Ich hatte heute einen Termin beim HNO-Arzt, aber wegen den Ohren was.


    Da fragte ich eben noch bzgl. Nasenschleimhaut etc.


    Da ist also alles in Ordnung.


    Dachte ich mir schon.


    Der Doc meinte auch in Richtung Ernährungsunverträglichkeit schauen - hatte aber sonst keine weiteren Hinweise.


    Im Hals kratzt oder juckt es allenfalls wenn ich eine Erkältung habe.

    Zitat

    Da fragte ich eben noch bzgl. Nasenschleimhaut etc.


    Da ist also alles in Ordnung.

    Mir sagten 3 HNO´s über 5 Jahre hinweg, dass "alles ok" sei – obwohl es sich deutlich anders anfühlte. Da wurde mir dann eben meine Wahrnehmung abgesprochen.


    Erst nach über 5 Jahren hatte ich den Nerv nochmals auf Ursachensuche zu gehen und ging nochmals zu einem neuen Arzt. Dieser machte erstmals ein CT, sah auf Anhieb die wuchernden Schleimhäute in den Nebenhöhlen und fand somit eine Erklärung für die jahrelange Quälerei.


    Hattest Du schon ein CT?

    @ _Nixe_

    Zitat

    Dieser machte erstmals ein CT, sah auf Anhieb die wuchernden Schleimhäute in den Nebenhöhlen und fand somit eine Erklärung für die jahrelange Quälerei.


    Hattest Du schon ein CT?

    Wenn ich mich mal einklinken darf: Ich hatte schon ein CT und auch oft mit zähem Schleim zu kämpfen.


    Wie sieht deine Therapie jetzt aus? Cortison-Nasenspray und sonst?


    Trocken sind meine Nasenschleimhäute gerade im Winter auch. Ich nehme dagegen Salzwasser-Nasensprays und Nasendusche, aber über Nacht trocken sie trotzdem aus, wenn ich nicht die Luft befeuchte.

    Ja – mehr als Du machts tu ich auch nicht.


    Täglich Avamys und wenns zu arg ist eine höhere Dosierung.


    Mehr kann man wohl nicht tun – eine OP kommt für mich nicht in Frage – Erfolg wäre auch fraglich.


    Ich bin trotzdem froh, dass ich nun endlich eine Erklärung habe.


    Was die 3 vorhergehenden 3 HNO´s mit ihren hobbypsychologischen Anwandlungen betrifft darf ich gar nicht öffentlich von mir geben was ich denke!!


    Ich wünschte es gäbe eine Qualitätskontrolle für Ärzte die dafür sorgt, dass nur adäquate Behandlungen honoriert werden.


    Ich hatte in 5 Jahren ca 12 sinnlose und fachlich inkompetente Beratungen/Arztbesuche. Wenn soetwas nicht mehr honoriert würde, dann wären die Kassen nicht leer.

    Zitat

    Ich hatte in 5 Jahren ca 12 sinnlose und fachlich inkompetente Beratungen/Arztbesuche. Wenn soetwas nicht mehr honoriert würde, dann wären die Kassen nicht leer.

    Da hast du natürlich recht!!!


    Ähnliche Erfahrungen kenne ich auch.


    Würde ich eine Woche mal Arzt spielen in einer Praxis (nach kleiner Einarbeitung), ich glaube, da würde kaum jemand auf die Idee kommen, dass ich nur "Hobby-Arzt" bin.


    Was das "zäher Schleim im Hals" betrifft:


    Ich habe inzwischen allzu oft bemerkt, dass es eine klare Reaktion gibt nach dem Essen.


    Deshalb vermute ich ja, dass es bei mirmit der Ernährung zusammenhängt.


    Das muß nicht auf jeden mit ähnlichen Problemen zutreffen.

