• Die Mutter meiner Tochter will, dass ich mein Kind seltener sehe

    Hallo, ich frage euch hier mal um Rat. Also, ich lebe mit meiner Ex-Freundin seit ca. 4 Monaten getrennt und wir befinden uns momentan schon seit ein paar Wochen in gespräch bei der Erziehungsberatungs-Stelle. Dort haben wir feste Zeiten ausgemacht wann ich Umgang mit meiner Tochter haben kann das wäre momentan noch alle zwei Wochen Mittwoch, Freitag und…
  • 107 Antworten

    Kämpfer1979

    Zitat

    Es gab naürlich einen Riesigen Aufstand dabei möchte ich nur wissen wie sehr ihr das Wohl des Kindes wichtig ist, wenn sie bei mir ist.

    ??? Ich würde solche Fragen nur stellen wen ich davon ausgehen würde dass die Person da nicht wirklich fit ist. Wieso sollte deine Ex-Frau davon ausgehen, dass eure Tochter bei dir nicht gut aufgehoben ist?

    Zitat

    Beruflich fange ich um 06:00uhr an und arbeite dan bis mind. 14:30Uhr (jeden Tag) und ich habe keine Gleitzeit oder ähnliches und mein Arbeitgeber wird bestimmt auch nicht sagen "naja wenn das so ist"...

    Dann sind das die Zeiten mit denen ihr euch auseinandersetzen müsst. Dazu gehört nur eben auch das Kindeswohl im Auge zu haben.

    Zitat

    Die Mutter des Kindes arbeitet in der Stadt und kann ohne Umwäge auch durch mein Wohnort fahren und bräuchte 5min. anstatt bis zu 1Sdt. Die Mutter hat wortwörtlich gesagt und geschrieben: "tut mir Leid wenn es dann regnen sollte oder es 03Uhr nachts ist oder was auch immer sein mag... ich hole mein Kind nicht ab, wenn dann musst du mir es bringen. Tut mir dann leid für das Kind aber es ist so!"

    Wenn sie das so gesagt hat, dann wäre ich auch angefressen. Meiner Ansicht nach sind beide in der Pflicht.

    Zitat

    Die Aussage der Mutter, das es stressig ist für das Kind ist jetzt ca. 1Woche alt, genau so alt, als ich ihr vor ca. 1Woche erzählte das sich meine Arbeitsbedingungen geändert haben und ich nun gern mein Kind öfters oder regelmäßiger sehen möchte. Vorher gab es nie ein Problem!

    Dein Vorschlag ist ja auch Aufwendig und Stressig. Das merkst du ja auch. Leugnen kann man das ja nicht.

    Zitat

    Ich habe kein Auto und bin gezwungen mit dem Rad zu fahren (natürlich hab ich einen Hänger gekauft) oder zu fuß zu gehen.

    Mach ich auch, hab ich auch schon bei Schnee und Eis. Ist nicht schön für den fahrenden Elternteil, aber gut eingepackt hatte meine Tochter stehts einen riesen Spaß. Wenn es nicht sicher wäre bei dem Wetter mit dem Rad zu fahren oder zu gehen würde ich anrufen und mitteilen das es bei dem Wetter nicht geht, sie das Kind gerne abholen kann oder ich es am nächsten Tag gleich bringe.


    Nachfragen würde ich übrigens auch nur wenn ich glaube der Vater könnte überfordert sein, ansonsten gehe ich davon aus das mir Besonderheiten oder so von selbst angegeben werden, schon im Interesse des Kindes. Ich hab es ja mit einem Erwachsenen zu tun, der wird schon anmelden wenn es ein Problem gibt, genau so wie ich das auch tun würde.


    Was die Zeiten angeht, die sind nunmal viel für so ein kleines Kind. Ich glaube du verlierst ausserdem ein wenig aus den Augen das auch die Mutter ihr Kind sehen möchte.

    Zitat

    Ausser 1mal die aussage über die Feiertage von Ihr: "was du willst sie Fr. So. & Mo. sehen?? Du siehst Sie doch schon so oft, wie oft willst du sie denn noch sehen, das geht nicht."

    Ich nehme an das du die Osterfeiertage meinst. Das sind ja auch eine Menge der freien Tage die du da für dich beanspruchst, fällt dir das gar nicht auf? Man will ja auch was mit beiden Kindern zusammen machen, auch die beiden sollen ja eine Beziehung aufbauen und sich als Familie wahrnehmen. Es hat dir hier schonmal jemand vorgerechnet, aber ich wiederhole das gerne nochmal. Mit der Regelung die du vorschlägst hast du eure Tochter über die Hälfte der wachen Zeit in der Woche. Auch deine Ex arbeitet VZ, auch sie will etwas von dem Kind haben und nicht nur ein übermüdetes Kind ins Bett bringen dürfen.

