Danke |-o wir haben halt von Anfang an Freunde und Freizeit geteilt und haben auch viel zusammen gespielt. Gut... ich mit ihm, er nicht mit mir. Also er hat nie mit mir Barbie oder Puppen gespielt – hätte ich auch nicht gewollt. Aber ich habe total gern mit ihm Fußball oder Autos gespielt. Und nachts war es dann eben was besonderes wenn wir dann da noch in einem Bett zusammen geschlafen haben :-) Das riss auch in der Pubertät nicht ab, ich kannte seine Freunde und er meine. Seine wurden zu meinen und meine zu seinen. Und heute ist es eben immer noch so. ??wobei ich sagen muss dass es für unsere Partner manchmal schwer ist. Seine Freundin ist eifersüchtig wenn sie uns zusammen sieht weil wir uns so gut verstehen und er bei mir viel lockerer ist. Ich kann sie da auch verstehen. Und mein Freund beschwert sich immer, dass ich mit ihm nur 10Min telefoniere aber mit meinem Bruder stundenlang.??

    Bei uns fängt es auch allein schon mit dem Namen an. Wir haben soooo viele schöne Mädchennamen aber sehr wenige Jungennamen. Und bei den wenigen Namen, die wir beide gut finden, sind wir uns noch nicht mal einig. Wir haben jetzt einen Deal. Wenn es ein Mädchen wird, suche ich den Namen aus. Wenn es ein Junge wird, entscheidet mein Mann (allerdings auch nur unter den Namen, die wir schon selektiert haben)

    Zitat

    Falls es bei euch ein Junge wird, können wir uns ja die Erstausstattung der Erstgeborenen zuschicken. Dann erfüllen die Sachen noch einen guten Zweck.

    Gute Idee ;-)

    Zitat

    Ich bin gespannt, was es bei euch wird. Berichtest du?

    Ja, mach ich auf jeden Fall.

    Ich muss gerade lachen, weil es uns mit den Mädchennamen genauso geht. Kaum Ideen, und bei den wenigen sind wir uns uneinig. Jungennamen gab es noch zwei, die ich gern vergeben hätte und die mein Mann ebenfalls mochte.


    Jetzt werden es wieder zwei Namen. Ich darf den ersten aussuchen und mein Mann ist für den zweiten zuständig. Tja...

    Na wenigstens besteht kompromissbereitschaft ;-)


    Wir haben schon überlegt, ob wir unserer Tochter (2 1/2 Jahre) ein paar Namen nennen und sie den Namen ihrer Schwester/ihres Bruders auswählen darf. Leider ist sie nicht so entscheidungsfreudig und ändert ihre Meinung gern mal ;-)

    Zitat

    Na wenigstens besteht kompromissbereitschaft

    Ich glaube, mein Mann hat einfach bloß kapituliert.


    Und mein Sohn ist mir bei der Namensfindung gar keine Hilfe. Der besteht nämlich weiterhin auf einen Bruder und weigert sich zu akzeptieren, dass er eine Schwester bekommt. %-|

    Hallo Emma, wie sieht es denn inzwischen aus?


    Helfen kann ich Dir nicht viel, aber meine eigenen Erfahrungen schildern.


    Bei uns war es tatsächlich so, dass wir uns beide ein Mädchen wünschten und wir auch wie selbstverständlich davon ausgingen, dass unser erstes Kind eins wird. Jedenfalls ergab sich dies für uns aus dem vom Arzt genannten Datum der Empfängnis und dem in Frage kommenden Zeitpunkt der Zeugung ("Jungs" sind ja schneller, aber dafür kurzlebiger als "Mädchen"). So, nun teilte uns der Arzt dann irgendwann mit, dass es ein Junge wird. Ich will nicht sagen, dass für uns eine Welt zusammenbrach, aber wir waren doch sehr überrascht. Lange hatten wir keine Bezug dazu, taten uns schwer mit der Namenssuche, mussten uns aufraffen, das Zimmer herzurichten und Sachen einzukaufen.


    Nun gibt es da bei uns keine Vorgeschichte außer vielleicht die Tatsache, dass wir im engeren Familienkreis viele Mädchen haben und mit denen wesentlich mehr Spaß haben als mit Jungen.


    Ich denke auch, dass die Gründe, warum man ein bestimmtes Geschlecht bevorzugt, gar nicht so wichtig sind. Es ist in der Situation halt so. Wenn man auf ein bestimmtes Geschlecht fixiert ist und sich mit dem anderen so gar nicht identifizieren kann, dann hilft auch keine Vergangenheitsbewältigung.


