• Die Mutter meiner Tochter will, dass ich mein Kind seltener sehe

    Hallo, ich frage euch hier mal um Rat. Also, ich lebe mit meiner Ex-Freundin seit ca. 4 Monaten getrennt und wir befinden uns momentan schon seit ein paar Wochen in gespräch bei der Erziehungsberatungs-Stelle. Dort haben wir feste Zeiten ausgemacht wann ich Umgang mit meiner Tochter haben kann das wäre momentan noch alle zwei Wochen Mittwoch, Freitag und…
  • 107 Antworten

    Hi, da kahmen ja schon viele vorschläge von euch was ich echt klasse finde :)=


    Also ich hab jetzt zum 2.mal ein Umgangsmodell geschrieben was ich ihr vorschlage das wie folgt aussieht:


    Umgangsmodell mit .......


    11.06.2014


    An folgenden Tagen würde ich gerne Umgang mit meiner Tochter ...... haben:


    Mittwoch: von 15:30/16:30 Uhr – 19:00/20:00 Uhr


    Freitag: von 15:30/16:30 Uhr – 19:00/20:00 Uhr


    Sonntag: von 10:00 Uhr – 19:00/20:00 Uhr


    Übernachtungen: Alle 14 Tage von Freitag 15:30/16:30 Uhr – Samstag 14:00/15:00 Uhr


    Diese Termine halte ich für eine Angemessene Umgangs Regelung, da ich nun dieses Modell seit ein paar Wochen Praktiziere und wir uns beide auf diese Tage und Zeiten bei Herrn ..... einigten. Allerdings bisher nur arbeits bedingt alle 14 Tage. Dies ist ab dem 20.06.2014 nun auch Wöchentlich möglich, da ich nur noch einschichtig arbeite.


    ..... und ich haben in den vergangenen Wochen in diesem Modell eine gute Bindung aufgebaut und dieses will ich nun durch ein wöchentliches Modell festigen und stärken. Und bei Kleinkindern ist es sehr wichtig das, dass Kind viel Kontakt zu dem nicht im Haushalt lebenden Elternteil hat um für die Zukunft eine Stabile Bindung zu haben.


    Das Übernachtungs- Modell ist neu. ....... erste Übernachtung bei mir fand am 08.06.2014 auf den 09.06.2014 statt. Es hat besser geklappt als erwartet. Für ...... war es die erste Nacht nach 16 Monaten bei der sie nicht bei ihrer Mutter übernachtet hat. Aber aufgrund des bisherigen Modell’s hat es mir bei der Übernachtung gezeigt das Melina und ich eine gute Bindung aufbauen konnten und ich dies natürlich nicht einreißen lassen möchte.


    Momentan hole ich ..... alles 14Tage, Mittwoch/Freitag um 15:30Uhr von der Krabbelgruppe ab, was mich jedes Mal 2,30,-Euro zusätzlich kostet. Dann fahren wir mit Bus & Bahn nach Hause und sind um 17:00Uhr angekommen. Dann bringe ich ..... gegen 19:00-20:00Uhr nach hause zu ihrer Mutter, mal zu Fuß was ca. 1Std. dauert oder nun auch mal mit dem Fahrrad was ca. 20 Min. dauert.


    Wir als Eltern von ...... haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.


    Mit dieser Umgangs Regelung bin ich .........und ........ einverstanden und halten diese Regelung erstmal fest für 4 Monate. Um für die Eltern und das Kind sehen zu können ob alles regelbar ist und wir zum Wohle des Kindes handeln.



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    Ich finde es absolut zu spät, ein so junges Kind an 3 Tagen pro Woche erst gegen 20.00 Uhr nach Hause zu bringen. Viele Kinder brauchen Rituale, insbesondere rund ums Schlafen gehen. Mit Füttern, wickeln, ggf. Baden, GuteNacht-Geschichte etc kommt die Kleine dann erst gegen 22.00 Uhr zum Schlafen? Oder machst du dich erst gegen 20.00 Uhr auf den Weg und ihr seit dann erst frühestens um 20.30 Uhr bei ihr zu Hause? Wie früh muss die Kleine morgens aus dem Haus wg Krippe?

    hab ich ja auch schon geschrieben, ist der TE aber kein stück drauf eingegangen. ER will sein kind sehen, und das es mehr fahrerei als qualität ist, ist anscheinend egal...