    Sorry ich verstehe eure rechnung nicht... wenn ich sie je Mi. & Fr. 2-3 Stunden bei mir habe und einmal So. länger. Dann hat Die Mutter das Kind Mo.&Di.&Do.&Sa..... wie kann da bei euch bitte die über die hälfter der wachen Zeit raus kommen??


    Meine Ex arbeitet nur 30Std. in der Woche.


    Das mit dem bringen und holen ist mir bekannt das es keine Pflicht von ihr ist. Ich sehe es aber als Sorgfaltspflicht an wie ich sie auch habe und was für ein Mensch sagt dann einfach das es ihm egal ist und wenn ich es nicht mache dann hätte ich eben pech und würde mein Kind nicht sehen. Das Kind hat auch Rechte.


    Ich wäre auch gern flexibeler glaubt mir.

    Die Rechnung ist doch nun nicht so schwer.


    Kind ist von Morgens so spätestens 8.30-17.00 Uhr in der Einrichtung. Gehen wir mal davon aus das sie so um 7 die Kleine weckt, dann wird gefrühstückt, die Große muss ja was essen wegen der Schule. Dann alles verpacken und lostingeln, da ist keien Zeit für irgendwas nettes, da wird zügig ein Programm durchgezogen und nicht gekuschelt oder gespielt.


    Dann holt sie die Kleine um 17 Uhr wieder ab, fährt nach Hause, aber die muss ja so spätestens zwischen 19-20 Uhr ins Bett, muss ja morgens früh raus. Selbst wenn sie sich also nach Hause beamen könnte sind das maximal zwei Stunden Zeit, in diesen zwei Stunden muss das Kind aber zu abend essen und bettfertig gemacht werden, was insgesamt so eine Stunde brauchen dürfte, plus minus 15 Minuten. Will heißen: es bleibt effektiv eine Stunde Zeit die hier Mutter und Kind hätten und die nichtmal alleine sondern immer mit der Großen dazu...


    Das heißt wenn sie mi und fr bei dir ist bleiben der Mutter in der Woche so circa drei Stunden Zeit in der sie etwas mit dem Kind machen kann. Also dieZeit die du schon an einem der Nachmittage hast. Wenn dann noch das Wochenende 50/50 geteilt wird bist du zeittechnisch klar im vorteil.


    Am Ende läuft es also darauf hinaus das du bei deinem vorschlag mehr Zeit hast und sie ein genervtes und übermüdetes Kind ins Bett bringen darf. Du hast die nette Zeit und sie die stress-Zeit.

    Hallo zusammen,


    mir ist aufgefallen das hier einige entscheidene punkte doch sehr ausser acht gelassen werden.

    Zitat

    Ja die Mutter meiner Tochter arbeitet in der Selben Einrichtung in der Meine Tochter zur Kita geht und aus diesem Grund ist unser Kind auch oft bis 17Uhr in der Einrichtung da Mama dann erst feierabend hat.

    Zitat

    Meine Ex arbeitet nur 30Std. in der Woche.

    nur mal als denkanstoss o:)

    Zitat

    mir ist aufgefallen das hier einige entscheidene punkte doch sehr ausser acht gelassen werden.

    inwiefern ist das entscheidend? Das ist ganz sicher keine Mutter-Kind-Qualitätszeit, falls du das meinst.

    Ich denke er meint, dass die Rechnung nicht aufgeht. 30 Stunden / Woche sind durchschnittlich 6 am Tag. Warum sollte das Kind dann von 8:00 bis 17:00 Uhr betreut sein?


    Da kommt irgendwas nicht hin. Weiter vorne schrieb der TE ja auch, dass die Mutter Vollzeit arbeitet und später halt das mit den 30 Stunden.

    genau das ist mir auch gerade aufgefallen.


    wenn die mutter nur 30std. arbeitet, warum ist das 16monate alte kleinkind dann so lange in betreuung? ich finde DAS ist ein knackpunkt ":/ .


    ansonsten würde ich es an deiner stelle so machen, das ich einen papa-sonntag einführe. nix mehr unter der woche mit dem ganzen gefahre und stress. jeden sonntag vom morgens bis abends zu papa. da habt ihr viel mehr von.


    und bei feiertagen/ferien gerne auch mal ne übernachtung.


    wenn dir das zu wenig ist, müsstest du dein leben wirklich ändern und deinem kind anpassen: in die nähe der mutter ziehen, anderer job, bzw. mit zeiten die kita-kompartibel sind und dann macht ihr 50:50 betreuung.

    Also das ich irgendwo geschrieben haben soll, das die Mutter Vollzeit arbeitet wüsste ich so nicht aber egal. Die Mutter arbeitet nur 30Std. die Woche. Fährt dann immer mit zur Arbeit da sie ja in der selben Einrichtung sind.


