• Die Mutter meiner Tochter will, dass ich mein Kind seltener sehe

    Hallo, ich frage euch hier mal um Rat. Also, ich lebe mit meiner Ex-Freundin seit ca. 4 Monaten getrennt und wir befinden uns momentan schon seit ein paar Wochen in gespräch bei der Erziehungsberatungs-Stelle. Dort haben wir feste Zeiten ausgemacht wann ich Umgang mit meiner Tochter haben kann das wäre momentan noch alle zwei Wochen Mittwoch, Freitag und…
  • 107 Antworten

    ein anwalt würde die situation nur unnötig verschlimmern und du solltest dir erst einmal anhören, was sie zu sagen hat, warum es stress für das kind bedeutet. angenehmer fänd ich so eine halbe-halbe lösung. die erste halbe woche bei dir/ihr und den rest bei ihr/dir. und dann natürlich auch regelmäßig am wochenende zum übernachten etc. vielleicht findet ihr noch eine einigung ohne anwalt.

    Zitat

    Wir haben zum Glück nächste Woche ein Termin bei der Erziehungsberatung-Stelle...

    das ist gut und da kannst du im vorfeld vielleicht schon etwas klären. erst wenn alles nichts mehr hilft, würde ich zum anwalt gehen.

    Er wollte sich doch nur anwaltlich beraten lassen. Davon muss die Mutter ja vorerst nichts wissen. Aber es ist immer gut zu wissen, woran man ist. ;-)

    Die typischen Argumente sind "das Kind ist immer so aufgedreht, wenn es beim Vater war..." oder "es kommt nicht zu Ruhe und ist durcheinander, und hört nicht mehr auf mich... ". Nimm dir zu dem Gespräch einen handlichen Stein in deiner Hosentasche mit, den du dort bearbeiten kannst, wenn Hans die sachlichen Argumente ausgehen. Mach dich nicht so klein, du hast jedes Recht, zu fordern. Für dich, und erstrecht für euer Kind. Hast du dir mal überlegt, ob sich ein 50:50 Wechselmodell für dich umsetzen ließe? Damit entfielen auch mögliche Streitereien um den Unterhalt, wenn die Zeit exakt geteilt wird. Lass dich nicht mit Almosen abspeisen, euer Kind braucht beide Elternteile. Viel Glück!

    Zitat

    Ansonst glaube ich das sie nie Ruhe geben wird, da sie das selbe abgezogen hat bei dem Vater ihrer 14 Jährigen Tochter :-/ ... nur Er hatte kein Sorgerecht und hat dann irgendwann aufgegeben... Wir sind in diesem Fall leider nur die Samenspender gewesen.

    Und achte bei der nächsten AE darauf, wie sie mit dem Vater ihres Kindes umgeht.

    @ dieDritte

    der TE war ja erst beim Jugendamt und die wollten/konnten wohl nicht helfen


    das mit der Erziehungsberatung


    Und der TE hat ja auch Rechte und verlangt nix unmögliches

    @ allgemein

    2x täglich 1 h Bus und Bahn würde ich jetzt auch nicht als Streß für das Kind sehen (im Auto oder auf dem Fahrrad vielleicht...)

    Da führt kaum ein Weg um einen Anwalt herum.


    Einen Anwalt aufzusuchen ist ja nicht dasselbe, wie eine Klage einzureichen! Davon ist die Situation noch relativ weit entfernt.


    Kämpfer, ich denke, daß du grundsätzlich recht hast: In diesem Alter sind zwei Wochen ein unüberschaubar langer Zeitraum. Jetzt so stark zu reduzieren, würde höchstwahrscheinlich die Beziehung deiner Tochter zu dir schädigen: Sie hätte genug Zeit, dich zwischenzeitlich halb zu vergessen, und außerdem kann sie noch lange nicht verstehen, wieso du plötzlich "weg" und nicht mehr Teil ihres Alltags bist.


    Andererseits verstehe ich auch das mit dem Streß. Eure Tochter kommt ja immer erst recht spät wieder bei ihrer Mutter an. Ich weiß nicht, wann sie normalerweise müde wird, aber für meine Tochter (14 M.) wäre ein solcher Tagesablauf schon sehr anstrengend, sie wäre am nächsten Tag wahrscheinlich komplett durch den Wind.


    Deswegen nun aber gleich nur noch alle zwei Wochen – da wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.