    Also wenn ich zu fuß gehe dann gehe ich so gegen 19uhr los und wenn ich mit dem Fahrrad fahre dann so gegen 19:40Uhr... dann sind wir um punkt 20Uhr bei der Mama... Die Mutter verweigert jägliches entgegenkommen und bräuchte mit dem Auto nur 5min. Egal wie die Wetterlage ist oder wie Spät es ist! Also wenn ich erst um ca. 17Uhr bei mir mit der kleinen bin und müsste sie dann (was auch völlig verständlich ist) um 19Uhr wieder nach hause bringen, aber da wären wir so gut wie nur unterwegs und hätte garkeine Zeit für uns. Ich würde es mir auch gern anders wünschen aber dazu gehören ja bekanntlich zwei. Und Beruflich kann ich leider keine andere Zeit als diese.

    Kämpfer

    Zitat

    Und Beruflich kann ich leider keine andere Zeit als diese.

    Das ist aber nicht die Frage. Die Frage ist was für deine Tochter gut ist und diese Zeiten sind viel zu spät. Meine Große ist nun drei und die könnte ich komplett eintüten und noch den ganzen nächsten Tag vergessen.


    Wie wäre es wenn du sie jedes Wochenende sehen würdest und bei jedem zweiten Wochenende gibt es eine Übernachtung? Dann wäre wöchentlicher Umgang gegeben und der Stress für die Kleine minimiert.

    also es ist nicht so das ich sie um 20uhr nach hause bringen muss ich kann sie auch um 19uhr nach hause bringen. Und wenn ich sie nicht holen würde und sie bei der Krabbelgruppe bleibt dann ist sie auch erst gegen 17:30/18uhr zu hause also wäre das nur 1Std. Unterschied. Und sie ist bestimmt nicht wegen 1Std. Unterschied groggie sondern das sie ab 08:00 oder 10:00Uhr bis abends 17:00Uhr in der Krabbelgruppe ist.

    Ganz sicher, aber bei Kleinkinder macht so ein Hin und Her mit Umstellung auf eine neue Person und deren Regeln eine Menge aus. Es ist eben noch auf einem langen Arbeitstag mit da drauf.

    Hallo, ich verstehe, dass Du Deine Tochter so oft wie möglich sehen willst. Aber macht so ein Treffen überhaupt Sinn, wenn sie den ganzen Tag in der Krabbelgruppe war und dann abends, wie Du ja auch schreibst, groggie ist. Wäre es nicht besser, sie dann am Wochenende zu sehen?


    Es kommt bei Euren Treffen doch mehr auf die Qualität als auf die Quantität an. Was bringt es Euch, wenn Du von Krabbelgruppe zu Dir und zur Mutter mit der Kleinen hetzt? Sie wird das dann vielleicht immer nur als Gehetze und Rumgehirrsche und Stresstag in Erinnerung haben.


    Und wegen der Uhrzeit: ich habe auch 2 kleine Kinder, und 20 Uhr nach Hause kommen wäre für die beiden auf jeden Fall viel zu spät.

    Auch wenn ich die Konfliktsituation nachvollziehen kann, bin ich auch der Meinung, dass dieser Betreungs- bzw. Besuchsrechtsplan zu ehrgeizig für ein noch so kleines Kind ist. Das wird nicht gut kommen. Das sind über den Tag verteilt viel zuviel personelle und räumliche Wechsel (Mutter, Kitabetreuerinnen, andere Kinder, fremde Menschen in den ÖV auf der Fahrt zum Wohnort des Vaters und zuletzt wieder ÖV-Fahrt zur Mutter). Das Ergebnis dürfte ein mit der Zeit gegen Abend hin dauerquengeliges und im schlimmsten Fall brüllendes Kind sein.


    Der Konflikt zwischen den Eltern wird sich zuspitzen, wenn die Mutter mehrmals wöchentlich um 20.00 Uhr ein übermüdetes und überfordertes Kind zurückbekommt. Damit dürfte ihr Abend im Eimer sein, derweil der Vater dann nach Hause kann und sein Soll erfüllt hat. Das ist ein Ungleichgewicht und die Mutter wird diese Aufteilung als Belastung für sich und das Kind empfinden. Und logischerweise alles daran setzen, mehr Ruhe für sich und das Kind zu erreichen.