    Ich bitte um Entschuldigung, daß ich nicht von der "Ernährungs-Fraktion" bin. Meiner Meinung nach ist zäher Schleim von Nase bis Hals ein HNO-Problem, wie ja hier auch schon von einigen angemerkt wurde.


    Außer den Kieferhöhlen und der Stirnhöhle gibt es noch die Siebbeinhöhle und die Keilbeinenhöhlen. Alle können verschleimt sein. Es kann z.B. sein, daß Deine Schleimhäute etwas zu dick sind, dann kann das Sekret nicht abfließen, entzündet sich; durch die Entzündungen wächst die Schleimhaut wiederum, und so weiter und so fort. Das kann gefährlich werden, weil im schlimmsten Fall (also wenn so etwas über Jahrzehnte andauert!) die Knochen von den ständigen Vereiterungen angegriffen und porös werden können!


    Vielleicht solltest Du, wenn Dich der Weg mal wieder zum HNO-Arzt führt, dem nix von Ernährungsproblemen erzählen, sondern einfach nur sagen, daß Dir ständig oder immer wieder, zäher Schleim von der Nase bis zum Hals fliest.


    Dann macht er Ultraschall (hat er ja vielleicht auch schon).


    Letztlich kann nur ein CT endgültige Klarheit bringen.


    Vielleicht ist es aber doch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit – dann entschuldige ich mich nochmal für den HNO. ":/

    Eine Lactose Intoleranz wirkt sich garantiert nicht auf deine Nebenhöhlen aus. Dieser wirkt sich auf Magen Darm aus (Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall).


    Hast du schon einen Allergietest auf Pollen, Hausstaub, Milben, Schimmelpilze usw. machen lassen. Hier gibt es auch sogenannte Kreuzallergien.


    Vermehrter Schleim in Nebnehöhlen davon können außer Allergien auch nicht auskurierte Nebenhöhlenentzündungen sein, eine Verkrümmung der Nasenscheidewand wodurch der produzierte Schleim nicht ordentlich abfließen kann und daurch vermehrt über den Rachen abfließen kann.


    Das bei heißen Essen die Nase vermehrt läuft ist auch vollkommen normal.


    Bei mir helfen bei Erkältungen und in der Pollensaison, Nasenspülungen.


    Warum meidest du nicht ganzeinfach KH wenn du merkst das sie dich belasten und es wesentlich besesser oder gar ganz weg ist, wenn du sie meidest? Verstehe ich nicht?

    Letzte Woche und gestern machte ich den Laktose- und den Fruktose-Test.


    Nach dem Trinken der Fruktose (25g) die in Wasser aufgelöst war, wurde mir richtig schlecht. Ob das was zu bedeuten hat.


    Das Ergebnis erfuhr ich leider noch nicht.


    Erst nächste Woche - bin ich mal gespannt! :=o

    Das Ergebnis vom Laktose- und Fruktose-Test habe ich nun erfahren.


    Wie fast erwartet hat der Laktosetest nichts auffällig gezeigt.


    Der Fruktosetest war auch unauffällig- komisch.


    Da hätte ich eher eine Reaktion erwartet.


    Jetzt stehe ich wieder bei Null, weiß jedenfalls dass ich keine spezielle Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit habe.


    Ein klare Reaktion wäre mir eigentlich lieber gewesen.


    Jetzt muß ich weiter experimentieren.


    Gestern hatte ich eine ziemlich doofe reaktion mit verstopfter nase nach bzw. während dem essen.


    Ich machte mir ein Omelette mit zwei Eiern, bißchen Mehl dazu und raspelte eine kleine Kartoffel rein.


    Da schien etwas nicht zusammengepasst zu haben, denn ich bekam eine verstopfte Nase was die ganze Nacht durch anhielt bis heute Mittag. :-o Und ich konnte die ganze Nacht kaum schlafen.


    Sehr merkwürdig.


    Offensichtlich passte da etwas nicht zusammen.


