknen (Baiser) Zucker/Honig braucht auch keiner, mittlerweile sogar ganz legal beziehbar ist Stevia – ein wenig Übung mit der Menge und Zucker zum Süssen ist Vergangenheit. Kartoffeln (ausser Salzkartoffeln) lassen sich auch durch Knollensellerie ersetzen. Man kann aus Sellerie "Kartoffelpürree – Bratkartoffeln – Kartoffelpuffer – Kartoffelsalat – Kartoffelchips " herstellen – Ein trockenes Brötchen zum Salat braucht man nicht, ein trockenes Brötchen als Hungerstiller braucht man nicht, eine Scheibe Brot unter Käse/Wurst braucht man auch nicht – Eine Scheibe Salami, Schinken, Mortadella mit Gewürzgurke, Zwiebelchen, Tomate usw. schmeckt auch ohne Brot.


    Ich esse seit Jahren kohlenhydratarm, wenig saures Obst, selten Kartoffeln, Reis und Nudeln, selten Brot/Gebäck/Schokolade. Nicht weil ich KH nicht vertrage sondern weil sie dick machen. Dafür achte ich aber nicht auf Fett da Fett nicht ansetzt, wenn man seinen Stoffwechsel von Energie aus Kohlenhydrate auf Energie aus Fett holen, umgestellt hat. Und die Kombination von Sahnesossen, Buttersossen mit Gemüse zum in Fett gebratenem Stück Fleisch/Fisch lässt einen die sog. Sättigungsbeilage vergessen.

    @ Marleentje

    Vielen Dank für die guten Tips. :)z


    Wenn ich demnächst herumexperimentiere, wenn ich die Ergebnisse des Laktose- und Fruktose-Tests habe, dann werde ich mich intensiver damit auseinandersetzen.


    Ein Nudelesser bin ich sowieso nicht und ich denke, wenn mal einmal damit angefangen hat diverse Sachen wegzulassen, gewöhnt man sich auch daran und vermisst sie nicht sonderlich.

    Ich habe auch Probleme mit Schleim im Hals usw. aber wohl nicht ganz so schlimm wie du.


    Mein HNO sagte mir das es durch meine trockenen Schleimhäute kommt, weil der Schleim dann eben nicht "unauffällig" abfliesen kann.


    Hört sich ja schon ein bisschen logisch an, aber ich weiß selbst noch nicht ob das bei mir wirklich der Grund ist, weil ich die Diagnose noch nicht so lange habe und deshalb meine Schleimhäute auch noch nicht gut sind.


    Weißt du denn zufällig ob deine Schleimhäute trocken sind oder nicht?