• Kind 6 Jahre und jeden Tag Terror um die Grundhygiene

    Unsere Tochter ist 6 1/2 Jahre alt, war schon immer sehr eigen, sehr selbstbewußt, manchmal schwierig....wir haben einen gut strukturierten Tagesablauf, heißt alles möglichst gleich und zu gleichen Zeit, Essen immer gemeinsam, ich bin zu Haus, sie wird jeden abend mit Geschichte ins Bett gebracht usw. also ganz normal... Hygiene war schon immer ein…
  • 391 Antworten

    Dein Lütter ist doch kein Kind. Nein, das ist ein kleiner Erwachsener :)z (offenbar gibt es doch wenigstens einen menschen im forum, der deinen thread nicht kennt. Ich bin schockiert!)

    Muss man nicht kennen. Aber es hätte vollauf gereicht, meine Beiträge hier zu lesen, ich habe unser Kind mehrfach erwähnt.


    Ich verstehe gut, wenn man sagt, dass Leute ohne Kinder einige Dinge eben nur aus der Theorie kennen, ist ja auch so. Das heißt aber keinesfalls, dass deshalb, sobald es um Kinder geht, Leute mit Kindern automatisch immer Unrecht haben und die anderen keine Ahnung. Ein Kind zu haben ist kein Argumentersatz mit Universaladapter. Ich bin wirklich platt, dass sich viele Leute das immer wieder einzubilden scheinen und dann, sobald jemand was anderes denkt als sie selbst, bei Möglichkeit sofort nach diesem Totschlagargument greifen. Wenn man das konsequent weiterführt, müsstest dann aber Du, Reneesmee, mit Deinem einen kleinen Kind und dem einen unterwegs, also quasi anderthalb, Dich sofort freudig der Meinung von jemandem beugen, der mehr und ältere Kinder hat als Du, denn der muss dann ja noch besser Bescheid wissen. Machst Du aber auch nicht, oder?

    Zitat

    offenbar gibt es doch wenigstens einen menschen im forum, der deinen thread nicht kennt

    Den muss man dazu nicht kennen. Es reicht vollkommen, die erste Seite in diesem Thread zu lesen, um zu wissen, dass Shojo Mutter ist. ;-)

    Na gut, es war Dein erster Beitrag, nicht die erste Seite. Bevor ich darauf hingewiesen werde, nehme ich mal selbst den Aschepott. :=o

    @ Shojo

    Da kommt es drauf an ob der Rat passend ist oder nicht. Mich interessiert es herzlichst wenig wieviele Kinder man hat aber es geht ganz einfach darum das Kinder nun einmal nicht immer leicht sind. Es ist nicht alles super duper Heiterkeit. Und das müsstest du mit deinem Kind auch wissen. Und sorry das ich das überlesen habe hier schreiben zu viele Leute. Und ja um Gottes Willen ich mache auch meine Fehler und das wird auch beim zweiten Kind der Fall sein. Nur sind es halt nicht die gleichen wie beim ersten Kind. Aber was Gretchen betrifft ist von ihrer Seite aus alles schon versucht worden. Nur wenn man schon von klein Kind auf keine lust auf Grundhygiene hat wird es mit den Jahren immer schwieriger sich durch zu setzten. Mit sechs Jahren kann man als Kind schon nen ganz schönen dickkopf haben.

    Reneesmee, darum geht es mir nicht – würdest Du zumindest kurz nachschauen, was die Leute, mit denen Du ganz aktuell diskutierst, bisher geschrieben haben, würdest Du meinen Standpunkt dazu kennen und könntest Dir eine Menge Buchstaben sparen. Es ging gerade nur um die Frage, inwieweit "Du hast keine Kinder, also warum schreibst du hier überhaupt, du weißt ja eh nicht, wovon du redest" gerechtfertigt ist. Oder, mein Standpunkt, eben nicht.


    Ich verstehe halt überhaupt nicht, weshalb man in einem Faden mitschreibt, wenn man nicht liest, was die anderen schreiben. Ja, kostet ein bisschen mehr Zeit, aber dafür ergibt dann die folgende Diskussion auch Sinn und entwickelt sich nicht so irritierend und sprunghaft, als würde man einen Eimer voller Tischtennisbälle in einem Zimmer voller gespannter Mäusefallen auskippen.