    Vielleicht kannst du dir (auch, um guten Willen zu demonstrieren!) einen Alternativvorschlag überlegen, bei dem das Kind früher nach Hause kommt. Beispielsweise nicht mehr wochentags, dafür jeden Samstag 9 bis 17 Uhr, einmal pro Monat mit Übernachtung.


    Ist die Krabbelgruppe nur ein Spieltreff, oder ist das eine Krippe?


    Wenn Spieltreff: Umgang an den Tagen, wo sie dort nicht hingeht?


    Wenn Krippe: Früher dort abholen, und abends früher nach Hause bringen?

    Ich sehe das ähnlich: ich kann mir schon vorstellen, dass die Kleine dann abends fix und foxi ist. Das ist dann doof für die Mutter, klar. Die muss ja dann ins Bett bringen und die emotionale Lücke nach dem Zurückbringen auffangen. Aber da geht es einfach darum, für alle Beteiligten bessere Lösungen zu finden. Zb Übernachten bei dir und du bringst sie morgens zur Gruppe (muss man die Schichten eben wieder entsprechend legen). Würde mich auch anpfeifen, wenn Mann den Spass hat und ich dann immer die Alltagspflichten (Bettbringen). Da würde ich mal wirklich ihr Sachargument annehmen – ok, die Kleine ist vielleicht mit dem jetzigen Rythmus durch den Wind – und ihre Lösung ablehnen, sondern selbst konstruktive Lösungen anbieten, die zeigen, dass du das Argument ernst nimmst und dir wirklich etwas zum Besten der Kleinen überlegt hast.

    Zitat

    Sie hat sich in sofern geäußert das ich unsere Kleine ja alle zwei Wochen Mi.+Fr. um 15:30Uhr von der Krabbelgruppe hole und dann zu mir fahre was mit Bus&Bahn ca. 1Std. dauert und sie dann gegen 19-20Uhr zur Mutter bringe.

    hm, also entgegen allen anderen hier, finde ich das ganz schön anstrengend für euch beid. ich meine, die kleine ist 16 monate!!! und dann schon bis 15.30 in betreuung... alleine DAS ist anstrengend fürs kleinkind. und dann seid ihr beiden ja erst gegen 16.30h bei dir zuhause. dann habt ihr 1,5 std. zum spielen und gegen 18h fahrt ihr wieder los... und um 20uhr kommt die kleine erst nach hause... bis sie imbett ist, ist es min. 20.30/21h... finde ich viel zu spät und zu lang für so ein kleines würmchen.


    ich würde auch eine we-regelung besser finden. jedes 2te we komplett bei dir. da habt ihr mehr voneinander. zusätzlich 1 nachmittag innerhalb der woche.

    @ kämpfer1979

    Zitat

    hm, also entgegen allen anderen hier, finde ich das ganz schön anstrengend für euch beid. ich meine, die kleine ist 16 monate!!! und dann schon bis 15.30 in betreuung... alleine DAS ist anstrengend fürs kleinkind. und dann seid ihr beiden ja erst gegen 16.30h bei dir zuhause. dann habt ihr 1,5 std. zum spielen und gegen 18h fahrt ihr wieder los... und um 20uhr kommt die kleine erst nach hause... bis sie imbett ist, ist es min. 20.30/21h... finde ich viel zu spät und zu lang für so ein kleines würmchen.


    ich würde auch eine we-regelung besser finden. jedes 2te we komplett bei dir. da habt ihr mehr voneinander. zusätzlich 1 nachmittag innerhalb der woche.

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    von This Twilight Garden

    diesen argumenten stimme ich zu, und dass aus eigener erfahrung heraus. ich bin seit knapp 4 jahren alleinerziehender vater, nachdem meine frau mich verlassen hatte und die kinder bei mir blieben. damals waren beide 7 und 6 jahre. auch für uns stand zu debatte, wie können wir es schaffen, belastungsfrei für die kinder die besuche und umgangsformen zu schaffen. aufgrund von schichtarbeit meiner exfrau, blieben die kinder im alltag bei mir (tagdienste). beide kinder besuchen ihre mutter jedes 2. WE (meist Freitag nachmittag bis sonntag nachmittag) und dann auch in absprache in den ferien (für dich jetzt noch kein thema) und feiertagen .


    klar liegen auch mal 2 wochen dazwischen, aber für ein kind ist es weniger belastend, weil zeitlich regelmäßig. in einem trennungsverhältnis benötigen kinder, auch wenn sie "erst" 16 monate sind regelmäßige abläufe, sonst wird es stressig, nicht nur durch dass zu späte ins bett kommen in der woche.


