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    dann ist es auch wach oder nicht?

    Meine Tochter ist nachts nur im StandBy-Modus, die merkt nicht mal wenn sie in der Küche einen Keks isst. Sie kuckt mich immer an wie ein Auto, wenn ich ihr sage wann sie durch die Wohnung geschlappt ist ;-D

    whitemagic

    Zitat

    Na also entweder ich wecke mein Kind und gehe mit ihm auf Toilette, dannist es auch wach oder nicht? Was denn nun. Wenn ich meinen ausm bett hole und auf denTopf setze ist er wach. dann schläft er ja nicht mehr.

    Wieso nicht? Meine Töchter haben dann sofort weitergeschlafen, wie Malanie schon sagt, "Standby-Modus".


    "Wecken" ist nicht gleich "Wecken". Ist das bei Dir nicht ähnlich, wenn Du nachts mal kurz pipimachen gehst? Bist Du danach auch komplett wach und schläfst nicht mehr ein?

    Ich glaube, es ist relativ egal, ob man das Kind weckt oder nicht – bei uns ist es so, daß die Windel mit einem Mal morgens immer trocken war, da habe ich sie einfach weggelassen – und meine Tochter hat abends, auch IM Bett, noch große Mengen getrunken. Sie ist dann fast jede Nacht einmal aufgewacht und hat gejammert, ohne genau zu wissen, was sie da drückt – ich bin dann immer mit ihr pinkeln gegangen. Manchmal (ca. einmal pro Woche) hat sie trotzdem gegen Morgen ins Bett gepinkelt. Naja, alles trocken gemacht und gut. Nach ein paar Wochen ist das nicht mehr vorgekommen.


    ABER wenn sie bei meiner Schwiegermutter ist, weckt diese sie immer morgens um 5 zum Pinkeln, weil sie ja DAMALS ab und zu ins Bett gemacht hat (inzwischen merkt sie es längst selber und geht dann auch oft schon diskret allein aufs Klo, sie ist 3). Oma hat eine Pipi-Phobie, glaube ich... jedenfalls findet meine Tochter das Gewecktwerden blöd, ist aber trotzdem sehr gerne bei Oma und geht auch weiterhin zu Hause von selber aufs Klo.


    Fazit: Für das Kind ist es egal, für die Eltern stellt sich die Frage, ob sie lieber nachts den Pipi-Termin einhalten oder lieber öfter waschen wollen.

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    Ich glaube, es ist relativ egal, ob man das Kind weckt oder nicht – bei uns ist es so, daß die Windel mit einem Mal morgens immer trocken war, da habe ich sie einfach weggelassen – und meine Tochter hat abends, auch IM Bett, noch große Mengen getrunken.

    Genauso war es auch bei meinem Sohn - er war sogar zuerst nachts trocken und dann erst tagsüber.


    Und: er trinkt noch heute abends und nachts immer große Mengen weil er tagsüber offensichtlich wichtigeres zu tun hat ;-)


    Ins Bett machen hatten wir übrigens danach nie - tagsüber gab es mal Unfälle, wenn er im Spiel einfach verschätzt hat wie dringend er muss - aber nachts ins Bett gab es tatsächlich nicht einen einzigen Unfall.


    Insofern würde ich echt abwarten und nicht drängen.


    Ich hatte ihm vorher nichts angeboten was irgendwie "Training" war.


    Erst als ich merkte, dass die Nachtwindel immer trocken blieb und er nur im wachen Zustand dann sehr bewusst in die Windel machte habe ich ihm dann die Toilette schmackhaft gemacht und die Windel sofort weggelassen.


    Innerhalb von einer Woche war er dann trocken und sauber...


    Und gerade diese Einschränkung in Sachen trinken finde ich absolut... Banane....

    Hallo zusammen *:)


    Hmm, also das mit dem Trinken ist schon wichtig. Was rein geht, kommt halt 2-3 Stunden später wieder raus. Deshalb reduzieren wir anfangs etwas um "Unfälle" zu vermeiden. Das heißt aber nicht, dass er nicht ausreichend trinken darf. Nur eben keinen vollen Becher wie beim Abendbrot sondern Schluckweise wie es ihm und uns ausreichend erscheint.


    Die kritische Zeit ist eigentlich auch nur vom Einschlafen bis ca. 0:00 Uhr. Da piselt er ein. Geht er nach 0:00 Uhr auf die die Toilette bleibt er trocken bis morgens. Das liegt eben daran, so glauben wir, dass er abends zu tief schläft, die Blase voll ist und er nicht wach wird. Also etwas weniger Druck auf die Blase durch etwas weniger Trinken.


