• Die Mutter meiner Tochter will, dass ich mein Kind seltener sehe

    Hallo, ich frage euch hier mal um Rat. Also, ich lebe mit meiner Ex-Freundin seit ca. 4 Monaten getrennt und wir befinden uns momentan schon seit ein paar Wochen in gespräch bei der Erziehungsberatungs-Stelle. Dort haben wir feste Zeiten ausgemacht wann ich Umgang mit meiner Tochter haben kann das wäre momentan noch alle zwei Wochen Mittwoch, Freitag und…
  • 107 Antworten
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    Beruflich habe ich nur noch Frühschicht von 06uhr-14:13Uhr das macht eine Übernachtung in der Woche nicht möglich und ich habe keine möglichkeit mein Arbeitsplan anders zu legen.

    ist teilzeit eine option?


    bei 35h/ woche wäre das 7-13/14uhr, damit würdest du die kita doch vorher schaffen, oder? gibt es bei euch gleitzeit, dass du eine woche mehr machst und in der andere die stunden tageweise nimmst?

    Vielleicht kann er keine Taxe zahlen. Er hat ja auch scheinbar keinen Führerschein und kein Auto.


    Also ich als Mutter mache Fahrdienste auch nachts für meine Kinder – falls nötig. Weil sie mir wichtiger sind als alles andere in meinem Leben. Ich fahr meinen Sohn auch bei strömenden Regen zur Schule – weil er mir wichtig ist. Auf Kosten der Kinder streite ich mich niemals mit dem Erzeuger.

    Verstehe ich auch nicht, dass die Mutter sich nicht mal 5 Min. ins Auto setzten kann, um das Kind abzuholen. Dadurch wäre eine Stunde Rumgeeiere dem Kind erspart und es könnte eine Stunde früher ins Bett ":/


    Und wenn Du nur noch bis 14 Uhr arbeitest, wieso holst Du dann Dein Kind nicht schon um 14.30 Uhr aus der Kita ab (früher abholen geht doch immer), und sie bleibt dann bis z.B. 17.30 Uhr bei Dir. Dann hat sie weniger Stress und kann früher ins Bett... nur mal so als Vorschlag...

    Wir wissen ja auch nicht wie ihre finanzielle Situation ausieht. So als Erzieherin mit zwei Kindern bleibt ja meist nicht viel hängen. Vielleicht kann sie es sich nicht gut leisten nun über die nächsten Jahre dreimal die Woche hin und her zu gondeln, ist ja auch nicht umsonst.


    Wir haben übrigens auch kein Auto, ich empfehle einen Anhänger fürs Rad. Da sind 5 km schnell geschafft.

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    Ich frage mich gerade, was in einer Mutter vorgeht, die ihr Kind lieber durch Hagel und Regen gehen läßt, als sich mal eben ins Auto zu schwingen und das Kind abzuholen?

    Und ich frage mich, wie oft es wohl an den Tagen, an denen er in den letzten 2 Monaten das Kind hatte, tatsächlich gehagelt hat.


    Ich denke mal, seine Anspruchshaltung wird die Mutter genervt haben.


    Dieses betonen von Kosten, die ihm zusätzlich entstehen, weil er sein Kind sieht, ist mir von Anfang an sauer aufgestoßen

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    Momentan hole ich ..... alles 14Tage, Mittwoch/Freitag um 15:30Uhr von der Krabbelgruppe ab, was mich jedes Mal 2,30,-Euro zusätzlich kostet.

    ach ja, die Mutter bekommt das benzin vermutlich geschenkt

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    Windeln, Feuchtücher oder was man so braucht wird von der Mutter kommplett verweigert. Ich hatte erst 2mal so was für unser Kind mit bekommen da ich sie drum gebeten hatte ansonsten hab ich die Aussage von ihr, das ich doch zu Rossmann gehen soll.

    Kämpfer1979

    Jeden Sonntag und alle zwei Wochen noch Samstag, wäre mir auch zu wenig. Deinen Vorschlag halte ich jedoch auch für ziemlich blöd. Zu viel Rumfahrerei für zu wenig tatsächliche Zeit miteinander.