    So wie es This Twilight Garden schon sagte, sage ich auch jedes 2. we von freitag nachmittag oder samstag vormittag bis sonntag nachmittag. du hast mehr zeit für deine tochter und sie wird dies auch spüren und euch beiden danken.


    den vorschlag deiner expartnerin, würde ich nicht gleich böse sehen, jedoch solltest du konstruktiv mit ihr darüber reden. und nie das kind als schild oder waffe, im bildlichen sinne nutzen.


    und sollte widererwarten doch immer mehr forderungen von ihr kommen, dass du damit deine tochter weniger siehst, dann über jugendamt und ggf. anwalt die gesetzlichen möglichkeiten nutzen. diese sehen seit kurzen garnicht mehr so schlecht aus für väter, egal ob verheiratet gewesen oder lebenspartnerschaftlich.


    Gruß

    Für ein 16monatiges Kind sind zwei Wochen eine halbe Ewigkeit, so kann keine richtige Beziehung aufgebaut werden. Je jünger, desto häufiger Umgang. Wie ich dieses Wort hasse.

    Also rein sachlich gesehen, fnde ich 20 Uhr auch sehr spät. meiner ist 4 und geht um 19 Uhr ins Bett.


    Also Lösungsvorschlag wäre eben möglich Übernachtung in der Woche mit hinbringen zur Krippe. Oder eben tatsächlich früher von der Krippe holen und dann auch früher nach HAuse bringen.


    Nichts gegen dich. Aber von der Kinderseite ist so ein Tag wirklich extrem anstrengend.


    Oder eben wie auch shcon vorher vorgeschlagen Samstags mit Übernachtung.

    Zitat

    Für ein 16monatiges Kind sind zwei Wochen eine halbe Ewigkeit, so kann keine richtige Beziehung aufgebaut werden. Je jünger, desto häufiger Umgang. Wie ich dieses Wort hasse.

    wenn in der woche, dann so, dass diese langen Zeiten, bis 20 uhr, nicht entstehen, denn dass ist für ein 16 monatiges kind anstrengung und stress. aber gegenfrage, was soll in 1,5 stunden effektiver zeit, denn für eine richtige beziehung aufgebaut werden können. möchte der vater denn dann auch nur action machen, also noch mehr energiefresser fürs kind, selbst kuscheln in der zeit kommt dann nicht an. wie geregelt sind dann die mahlzeiten?


    dies sollte bedacht werden und ehrlich mit 16 monaten, vergisst ein kind seinen vater nicht, wenn es ihn nur aller 2 wochenenden hat aber dann mal mehr als 24 stunden am stück. und wenn es einem kind bei seinem vater gefällt oder mutter, dann wird es sich auf die wochenenden freuen.


    man sollte in erster linie sehen, dass entscheidungen zum wohle des kindes getroffen werden und nicht nur um eigene bedürfnisse zu befriedigen.


    ich finde es sehr gut, wenn kämpfer1979 sich für den umgang mit seinem kind einsetzt um ein guter vater zu sein, der nun aber nicht mehr bei ihm lebt, denn es gibt leider viel zu viele väter oder mütter, denen das wohl ihres kindes nicht gerade am herzen liegt, sondern es nur eigene empfindlichkeiten und befindlichkeiten. ich weiß es ich habe meine eigenen erfahrungen gemacht, und ihr könnt glauben, dass ist gift für jedes kind.


    darum mein gutgemeinter rat, kämpfer1979, betrachte objektiv und realistisch, die wochenendregelung mit ggf. feiertagen und passenden wochentagen. einigt euch vernünftig für das kind. und habe keine angst, wenn es deinem kind bei dir gefällt, dann vergehen 14 tage und es freut sich bei dir zu sein.

    wäre es nicht eine idee, wenn du dich unter der woche mit dem kind bevorzugt zwischen kindergarten und da, wo ihre mutter wohnt, befindest? jetzt im sommer ist man doch eh immer draußen, da wird doch ein spielplatz/park/tierpark in der nähe sein und im winter ist das kind schon wieder um etliches älter. wenn das wetter mal mies ist, kannst du immer noch mit ihr zu dir heim fahren, aber dass das halt eher die ausnahme ist. dann kannst du mit ihr spielen, picknicken und sie dann um halb sieben (oder was sonst eine gute zeit wäre) bei der mutter abliefern. fände ich als mutter eine recht gute lösung für alle beteiligten.