    Jetzt war er schon eine Nacht trocken – meine Frau hat ihn aber auch 1x nachts auf die Toilette geführt. Ich berichte gerne weiter . . .


    Lieben Gruß ...

    Zitat

    Was rein geht, kommt halt 2-3 Stunden später wieder raus. Deshalb reduzieren wir anfangs etwas um "Unfälle" zu vermeiden. Das heißt aber nicht, dass er nicht ausreichend trinken darf. Nur eben keinen vollen Becher wie beim Abendbrot sondern Schluckweise wie es ihm und uns ausreichend erscheint.

    Das stimmt aber nicht notwendigerweise so....


    Mein Sohn trinkt abends sehr viel. Einfach weil er tagsüber oft vergisst zu trinken oder auch weil er simpel keine "Lust" dazu hat. Jedenfalls trinkt er abends erst so richtig viel... und ja, ab und zu muss er nachts dann auch mal - aber das ist eher die Ausnahme....


    Also ich würde das mit dem "Trinken reduzieren" wirklich nicht machen.... und sehe auch den Sinn darin nicht. Entweder das Kind wird wach wenn es muss oder nicht.


    Das hat nichts mit der Trinkmenge zu tun.

    Hallo!


    Im Prinzip läuft bei euch doch alles super. Ich sehe da eigentlich keinen Bedarf spezielle Maßnahmen wie nachts wecken oder weniger trinken einzuführen. Wenn Kinder so weit sind, dass sie nachts keine Windel mehr brauchen, werden sie von alleine wach und können dann auf Toilette/Töpfchen gehen. Das kommt mit der Zeit von ganz alleine, im Normalfall muss da nichts trainiert werden. Euer Sohn ist da ja schon auf dem besten Weg. Die Windel würde ich weglassen, sobald sie eine bestimmte Anzahl von Nächten trockenbleibt (mit ihm zusammen absprechen) – und dann natürlich das Bett entsprechend vorbereiten. Alles andere würde ich mit ihm besprechen, ihn z.B. darauf hinweisen, dass er vermutlich seltener pillern muss, wenn er abends weniger trinkt. Dann kann er selber entscheiden, ob er das Risiko eingeht, nachts aufstehen zu müssen oder lieber etwas weniger trinkt. Das gleiche gilt für das nächtliche Wecken.


    Ansonsten hat euer Sohn eh noch eine ganze Weile zeit, bis er auch nachts trocken sein "muss". Fast jedes Kind wird von alleine trocken, nachhelfen sollte man, wenn es dem Kind unangenehm wird, dass es nachts noch eine Windel braucht.

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    Die kritische Zeit ist eigentlich auch nur vom Einschlafen bis ca. 0:00 Uhr. Da piselt er ein. Geht er nach 0:00 Uhr auf die die Toilette bleibt er trocken bis morgens. Das liegt eben daran, so glauben wir, dass er abends zu tief schläft, die Blase voll ist und er nicht wach wird.

    Dann ist er noch nicht soweit, dass er nachts trocken ist. Zum nächtlichen Trockensein müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Einmal muss der Urin in der Nacht aufkonzentriert werden, dass die produzierte Urinmenge nicht so groß ist. Zum anderen muss das Kind aufgrund einer vollen Blase aufwachen. Durch nächtliches Wecken spart man sich vielleicht die Windel, aber das Kind ist noch nicht trocken. Ich halte daher nichts vom nächtlichen Wecken.


    Mein Sohn ist 5. Wenn ich ihn in der Nacht wecken würde, wäre er total grantig und würde alles verweigern. Wir machen es so, dass wir mit ihm auf die Toilette gehen, wenn er nachts von selber wach wird und zu uns ins Schlafzimmer kommt. In den meisten Fällen ist die Windel noch trocken und er bleibt bis zum morgendlichen Aufstehen trocken. Die letzten Nächte kam er sogar mit seiner Windel in der Hand und ist schon allein auf die Toilette gegangen.

    Zitat

    es kommt (immer häufiger) vor, dass er nachts gegen 2-3 Uhr wach wird und selbständig auf die Toilette geht. Dabei nimmt er sich die Windel alleine ab, erledigt sein kleines Geschäft und legt sich wieder in´s Bettchen.