    Möglichweise Eier (Eiweiß) und Kartoffeln (Stärke) nicht – muß ich mir merken.

    Ich hatte im Herbst letzten Jahres einige Zeit lang das Gefühl, dass mir ständig Schleim den Hals runterläuft und ich mußte deshalb auch dauernd schlucken, wovon mir bald der Hals weh tat.


    Mußte auch ständig die Nase hochziehen, denn mit Taschtuch kam nichts – ich hatte auch nicht das gEfühl erkältet zu sein. Das ging etliche Wochen so.


    In Verdacht hatte ich meine Nebenhöhlen, obwohl die Nase frei war.


    Bin dann zum HNO, der mir auf den Kopf zusagte, dass es klassische Symtome der Halswirbelsäule sind. D.h. ich hatte gar keinen Schleim, aber irgendeine Fehlstellung in der HWS verursacht dieses GEfühl, als ob Schleim den Rachen runterläuft und löst damit auch diesen ständigen Schluckreflex aus. Wär ich im Leben nie drauf gekommen.


    Er schickte mich dann noch zum CT um auszuschließen, dass es doch die Nebenhöhlen sind und ja – da war nichts.


    Das wollte ich nur mal erzählen, vlt ist es ja hilfreich – ansonsten nichts für ungut.


    Schönen Abend !

    Es wäre schön wenn andere, die ähnliche unangenehme Symptome haben wie ich, hier mitteilen könnten was sie dagegen tun, bzw. was für Ernährungsexperimente sie machen um das Rätsel zu lösen.


    Diesen Monat kann ich noch nichts weiter unternehmen, weil demnächst ein paar Geburtstage kommen und ich nicht dasitzen möchte und nichts leckeres esse. :°(

    Hallo, Takka-Tukka!


    Was hat sich bei dir inzwischen ergeben?


    Ich bin neu in diesem Forum und bin wegen"Schleim"-Fragen hier reingekommen.


    Ich habe auch eigentlich immer Schleim, den ich vom Nasenbereich"hochziehe", seitdem ich das mache, habe ich wenigstens selten Nasennebenhöhlenentzündung , früher oft.


    Test beim HNO auf evtl Allergien war negativ, was einerseits ja auch gut ist.Aber warum täglich der Schleim? Er meinte dann, es läge an meinem Alter(knapp über 50), und an den Hormonen.Damit hat sichs jetzt!


    Als Alternative wurde bei mir noch eine OP an der Nase empfohlen, mache ich aber vorerst nicht...Wenn ich viel trinke und an die frische Luft gehe, wird der Schleim nicht so fest, manchmal läuft dann die Nase......Aber tagsüber immer wieder mal die Nase hochziehen ist mir peinlich,wenn Leute um mich sind...Nasenöl fange ich nochmal an, ist im Winter ganz gut um Austrocknung zu vermeiden.Mal sehen!?

    Das könnte im Grunde das gleiche sein wie bei mir.


    Da müßte ich natürlich viel mehr Details wissen.


    Eine OP oder so ein Quatsch ins Blaue hinein würde ich niemals machen solange niemand genau sagen kann "Sie haben das Problem ....xy, so nennt sich das genau und deshalb müssen wir eine OP machen, wenns recht ist."


    Am Samstag kommt also eine Geburtstagsfeier, dann eine Woche später nochmals und wieder eine Woche später und dann Ostern.


    Wie auch immer, als erstes werde ich dann mal meinen Obstkonsum auf Null reduzieren und das versuchen so 2-3 Wochen durchzuhalten.


    Eventuelle werde ich gleichzeitig versuchen alles mit Zucker wegzulassen.


    Vielleicht ist es einfach nur eine Verdauungsschwäche und alles mit Zucker bzw. viel Zuckermoleküle (Stärke usw.) kriege ich schlecht verdaut und der Körper quittiert das mit einer Schleimbildung.


    Könnte doch sein, oder? ":/