"Erziehungsmethoden" im Kindergarten

    Ich glaub ich muss mich mal auskotzen und nachfragen wie manche Sachen bei euch im Kindergarten so gehalten werden.


    Ich krieg zur Zeit echt die Krätze. Lucas hat im Kiga immer sehr gut gegessen.(Ich muss dazu sagen, dass wir jetzt vor 1,5 Wochen umgezogen sind, ohne Papa) Vor paar Wochen kam er heim und meinte , dass er nicht mehr Frühstücken gehen möchte. Er erzählte mir dann, dass er dort gaaanz alleine essen musste weil alle anderen schon fertig war (armer junge ]:D ). Er wollte dann sein Brot wegpacken, musste es aber aufessen.


    Naja wollte er halt weniger mitnehmen, machen wir auch. Statt nem ganzen Brot, Wurst, Äpfeln gab es dann eben nur noch ein halbes Brot, Wurst und Actimel.


    Jetzt war er ne Woche kran und hatte panische Angst vorm essen im Kindergarten wollte eigentlich garnichts mehr mitnehmen. Hab ich also mit der Küchentusse gesprochen, wäre nichts gewesen^^ Sie sagte mir aber, das die Kinder essen müssten wäre ja zu lang.. (is klar, von 8-12 verhungern die Kinder ja auch ":/ )


    Mit der Erzieherin geredet und ja ;-D :-X :(v Die Kinder müssen!! das essen was sie sich aus der Brotdose auf den Teller packen. Wäre eine Frage der Erziehung, haha das ich nich lache. Ich mein selbst wir erwachsenen essen doch mal den Teller nicht leer. Hab ihr dann gesagt, dass ich lucas im moment nur ein großes Stück Wurst mitgebe und wenn er das auch nicht essen mag, soll ers bleiben lassen immerhin frühstückt er daheim.


    Jetzt kam er auch die letzen 3 Tage nach hause und meinte, dass ers trotzdem hätte essen müssen :-o


    Seh ich das alles zu eng oder findet ihr auch, dass man Kinder NICHT zum essen zwingen sollte?


    Dann zum Thema basteln. Eigentlich macht er das auch gerne, aver immoment... Jetzt hat er mir erzhlt, dass er geweint hat wils ers wieder musste.


    Hat mir die Alte doch heute tatsächlich erzählt wie das war :


    "Ja Frau xyz es ist ja zur zeit nicht nur das essen sondern auch das basteln. Ich habe zu ihm gesagt er macht jetzt einen Schmetterling, dann hat er neine gesagt, und ist in die Puppenecke zum stillen weinen gegangen. Ich bin natürlich hnterher und habe ihm gesagt, dass dies jetzt nichts bringt und er es machen muss. Er hats dann auch gemacht.


    Immer dieses er muss, er muss , dieses jenes blablaaaaa. Ich muss ]:D kotzen.


    Nicht falsch verstehen er soll ja im Kiga mitarbeiten, gar keine frage.Nur wenn er grad keine Lust dazu hat, ja meine Güte macht ers eben ne stunde später.


    Bevor ich jetzt aber ein Fass bei der Leitung aufmache würde ich gerne andere Meinungen hören.


    Lieben dank schonmal @:)

  • 41 Antworten

    Ich finds auch unmoeglich, grade beim essen das soll doch Spass machen. ich koennte es verstehen dass die sauer werden wenn er dann spaeter angehault kaeme weil er Hunger hat, aber einfach mal kein Pausebrot find ich normal.


    Andererseits gehts bei meinem kleinen in der Krippe auch etwas strenger zu als daheim und das finde ich auch ganz gut |-o .


    Mit dem basteln, naja kann ich eher verstehen, allerdings wenn er dann still weinen geht, das ist ja herzzerreissend! :°( .


    Ich wuerd ihm vielleicht mal was echt leckeres mitgeben oder eben etwas weniger zum Fruehstueck ;-D . Hier haben sie es auch alle so mit dem "morning tea" also wenn ich mit meinem Kleinen unterwegs bin vormittags gibt hoechstens ne halbe Banane.

