• Kann man ein 9-jähriges Kind wegen Körperverletzung anzeigen?

    stichpunktartig : -mein sohn 9 und ein anderer junge 9 prügeln sich in der schule auf dem schulhof in der pause. -anderes mädchen 9 will sich einmischen kommt dazu und schlägt die ganze zeit auf meinen sohn ein und tritt ihn sehr feste mehrmals. :(v :(v ...mein sohn tritt zurück, trifft die hand des mädchens und trifft so blöd das die hand nun gebrochen…
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    Ich war dann nochmals bei der Polizei, um den Arztbericht abzugeben und da wurde mir gesagt, dass der Schulleiter ziemlich sauer wäre, weil ich eine Anzeige gemacht habe. Ich bin jetzt total verunsichert, zumal ich am Donnerstag wieder einen Termin beim Rektor habe, um einen Klassenwechsel durchzusetzen.

    Das sollte Dich nicht sonderlich beunruhigen, kein Schulleiter möchte, dass Negatives aus bzw. über die Schule nach außen dringt. Das macht sich nicht gut für den Ruf der Schule und wirkt sich in der Regel bei den Anmeldezahlen aus. Das ist normal so.

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    und es ist Frechheit von der Lehrerin zu urteilen, dass dein Sohn sensibel ist. So ein Blödsinn.

    In der Regel können Lehrerinnen so etwas ganz gut beurteilen. Ich würde das nicht so vom Tisch fegen, sondern mit der Lehrerin sprechen. Sie sieht, wie Dein Kind sich in der Schule verhält – und das ist manchmal total anders, als die Mütter sich das vorstellen.

    Da gebe ich dir recht. Die Lehrerin kann das bestimmt gut beurteilen, aber ich glaube, das sei kein Grund ein Kind Petze zu nennen nur weil es Angst hat. Mein Sohn ist auch sensibel und hat ständig Angst, das ihn jemand in der schule verletzten könnte.


    Es lässt sich leider von ihn nicht verbergen, was in Vergangen jahren passiert ist

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    und es ist Frechheit von der Lehrerin zu urteilen, dass dein Sohn sensibel ist.

    HImmel, sind wir schon so weit, dass "sensibel" etwas Negatives ist / ein Schimpfwort ist???


    Ich hätte es vermutlich umgekehrt gemacht: zuerst mit dem Direktor über einen möglichen Klassenwechsel sprechen, wenn er sich erstmal stur zeigt, auf die Möglichkeit hinweisen, dass du dann als Ausweg, dein Kind zu schützen, eine Anzeige in Erwägung ziehst.

    Sensibel ist er, das weiß ich selbst, deswegen hab ich die ganze zeit nicht wirklich was unternommen und hab darauf vertraut, dass in der Schule aufgepasst wird. In erster Linie ist es mir wichtig, dass es Konsequenzen für das Kind gibt, vor allem weil ich bis heute nichts von seinen Eltern oder ihm gehört habe. Und wenn Kinder sensibel sind, finde ich, müssen andere lernen darauf Rücksicht zu nehmen und sich nicht solche Kinder als Opfer aussuchen

    genau!


    ich finde, sensibel ist eine positive Eigenschaft, die sind mir 1000mal lieber, als die empathielosen Mobber-Kinder, weil es nach meiner Erfahrung einfach die "besseren" Erwachsenen werden.


    allerdings laufen sie eben, weil leider nicht jedes Kind empathie-fähig ist/so erzogen wurde, schnell zu Opfern. Möchte dein Sohn immer noch einen Schulwechsel?


    Jetzt, wo er tatsächlich leider zu einem Opfer mit Verletzung geworden ist, solltest du ihm das Gefühl geben, dass du ihn schützen kannst/willst. Also Augenmerk nicht auf "Rache", Konsequenzen für den Täter, sondern auf die Bedürfnisse deines Jungen. Will er Konsequenzen für den Täter? Oder will er einen Neustart auf einer anderen Schule? Will er den Kassenwechsel?

    Nach langem Abwägen haben wir beschlossen, dass ein Klassenwechsel sinnvoller ist als ein Schulwechsel. Er möchte auch nicht alles aufgeben, er hat zu manchen Lehrern eine gute Bindung, zumal er ja nur noch ein Jahr auf der Grundschule ist. Ganz klar geh ich in erster Linie erstmal auf die Bedürfnisse von ihm ein, bis die ganze Sache geklärt ist, schicke ich ihn nicht in die Schule weil er auch Angst har und sich mit Alpträumen rumschlagt. Aber ich finde einfach, dass ich das alles nicht auf sich beruhen lassen kann und Konsequenzen fordern muss.

    Oh man wenn ich sowas lese bezüglich der Gewalt an Schulen, bin ich mir immer sicherer das mein Sohn mit 4 in die Judogruppe kommt.


    Er soll sich mal verteidigen können.


    Ich wurde auch verprügelt und war shcon 12, aber unternommen hat keiner was, nicht mal meine Eltern wussten davon. Ich hab es mir nicht getraut zu erzählen. ein befreundetet Junge aus einer höheren Klasse hat mir damals geholfen.


    Ich will nicht das mein Sohn mal Opfer ist.


    Er soll sich verteidigen können und kein Prügler werden.