Eingewöhnung in der Kita und Geschwisterchen bald da

    Hallo zusammen!


    Mein Sohn (19 Monate alt) befindet sich gerade in der Eingewöhnung. Es läuft recht gut, die Erzieherinnen sind sehr einfühlsam, meinem Sohn gefällt es auch in der KiTa, doch die Trennung fällt ihm manchmal noch schwer und hin und wieder (gerade zum Ende der Woche) vermisst er mich doch noch sehr, d.h. aktuell verbringt er in der KiTa rd. 2-3 h allein.

    Nun bin ich mittlerweile in der 37. SSW angekommen und das Geschwisterchen wird bald auf die Welt kommen.


    Wie würdet ihr das nach der Geburt handhaben mit der KiTa? Die Eingewöhnung weiter fortführen (wobei der Papa dann übernehmen würde) oder den Kleinen erstmal für paar Tage rausnehmen, damit er seine Schwester kennenlernen kann?


    Über eure Erfahrungen freue ich mich! @:)

  • 6 Antworten

    Meine Tochter ist auch gerade am eingewöhnen. :-)

    Ich würde weitermachen um den "Alltag" zu erhalten. Vielleicht kann der Papa schon jetzt beginnen ihn zu bringen damit er sich gewöhnt. Er muss ja nicht gleich den ganzen Tag dort bleiben aber wenn er weiterhin so 2-3h dort ist und Freude hat, hat er auch genug Zeit das Baby kennenzulernen.

    So kurz nach/während der Eingewöhnung soll man ja auch keine Urlaube planen - also ich würde eher nicht unterbrechen.

    Das Problem ist, dass der Papa jetzt noch arbeiten muss. Sein 4-wöchiger Urlaub beginnt mit Geburt und aktuell bleibe ich noch in der KiTa. Bin dann eben in der Küche nebenan. Jetzt schon übernehmen geht also leider nicht.


    Ja, die volle Zeit wollen wir unseren Sohn auch erstmal nicht betreuen lassen. Ich will auch noch genug Zeit für ihn haben. Aber so paar feste Stunden vormittags bis mittags wären schon toll, wenn der Papa dann nach einem Monat wieder arbeiten wird und dann im nächsten Jahr hoffentlich PEKiP oder DELFI-Kurse wieder angeboten werden, an denen ich gerne teilnehmen würde.

    Ich würde auf jeden Fall weitermachen! Nach einer Unterbrechung der Eingewöhnung muß man quasi wieder von vorne anfangen.


    Mein Sohn war zur Geburt der Kleinen schon mehrere Monate in der Kita und er ist auch hingegangen während mein Mann Babyurlaub hatte. Mit Neugeborenem braucht man diese Ruhepausen dringend. Es bleiben noch genügend Stunden am Tag übrig um das neue Geschwisterchen kennenzulernen. Außerdem ist ein Neugeborenes eh nicht sonderlich interessant für ein Kleinkind.

    Ich war vor einem Jahr in genau der gleichen Situation. Die Eingewöhnung startete 4 Wochen vorm ET. Bei uns hat es super geklappt, ab dem 2. Tag saß ich nur noch in der teeküche, Ab der 2. Woche blieb er schon allein bis nachmittags - ich hab mir vorher wahnsinnig viele Gedanken gemacht und dann hat es so super geklappt. Allerdings war mein Sohn etwas älter als deiner und ist ein generell sehr offenes Kind - Glück gehabt 😄 Auch nach der Geburt hat es ohne Probleme geklappt und das obwohl ich wegen der unsäglich langen Einleitung fast 2 Wochen im Krankenhaus war und der Große mich sehr vermisst hat.


    Ich glaube, dass gerade bei so einem großen Umbruch wie der Geburt eines geschwisterchens
    die Beibehaltung von Alltag und Struktur dem Kind Sicherheit gibt. Es muss auch einfach lernen, dass Kita nun ein fester Teil seines Alltags ist und eine Unterbrechung würde ihn da wahrscheinlich wieder zurückwerfen. Die Umstellung zuhause ist ja doch enorm, Wenigstens bleibt der Kita-Alltag gleich. Ich würde also an deiner Stelle den Papa zur Kita mitschicken - man hört auch immer wieder, dass die Eingewöhnung mit den Papas problemloser läuft, weil die Trennung leichter fällt (und die Papas vielleicht auch nicht so emotional sind wie die Mamas 😉)


    Soll er denn perspektivisch länger als vormittags dort bleiben oder seid ihr schon beinahe beim Maximum angelangt? Wie lange geht die Eingewöhnung denn schon?


    Zudem: ich fand die Umstellung von 1 auf 2 Kinder schon wirklich heftig; der kleine hatte Koliken und schrie wochenlang ganze Nächte durch, ich hatte also mit extremen Schlafmangel zu kämpfen und war froh über jede Stunde, in der der Große nicht da war und ich ihn nicht auch noch bespaßen musste.. und wahrscheinlich wird es auch nicht lange dauern, ehe dein Großer die ganzen Kita-Viren mitnimmt, dann ist er noch genug zuhause 😉

    Wir haben eigentlich einen Vollzeitplatz, d.h. 8 h/täglich, da wir zur Anmeldung nicht wussten, dass es mit der Schwangerschaft dieses Mal so schnell klappt und wir konnten die Stunden auch nicht mehr downgraden.


    Ich fände es dauerhaft schön, wenn unser Sohn den Mittagsschlaf auch in der Krippe hält und er nur innerhalb seiner Kerngruppe betreut wird (beim Früh- und Spätdienst werden die Krippengruppen zusammengetan und es sind auch nicht nur seine Erzieher da). Das wäre dann eine Betreuung ab frühestens 8 Uhr (in unserem Fall aber eher kurz vor 9 Uhr) bis rd. 14 Uhr (max. 15 Uhr).


    Wir sind jetzt in der 4. Woche der Eingewöhnung. Den ersten Meilenstein, das Wickeln haben wir erreicht. Das war tatsächlich letzte Woche noch total das Problem, da er das partout nicht wollte und jeder Versuch zu Weinanfällen führte. Seit dieser Woche klettert er freiwillig auf die Wickelkommode und genießt es sogar ;-D

    Spielen und Essen gefiel ihm von Anfang an.

    Pünktlich zur Geburt von Baby Nr. 2 gab es einen Corona-Fall in der Krippe und die Einrichtung schloss für 1 1/2 Wochen.


    Danach (also letzte Woche Montag) übernahm mein Mann die Eingewöhnung, die da fortgesetzt wurde, wo wir vor der Geburt aufgehört hatten.
    Die ersten 2 Tage liefen nicht so toll. Mein Sohn war sehr weinerlich und wir mussten ihn früher abholen, aber ab dem 3. Tag wurde es wieder besser und zum Ende der Woche hin, blieb er wieder relativ problemlos von 8 bis 12 Uhr.

    Die Woche startete auch gut. Wir sind also guter Dinge.