    Klint traurig :-( Die hat sie doch nicht mehr alle.


    Ich bin eh ein Feind davon, wie manche Leute grade beim Essen ihre Kinder zu Disziplin zusammenscheißen. Als wäre Essen was Militärisches.


    *vogel zeigen*

    Zitat

    "Ja Frau xyz es ist ja zur zeit nicht nur das essen sondern auch das basteln. Ich habe zu ihm gesagt er macht jetzt einen Schmetterling, dann hat er neine gesagt, und ist in die Puppenecke zum stillen weinen gegangen. Ich bin natürlich hnterher und habe ihm gesagt, dass dies jetzt nichts bringt und er es machen muss. Er hats dann auch gemacht.

    Und was, wenn ers nicht gemacht hätte? Die Frau kann dem Kind ja nicht wirklich irgendwas befehlen, solange er nicht die anderen Kinder verprügelt... aber scheinbar lässt er sich von ihr einschüchtern (oder ist generell eher folgsam) – beides kannst du ja durch die Erziehung zu Hause ändern (ich weiß jetzt ja nicht wie alt dein Sohn ist, aber das sollte er schon begreifen, dass er nicht automatisch etwas machen muss, nur weil irgendjemand das sagt).

    Zitat

    Mit der Erzieherin geredet und ja Die Kinder müssen!! das essen was sie sich aus der Brotdose auf den Teller packen. Wäre eine Frage der Erziehung, haha das ich nich lache. Ich mein selbst wir erwachsenen essen doch mal den Teller nicht leer.

    Es gibt da aber schon Unterschiede, ich erlebe es auch immer wieder, dass sich Erwachsene (je nach Erziehung bzw. Einstellung) den Teller übertrieben voll packen (gerade bei all-u-can-eat-Angeboten) und dann die Hälfte davon liegen lassen, was ich ziemlich blöd finde. Von daher erscheint es mir schon sinnvoll, den Kindern ein gewisses Maß beibringen zu wollen, also die Kinder anzuhalten, sich nur so viel auf den Teller zu nehmen, wie sie wahrscheinlich auch essen werden und nicht mehr (lieber nochmal etwas nach nehmen, statt gleich maßlos aufzuladen). Aber ok, wenn du deinem Sohn natürlich nur eine große unteilbare Portion mitgibst, dann hat er ja gar keine Wahl und kann nichts dafür. Jetzt wo du weißt worum es den Erziehern geht, könntest du dich auch kooperativ zeigen und ihm mehrere kleinere Portionen mitgeben, so dass er sich je nach Appetit mal mehr oder weniger nimmt. Denn wenn ich es richtig verstanden habe, dann darf ja schon etwas in der Brotdose zurückbleiben.


    Kinder zum Essen zu zwingen, also bis es quasi zu den Ohren herauskommt und es echte Quälerei wird (mit weinen und Angst vorm Essen) finde ich aber auch daneben. Das kann man auch sagen und es sich verbitten, allerdings wird es wohl schwer, wenn du da ähnlich auftreten solltest wie hier, ich zitiere nur mal:

    Zitat

    Küchentusse

    Zitat

    die Alte

    :-/


    Und das:

    Zitat

    Nicht falsch verstehen er soll ja im Kiga mitarbeiten, gar keine frage.Nur wenn er grad keine Lust dazu hat, ja meine Güte macht ers eben ne stunde später.

    Wird spätestens in der Schule ein Problem, aber ok, noch ist er ja im Kindergarten. Wie alt ist er denn genau?

    transcend, denkst du echt kinder müssen in dem alter durch sowas grausiges "abgehärtet werden?"find ich nicht,eher ein abstumpfen oder misstraiusch werden denk ich passiert dann..ich find,da sollte er besser weg,von dem einfluss, wie soll er denn dagegen an??alleine gegen die kindergärtnerin,ich weiss nicht..wenn er angst hat,vielleicht nicht unbediungt??oder dnekst du der wird davon stärker?" %:|

    Ohmann, ich hatte scheinbar einen zweistufigen Kindergarten, jedenfalls kann ich mich nicht dran erinnern, dass man bei mir zu solchen Sachen getrimmt wurden. Bei uns gabs gelegentlich Gruppenbasteleien, wo dann alle gebastelt haben, aber das waren special-tolle Sachen – im täglichen Leben kann ich mich nicht dran erinnern, dass es verbindlich war ":/


    Bei uns gab es eine "Vorschule", die war dazu da, dass man Sachen anständig ausschneidet, nach Anweisung etwas macht und sich meldet wenn man mit Namen aufgerufen wird etc. Dieses "Regel befolgen"-Gedöns wurde größtenteils dort gelernt.