    Das will mir auch nicht so wirklich in den Kopf:

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    Freitag: von 15:30/16:30 Uhr – 19:00/20:00 Uhr


    Sonntag: von 10:00 Uhr – 19:00/20:00 Uhr


    Übernachtungen: Alle 14 Tage von Freitag 15:30/16:30 Uhr – Samstag 14:00/15:00 Uhr


    Zitat

    Ich habe natürlich Windeln,Feuchttücher,Wechsel Wäsche & Co. Nur Hat Wo ist die Sorgfaltspflicht von der Mutter wenn es ihr völlig egal ist ob ihr Kind alles hat wenn sie zum Vater geht??

    häh?


    Ich würde da noch mal sehr genau schauen, was a) zeitlich und finanziell für beide machbar ist und b) sinnvoll ist im Sinne des Kindeswohl...

    gibst du der mutter eigentlich jedes mal windeln, feuchttücher und wechselkleidung mit, wenn du das kind bei ihr ablieferst ]:D

    Du fändest es also richtig, wenn:


    - Das Kind ca. die Hälfte der Woche bei dir wäre


    UND


    - das Kind i.d.R. von der Mutter ins Bett gebracht wird


    UND


    - die Mutter i.d.R. den Transport übernehmen würde


    UND


    - die Mutter Kleidung und Hygienebedarf zur Verfügung stellen würde


    ?


    Findest du das, alles zusammengenommen, nicht ein wenig anspruchsvoll?


    Tatsächlich finde ich es auch eine seltsame Regelung, daß man als derjenige, bei dem das Kind nicht seinen Lebensmittelpunkt hat, zwar Unterhalt für alle Tage des Monats zahlt, aber für die Tage, die man das Kind bei sich hat, nichts zurückbekommt. Ungerecht. Aber es IST gesetzlich so geregelt (Information aus persönlicher Erfahrung, keine Rechtsauskunft) und dein persönliches Unrechtsempfinden beeindruckt leider keinen Richter. Auch deine Ex braucht sich nicht dafür zu interessieren. Aber daß du für die Zeit, in der dein (!) Kind bei dir ist, diesem alles Nötige zur Verfügung stellst, sollte sich von selbst verstehen.


    Etwas anderes ist es meines Wissens, wenn das Kind wirklich die Hälfte der Zeit bei dir lebt.


    Die Umgangsvereitelung solltest du unbedingt beim Rechtsanwalt ansprechen. Es kann nicht sein, daß jetzt evtl. eine Entfremdung herbeigeführt werden soll, um dann später als Argument für noch weniger Umgang zu dienen ("das Kind will aber nicht zum Vater!").

    Trotzdem:


    Bitte, zugunsten deiner Tochter!!!, suche nach einer Lösung des Problems – nämlich, daß die Kleine momentan von der bisherigen Regelung gestreßt ist. Diese Behauptung der Mutter ist sehr nachvollziehbar und kommt keineswegs "urplötzlich", sondern nachdem das Modell 2 Monate lang ausprobiert wurde.


    Oder geht es dir eigentlich darum, daß du die Mutter für eine schlechte Mutter hältst und das Kind lieber ganz bei dir hättest? Ein bißchen liest es sich für mich so.

    Zitat

    Oder geht es dir eigentlich darum, daß du die Mutter für eine schlechte Mutter hältst und das Kind lieber ganz bei dir hättest? Ein bißchen liest es sich für mich so.

