• Hilfe meine Kinder sind Zuhause

    Dieser Faden ist für alle, deren Kinder aufgrund von Corona nun Zuhause bleiben müssen. Tipps, Tricks oder einfach mal jammern - hier ist Platz. Nachdem es nun zu immer mehr Schliessungen von Kitas und Schulen kommt, wird sich der eine oder andere fragen, was man nun mit den lieben Kleinen und Grossen macht. Auch wenn man die gemeinsame Zeit geniesst,…
  • 4 Antworten
    SandyErgo schrieb:
    Sunny_3176 schrieb:
    Zitat

    Sehe ich auch so. In Baden-Württemberg gibt es die 15km-Regel gar nicht.

    Ich dachte, die gilt bei einer Inzidenz ab 200?

    Eigentlich sollte das ja bundesweit gelten nach der letzten Besprechung > ab 200 15km-Regel.

    Aber diverse Bundesländer machen es entweder gar nicht, oder stellen es den Kreisen, Städten, .... frei.

    Und eben nicht nur bei dieser Reglung, sondern auch bei anderen!

    Hier liegt die korrigierte Inzidenz gar nicht über 200.


    Außerdem bin ich ja tatsächlich sehr vorsichtig, die 15 m-Regel ist für mich aber völlig sinnentleert.


    Was Sinn machen würde, wäre zB eine Regel nach der

    Tourismusgebiete die Anweisung hätten Leute nachhause zu schicken die weiter als 15 km entfernt wohnen.


    In Winterberg wäre das zum Beispiel gut.

    Ach ja: unser OB hat die 15 km Regel auch sofort abgelehnt, einfach weil sie mit 15 km ab Stadtgrenze purer Blödsinn ist.

    Paritu schrieb:

    Ach ja: unser OB hat die 15 km Regel auch sofort abgelehnt, einfach weil sie mit 15 km ab Stadtgrenze purer Blödsinn ist.

    An sich geb ich euch recht - gerade bei Großstädten und Metropolregionen hört es sich nach Blödsinn an.


    Ich finde aber, mit so einer Reglung macht man sich doch eher Gedanken, ob die Fahrt nach xy wirklich sein muss.

    Und gerade wie im Fall der überfüllten Ausflugsziele hat die Polizei dann doch eher eine Handhabe > das Ortsfremde da nicht hingehören.

    Sperrt man aber einzelne Gebiete - dann haben ja nicht mal mehr die Einheimischen die Möglichkeit, das zu nutzen. Und die Besucherströme verlagern sich dann nur auf Nachbarzonen - die nach und nach auch gesperrt werden müssen.

    Und der Punkt ist wahrscheinlich auch - bei der räumlichen Begrenzung überlegt man sich schon von zu Hause sein Ziel.

    Sperrt man Ausflugsziele, weichen die Leute u.U. auf da nächste aus oder sie finden Schlupflöcher.

    Deshalb ist man vermutlich auf die km-Regel gekommen.


    Das soll's zu diesem Thema gewesen sein 😉.

    Vielleicht sehe ich es auch anders als ihr, weil wir jetzt schon einen Monat damit leben und merke - das man auch damit leben kann. Selbst auf dem Land ist man nicht wirklich eingeschränkt dadurch.

    Also in Berlin würde das durchaus gelten, aber unsere Inzidenz ist halt „rechtzeitig“ wieder gesunken. Einen Rückzieher hat da also keiner gemacht bei uns.


    Und ich finde die Regel durchaus auch sinnvoll, aber eben nicht ab irgendwelchen Grenzen aus gesehen, sondern doch bitte ab Wohnadresse.


    Seit gestern ist nun auch den unter 12jährigen der Vereinssport an der frischen Luft gestrichen worden. Die Erbse darf jetzt also nicht mehr reiten gehen...


    Und ihre Lehrerin lernt dazu und hat jetzt eine sich täglich wiederholende Zoom-Konferenz eingerichtet, bei der man nicht jeden Tag eine neue Kennung und ein neues kryptisches Passwort braucht ;-D

    Ich bin jetzt seit weit mehr als einem Jahr keine 15 km entfernt gewesen...