    Zitat

    Aber ok, wenn du deinem Sohn natürlich nur eine große unteilbare Portion mitgibst, dann hat er ja gar keine Wahl und kann nichts dafür

    Bezog sich auf das "große Stück Wurst". Davor ging es ja scheinbar um mehrere Portionen Brot, Wurst, Apfel usw. wie ich gerade gelesen habe. Und da war es auch so, dass er den gesamten Brotdoseninhalt aufessen sollte ODER eben nur das, was er sich davon rausgenommen/auf den Teller gelegt hat? Frage nur zum besseren Verständnis.

    Sowas in der Art haben wir hinter uns. Sohnemann ist zwischenzeitlich 13 und er isst bis zum heutigen Tag so gut wie kein Obst und Gemüse, weil er das im Kindergarten immer essen musste (es gab damals Zwischenmahlzeiten in Form von Obst/Gemüse). Ich habe mich damals auch gegen das "müssen" gewehrt; die Erzieherin sagte, dass das nicht stimmt: die Kinder müssen nicht essen, wenn sie nicht wollen. Am nächsten Tag kam Sohnemann wieder nach Haus und erzählte mir, dass er sehr wohl essen musste; auch solche Sachen, die er sowieso nie wollte und die ich ihm deshalb nie serviert hab. Es gab damals noch mehr Dinge, die nicht in Ordnung waren und schwupps war die Erzieherin weg vom Fenster. Also wehrt euch. Lasst euch nichts gefallen. Zum Essen zwingen geht überhaupt nicht. Wo sind wir denn? Jedes Kind weiss, was es mag und was nicht. Und dass Kinder sich zuviel auf den Teller packen, ist im Kindergartenalter (und auch später noch) völlig normal. Da sind die Augen größer als der Magen. Geht es uns nicht manchmal genauso? Mama packt vielleicht auch mehr ein als nötig. Auch normal. Das geht die Erzieherin aber einen feuchten Kehricht an.


    Und wie sollen Kinder Selbstvertrauen/-bewusstsein lernen, wenn man so mit ihnen umgeht? Stark werden die Kids davon ganz bestimmt nicht. Das schlägt eher ins Gegenteil um %-|


    LG

    Zitat

    Ich krieg zur Zeit echt die Krätze. Lucas hat im Kiga immer sehr gut gegessen.(Ich muss dazu sagen, dass wir jetzt vor 1,5 Wochen umgezogen sind, ohne Papa) Vor paar Wochen kam er heim und meinte , dass er nicht mehr Frühstücken gehen möchte. Er erzählte mir dann, dass er dort gaaanz alleine essen musste weil alle anderen schon fertig war (armer junge ). Er wollte dann sein Brot wegpacken, musste es aber aufessen.

    Na ja, wenn er noch nicht fertig war? Ich meine, mein Sohn ist beim Essen wirklich im Vergleich zu anderen Kindern sehr langsam und ja, auch er isst dann oft alleine zu Ende.... einfach weil er schneller sein könnte.

    Zitat

    Naja wollte er halt weniger mitnehmen, machen wir auch. Statt nem ganzen Brot, Wurst, Äpfeln gab es dann eben nur noch ein halbes Brot, Wurst und Actimel.

    Finde ich auch besser.


    Bei uns in der Kindergruppe in der er vor dem Kindergarten war, gab es die Regel, dass die Kinder die Hälfte ihres Brotes essen sollten bevor sie aufstehen durften.


