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    Und dann komme ich wieder mit meine Theorie, das manche Eltern diese wichtige erziehungs aufgabe, kurz gesagt korrekten und respektvollen umgang mit andere menschen, ihre kinder nicht beibringen

    Liebe Zwetschge @:) das ist ganz bestimmt mehr als eine Theorie :)z

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    Gute Ide, leider glaube ich das Kinder die sich oft prügeln das nötige "halt" und aufmerksamkeit zu hause schmerzlich vermissen

    Muss nicht sein. Mein kleiner Bruder hat sich in der ersten Klasse viel geprügelt, später allerdings nicht mehr. Er war lange Zeit der Kleinste in der Klasse (hatte erst mit 17 einen richtigen Wachstumsschub und wurde dann noch 1,83 groß). Er wurde angeblich viel gehänselt, weil er so mickerig war, und hat sich so erst mal Respekt verschafft. Ab der 2. Klasse war allerdings Ruhe, da war er dann auch mit manchen der früheren Kontrahenten befreundet.

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    naja mein bedenken ist nun das eventuelle schmerzensgeldzahlungen oder so auf uns zukommen werden ..

    mit Sicherheit nicht. Dafür haftet die Schule . Sie hat in der Zeit die Aufsicht. Wäre ja noch schöner....

    Ich kenne hier in meinem Umfeld... moment ich versuche zu zählen...


    ungefähr


    5 aus Albanien


    1 aus Italien+Griechenland


    1 Griechenland+Lybien


    15 Deutschland


    3 Marokko


    mindestens 40 Familien aus der Türkei


    ...


    die aus der Türkei kenne ich besser, da ich zu ihnen gehöre!


    Ich mache sie nicht schlecht! Ich bin selber eine von Ihnen!


    Während die meisten jedoch wie sie sich selber nennen "Import-Bräute" sind... bin ich hier geboren und aufgewachsen.


    Pauschalisieren möchte ich eigentlich auch nicht... von wegen, dass in ausländischen Familien mehr gehauen wird. Aber es gibt Kulturen, die sind anderer Meinung, was Klapse geben angeht! Was Prügeln angeht, sind sich vieler der gleichen Meinung, DAS geht garnicht!


    Aber ich sehe es selber: es sind nicht die Väter, sondern die Mütter die einerseits ihre Kinder total verhätscheln und anderer seits, wenn sie sich in wichtigen Momenten( ab und zu) nicht durchsetzen können auch mal einen Klaps draufgeben.


    Meine Erfahrungen HIER in meinem Umfeld sind nicht REPRÄSENTATIV!


    Mein Problem sind nicht die vielen Ausländer hier im Stadtteil! Das stört mich nicht!


    Mich stören gewisse Ansichtsweisen oder Gewohnheiten und ich rede auch mit den entsprechenden Personen drüber.


    Das ich z.b. nicht richtig finde, dass ein 2 Jähriger ne RedBull-Dose in die Hand bekommt und leer trinken darf, weil es weint!


    Das ich es nicht richtig finde, ne GANZE Packung Süßkram in die Kinderhand zu geben (auf nüchternem Magen), so dass es alleine ALLES verdrückt... und dann dem Kind nichts sage, wenn es die leere Packung auf den Boden wirft.


    Ich sage auch den Müttern, wenn ich sehe, dass sie gerade Müll ins Gebüsch geworfen haben...das ich das nicht gut finde!


    Hier gibt es so viele "Problem-Kinder", die tun mir richtig leid!


    Ihre Mütter sind alle samt ganz nette Frauen...richtig herzlich und nett, aufopferungsvoll.


    Aber sie kapieren es nicht, dass sie ihren Kindern beibringen müssen gewisse Sachen alleine zu bewältigen und das sie Ihnen auch beibringen müssen mit Enttäuschungen klar zu kommen.


    Zuhause müssen sie nur etwas rumjammern, die Mutter macht alles...


    Bsp.: sie hat gekocht...Kinder wollen es nicht, sie kocht das was die Kinder wollen.


    Die Kinder essen, wann SIE es wollen...es gibt keine festen Essenszeiten.


    Puddings,Fruchtjegorts, Chips und Co. werden als Zwischenmahlzeiten gekauft nicht als Nachtisch!


    Die Kinder schlafen in dem Bett, wo sie wollen, meistens bei den Eltern...


    Jammern die Töchter im tiefsten Winter herum, dass sie ihre Sommerkleider anziehen wollen, dann dürfen sie es...die Mutter zieht ihnen noch was drunter und dann noch den Schneeanzug drüber... aber ein "NEIN" gibt es nicht.


    Wie sollen die Kinder lernen, was Respekt ist, wenn sie nicht einmal Respekt vor ihrer eigenen Mutter haben?


    Die Mutter hat keine Meinung und keinen eigenen Willen, sie macht das was ihre Kinder wollen!


    Natürlich sind nicht ALLE so... aber leider speziell hier bei uns: VIELE!