    Ich finde den Gedanken daran, dass sich jeder so eine Begrenzung hält gut, aber glaube nicht, dass irgendwer der bisher nicht darüber nachgedacht hat, jetzt angesichts solcher nicht zu komtrollierenden Begrenzungen auf einmal vernünftig wird. Leider.


    Und wer nach Schlupflöchern sucht wenn der Wunschort gesperrt ist hält sich schon gar nicht mehr an etwas.

    Paritu schrieb:

    Ich finde den Gedanken daran, dass sich jeder so eine Begrenzung hält gut, aber glaube nicht, dass irgendwer der bisher nicht darüber nachgedacht hat, jetzt angesichts solcher nicht zu komtrollierenden Begrenzungen auf einmal vernünftig wird. Leider.

    Mag sein, aber solche Leute gabs schon immer und wird es immer geben.

    Aber wenn sich wenigstens ein Großteil dran hält - dann ist es zumindest ein Teilerfolg.


    Bei uns hier - meine Eltern wohnen am Stadtrand - kann man das veränderte Verhalten doch erkennen.

    So viele Leute - wie sich momentan auf in die Natur machen - haben sie schon lange nicht mehr gesehen. Es ist nicht überlaufen, sondern im normalen Rahmen, aber mehr als sonst bei solchem Wetter zu dieser Zeit. Und die Skifahrer auf dem Feld dahinter - kann man sonst an einer Hand abzählen > weil es in größerer Entfernung Loipen gibt < sind auch mehr als gewöhnlich.


    Letztendlích dienen Km-Begrenzungen dazu - die Beweglichkeit im Allgemeinen einzuschränken. Sperrungen von Ausflugszielen nur dazu - das in dieses Gebiet keiner kommt. Die allgemeine Beweglickeit wird dadurch nicht unbedingt vermindert, sondern unter Umständen sogar noch vergrößert.

    Und da das Ziel ist, die Beweglichkeit auf das notwendige Mindestmaß einzuschränken - ist man vermutlich auf diese Geschichte gekommen.

    Was ganz anderes: ich hatte eben einen Anruf von meiner Mutter. Sie klang wieder richtig fit - und meinte, sie säße jetzt auch endlich wieder normal auf einem Stuhl, es würde alles gut heilen.


    Außerdem meinte sie, sie würden gefühlt "ständig" auf Corona getestet ("eklig auch durch die Nase!"). Ich denke mal, vor dem Stationswechsel zB.


    Jedenfalls klang sie heute so gut wie seit letztem Montag vor dem Sturz nicht mehr.


    Und: meine Schwester wird nachste Woche geimpft (die, die in einem Pflegeheim arbeitet):)^:)=

    Da hast du recht. Ich glaube nur das es eben doch einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land gibt.


    Ich bin glaube ich aber auch eher pessimistisch was dieses Umdenken angeht. Ich kann mir echt einfach nicht gut vorstellen, dass jemand, der es jetzt seit dem März letztem Jahres nicht von selbst kapiert hat das unnötige weitere Strecken eine total doofe Idee sind, jetzt auf einmal sagen "oh, eine 15km-Regel? - Super, da halte ich mich dran!"

    Paritu schrieb:

    Ich bin glaube ich aber auch eher pessimistisch was dieses Umdenken angeht. Ich kann mir echt einfach nicht gut vorstellen, dass jemand, der es jetzt seit dem März letztem Jahres nicht von selbst kapiert hat das unnötige weitere Strecken eine total doofe Idee sind, jetzt auf einmal sagen "oh, eine 15km-Regel? - Super, da halte ich mich dran!"

    Prinzipiell schon.

    Es werden sich auch nie alle an die Regeln halten - das ist unrealistisch. Aber wenn es zumindest die Mehrheit ist.

    Ich habe jemanden in der Verwandtschaft, der mit den ganzen Entscheidungen auch nicht unbedingt einverstanden ist (Pegida-Sympatisant - also so in die re Richtung) und gerne mal rebelliert, aber selbst der hält sich weitestgehend an die Regeln > ob Km-genau, kann ich nicht beurteilen. Aber die sonst übliche Ausflüge in die Berge finden nicht statt. Das verwundert sogar mich selbst.

    Vielleicht haben die EXtremzahlen im Dezember hier zumindest bei manchen Menschen in einzelnen Aspekten zu einem Umdenken bzw. Nachdenken geführt -> auch wenn sich die Gesamteinstellung nicht verändert hat.