    Das Kind kann nun mal keine Therapie für Dich darstellen. Es wäre ja zu begrüßen, wenn das als netter Nebeneffekt einträte, aber zumindest am Anfang benötigt das Kind die Eltern, nicht umgekehrt. Die eigene Persönlichkeit muss da hinten anstehen.


    Na ja, langer Zwischenrede kurzer Sinn: Unser Junge kam zur Welt und unsere Ernüchterung wich der reinsten Freude über den Wonneproppen. Bisweilen müssen wir uns anhören, dass wir ihn vielleicht etwas zu sehr verwöhnen. Aber das höre ich dreimal lieber als der Eindruck, dass es kein Wunschkind sei. Außerdem ist er recht pflegeleicht (auch bei anderen), fremdelt nur wenig, ist selten krank und – ganz wichtig – schläft seit eh und je super durch. Also kann unsere Erziehung so verkehrt nicht sein.


    In der Tat denken wir heute nicht mehr daran, dass wir uns mal ein Mädchen gewünscht haben. Die damals ausgesuchten Mädchennamen gefallen uns gar nicht mehr und wir würden sogar als zweites Kind einen Jungen bevorzugen, so toll ist der erste geworden. Wir könnten den wirklich den ganzen Tag knuddeln.


    Aufgrund dieser Erfahrung denke / hoffe ich, dass es bei Dir genauso wird. Ab dem Tag, an dem Du dieses kleine Lebewesen in den Händen hälst und es Deine Aufmerksamkeit und Deinen Schutz benötigt, wirst Du ihm dies geben, und zwar aus voller Überzeugung. Du wirst also feststellen, dass Deine Gewissensbisse unberechtigt waren, davon bin ich überzeugt.


    Deine Gedanken sind aber nicht unnütz. Denn normalerweise werden gewisse Dinge innerhalb der Familie "vererbt". Ist man selber in problematischen Verhältnissen aufgewachsen, ist die Chance groß, dass man es bei seinen Kindern genauso falsch macht. In dem Moment, wo Du Dir darüber klar wirst, was in Deiner Kindheit schiefgelaufen ist, kannst Du ansetzen, es selber bei Deinen Kindern besser zu machen und damit den Teufelskreis zu durchbrechen. Insofern ist ein Kind dann indirekt doch noch Anlass für einen Neubeginn in eigener Sache.

    Hallo liebe Emma @:)


    Ein sehr interessantes Thema, welches du da anschneidest! Und keine Bange, es wird dich – glaube ich – keine (werdende) Mutti verurteilen, weil sich bestimmt JEDE auf ein gewisses Geschlecht freut/einrichtet ;-) Sei also unbesorgt!


    Und GENAU diese Gedanken habe ich im Moment nämlich auch. Ich bin in der 15. SSW und habe in 2 1/2 Wochen einen Termin bei meiner FÄ, wo ich mir auch sagen lassen will, was es wird. Ich könnte es nicht aushalten, bis zur Geburt zu warten ;-D Hoffentlich mag es sich dann zeigen.


    Eigentlich habe ich mir ja IMMER einen Jungen gewünscht und vor der SS schon einige – ach nein – viele Dinge in blau ausgesucht :-) Aber, oh siehe da! Seit der 8. Woche etwa, hat sich meine Meinung um 180° gewandelt – ich will ein Mädchen! Und dieser Wunsch ist im Moment so tief verankert, dass ich immer wieder von "ihr" rede, obwohl mir durchaus bewusst ist, dass es auch ein Junge sein könnte...


    Meine Ma sagt, es wird ein Mädchen, Meine Schwiegermutter meinte letztens, es wird eh ein Junge.... Weisst du, was ich aus Versehen vor Schreck gesagt habe? "Oh nein, bitte nicht!" Als ob sie es beeinflussen könnte^^


    Jetzt haben mein Freund und ich uns etwas daran gewöhnt, von einem "ihm" zu reden, da ich wahnsinnige Angst habe, bei der Feststellung des Geschlechts enttäuscht zu sein. Ja, auch da habe ich Schuldgefühle.


    Aber keine Angst, da hat die Natur schon dafür gesorgt: Sie überschüttet uns bei/nach der Geburt so dermassen mit Hormonen, dass es dir wirklich sch... (pardon) egal ist, ob Junge oder Mädchen – Vertraue auf dich und deinen Körper @:) :)*


    Achja, was meine Ma mal zu mir sagte (und das fand ich sooo schön): "Du bist für dein Baby einfach Alles! Wie Gott, es kennt niemanden und vertraut dir 100%ig ..." Und dabei bin ich ganz und gar nicht gläubig. :-)


    Wie weit bist du eigentlich? Werde dir auch gerne bescheid geben, was es bei mir wird und wie ich am ende wirklich reagiert habe.


