• Große Probleme mit 12jährigem / Verhalten noch normal?

    Hallo ihr Lieben, ich wende mich mal mit einem etwas komplexeren Problem bezüglich meines Stiefsohns an euch...vielleicht hat ja jemand Ideen;) Zur Vorgeschichte: Der Junge ist wie gesagt 12 und wohnt bei Mama, unweit von uns. Die Eltern sind getrennt, seit er drei ist. Finanziell ist die Situation bei seiner Mutter von je her schwierig, da sie ihre Jobs…
  • 20 Antworten

    Spätestens in ein paar Jahren, wenn der Sohnemann dann komplett in der Pubertät ist, wird es einen gewaltigen Knall geben.


    Sinnvoll wäre, vorher etwas zu unternehmen, soll heißen Verantwortung zu übernehmen. Wenn die Mutter denkt, es wäre alles in Ordnung, dann muss man sie, zum Wohle des Kindes, eines Besseren belehren. Da muss man der Mutter gegenüber eben auch mal Kante zeigen. Schön ist das nicht, aber was aus dem Jungen werden soll, wenn gar nichts passiert, möchte ich mir nicht ausmalen.

    Danae, den Streit gibt es seit Jahren und immer wieder, aber es führt zu nichts. Die nächste Eskalationsstufe nach der Schule wäre dann wohl das Jugendamt. Aber nehmen die sich solch einer Sache überhaupt an? Gibt es andere Anlaufstellen?

    Zitat

    Danae, den Streit gibt es seit Jahren und immer wieder, aber es führt zu nichts. Die nächste Eskalationsstufe nach der Schule wäre dann wohl das Jugendamt. Aber nehmen die sich solch einer Sache überhaupt an? Gibt es andere Anlaufstellen?

    Irgendwie scheint es ein Marotte, alles mögliche irgend welchen Institutionen zur Lösung zu delegieren. Bevor ein Amt mit meinen Steuern tätig werden soll, muss erst einmal die persönliche Verantwortung aller Beteiligten ausgeschöpft werden. Gehe wenn dann doch bitte erst einmal zu Pro Familia o. ä. bevor wieder bereits überlastete Ämter die Rettung bringen sollen.

    Evoluzzer, ich finde deinen Beitrag unpassend, möchte aber nicht näher darauf eingehen, da dies in der Diskussion nicht zielführend ist. Eine "Marotte" ist es sicher nicht, ich versuche lediglich, mich über MÖGLICHE Wege zu informieren. Man kann keinen erwachsenen Menschen zwingen, sein Verhalten zu ändern, wenn man kein entsprechendes Druckmittel hat.


    Euch anderen: danke für die Einschätzung! @:)

    Ja, wenn das nichts bringt dann ist die nächste Eskalationsstufe gefragt. Gab es ein gemeinsames Gespräch in der Schule schon? Also Lehrer und beide Eltern? Wenn nein würde ich damit beginnen, wenn doch, dann würde ich wohl die nächste Stufe einleiten.


    Dann würde ich erstmal bei einer Beratungsstelle wie Pro-Familia auftauchen wollen, die haben Mediatoren und Erziehungsberatung etc. oft können die einem helfen. Wenn das nichts nützt, zum Beispiel weil die Mutter auch an der Stelle jedes Gespräch verweigert, dann kann man in der Tat noch auf das Jugendamt zurück greifen, weil die Mutter nach Meinung des Vaters und der Lehrer nötige medizinische Schritte verweigert.


    Stell dir vor der Junge hätte ein Loch im Herzen und sie wäre der Meinung das ginge schon ohne OP, er dürfe halt nicht rennen und so. Dann müsste der Vater das auch nicht hinnehmen und das Amt würde da zum Wohle des Kindes sehr wohl eingreifen. Und das eine Kindeswohlgefährung vorliegt, wenn der Junge nicht beschulbar ist und auch ansonten Grundkompetenzen die er seit Jahren beherrschen müsste nicht hat, dass dürften wohl alle so sehen.

    Also mir tut der Junge sehr leid. Glücklich ist er bestimmt nicht.


    Solche Aussagen wie :" damit bringe ich mich um" würde ich sehr ernst nehmen. Auch wenn jetzt akkut nicht damit zu rechnen ist, ist diese Aussage ein Hilfeschrei, wenn dies dann einfach ignoriert wird kommt er zu dem Schluss, dass darüber eh niemand traurig wäre.


    Es mag ein paar Jahre dauern aber irgendwann kann passieren, dass er seine Drohung dann durchzieht.