    das glaube ich nicht, denn das wäre ihm wohl zu stressig und aufwändig. Jeden Morgen vor der Arbeit das Kind in die Krippe bringen, und das auch noch ohne Auto. Dann holt die Mutter im Rahmen ihres Umgangsrechts ab, verbringt den Nachmittag mit dem Kind und bringt es aufgedreht gegen 20.00 Uhr zum TE, der dann sehen kann, wie er es ins Bett bekommt, dann selbst totmüde ins Bett fällt, um morgens extra etwas früher aufzustehen, um das Kind krippenfertig zu machen. Und am WE, wenn man selbst mal Zeit hat, mit dem Kind etwas zu unternehmen, holt es wieder die Mutter ab im Rahmen des Umgangsrechts-da hat man dann wenigstens Zeit, Wäsche zu waschen, Wohnung zu putzen und Einkäufe zu erledigen-wozu man mit Fulltime-Job und Kind eben selten wochentags kommt. Ne, das denke ich nicht, dass er es dauerhaft bei sich haben möchte.

    Liebe mit Leser und Diskutier Freunde ;-) Ich Schildere es gerne nochmal zusammen, also:


    - Beruflich fange ich um 06:00uhr an und arbeite dan bis mind. 14:30Uhr (jeden Tag) und ich habe keine Gleitzeit oder ähnliches und mein Arbeitgeber wird bestimmt auch nicht sagen "naja wenn das so ist"...


    - Ich habe kein Auto und bin gezwungen mit dem Rad zu fahren (natürlich hab ich einen Hänger gekauft) oder zu fuß zu gehen. Mit den Öffis würde das ganze sogar 2Std. dauern da ich ja vom Dorf über die Stadt zum Dorf müsste, weil es keine direkte Verbindung gibt.


    Die Mutter des Kindes arbeitet in der Stadt und kann ohne Umwäge auch durch mein Wohnort fahren und bräuchte 5min. anstatt bis zu 1Sdt. Die Mutter hat wortwörtlich gesagt und geschrieben: "tut mir Leid wenn es dann regnen sollte oder es 03Uhr nachts ist oder was auch immer sein mag... ich hole mein Kind nicht ab, wenn dann musst du mir es bringen. Tut mir dann leid für das Kind aber es ist so!"


    Ihr erinnert euch an die schönen Regentage mit Teilweise Sturm!? Selbst an diesen Tagen war die Mutter nicht gewählt das Kind zu holen und man war gezwungen mit dem Rad zu fahren.


    - Was Windeln usw. angeht hatte ich gesagt das ich alles natürlich habe! Die Mutter des Kindes hat sich nicht 1mal informiert wie es denn, dem Kind bei mir geht oder ob es ihr an irgendwas fehlt! Das gehört in meinen Augen aber als Eltern zur Sorgheitspflicht sich auch darüber zu informieren oder Gedanken zu machen. Die Mutter überreicht mir unser Kind immer ohne jägliche Dinge auser mal einen Nuckel. Aus diesem Grund habe ich sie 2mal in 3Monaten gebeten mir was mit zu geben für das Kind. Es gab naürlich einen Riesigen Aufstand dabei möchte ich nur wissen wie sehr ihr das Wohl des Kindes wichtig ist, wenn sie bei mir ist.


    - Model 2 haben wir nie umgesetzt! Ich hatte das Modell vorgeschlagen! Wir haben die letzten 2Monate folgendes Model geführt:


    Mi.&Fr. 15.30Uhr – 19/20:00Uhr (alle 2Wochen da ich beruflich Schichtdienst hatte)


    So. 10:00Uhr – 19:00Uhr (Jedes Wochenende)


    - Die Aussage der Mutter, das es stressig ist für das Kind ist jetzt ca. 1Woche alt, genau so alt, als ich ihr vor ca. 1Woche erzählte das sich meine Arbeitsbedingungen geändert haben und ich nun gern mein Kind öfters oder regelmäßiger sehen möchte. Vorher gab es nie ein Problem! Ausser 1mal die aussage über die Feiertage von Ihr: "was du willst sie Fr. So. & Mo. sehen?? Du siehst Sie doch schon so oft, wie oft willst du sie denn noch sehen, das geht nicht."


    so ich weiß nun nicht ob ich damit einige Fragen beantworten konnte oder welche vergessen habe!?