    Da habe ich ihm dann auch nur wirklich so viel mitgegeben wie er auch auf jeden Fall jeden Tag zum Frühstück isst – und den Rest hat er dann eben in Obst bzw Gemüse gegessen das es noch zusätzlich gab.


    Und - ich habe mich damals auch darüber geärgert weil er nämlich zuhause dann lieber wenig bis gar nichts mehr essen durfte damit er nur ja in der Kindergruppe dann noch Hunger hatte....

    Zitat

    Jetzt war er ne Woche kran und hatte panische Angst vorm essen im Kindergarten wollte eigentlich garnichts mehr mitnehmen. Hab ich also mit der Küchentusse gesprochen, wäre nichts gewesen^^ Sie sagte mir aber, das die Kinder essen müssten wäre ja zu lang.. (is klar, von 8-12 verhungern die Kinder ja auch )

    Ganz schön abfälliger Ausdruck – Küchentusse. Sehr nett :(v


    Im Übrigen finde ich es auch nicht wirklich schlimm wenn ein Kind *mal* von 8 bis 12 nichts isst.


    Aber das vorzuplanen wenn man doch gar nicht weiß wie der Appetit dann doch sein wird???


    DA finde ich dann auch vier Stunden zu lang.


    Ich würde ihm dann wenigstens einen Apfel mitgeben. Denn kann man aufessen ohne dass er schwer im Magen liegt und er "rutscht" auch gut.

    Zitat

    Mit der Erzieherin geredet und ja Die Kinder müssen!! das essen was sie sich aus der Brotdose auf den Teller packen.

    Also müssen sie nicht essen was sie nicht auspacken, sondern nur das, was auf dem Teller landet?


    Dann ist doch die Lösung denkbar einfach: Du übst mit Deinem Kind, sich alles nacheinander auf den Teller zu legen statt immer schon alles auf einmal....


    Das ist dann tatsächlich Erziehungssache, sorry.

    Zitat

    Wäre eine Frage der Erziehung, haha das ich nich lache. Ich mein selbst wir erwachsenen essen doch mal den Teller nicht leer.

    Ja, mal- wenn auch normalerweise eher selten... man muss sich ja nicht gleich den ganzen Teller vollpacken.


    Es gibt auch genug Erwachsene die fast jedes Mal einen Rest auf dem Telller lassen weil sie nie gelernt haben sich immer erst wirklich kleine Portionen aufzutun...


    Und ja, das kann man Kindern vorleben und beibringen...


    Mich nervt es jedenfalls tierisch wenn ich erlebe wie Leute sich die Teller volladen und dann fast jedes Mal irgendeinen Rest drauflassen.


    Sobald die Kinder sich selbst auftun sollten sie mit der Zeit lernen nur das draufzutun was sie sicher aufessen. Und ein Erwachsener sollte das längst können.


    Das ich mal nicht aufesse kommt alle paar Monate mal vor - weil ich einfach nicht so viel auf den Teller tue - und mein jetzt vierjähriger Sohn tut sich zwar manchmal noch zuviel auf, aber längst nicht mehr so wie früher als Dreijähriger....

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    Hab ihr dann gesagt, dass ich lucas im moment nur ein großes Stück Wurst mitgebe und wenn er das auch nicht essen mag, soll ers bleiben lassen immerhin frühstückt er daheim.

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    Jetzt kam er auch die letzen 3 Tage nach hause und meinte, dass ers trotzdem hätte essen müssen

    Hat er jetzt alles essen müssen was in der Brotdose war oder nur das was er sich auf den Teller gelegt hatte?


    Ich würde sagen: Es wäre ok gewesen, wenn die Erzieherin gesagt hätte, dass er sich ein kleines Stückchen Wurst auftun solle.


    Es ist aber nicht ok, wenn sie ihm die ganze Wurst reingezwungen hat.

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    Dann zum Thema basteln. Eigentlich macht er das auch gerne, aver immoment... Jetzt hat er mir erzhlt, dass er geweint hat wils ers wieder musste.

    Zitat

    Hat mir die Alte doch heute tatsächlich erzählt wie das war :

    Wieder so ein Ausdruck "die Alte".


    Redest Du immer so?