    Als ich hergezogen bin und meine Tochter mitbekommen hat, wie die meisten anderen Mütter hier drauf sind, meinte sie zu mir:


    "MAMA, du bist echt ne blöde Mutter. Die anderen Mütter sagen immer JA, und du sagst immer NEIN oder VIELLEICHT!"


    Will man hier im Umfeld ne gute Mutter sein, muss man mitziehen! Oder man ist in der Lage seinem Kind zu erklären, welche Erziehungsmethode vernünftiger ist.


    Ich sehe hier wirklich sehr viele verschiedene Fälle, bei denen es den Kindern zwar nicht wirklich schlecht geht, aber die es richtig schwer haben im Schulalltag :-( Schade !


    Sie sind oft schon Ende der ersten Klasse frustriert, obwohl sie nicht dumm sind.


    Ich gebe so viele Ratschläge...versuche zu helfen, soweit es geht...


    mache nehmen sie an, manche nicht!

    Hallo zusammen,


    ich bin momentan in einer ähnlichen Situation, aber von der anderen Seite her gesehen. Meinem Sohn wurde am Mittwoch in der Schule der Finger zwischen Tisch und Schrank durch einen Mitschüler eingeklemmt. Dies war so heftig, dass die Fingerkuppe aufgeplatzt ist, der Nagel hinten aus dem Nagelbett gesprungen ist und der Knochen gesplittert ist. Nach der OP war ich mit meinem Sohn nochmal in der Schule und hatte ein Gespräch mit dem "Übeltäter", meinem Sohn und dem Direktor. Hier wurde dann der Verlauf des "Unfalls" aufgenommen. Mein Sohn und sein Mitschüler haben beide verschiedene Versionen geschildert, im weiteren Gesprächsverlauf hat sich dann herausgestellt, dass mein Sohn zuerst geschlagen wurde, er dann zurückgeschlagen hat, sein Mitschüler dann versucht hat ihn zu treten, mein Sohn ist dann weggerannt hinter seinen Tisch, dann wurde der Tisch auf ihn zugeschoben, mein Sohn hat zurückgeschoben und dann wurde so heftig geschoben, dass der Finger eingequetscht wurde.


    Das Kind sich weder entschuldigt hat, noch Reue gezeigt, im Gegenteil, er wollte die Schuld noch auf meinen Sohn schieben. Ich war dann noch beim Kinderarzt einen Tag später und hab ihm die Situation geschildert, da ich jetzt auch mitbekommen habe, dass mein Sohn ständig vor diesem Kind wegrennen muss und er sagt selbst, er sieht keine Möglichkeit, sich zu wehren. Er hat mir auch erzählt, dass dieses Kind schon zu einem anderen Mitschüler gesagt hat, dass er ihn am liebsten umbringen würde.


    Mein Kinderarzt hat gemeint, ich solle auf jeden Fall bei der Polizei eine Anzeige machen. Das habe ich getan, einfach um eine Konsequenz zu erzwingen, sei es vonseiten der Schule oder der Eltern.


    Ich war dann nochmals bei der Polizei, um den Arztbericht abzugeben und da wurde mir gesagt, dass der Schulleiter ziemlich sauer wäre, weil ich eine Anzeige gemacht habe. Ich bin jetzt total verunsichert, zumal ich am Donnerstag wieder einen Termin beim Rektor habe, um einen Klassenwechsel durchzusetzen. Es kommt nicht mehr in Frage, meinen Sohn weiterhin in diese Klasse zu schicken, da es seit Anfang der zweiten Klasse (jetzt ist er in der Dritten) ständig Probleme mit seinen Mitschülern gibt. Ich war deswegen auch schön öfter bei seiner Klassenlehrerin, die mir dann immer sagte, mein Sohn wäre zu sensibel und würde wegen jedem Scheiß gleich petzen. Jetzt mach ich mir natürlich Gedanken, warum ich nicht schon vorher was unternommen habe, zumal mein Sohn mich seit längerem ständig frägt, ob er die Schule wechseln kann.


    Was meint ihr denn dazu? War es zu übertrieben, eine Anzeige zu machen? Was, wenn der Direktor einem Klassenwechsel nicht zustimmt? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

    Oh, da hatten wir schon mehrmals in solchen Situationen gewesen. Meinen Sohn wurde Hand absichtlich gebrochen. Da war er 11 und der Junge, der es getann hat, wurde aus der schule rausgeworfen.


    Ich war sehr sauer, als es passiert ist. Hab trotz dem richtig gehandelt, denke ich. Ich hab mit der Mutter gesprochen von den Jungen, der es getann hat. Die war ganz locker drauf als währe nichts böses passiert. Der Junge meinte, es sei nicht dolle gewesen, er wollte halt Kraft zeigen. Mein Sohn mag nicht, wenn man an ihn fummelt, also sagte er den Jungen, er soll seinen Hemd in Ruhe lassen, der wollte es nicht, also schriee mein Sohn den anderen an. Dann zeigte der Junge Gewalt und drückte meinen Sohn gegen die Wand. Unglücklicherweise war die Hand dazwischen.


