"Häufig wechselnde Partner"

    Tag zusammen,


    folgende Situation, Er und Sie, nicht verheiratet, ein gemeinsames Kind und geteiltes Sorgerecht. Sie hat das Umgangsrecht seit numehr 4 1/2 Jahren.


    Um ihr dieses streitig zu machen werden ihr von ihm "Häufig wechselnde Partnerschaften" vorgeworfen.


    Würde gerne wissen wie dieses begründet wird, ob es Zeitintervalle gibt innerhalb derer ein solcher Vorwurf rechtens wird.


    Wer kann helfen?


    Dank im voraus.

  • 16 Antworten

    Keine Ahnung. Aber was hat das denn für eine Relevanz hinsichtlich des Umgangsrechts?


    Soweit ich weiß, wird das der Mutter nur in absoluten Ausnahmefällen entzogen...


    falls du die Leute persönlich kennst: Schrecklich, wenn man so miteinander umgehen muss... ist denn keine Einigung zum Wohl des Kindes möglich?

    Ich kenne die Kindesmutter erst seit kurzem, über Anwälte läuft eh schon die gesamte nonverbale Konversation, was im Zeitalter der Prozeßkostenbeihilfe ja auch ein leichtes ist. Um das Wohl des Kindes geht es ihm nicht, es geht einzig und allein darum die Kindsmutter zu belasten, ich würde gar von Terror sprechen.


    Er hetzt das Kind in den wenigen Stunden die er mit ihm hat (Titel) gegen die Mutter auf und seinen Unterhaltsverpflichtungen kommt er auch nicht im vollen Umpfang nach.


    Sie sieht aber von diesen Forderungen ab, hat sie doch sonst wieder "Schleicher" auf ihrem Grundstück und Blumentöpfe gehen zu bruch, ab und an befindet sich auch Klebstoff im Autotürschloß.


    Sie will eigentlich nur ihre Ruhe, wer will das nicht, es gibt aber numal das Problem das ihr Ex sich immerwieder haltlose Beschuldigungen einfallen läßt und diese dank oben benannter Prozeßkostenbeihilfe zu Papier bringen läßt (Anwälte wollen ja auch leben) und sie diese dann im Postkasten findet.


    Enden tut dieses dann vor Gericht wo seine nicht Sachverständig belegten Anschuldigungen im Winde verpuffen.


    Er ruft dabei immer einen Ex-Freund (Schleicher2) von ihr auf, die beiden haben sich verbrüdert und lassen nichts unversucht Sie über das Kind zu erpressen oder zu belasten.


    Schleicher2 will sie nämlich zurück, wenn Sie dem zustimmen würde, würde der Kindesvater auch nicht Anwaltlich gegen sie vorgehen.


    Schleicher2 hat sie geschlagen und jetzt hat sie echt angst vor ihm, bzw. mitlerweile den beiden.


    Das ganze ist allerdings schon 2Jahre her, nur nun fängt alles wieder an, weil sie denken Sie ist wieder single zur Zeit.


    Hoffe ihr könnt folgen.


    Ps: geht dennoch immer noch um ober genanntes Thema, ab wann spricht man von "Häufig wechselnden Partnern" und nein, die Entwicklung des Kindes ist nicht gefährdet, zumindest nicht durch sie.

    Ohje, also wenn es so schlimm ist.... da würde ich mich mal beim Jugendamt beraten lassen, ob dem VATER da nicht das Umgangsrecht komplett entzogen werden kann... klingt ja nach PSychoterror für Mutter und Kind.

    @ barbamama

    Psychoterror vom feinsten.......... und irgendwie kann man sich nicht richtig wehren.


    Sie hat ja schon versucht ihm das Umgangsrecht zu entziehen, hat auch Ateste von Ärtzen weil das Kind so wund war und durch den Wind das Sie fachlichen Rat eingeholt hat.


    Sie hat das Kind daraufhin nicht mehr zum Vater gebracht und das Jugendamt eingeschaltet, das ist jedoch so träge oder desintressiert das seine Anwälten vorher einen Gerichtstermin einräumen konnte.


    Jetzt muß Sie das Kind alle 14Tage für 24Stunden zu seinem Vater bringen, ob es mit knurrendem Magen zurückkommt oder nicht, egal ob es sich unterm Autositz versteckt oder nicht.


    Gibt sie das Kind nicht ab, verstößt sie gegen den Titel, das wird dann negativ gegen sie gewertet.

    Klar können "Wechselnde Partnerschaften" stress bedeuten aber ein Mensch darf doch sein neues Glück suchen, Sie sucht doch für den Jungen.