    Ich denke, dass Tochter und Vater eine tiefere Beziehung aufbauen können, wenn das Kind alle 2 Wochen für einen längeren Zeitraum zum Vater geht. Dann können sie nämlich Alltag miteinander leben (einkaufen gehen, kochen, essen, Zusammen spielen, Grosseltern besuchen, Zähneputzen/Baden, ins Bett bringen, Geschichte vorlesen, etc. In Ruhe, mit genügend Zeit. Das bringt viel mehr als abends im Feierabendverkehr -alle bereits müde vom Tag – noch ein für alle stressiges, kurzes Beisammensein erzwingen zu wollen.


    So schwierig es ist: der Fokus muss immer auf dem Wohl des Kindes liegen. Das gilt für alle Eltern. Auch für die, die zusammen sind, aber ihren Kindern einfach zuviel abverlangen. Kinder mögen viel aushalten, aber wenn man die Möglichkeit hat, sollte man wirlich kinderfreundliche Betreuungsmodelle anstreben. Das schreibe ich als zwar nicht getrennte, aber immer berufstätige Mutter. Auch unsere Kinder haben uns gelegentlich aufgezeigt, dass unsere Erwachsenenpläne nicht kinderkompatibel sind und wir auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen müssen.

    Zitat

    und sie bei der Krabbelgruppe bleibt dann ist sie auch erst gegen 17:30/18uhr zu hause also wäre das nur 1Std. Unterschied. Und sie ist bestimmt nicht wegen 1Std. Unterschied groggie sondern das sie ab 08:00 oder 10:00Uhr bis abends 17:00Uhr in der Krabbelgruppe ist.

    soll das heissen, deine 16 monate alte tochter ist von 8/10h-17uhr in der kita?


    das wären ja im längsten fall 9 stunden :-o .


    arbeitet deine ex denn vollzeit?


    okay, war ein bisschen OT, aber wenn ich sowas lese bin ich nunmal geschockt...

    Ich habe den Eindruck, daß du den Konflikt mit der Mutter in die Umgangsfrage mit reinziehst.


    Mag sein, daß die Mutter das ebenfalls tut – dann solltest DU es erst recht sein lassen! Es geht um das Wohl eures Kindes, nicht um deins und nicht um das der Mutter.


    Ich finde deinen Vorschlag ziemlich unangebracht und rücksichtslos den Bedürfnissen des Kindes gegenüber.


    Stell dir doch mal vor, was es für ein Kleinstkind bedeutet, erst um 19 oder gar 20 Uhr nach Hause zu kommen! Es muß erstmal emotional wieder bei der anderen Bezugsperson ankommen. Dann muß es voraussichtlich noch was essen (auch wenn es bei dir schon gegessen haben sollte, das ist dann ja auch schon wieder anderthalb oder zwei Stunden her und es muß für die ganze Nacht reichen, der Magen ist klein). Dann muß es bettfertig gemacht werden, das dauert eine ganze Weile. Ich vermute, daß deine Tochter an so einem Tag erst gegen 22 Uhr zum Schlafen kommt. Das ist mindestens 2 Stunden zu spät!


    Deine Ex-Frau will eine unangemessene (weil nicht altersgemäße) Reduzierung. Du willst eine unangemessene (weil körperliche und emotionale Bedürfnisse nicht berücksichtigende) Ausweitung. Die Mutter des Kindes will die Einschränkung, weil das Kind bereits jetzt gestreßt sei – du reagierst darauf, indem du noch mehr Streß für das Kind forderst. Das ist pure Eskalation, und sie geht von DIR aus.


    Klar ist das Kind auch schon von der Krippe geschafft – aber das ist nun mal Fakt, ist nicht zu ändern (oder willst du dich beruflich so weit einschränken, daß DU das Kind tagsüber betreust?). Also hast du darauf Rücksicht zu nehmen.


    Dazu kommt, daß die Nachmittage ja überwiegend aus Fahrt- und Gehzeit bestehen.