    Entschuldigt hat sich niemand bei ihn.


    Ich finde bei solche Situation, sollte man sich immer entschuldigen und reden darüber.


    Ich glaube, dass die Mutter deinen Sohn nicht anzeigen kann, da in dem Alter sind die Kinder noch nicht haftbar, oder? Was soll danach passieren?

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    Bis auf den letzten Satz ;-)


    Ich glaube nicht, dass du falsch gemacht hast mit der Anzeige. Ich finde aber echt scheisse, dass die Schulleitung nichts dagegen unternommen hat und es ist Frechheit von der Lehrerin zu urteilen, dass dein Sohn sensibel ist. So ein Blödsinn. Das heisst es sei seine Schuld, dass es passiert ist?

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    Ich war dann nochmals bei der Polizei, um den Arztbericht abzugeben und da wurde mir gesagt, dass der Schulleiter ziemlich sauer wäre, weil ich eine Anzeige gemacht habe. Ich bin jetzt total verunsichert, zumal ich am Donnerstag wieder einen Termin beim Rektor habe, um einen Klassenwechsel durchzusetzen.

    Das sollte Dich nicht sonderlich beunruhigen, kein Schulleiter möchte, dass Negatives aus bzw. über die Schule nach außen dringt. Das macht sich nicht gut für den Ruf der Schule und wirkt sich in der Regel bei den Anmeldezahlen aus. Das ist normal so.

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    und es ist Frechheit von der Lehrerin zu urteilen, dass dein Sohn sensibel ist. So ein Blödsinn.

    In der Regel können Lehrerinnen so etwas ganz gut beurteilen. Ich würde das nicht so vom Tisch fegen, sondern mit der Lehrerin sprechen. Sie sieht, wie Dein Kind sich in der Schule verhält – und das ist manchmal total anders, als die Mütter sich das vorstellen.

    Da gebe ich dir recht. Die Lehrerin kann das bestimmt gut beurteilen, aber ich glaube, das sei kein Grund ein Kind Petze zu nennen nur weil es Angst hat. Mein Sohn ist auch sensibel und hat ständig Angst, das ihn jemand in der schule verletzten könnte.


    Es lässt sich leider von ihn nicht verbergen, was in Vergangen jahren passiert ist

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    und es ist Frechheit von der Lehrerin zu urteilen, dass dein Sohn sensibel ist.

    HImmel, sind wir schon so weit, dass "sensibel" etwas Negatives ist / ein Schimpfwort ist???


    Ich hätte es vermutlich umgekehrt gemacht: zuerst mit dem Direktor über einen möglichen Klassenwechsel sprechen, wenn er sich erstmal stur zeigt, auf die Möglichkeit hinweisen, dass du dann als Ausweg, dein Kind zu schützen, eine Anzeige in Erwägung ziehst.

    Sensibel ist er, das weiß ich selbst, deswegen hab ich die ganze zeit nicht wirklich was unternommen und hab darauf vertraut, dass in der Schule aufgepasst wird. In erster Linie ist es mir wichtig, dass es Konsequenzen für das Kind gibt, vor allem weil ich bis heute nichts von seinen Eltern oder ihm gehört habe. Und wenn Kinder sensibel sind, finde ich, müssen andere lernen darauf Rücksicht zu nehmen und sich nicht solche Kinder als Opfer aussuchen

    genau!


    ich finde, sensibel ist eine positive Eigenschaft, die sind mir 1000mal lieber, als die empathielosen Mobber-Kinder, weil es nach meiner Erfahrung einfach die "besseren" Erwachsenen werden.


    allerdings laufen sie eben, weil leider nicht jedes Kind empathie-fähig ist/so erzogen wurde, schnell zu Opfern. Möchte dein Sohn immer noch einen Schulwechsel?


    Jetzt, wo er tatsächlich leider zu einem Opfer mit Verletzung geworden ist, solltest du ihm das Gefühl geben, dass du ihn schützen kannst/willst. Also Augenmerk nicht auf "Rache", Konsequenzen für den Täter, sondern auf die Bedürfnisse deines Jungen. Will er Konsequenzen für den Täter? Oder will er einen Neustart auf einer anderen Schule? Will er den Kassenwechsel?

    Nach langem Abwägen haben wir beschlossen, dass ein Klassenwechsel sinnvoller ist als ein Schulwechsel. Er möchte auch nicht alles aufgeben, er hat zu manchen Lehrern eine gute Bindung, zumal er ja nur noch ein Jahr auf der Grundschule ist. Ganz klar geh ich in erster Linie erstmal auf die Bedürfnisse von ihm ein, bis die ganze Sache geklärt ist, schicke ich ihn nicht in die Schule weil er auch Angst har und sich mit Alpträumen rumschlagt. Aber ich finde einfach, dass ich das alles nicht auf sich beruhen lassen kann und Konsequenzen fordern muss.