jau, fliegen tu ich nicht, Bus und Bahn nur wenn's nicht anders geht.


    Es ist einfach so: das Psychische ist nicht greifbar und es kann auch nicht operiert werden (man zeige mir das "Organ" Seele) %-| . Man kann eigentlich nur Vermutungen anstellen, letztendlich weiß aber keiner , was in jedem Menschen genau vorgeht. Wenn ich halt mit gebrochenem Haxen da liege, wird er zusammengeschraubt und fertig. Das ist was handfestes.


    Ein guter Schauspieler kann m.M.n. einen Psychologen zum Narren halten dh. , er kann sowas simulieren. Er kann aber einem Chirurgen nicht einen gebrochenen Fuss vorspielen. Das wird geröntgt und die Diagnose ist eindeutig.

    Um gute oder schlechte Schauspieler und Fehldiagnosen geht es ja hier vorrangig nicht.


    Ich würde mir als Mutter eher die Frage stellen, ob es tatsächlich notwendig ist, mit dem vorliegeden Problem zum Psychologen zu gehen oder nicht.


    Entscheiden kann das nur, wer das Kind kennt.


    Sie kann sich die Anregungen hier durchlesen, darüber nachdenken, vielleicht mal was ausprobieren.


    Ich selbst kann mir vorstellen. dass ich bei größeren Problemen auch Rat bei einem Psychologen holen würde... ich schätze mal, bei kleinen Kindern wird meist in erster Linie die Mutter beraten... nicht das Kind.


    Ich würde mir allerdings die Notwendigkeit gut überlegen... für jedes kleine Problem ist das sicher nicht nötig.


    Aber wenn man wirklich mal nicht weiter weiß, dann ist es durchaus möglich, dass besagter Psychologe einen Blick von außen drauf wirft und mit einem guten Rat etwas ins Lot kommt.


    Wenn man Glück hat, dann hat man auch gute Freunde, die solche Ratschläge geben können ;-)


    Kommt vor...

    Hallo,


    Du schriebst am Anfang, dass sie im Krankenhaus war. Hatte es etwas mit der KiTa zu tun, hatte sie einen Unfall. Warst Du oder eine andere Bezugsperson mit in der Klinik. Ich sehe hier mit die Ursache. Erst diese einschneidende Erlebnis Klinik, das für so kleine Kinder immer schlimm ist und dann auch noch Null Eingewöhnung, die sonst mind. über 2...3 Wo. geht. Meine Tochter (4) war mit ca. 2 auch eine Woche in der Klinik. Erst war meine Frau 2 Tage mit bei ihr und den Rest dann ich. Trotzdem war sie davon total traumatisiert und hat lange gebraucht, um darüber hinweg zu kommen. Wenn das bei Dir auch so ist UND dann noch dieses "unpädagogische Verhalten" in der KiTa, dann braucht man sich nicht zu wundern. Verlassensängste weisen offt darauf hin, dass das "Urvertrauen" der Kinder einen Schaden genommen hat. Du hast meiner Meinung nach nur 2 Möglichkeiten: entweder ein klärendes Gespräch mit der KiTa-Leitung oder wechseln. Ansonsten wird hier ein Zustand verfestigt, den Deine Tochter noch sehr lange mit sich trägt. Das kann ihr Probleme bis weit in die Schulzeit machen.

    Die Idee von Individualist war auch ungefähr mein erster Eindruck beim Lesen: ich lese eine Mutter die sehr bestrebt ist, es 'gut' und 'richtig' zu machen. Das schafft eine Kommunikationsbeziehung die für Sally eine Abhängigkeit umfasst: abhängig von der Meinung der Erzieher.


    Meine Frage die ich in den virtuellen Raum werfe (und die ich nicht so elegant in Worte kleiden kann wie Individualist):


    Wenn die Mutter alles' richtig und gut' machen will (in den Augen von anderen), welchen Kredit kriegt das Kind um etwas 'nicht gut' zu machen? Den Rockzipfel loslassen bedeutet auch, möglicherweise etwas nicht gut zu machen und das Gefühl der Abhängigkeit zu mindern. Aber dieses scheint ja gerade eine Rolle zu spielen im Kontakt mit dem Kindergarten.

    Hallo,


    ersteinmal (ich arbeite selber in einem KIGA) finde ich es, so wie Du es beschrieben hast, ziemlich massiv was die Kollegen dort von sich gegeben haben. Vielmehr solltet ihr nach einer gemeinsamen Lösung schauen und in meinen Augen liegt es an den Erziehern hier für dein Kind Klarheit und Verlässlichkeit zu schaffen. Würde nämlich dieses Konstrukt stimmen, dann würde sich dein Kind anders verhalten.


    Es scheint als würden die Kollegen deinem Kind und dir die Schuld für die Situation geben, aber sie sind die Profis und sollten sich auch so verhalten. Dies wäre gegeben, wenn sie gemeinsam mit dir einen Plan erstellen und die Verantwortung nicht auf dich schieben. Frag sie doch mal, welche Möglichkeiten es gäbe sie in ihrer Arbeit zu unterstützen, so dass dein Kind sich entspannen kann, denn primär geht es um dein Kind, dem es aus irgendwelchen Gründen nicht gut geht und daher viel Raum beansprucht. Nichts das Symptom muss hier behandelt werden, sondern die Ursache gefunden.


    LG

    Zitat

    liegt es an den Erziehern hier für dein Kind Klarheit und Verlässlichkeit zu schaffen.

    Zitat

    aber sie sind die Profis und sollten sich auch so verhalten

    Das mein' ich doch auch :)z . Aber sie stecken den Kopf in den Sand, anstatt......

    Vielleicht unternimmst Du den Versuch zusammen mit der Leitung und den Erziehern das Gespräch zu suchen, nimm dir jemanden an deiner Seite mit und hör dir an was sie zu sagen haben.


    Wenn dies alles nichts bringt und sich für das Kind nichts ändert, dann überleg dir vlt. einen anderen Kiga zu suchen? Ich weiß Wechsel sind schwer, aber es lohnt sich unter Umständen... :)*