    Ich rede ja nicht über monatliches Wechseln der Partner oder über Prostituierte, (die natürlich auch liebevolle Mütter sind) sondern über die ganz normale Suche nach einem Partner.


    Das der Kindesvater, nachdem sie das Brautkleid schon anprobiert hat fremdgeht, da trägt sie ja sicher nicht die alleinige Schuld dran. Das der Nachfolger ihr nach 1 1/2 Jahre Beziehung das Gesicht blutig schlägt dürfte auch nicht in ihrem Intresse gelegen haben, der Kind weiß das so im übrigen nicht. Der Dritte im Bunde entpupte sich dann als Pascha vom feinsten und hat ihr in finanziellen Dingen die Hütte vollgelogen und nun sitze ich bei dieser lieben, netten, bildhübschen Frau jeden abend am Küchentisch während das Kind schläft und höre mir an was ihre Seele zu sagen hat.


    Nach der Trennung vom Kindesvater hatte Sie in 4 1/2 Jahren nur zwei Beziehungen, nichts anderes, da kann man doch nicht von "Häufig wechselnde Partnerschaften" sprechen, oder?


    Ps: der Pascha war halt sehr gemütlich, aber das Kind mochte ihn schon.....


    Die Probleme liegen ausschließlich beim Kindesvater und dem gewalttätigem Ex.

    Häufig wechselnde Partner sind kein Fall für's JA. Ausserdem dem Kind wird im Zuge dessen Gewalt angetan,Alkohol,Drogen,Missbrauch etc. oder die Mutter würde es für die neue Liebschaft total vernachlässigen.


    Bist Du in sie verliebt?

    Zitat

    in 4 1/2 Jahren nur zwei Beziehungen, nichts anderes, da kann man doch nicht von "Häufig wechselnde Partnerschaften" sprechen

    Da macht sich der Vater aber selbst lächerlich! Möglicherweise hat die Sachbearbeiterin im Jugendamt selbst mehr Partnerschaften in dieser Zeit.

    @ LichtKristallxX

    wie ein Schneekönig........... :)z


    Naja, das Problem ist einfach die beiden "Behaupten", ihre Anwältin notiert und bringt es vor.


    Diese Anschuldigungen waren ja schon einmal haltloß vor Gericht.


    Schade nur das jetzt alles erneut anfängt und das schlägt sich natürlich auf ihr Gemüt nieder und das möchte ich so nicht akzeptieren.

    @ Wolfgang

    das laß ich mal so im Raume stehen, ließt sich aber........ ;-)

    Ohje ohje. Gibt es denn nicht irgendeine Beratungsstelle / Mediator, wohin sie oder ihr Euch wenden könnt?


    Behandelt der Vater das Kind denn gut? Oder sollte es da besser nicht mehr hin?


    In so einem Fall muss doch schnelle Hilfe möglich sein!

    Das Problem ist, das das Kind zum Vater muß, ist ja vom Richter durch den "Titel" so bestimmt. Wie´s dem Kind dort geht will ich nicht beurteilen und die Kindsmutter hat ja auch nichts gegen einen Umgeng des Vaters mit seinem Sohn.


    Der Kindsvater begnügt sich damit ja aber nicht sondern will sie dazu zwingen eine erneute Partnerschaft mit ihrem gewaltätigem Ex einzugehen oder sie ließt wieder von seiner Anwältin und macht den ganzen Scheiß von vorne mit.


    Mit Hilfe ist da nicht viel, Telefonate zählen nicht als Beweise, sogar von der Polizei ausgelesene Handyspeicher mit Morddrohung via SMS werden höchstens als Indiez gewertet.


    Ich finde die ganze Sache selber auch unglaublich, aber Hilfe gegenüber einem Aggressor findet man nur sehr schwer und Sachen nachzuweisen das derjenige dies oder das getan hat ist noch schwieriger.

    @ Artus

    Die guten Sachen spart man sich bis zum Schluß auf........


    Es giebt ja auch noch die Arge, bzw. das Arbeitsamt, die prüft halt gerne auf Schwarzarbeit und irgendwie bastel ihr Ex da immer an irgendwelchen Autos in seiner Freizeit......


    Mals schauen ob das wohl gewerblich gemldet ist.....


    Ich glaub ne Lohnpfändung bei ihm wäre auch mal wieder sinnvoll, verdient er doch seit einigen Monaten mehr und der Unterhalt wurde nicht erhöht....


    Nur eins ist klar, solche Aktionen erzeugen immer Gegenaktionen und im Moment ist es abgesehen von ein paar lästigen Tel. anrufen ja noch recht ruhig, mal abwarten.