    Alles Gute für euch @:)

    Ach, was ich noch unbedingt loswerden wollte:


    Mein Ma war damals mit 17 schwanger gewesen (mit einem Jungen). Sie liebte ihn abgöttich, streichelte ihren Bauch usw. usf. Im 6. Monat hat man ihn ihr gewaltsam weggenommen, da sie ein Heimkind (DDR-Zeit) war und keine Kinder haben durfte. Für sie ist natürlich eine Welt zusammen gebrochen. :°(


    Später, als sie mit mir schwanger war, konnte sie sich nun gar nicht anfreunden damit, konnte keine Beziehung zu mir im Bauch aufbauen und es war ihr alles zuviel. Ich war im Bauch immer der kleine "Rudi". (Hatte als Kind auch alles in blau – bis heute ist es meine Lieblingsfarbe und mich macht rosa verrückt^^) Als ich aber geboren wurde, war sie über-überglücklich. Und heute haben wir eine so tolle Beziehung zueinander, die ich – ehrlich gesagt – nicht mal mit meiner besten Freundin habe. Du siehst: die Hormone werden es schon regeln @:) Nochmals alles, alles Liebe

    Zitat

    weil sich bestimmt JEDE auf ein gewisses Geschlecht freut/einrichtet

    Das kann ich so (für mich) unterschreiben. :)z


    Ich habe bisher nur mitgelesen. Musste erst einmal darüber ein wenig nachdenken. ;-)


    Kann mich noch gut erinnern, dass ich da emotional äußerst unflexibel war. Als ich sicher war, schwanger zu sein, kam für mich – gefühlt – nur ein Mädchen in Betracht. Es konnte gar nicht anders sein und ich habe auch nie über einen Jungen (Namen, Optik, Kinderzimmer, Bekleidung etc.) nachgedacht. Das war sowas von gar nicht in meinem Hirn.


    Erst kurz vor der Feinsono schlich sich der Gedanke "plötzlich" in meinen Kopf: Was mache ich eigentlich, wenn es kein Mädchen wird? Diese Überlegung war vorher vollkommen außen vor. Ich muss zugeben, der Gedanke hat mich gesorgt und mir Angst gemacht. Offiziell nach außen habe ich jedoch den altbekannten Spruch "Hauptsache, gesund. Ich werde einen Jungen ebenso lieben wie ein Mädchen." getönt. Innerlich war ich davon zu diesem Zeitpunkt nicht die Bohne überzeugt. :|N Im Gegenteil!


    Mir fiel ein Findling vom Herzen, als erst meine Ärztin und dann noch der Arzt bei der Feinsono meinte, dass es ein Mädchen wird. Ab da habe ich mir gar keine Gedanken mehr gemacht. Musste ich ja nicht. Doch Dein Faden hat mich zum Nachdenken gebracht und viele der Berichte hier bestärken mich darin anzunehmen, dass ich tatsächlich NACH der Geburt einen Jungen ebenso sehr geliebt hätte als das, was er IST, wie ich es jetzt bei meinem Mädchen tue. Dann wären wohl alle Sorgen und Vorbehalte durch dieses kleine neue Menschlein spätestens beim ersten Lächeln hinweggewischt worden. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass mich bis zur Geburt sicher ähnliche Gefühle geplagt hätten, wie Dich derzeit.


    Dein Faden hat mir durch das Nachdenken geholfen, wieder ein Mosaiksteinchen im eigenen Leben an die richtige Stelle zu ordnen. Danke dafür. @:)

    Hallo ihr Lieben,


    Ich habe erst jetzt gesehen, dass mir hier in diesem Faden nochmals geschrieben wurde. Danke für die netten Berichte und aufmunternden Worte.

    Chance

    Dein Ausführungen haben mich gerade berührt, weil du genau das schilderst, was ich hier versucht habe zu erklären. Das abgeklärte, aufgesetzte "Hauptsache gesund", die totale Verdrängung, dass es ein anderes Geschlecht sein könnte... Nur dass es bei mir tatsächlich zu der Überraschung kam, die dir erspart blieb. ;-)

    Terroräffchen

    Das schlechte Gewissen und die Schuldgefühle, wenn man von "ihm" statt "ihr" spricht, kenne ich, denn so ging es mir auch.