    Ich habe sie momantan schon jeden Sonntag von 10-19Uhr... das mit dem Werktags verstehe ich doch auch. Und ich werd der Mutter nun einen neuen Vorschlag machen.


    Jede Woche Mi. & So. und 1mal im Monat mit Übernachtung.... das ist Regelmäßig und nicht zu viel oder zu wenig meines erachtens nach.

    Zitat

    Jede Woche Mi. & So. und 1mal im Monat mit Übernachtung.... das ist Regelmäßig und nicht zu viel oder zu wenig meines erachtens nach.

    der Punkt ist doch, dass laut Aussage der Mutter ein Wochentags-Termin aufgrund der relativ kurzen Zeit und des spät-Nachhausekommens das recht kleine Kind zu sehr durcheinander bringt und stresst. Und wie hier ja zu lesen ist, können das alle Mütter nachvollziehen. Daher verstehe ich nicht, wieso du diesen Punkt ausblendest bzw nicht darauf eingehen willst und einen Verschlag machst, der eben wieder -wenn auch einen Tag weniger- das Kind stressen wird-und die Mutter gleich mit, denn ein übermüdetes, aufgedrehtes Kidn zu Hause zu haben, ist kein Spaß. Wieso kannst du nicht den Punkt annehmen und akzeptieren und dem Kind zu liebe auf einen Wichentags-termin verzichten, so lange es so klein ist? Oder eben deine Arbeitszeit reduzieren und einen freien Nachmittag pro Woche haben, an denen du dein Kind hast und es zu einer normalen Zeit nach Hause bringst? Ich denke, das wird am Ende dir negativ ausgelegt werden, wenn du bei deiner Planung keine Rücksicht auf das Alter des Kindes nimmst und es kann gegen dich verwendet werden.

    Vielleicht einen tag wo du wirklich 14uhr in der kita sein kannst..selbst wenn die mutter bis 16uhr arbeitet könntet ihr dann gehen und 19uhr bei mutter dageim sein.. ich find das zb lohnt sich schon und ist einmal die Woche eigentlich auch nicht zu heftig oder wenigstens nen versuch wert


    .

    Zitat

    Ja die Mutter meiner Tochter arbeitet in der Selben Einrichtung in der Meine Tochter zur Kita geht und aus diesem Grund ist unser Kind auch oft bis 17Uhr in der Einrichtung da Mama dann erst feierabend hat.

    Da arbeitet Mama aber, in der Regel auch in einer anderen Gruppe um einer Ungleichbehandlung vorzubeugen. Das heißt sie sehen sich maximal aus der Ferne.

    Zitat

    Meine Ex arbeitet nur 30Std. in der Woche.

    Vielleicht putzt sie in den letzten Stunden dann ohne Kind lieber schnell durch um dann die eit die da ist wirlich mit dem Kind verbringen zu können, beziehungsweise mit den Kindern? Ich hab es jedenfalls so verstanden das die Tochter in der Regel bis 17 Uhr betreut wird.

    Zitat

    Ich hab es jedenfalls so verstanden das die Tochter in der Regel bis 17 Uhr betreut wird.

    in einem anderen beitrag hat er aber auch geschrieben, dass das Kind an manchen Tagen erst ab 10.00 Uhr in der Krippe ist. Daher nehme ich mal an, die Mutter arbeitet zeitversetzt und nicht immer bis 17.00 Uhr, sondern abhängig davon, wann sie an dem Tag angefangen hat.

    ja. von 8uhr oder 10uhr bis 17uhr. aber selbst ab 10uhr sind es immer noch 7 stunden und an anderen tagen eben 9 stunden.


    wie das dann mit den 30 std.der mutter hinhaut, keine ahnung. aber darum gehts es hier ja auch nicht. fakt ist, dass der te erst frühstens ab 14.30 feierabend hat seine tochter erst gegen 16.30 abholt. warum nicht eher?

    in allen kinderbetreuungseinrichtungen, die ich kenne, wird nach einem teils recht komplexen schichtsystem gearbeitet, einfach deswegen, weil die länger auf sein müssen als vollzeit, damit es für die eltern überhaupt sinn macht und es kernzeiten gibt, die mit einem höheren schlüssel abgedeckt sein müssen als die randzeiten. sollte es tatsächlich so sein, dass das kind jede woche 45 stunden in der krippe ist, obwohl die mutter nur 30 stunden arbeitet, zieht das zeitargument nicht mehr so richtig. durchputzen kann sie ja auch, wenn das kind beim vater ist. ich denke aber, dass auch die mutter den umgang und ihre dienstpläne aufeinander abgestimmt hat, wahrscheinlich noch ein grund mehr, warum sie von einer änderung nicht begeistert ist.