    Das ist schonmal ein Superfortschritt. Dabei würde ich es erstmal belassen. Alle weiteren Maßnahmen lösen nur einen unnötigen Druck aus. Die trockene Windel kann man ja am nächsten Abend wieder verwenden.

    Jens Lover

    Zitat

    Ich halte daher nichts vom nächtlichen Wecken.

    Ich sehe einen großen Unterschied darin "nachts zu wecken" und "abends zu wecken".


    Meine Kinder aus dem Tiefschlaf geholt habe ich auch nicht.


    Also ich kenne das zumindest auch von mir selber: Schon beim Einschlafen dieses Gefühl: "Eigentlich müsstest Du ja nochmal...aber nee....."...ich überlege hin und her "Gehe ich jetzt oder nicht"....dann schlummere ich ein..... – spätestens eine Stunde später werde ich wach.


    In genau dieser Phase mein Kind zu unterstützen halte ich nicht für verkehrt. Mitten in der Nacht – nein. Dann geht eben eventuell mal was ins Bett.

    Hallo liebe Leut ;-)


    Also erstmal DANKE für alle anregenden Beiträge :)= :)^


    Zum gegenwärtigen Stand der Dinge: Alles verworfen . . .


    So wie schon beschrieben haben wir versucht, die Flüssigkeitsmenge abends zu reduzieren und unseren Sohn 1 1/2 – 2 Stunden nach dem Einschlafen auf die Toilette getragen bei Schlummer-Licht. Er ist dadurch auch nicht voll wach geworden, hat aber sein kleines Geschäft erledigt und ist wieder fest eingeschlafen. Das hat allerdings nur 2x funktioniert. Alle anderen Tage war entweder zu diesem Zeitpunkt oder dann später in der Nacht das Bett völlig nass.


    Ausschlaggebend war dann die Nacht, als er sich selber vor sein Bett in seine großen Kuscheltiere gekuschelt und geschlafen hat weil das Bett so nass war. Das tat uns soo leid und wir haben sofort unser Vorhaben abgebrochen.


    Da unsere, jetzt fast 11-jährige Tochter in seinem Alter schon lange trocken war, fühlten wir uns angeregt hier etwas nachzuhelfen. JETZT lassen wir doch der persönlichen Entwicklung unseres Sohnes ihren Lauf und plädieren auf das "ein großer Junge" werden mit Motivation und warten die trockenen Windeln ab. :)^


    Es gibt hierfür tatsächlich kein "Rezept" !! Aber wieder eine neue Erfahrung . . .


    Liebe Grüße...

    Zitat

    Das tat uns soo leid und wir haben sofort unser Vorhaben abgebrochen.

    :)= :)z


    meine tochter hat ihre windel erst mit 4 jahren (am geburtstag) herausgerückt. vom kopf her war sie schon lange soweit, aber sie war zu bequem ;-) .


    2-3 monate später wollte sie eines abends von sich aus keine windel mehr zum schlafen anziehen. es war allein ihre idee, ich habe das nie angedeutet. und ihr bett ist kein mal nass geworden. hängt alles mit der reife zusammen.


    *:)

    Hi, bei uns ist das schon so eine lange Weiule her, aber ich weiß noch wie wir es gemacht haben bei unserm jüngsten Sohn. Er ist in dem Alter tagsüber aufs Klo – war "praktisch" sauber und nachts – zum Übergang" hat er die Windelhöschen bekommen. Die mit dem Gummizug – die wie Unterhöschen waren. Da fand er schon toll, dass man die einfach wie 'ne Buxe" runterziehen und hochziehen konnte. Ich wäre nie auf die Idee gekommen meine Söhne deswegen nachts zu wecken. "Um Gottes Willen, nein" – das Bett wurde mit den richtigen "Unterlagen" ausgestattet – normales Laken drüber und halt die Windelunterhose. DAs kam dann irgendwann ganz von selbst. Je weniger Druck und Theater man um die SAche mit dem Pieseln macht – um so entspannter sind auch die Kinder – und plötzlich ist die Windel früh immer trocken. Aber ich kann mich auch noch erinnern, dass beide Söhne vorne im Kindergarten immer schwarze Flecken an der Hose hatten, weil sie mit ihren dreckigen Pfoten da vorne immer rumgefummelt haben, wenn da mal Tröpfchen rauskamen – und sie nichtg schnell genug aufs Klo kamen! ;-) Kleine Jungs eben! Ferkelchen! ]:D