    Was die Hormone nach der Geburt angeht, bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Dieses überwältigende Glücksgefühl hatte ich nach der Geburt meines Sohne nicht. Ich war auch nicht unglücklich und hatte auch keine Heultage, aber ich war erstmal einfach nur erschöpft und leicht ferngesteuert. Verliebt habe ich mich in das kleine Wesen erst nach und nach - ich kann nicht sagen, dass ich direkt nach der Entbindung für ihn gestorben wäre oder etwas ähnlich pathetisches. ":/

    Beautiful Day

    Zitat

    und wir würden sogar als zweites Kind einen Jungen bevorzugen, so toll ist der erste geworden. Wir könnten den wirklich den ganzen Tag knuddeln.

    Das kommt bei uns ja nochmal erschwerend hinzu, schließlich haben wir auch einen Sohn und der liefert uns so eine perfekte Vorlage, dass ich es mir mit einem Mädchen gar nicht vorstellen kann. ;-)




    Mal an alle zum derzeitigen Stand der Dinge: es ist nach drei weiteren Untersuchungen offenbar kein Penis mehr gewachsen, ein Mädel wird immer wahrscheinlicher. :=o Und: Wir freuen uns. :-D Gut, sie wird erstmal in einem blauen Kinderzimmer mit lauter Büchern über Bagger und Dinosaurier aufwachsen müssen, bis wir ausgebaut haben, aber das haben wohl schon andere überlebt. Unser Sohn erzählt zwischenzeitlich davon, dass er ein großer Bruder wird und gibt seiner kleinen Schwester jeden Tag ein Kuss in der Hoffnung, dass sie schnell groß genug ist, um mit ihm Lego zu bauen. Ich habe inzwischen einen Karton voll mit sehr süßer Mädchenbekleidung (darunter fast nichts Rosafarbenes ;-D) und bin dankbar, dass ich bei meinem Sohn in den ersten Monaten eine Vorliebe für braun, creme, weiß und beige hatte, so dass ich viele süße Sachen einfach auch der kleinen Dame anziehen kann.


    Meinen Mann fragt ich letztens vor dem Feinultraschalltermin, was denn wäre, wenn es nun doch ein Junge wird? Da meinte er nur, dann würde er durchdrehen, schließlich wolle er jetzt die angekündigte Tochter. Er hofft auch, dass eine kleine Schwester einen mäßigenden Einfluss auf einen pubertierenden Junge hat und umgekehrt: dass der große Bruder eine Teenieschwangerschaft verhindern wird, indem er jede zu aufdringlichen Verehrer im Auge behält. Mein Mann ist nun also zum Taktieren übergegangen. ;-D


    Und ich? Bin gespannt, wie es mit einem kleinen Mädchen wird und was da auf uns zukommt. Vielleicht ist es doch ganz schön, dass ich diese Erfahrung machen kann. Ich bin jedenfalls neugierig. :-)

    Hallo Emma,


    ich habe die ersten Seiten des Fadens gelesen und bin jetzt sehr froh, dass du in deinen Updates schon viel entspannter wirkst.


    Nur nebenbei will ich dir sagen, dass ich der große Bruder einer kleinen Schwester bin und weder sie noch ich uns etwas Besseres hätten vorstellen können, bis heute. :-)


    Ich möchte an einer Stelle noch einhaken:

    Zitat

    Ich versuche es nochmal: bei meinem Sohn gibt es keine Zweifel, keinen Problemberg, keine Angst davor, etwas verkehrt zu machen. Ich handle so wie ich bin. "Ich bin bei mir".


    Bei einem Mädchen befürchte ich, das nicht zu sein, weil ich selbst viel Neid und Lieblosigkeit erlebt habe. Ich fürchte mich davor, jeden Schritt unsicher in Frage zu stellen und einfach nicht von Herzen handeln zu können.

    Ich glaube, das eine ist deine besondere Geschichte. Die ist so wie sie ist, und du gehst damit so um, wie du kannst. Dass du dir viel Mühe damit gibst, zeigt schon die Tatsache, dass du diesen Faden überhaupt eröffnet hast.


    Das andere ist aber etwas, was gar nichts Besonderes ist, sondern mir bei ganz vielen Eltern auffällt: Dass nämlich das gleichgeschlechtliche Kind generell die größere Herausforderung darstellt – für die Mütter die Töchter, für die Väter die Söhne.