    Für die Beförderung des Kindes bist DU zuständig, und das ist auch o.k. so, denn die Mutter muß das aufgedrehte Kind dafür hinterher ins Bett bringen. Es gibt keinen Grund, wieso sie auch noch die Fahrten übernehmen sollte. Auch rechtlich ist sie damit im Recht.


    Es wäre zwar nett von ihr, aber wieso sollte sie es tun, wenn es andere praktikable Lösungen gibt, die nur ein wenig Entgegenkommen und Einfühlung (ins Kind!!!) von dir verlangen?


    Was spricht dagegen, das Kind jeden Samstag bei dir zu haben, sagen wir von 9 oder10 bis 16 oder 17 Uhr? Und selbstverständlich NUR samstags, NICHT auch noch an Wochentagen – außer, wenn Kindergartenferien sind. Dann wäre die Mutter des Kindes ja vielleicht auch froh, wenn du einen Teil der Ferienbetreuung übernehmen würdest, und deine Tochter würde sich freuen, bei dir zu übernachten.

    auch wenn du auf den letzten vorschlag nicht eingegangen bist, komm ich mit noch einem ;-)


    kannst du denn nicht deine schichten so legen, dass du die betreuungszeiten zumindest zum teil mit abdeckst? also entweder das kind später zur kita und du hast sie dann vormittags oder halt früher abholen?


    ich finde die vorstellung, dass ein kind 80% der wachen zeit in der kita ist und dann die verbleibende zeit auch noch zwischen zwei orten und zwei bezugspersonen aufteilen muß irgendwie gruselig.

    In vielen dingen gebe ich euch Recht und kann sie auch nachvollziehen für das Kind. Also heute hatten wir ein Termin bei der Erziehungsberatungs Stelle und es ist folgendes abgelaufen...


    Ich hatte ihr natürlich mein Umgangsmodell vorgestellt, wo sie natürlich sagte das sie dem nicht einwilligt. Sie hat auch keine andere möglichkeit gewählt oder war auch für nichts anderes gesprächsbereit als ihre Version durch zu setzen das ich mein Kind nur noch 1mal alle 2Wochen sehen soll. Wo ich sie ja nun jetzt schon mehr sehe und die kleine macht mir keinen Eindruck der unglücklichkeit... naja also der Berater sagte auch das 1ma in 2wochen zu wenig ist aber auch das mein Modell mit der der aufstockung zu viel ist... dann fing sie leider wieder mit lügen und behauptungen an und wollte nicht aufhören... Der Berater hat dann abgebrochen und sagte das es so nichts wird und wir andere wege gehen müssen...also gerichtlich... also wird das nun gerichtlich geregelt.


    Ich frage schon seit letzter woche wann ich mein Kind am Freitag von der Kita holen kann und sie sagte mir nur das ich sie nicht sehen werde. Heute hatte ich bei der Kita angerufen und erfahren das die einen Betriebsausflug machen und die Mutter meiner Tochter urlaub hat. Ich wurde darüber nicht unterrichtet und die Mutter ignoriert alles und meldet sich nicht auf die frage wann ich mein Kind sehen kann. Wieder geile nummer von ihr :(v


    Ja die Mutter meiner Tochter arbeitet in der Selben Einrichtung in der Meine Tochter zur Kita geht und aus diesem Grund ist unser Kind auch oft bis 17Uhr in der Einrichtung da Mama dann erst feierabend hat.

    Das klingt stressig und nervig und es ist ätzend wenn einer von beiden so gar nicht kooperiert, der friedliche Weg ist für das Kind doch grundsätzlich vorzuziehen.

    @ Kämpfer 1979

    Wie gestaltet sich denn die Fahrt von der Krabbelgruppe nach Hause ? Sitzt ihr einfach so auf den Sitzen oder zeigst du ihr die Landschaft, guckt ihr Bilderbücher an, spielt ihr was ?

    @ all

    Wenn die Mutter mit dem Auto nur 5min braucht könnte sie ihr Kind doch auch kurz vor 19 Uhr abholen ? Dann wäre das Kind um 19 Uhr zuhause. Wäre das zuviel verlangt von der Mutter ?