    SandyErgo schrieb:
    Paritu schrieb:

    Ich bin glaube ich aber auch eher pessimistisch was dieses Umdenken angeht. Ich kann mir echt einfach nicht gut vorstellen, dass jemand, der es jetzt seit dem März letztem Jahres nicht von selbst kapiert hat das unnötige weitere Strecken eine total doofe Idee sind, jetzt auf einmal sagen "oh, eine 15km-Regel? - Super, da halte ich mich dran!"

    Prinzipiell schon.

    Es werden sich auch nie alle an die Regeln halten - das ist unrealistisch. Aber wenn es zumindest die Mehrheit ist.

    Ich habe jemanden in der Verwandtschaft, der mit den ganzen Entscheidungen auch nicht unbedingt einverstanden ist (Pegida-Sympatisant - also so in die re Richtung) und gerne mal rebelliert, aber selbst der hält sich weitestgehend an die Regeln > ob Km-genau, kann ich nicht beurteilen. Aber die sonst übliche Ausflüge in die Berge finden nicht statt. Das verwundert sogar mich selbst.

    Vielleicht haben die EXtremzahlen im Dezember hier zumindest bei manchen Menschen in einzelnen Aspekten zu einem Umdenken bzw. Nachdenken geführt -> auch wenn sich die Gesamteinstellung nicht verändert hat.

    Ich würde auch eher Letzteres vermuten, diese Zahlen ließen sich ja kaum noch ignorieren.

    • Neu

    Hallo,


    heute habe ich erfahren das meine Mutter wohl am übernachsten Samstag entlassen wird. Bisher sitzt sie im Rolli, auch wenn es jeden Tag besser geht.


    Also geht jetzt hier die große Kramerei erst richtig los, es muss ja genug Platz sein.


    Aber ehrlich, ich bin froh.


    Kopfzerbrechen bereitet natürlich die auf dem Treppenhaus liegende Toilette - die kann sie zumindest im Augenblick noch wirklich unmoglich benutzen - es liegen zwei Stufen davor.


    Also brauchen wir dringend den Toilettenstuhl....


    Ich denke auch, die Teppiche (Perser) müssen raus.


    Und mein Sohn brüllt schon total fassungslos herum, weil der Sessel aus dem Zimmer meiner Mutter muss. (den man ja bei Bedarf zuruckschieben kann) "Du machst mein Zuhause kaputt".


    Ja super. Ich freue mich schon so richtig drauf zwischen alle Fronten zu geraten - den einen bereite ich zu wenig vor, und mein Sohn denkt ich reiße das Haus ab wenn ich einen Sessel verschiebe...


    Ich bin echt fertig, aber weinen kann ich nicht. Kann ich nie, wenn es mir echt dreckig geht.

    • Neu
    Ansiga9999 schrieb:

    Wenn diese aber im Kundenauftrag zu den Leuten gingen, Haare schneiden würden und das Geld ginge (mit Ausnahme vom Trinkgeld) ganz regulär an den Salon, dann wäre das doch keine Schwarzarbeit und auch "Coronakonform"?

    nein ist verboten ...sie dürfen nicht arbeiten , stand gerade heute bei uns in der Zeitung und eine meinte auch sie riskiere die hohen Bußgelder nicht, im ländlichen Bereich kennen sich die Leute.


    In großen STädten wird dies aber sicherlich praktiziert, denke ich mal. Dnn aber als Schwarzarbeit:=o

    • Neu

    Übrigens die 15 km Regel hatte zuerst Sachsen eingeführt, abgeblich auf DRängen von THüringen hin. Sachsen hatte ja den Lockdown schon verkündet, asl noch nicht klar war, dass ganz Deutschland 3 Tage später nachziehen würde. Da hatte THüringen natürlich Angst, dass dann alle Sachsen nach THüringen zum einkaufen fahren, weil bei ihnen die geschäfte geschlossen waren.


    Nun selbst stark betroffen , mit sehr hohen INzidenzzahlen gilt in THüringen die 15 km Grenze nur als Empfehlung und ist nicht verpflchtend .... ziemliche Ironnie...naja zum einkaufen darf ja eh noch keiner, aber eben weite Tagesausflüge in die Mittelgebirge werden gerne gestartet.