    Das klingt erstmal komisch – sollte es nicht mit dem, was man von sich selber kennt, einfacher sein als mit etwas Fremdem? Aber genau so scheint es zu sein. Denn das eigene fordert auch immer den Vergleich heraus, und den Impuls, das Kind möge doch bitteschön die eigenen Werte teilen, dasselbe schön und gut finden wie man selbst, möge sich letztlich dahin entwickeln, wo man selbst steht. Und wehe, das läuft nicht so... dann gibt's Stress.


    Viele Mütter können ihre Söhne leichter so sein lassen wie sie sind, weil sie ihnen ihr Anderssein zugestehen können. Ihnen ist etwas fremd an ihrem Kind, aber das beeinträchtigt nicht ihre Liebe, denn sie können es so fremd lassen – es ist halt ein kleiner Mann. Bei einer Tochter können sie das nicht so leicht stehen lassen, da muss gekämpft und gerungen werden um den richtigen Weg, ein weibliches Wesen zu sein.


    Umgekehrt erlebe ich Vater-Tochter-Beziehungen als viel natürlicher, weil eben von Respekt vor dem Anderssein des anderen (was ja viel mehr ausmacht als bloß das Geschlecht!) getragen. Vater-Sohn geht dann gut, solange Sohn toll findet, was Papa macht – aber wehe, wenn da Differenzen auftreten, das fällt vielen Vätern sehr schwer zu akzeptieren.


    Ich meine also, dass auch etwas von diesem Unterschied in deiner Reaktion auf die Tochter verborgen liegt. Du ahnst, dass eine Tochter dich als Frau ungleich mehr herausfordern wird als ein Sohn. Dafür musst du kein schlechtes Gewissen haben; mir gefällt viel eher, wie sensibel du dafür bist.

    Zitat

    Wir freuen uns. :-D

    Spitze :)^


    Es liest sich auch so, als ob langsam die Normalität einkehrt. Und ja, man muss sich nicht ganz an die typische Rollenverteilung halten. Relativ neutrale Kleidung tut es auch. Das Kinderzimmer unseres Sohnes haben wir grün gestrichen.


    Ich wüsste heute auch nicht mehr, ob ich mir den ganzen Tag Prinzessin Lilifee & Co. antun könnte. Vielleicht geht Euch das ja in Bezug auf Lego und Spielzeugwerkzeug und -autos ähnlich.

    KarlValentin

    Danke für deinen Bericht, du drückst es sehr treffend aus. Ja, ein ähnliches Gespräch hatte ich vor kurzem mit meinem Mann. Da ging es darum, dass man tief in sich vom gleichen Geschlecht tasächlich mehr Ähnlichkeit erwartet. So wie mein Mann hofft, irgendwann Sonntags mit seinem Sohn auf dem Fußballplatz zu stehen und ich ihn dagegen vollkommen entspannt auch zum Ballettuntterricht karren würde, hätte ich wohl mehr Schwierigkeiten, wenn meine Tochter irgendwann Schule nicht mag oder ein Prinzessinnenkind wird. ;-)


    Aber das zu erkennen, ist ja vielleicht schon mal die halbe Miete und man verhindert größere Familiendramen, wenn man sich diesen Umstand ab und zu vor Augen führt. Eine Herausforderung wird es aber ganz sicher. :-)

    Beautiful day

    Zitat

    Ich wüsste heute auch nicht mehr, ob ich mir den ganzen Tag Prinzessin Lilifee & Co. antun könnte. Vielleicht geht Euch das ja in Bezug auf Lego und Spielzeugwerkzeug und -autos ähnlich.

    Nein, nicht mal annährend. Ich liebe Dinos, Autos und Lego und bekomme noch immer Pickel beim Gedanken an Lilifee und lila Glitzer. Aber auch das überstehen wir schon - es ist alles nur eine Phase. ;-D

    @ Emma_Peel

    Zitat

    bekomme noch immer Pickel beim Gedanken an Lilifee und lila Glitzer

    ;-D Das ging mir tatsächlich ebenso, OBWOHL ich ein Mädchen wollte (womit ich wohl schon mal aus dem Raster von KarlValentin's Erklärung raus falle ... ich weiß jedoch für mich auch, warum ;-) ).


    Bitte sei nicht allzu enttäuscht, wenn es Dir dauerhaft nicht gelingen wird/nicht gelingen kann, diese pink/glitzer/lila/rosa Welt zu umgehen. Mir ist es mit zunehmender Persönlichkeit meiner Tochter jedenfalls nicht gelungen. :°_ ;-D Und tadaaaa ... es tut gar nicht weh und ist mir inzwischen egal. ;-)