Die Mutter meiner Tochter will, dass ich mein Kind seltener sehe

    Hallo, ich frage euch hier mal um Rat. Also, ich lebe mit meiner Ex-Freundin seit ca. 4 Monaten getrennt und wir befinden uns momentan schon seit ein paar Wochen in gespräch bei der Erziehungsberatungs-Stelle. Dort haben wir feste Zeiten ausgemacht wann ich Umgang mit meiner Tochter haben kann das wäre momentan noch alle zwei Wochen Mittwoch, Freitag und dann jede Woche Sonntag. Das Praktiziern wir nun schon ein paar Wochen und ich habe eine gute Bindung zu meiner Tochter aufgebaut. Unser Kind ist jetzt 16 Monate alt und hat auch letzes Wochenende schon für einen Tag bei mir alleine übernachtet, das erste mal ohne Mama. Das hat wunderbar geklappt. Ich hatte meiner Ex. erzählt das ich bald nur noch Frühschicht habe und somit unser Kind Jede Woche Mi.-Fr.-So. sehen möchte. Nun kommt meine Ex. aufeinmal an und will das ich sie so nicht mehr regelmäßig sehe, sonder nur noch alle zwei Wochen von Samstag auf Sonntag mit der Begründung das es sonst zu stressig für das Kind sei. Ich habe die Vaterschaft anerkannt und wir haben beide das gleiche Sorgerecht.


    Ich habe mir für nächste Woche schonmal einen Anwaltstermin geben lassen, denn ich glaube das wird sonst nie enden, denn schon im Vorfeld der gespräche mit dem Amt, wurde mir mein Kind vorenthalten.

  • 107 Antworten

    Mit Formulierungen wie "die Mutter meiner Tochter" stellst du doch nur unter Beweis, dass es dir in erster Linie um den Konflikt auf Kosten deiner Tochter und nicht um deine Tochter selbst geht. Manche Leute lernen halt nie, Verantwortung zu übernehmen...

    Zitat

    die Mutter meiner Tochter"

    wie soll er sie sonst nennne bitte???


    Ansonsten richtig so, besser einen Anwaltstermin geben lassen und mal schauen was der sagt, das ist auch irgendwie eine juristische Angelegenheit..

    Zitat

    Mit Formulierungen wie "die Mutter meiner Tochter" stellst du doch nur unter Beweis, dass es dir in erster Linie um den Konflikt auf Kosten deiner Tochter und nicht um deine Tochter selbst geht. Manche Leute lernen halt nie, Verantwortung zu übernehmen...

    ??? Manchen ist auch nix zu blöd, um ein Haar in der Suppe zu finden.

    Wenn ich die Mutter meiner Tochter namentlich erwähne... würde das irgendwie oder was ändern?...Es geht um den Inhalt und nicht um Namentliche Auflistung. Sorry ich hab keine Ahnung welche Laus dir über die Leber gelaufen ist aber wenn es dir hilft tuffarmi dann nennen wir meine Ex. jetzt "Hans". :)=

    Ist es in dem Alter nicht eher wichtig, oft Kontakt zu haben ? Wenn deine Ex sagen würde, sie will es so lassen wie es ist...nunja...aber dass du dein Kind seltener sehen sollst, was soll der Blödsinn ?


    Oder muß das Kind stundenlang im Auto oder Zug sitzen um zu dir zu kommen ? Schläft sie bei dir auf dem Fußboden ? Gibts bei dir nur Essen von McD ? ]:D


    Ich denke mal nein...


    Wenn sie mal in die Schule geht dann kann es sein dass es anders laufen sollte aber bis dahin fließt doch viel Wasser den Rhein runter...


    Aber EIGENTLICH wäre das Jugendamt ja als Vermittler zuständig (ha ha !)

    Zitat

    aber wenn es dir hilft tuffarmi dann nennen wir meine Ex. jetzt "Hans"

    nicht ich, sondern DON_ hat sich darüber muckiert, dass du deine ex "mutter meiner tochter" nennst! ;-)


    ansonsten denke auch ich, wenn es nicht anders geht, dann müsst ihr den weg über die anwälte gehen um eine einvernehmliche besuchsregelung zu finden.


    ist halt immer blöd, wenn sich einer (in dem fall die mutter) querstellt.

    Liebe tuffarmi ich bitte 1000mal um entschuldigung du hast Recht. Also DoN_ für dir heißt mein Ex. jetzt "Hans" ;-D


    Ansonst glaube ich das sie nie Ruhe geben wird, da sie das selbe abgezogen hat bei dem Vater ihrer 14 Jährigen Tochter :-/ ... nur Er hatte kein Sorgerecht und hat dann irgendwann aufgegeben... Wir sind in diesem Fall leider nur die Samenspender gewesen. :-(

    Nimm nochmal Kontakt zur Erziehungsberatungsstelle auf (wer ist der Träger? Jugendamt, Gesundheitsamt oder wer?) und vereinbare einen gemeinsamen Gesprächstermin. Da könnt ihr dann begleitet bzw. moderiert über den Umgang reden, dort kann deine ExFreundin begründen, warum sie Streß für das Kind sieht. Eventuell ist es hier sogar möglich, eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. – Was dir, wenn es hart auf hart kommt, einen ziemlich guten Nachweis liefern kann.


    Ihr habt das gemeinsame Sorgerecht und solltet euch gemeinsam darum kümmern, dem Kind diese Sorge auch bestmöglich angedeihen zu lassen. Wenn deine Ex da querschlägt, braucht ihr bzw. in erster Linie du übergeordnete Hilfe. Ich weiß nicht, ob der Anwalt da die beste Option ist, häufig wird so nur dafür gesorgt, dass die Fronten sich noch mehr verhärten.


    Hat deine ExFreundin sich noch irgendwie genauer geäußert? "Streß für das Kind" ist eine schöne Hammerfloskel, aber hat sie auch genau begründet, wie sich dieser Streß äußert?

    Sie hat sich in sofern geäußert das ich unsere Kleine ja alle zwei Wochen Mi.+Fr. um 15:30Uhr von der Krabbelgruppe hole und dann zu mir fahre was mit Bus&Bahn ca. 1Std. dauert und sie dann gegen 19-20Uhr zur Mutter bringe. Die Mutter lebt ca. 5km entfernt und ich fahre entweder mit dem Rad oder gehe zu Fuß und die Aussage ist eben das es jetzt nach ca. 6-8Wochen auf einmal zu stressig für die Kleine ist und sie doch so schon kaputt vom Tag sei. Und aus diesem Grund soll ich sie nur noch alle zwei Wochen von Sa. auf So. sehen.


    Wir haben zum Glück nächste Woche ein Termin bei der Erziehungsberatung-Stelle...

    Für das Kind ist das Bus-und Bahnfahren doch nicht anstrengend. ":/

    Zitat

    Wir haben zum Glück nächste Woche ein Termin bei der Erziehungsberatung-Stelle...

    Klingt vernünftig. Mit Hans ;-D selbst würde ich ich darüber nicht streiten – wenn jemand so auf Krawall gebürstet ist, wird dir nur das Wort im Munde umgedreht und gegen dich geschossen.