    Auch wenn man sich aufregt muss man ja nicht gleich derartige Ausdrücke benutzen.

    Zitat

    "Ja Frau xyz es ist ja zur zeit nicht nur das essen sondern auch das basteln. Ich habe zu ihm gesagt er macht jetzt einen Schmetterling, dann hat er neine gesagt, und ist in die Puppenecke zum stillen weinen gegangen. Ich bin natürlich hnterher und habe ihm gesagt, dass dies jetzt nichts bringt und er es machen muss. Er hats dann auch gemacht.

    Zitat

    Immer dieses er muss, er muss , dieses jenes blablaaaaa. Ich muss kotzen.

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    Nicht falsch verstehen er soll ja im Kiga mitarbeiten, gar keine frage.Nur wenn er grad keine Lust dazu hat, ja meine Güte macht ers eben ne stunde später.

    Ich würde zu gerne die Meinung der besagten Erzieherin hier lesen...


    Wenn es ganz genauso gelaufen ist wie Du es beschreibst - dann ist es nicht ok, ganz klar.


    Aber oft ist es doch auch so dass einem als Mama bestimmte Dinge ein bisschen entgehen....


    Wie alt ist Dein Kind denn???


    Bei uns fängt dieses Bastelnmüssen usw mit ungefähr vier, fünf an - mit sechs wird dann ein richtiges Vorschulprogramm gemacht.


    Und wie stark verweigert er sich den Aktivitäten im Kindergarten?


    Es könnte nämlich sein, dass die Erzieherin ganz bewusst strenger ist weil sie gemerkt hat dass er sich im Moment total verweigert und sie möchte das nicht zulassen....


    Wäre zumindest eine Theorie.


    Ich würde - wenn Du es kannst ohne total aggressiv zu werden- einfach mal gegenfragen: Warum *muss* er? Warum macht sie was? Wie ist ihre Einschätzung, wie es ihm bei ihr geht?


    Und ihr sagen, dass er Deiner Meinung nach erstmal Zeit braucht um sich einzugewöhnen - und ihr seid gerade erst vom Papa weggezogen - auch das wäre ein großer Grund ihm ein bisschen längere Eingewöhnungszeit zuzugestehen.


    Aber es kommt wie gesagt sehr auf ihre Interpretation der Situation an. Es könnte natürlich sein, dass sie schlichtweg eine autoritäre Erzieherin vom alten Schlage ist... aber es könnte auch sein, dass sie ihre Gründe hat und die hier jetzt nicht ersichtlich werden.


    Wie alt ist denn Dein Kind? Davon würde meine Beurteilung sehr abhängen.

    Zitat

    transcend, denkst du echt kinder müssen in dem alter durch sowas grausiges "abgehärtet werden?"find ich nicht,eher ein abstumpfen oder misstraiusch werden denk ich passiert dann..ich find,da sollte er besser weg,von dem einfluss, wie soll er denn dagegen anoder dnekst du der wird davon stärker?"

    Lies meinen Post nochmal, ich habe doch lediglich geschrieben, dass die Erzieherin den Jungen zu nichts zwingen kann, aber wenn er so schnell klein beigibt, ist es scheinbar mit seinem Widerstandsgeist nicht weit her, und das kommt vielleicht auch von der Erziehung (oder er ist halt kein Dickkopf). Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass das Kind lernen soll zu gehorchen, sondern dass die Mutter ihm vermitteln sollte, dass man im Gegenteil eben erstmal nicht blind gehorchen sollte.


    Übrigens eine Eigenschaft, die auch an anderer Stelle hilfreich ist, denn irgendwann werden Gleichaltrige ihren Sohn sicher zu dummen Sachen anstacheln, und wer da dann nie gelernt hat, standhaft zu seinen Ansichten zu stehen, knickt schnell um. Der Kindergarten wäre doch eine gute Möglichkeit, das im sicheren Umfeld zu erproben (weil die Erzieherin ja nicht mehr tun kann, als ihm gut zuzureden, ihn zu überzeugen oder ihn einzuschüchtern, die Prügelstrafe ist ja abgeschafft).