    Zitat

    als würde man einen Eimer voller Tischtennisbälle in einem Zimmer voller gespannter Mäusefallen auskippen.

    dieses bild wird mich bis feierabend amüsieren XD

    Individualist


    Ich finde deinen Beitrag sehr schön und treffend. Den eigenen Anteil sehen und die eigenen Forderungen überdenken kann einem wirklich weiter helfen.

    Gretchen


    Ich habe nochmal im Urlaub nachgedacht und muss meine Meinung revidieren oder eher ergänzen. Wir haben hier auch so eine renitente Prinzessin, nur ist unser Kampfplatz der Schlaf und da besonders der Mittagsschlaf. Sie braucht ihn, ohne ist sie kaum zu gebrauchen, aber sie legt sich nicht hin sondern springt rum, singt, erzählt, pinkelt sich selbst voll und beißt sich an extremen Tagen sogar um nicht einzuschlafen. Sie erlaubt sich selbst die Erholung nicht. Ich hab mich ruhig hingesetzt und sie beobachtet, also: was tut das Kind wenn es immer wieder aufsteht und dabei entdeckt, dass sie immer noch etwas zu tun hat, etwas aufgeröumt werden muss, ein Spiel erledigt werden muss das sie zuvor nicht geschafft hat und und und. Dies Problem, immer noch etwas tun zu wollen, ist in der Familie sehr verbreitet und ist vrbunden mit dem Gefühl nicht genug geschafft zu haben. Seit wir uns immer darüber unterhalten was alles an dem Tag gemacht wurde ist es viel besser. Es ist auch der Moment geworden in dem Probleme angesprochen werden, weil der Bär nämlich weint weil er alleine war und so weiter.


    Mir fiel ein Kumpel ein der sich sehr lange nicht duschte weil er es nicht ausstehen konnte wenn andere Menschen ihm zu nahe kamen. Er hatte nicht die Fähigkeit sich anders abzugrenzen und so stank er sie weg. Vielleicht ist es etwas ähnliches, vielleicht etwas ganz anderes, aber nach dem Grund zu suchen lohnt sich sicherlich für alle Beteiligten und wenn es nur ist weil man dsein Kind besser kennenlernt und selbst ein tiefes Interesse signalisiert.

    Nach langer langer Zeit, viel Arbeit, Nerven und Eskalation zum Schulstart haben wir endlich eine Diagnose für alle die es vielleicht interessiert :


    Unsere Tochter ist eine hochbegabte Autistin

    @ Gretchen

    Asperger Autismus? Und konntet ihr einen Weg finden mit der Hygiene-Problematik umzugehen?


    Habe den Thread mit Interesse schon damals gelesen und würde mich freuen noch etwas von Euch zu lesen.


    Alles Gute @:)

    Danke für die lieben Worte @:)


    Nein, wir sind froh, dass das Kind endlich einen Namen hat und wir was tun können, wissen wie wir


    am besten reagieren.......und vor allem auch : sie ist so wie sie ist, sie macht alles nicht böse, sie hat


    ihre Gründe - auch wenn wir sie nicht wirklich verstehen. Und wir sind nicht die doofen, unfähigen Eltern mehr :-p


    Ist eine "Mischung" aus frühkindlichem und Asperger, eine genaue Differenzierung wollten die Psychologen nicht machen. Ist für die Therapien und Hilfen aber auch vollkommen unerheblich.


    Die Hygiene hat sich erledigt, sie ist zwar noch keine begeisterte Zähneputzerin oder Duscherin, aber all das war nur der Ausdruck von Unbehagen/Überforderung mit dem was danach kommt : Kindergarten, Schule, Menschen, Lautstärke, ganz viele Einflüsse. So erklärt sich auch ganz einfach das Verhalten damals im Urlaub, keine Sonnencreme - dann kann ich im Zimmer bleiben, brauche nicht an den Pool mit den vielen Menschen, bekomme mein Essen allein ohne die vielen Reize im Restaurant.......nur ausdrücken kann sie soetwas noch immer nicht, aber wissen jetzt, dass einfach irgendwas grundsätzlich falsch ist sobald sie agressiv oder mit Verweigerung reagiert.