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    – Beruflich fange ich um 06:00uhr an und arbeite dan bis mind. 14:30Uhr (jeden Tag) und ich habe keine Gleitzeit oder ähnliches und mein Arbeitgeber wird bestimmt auch nicht sagen "naja wenn das so ist"...

    öhm – anderen job suchen? es ist doch völlig normal, dass man sich bei der arbeitssuche nach den betreuungszeiten des kindes richtet oder halt eine alternative betreuung organisiert.

    Zitat

    – Ich habe kein Auto und bin gezwungen mit dem Rad zu fahren (natürlich hab ich einen Hänger gekauft) oder zu fuß zu gehen. Mit den Öffis würde das ganze sogar 2Std. dauern da ich ja vom Dorf über die Stadt zum Dorf müsste, weil es keine direkte Verbindung gibt.

    und, was kann da irgendwer für? ich hab auch kein auto, hab ich jetzt auch anspruch darauf, dass mir jemand anderes mein kind durch die gegend fährt? umziehen wurde als option auch schon angesprochen. deine ex ist nicht für deine lebensumstände verantwortlich, warum verlangst du von ihr, dass sie das richtet, was du nicht schaffst?

    Zitat

    Ihr erinnert euch an die schönen Regentage mit Teilweise Sturm!? Selbst an diesen Tagen war die Mutter nicht gewählt das Kind zu holen und man war gezwungen mit dem Rad zu fahren.

    wenn du als vater keine lösung findest, dein kind sicher zu transportieren, solltest du dir da mal echt gedanken machen.

    Zitat

    – Was Windeln usw. angeht hatte ich gesagt das ich alles natürlich habe! Die Mutter des Kindes hat sich nicht 1mal informiert wie es denn, dem Kind bei mir geht oder ob es ihr an irgendwas fehlt! Das gehört in meinen Augen aber als Eltern zur Sorgheitspflicht sich auch darüber zu informieren oder Gedanken zu machen. Die Mutter überreicht mir unser Kind immer ohne jägliche Dinge auser mal einen Nuckel. Aus diesem Grund habe ich sie 2mal in 3Monaten gebeten mir was mit zu geben für das Kind. Es gab naürlich einen Riesigen Aufstand dabei möchte ich nur wissen wie sehr ihr das Wohl des Kindes wichtig ist, wenn sie bei mir ist.

    informierst du dich bei ihr? gibst du ihr sachen mit?


    und dass sie ein wirklich sehr unbequemes modell so lange mitgetragen hat und erst dann gestoppt hat, als du das noch weiter ausweiten wolltest, solltest du ihr eigentlich hoch anrechnen. ich find's echt heftig, wie dermaßen du mit zweierlei maß misst.

    Stellenwechsel nur, wenn keine finanziellen Nachteile drohen, sonst bekommst du von Mama noch was aufs Dach, wenn der Unterhalt magerer ausfällt.


    Kämpfer, ignoriere die Kommentare hier, dieses Forum ist voll von alleinerziehenden Müttern, nicht wenige davon neigen zum Klammern an das Kind. Ich empfehle, dir sachlichen Rat in einem Fachforum wie diesem zu holen: http://www.trennungsfaq.de/forum/index.php. Wenn du sonst irgendwie Unterstützung, Ideen oder Strategien brauchst, kannst du mich gerne per PN anschreiben. Gruß, Chris

    Danke "Spuckschlecht" leider habe ich auch bei einigen Kommentaren den Eindruck das zu Recht hast :-/


    Ich habe viele konstruktive vorschläge oder auch konstruktive Kritik lesen können. Aber leider habe ich auch viele (wie ich es empfinde) durch eigenen schlechte Erfahrungen oder Scheiterungen, Aüßerungen lesen müssen die für keine konstruktive Unterhaltung förderlich sind und eigentlich nur vorwürfe enthalten.


    Schade ich hatte mir eigentlich bei meiner Anmeldung dieses Forums mehr erhofft.


    Diese Meinung ist nur meine und muss auch niemand mit mir teilen der nicht mag.