• Kind 6 Jahre und jeden Tag Terror um die Grundhygiene

    Unsere Tochter ist 6 1/2 Jahre alt, war schon immer sehr eigen, sehr selbstbewußt, manchmal schwierig....wir haben einen gut strukturierten Tagesablauf, heißt alles möglichst gleich und zu gleichen Zeit, Essen immer gemeinsam, ich bin zu Haus, sie wird jeden abend mit Geschichte ins Bett gebracht usw. also ganz normal... Hygiene war schon immer ein…
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    Du engangierst dir jemanden.

    Meine 3jährige wird sofort sehr freundlich und kooperativ bei fremden. Ich sagte ja nicht, dass da jemand im Kittel kommen soll, der sie brutal in die Wanne stopft.


    Neulich beim Kinderarzt: Riiiiieeeesenszene, weil das Kind sich auf die Waage stellen sollte. Hat alles zusammengebrüllt und war um nichts in der Welt dazu zu bewegen mitzumachen.


    Nächstes Mal bin ich einfach nicht mit rein. Die Helferin kam zum wartezimmer und sagte: "Komm mit!" zu ihr, nahm sie an der Hand und ich blieb sitzen und sie hat super brav alles mitgemacht.


    Wäre ja evtl. eine Option gewesen...

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    Das klingt gut! :)^ Aber eine Sache fände ich jetzt – wenn ich mich in die Lage versetze – schwierig. Z.B. Zähneputzen ist aus meiner Sicht ein absolutes muss. (...)


    Es kann doch nicht die Lösung sein, dass Kinder einfach selbst bestimmen, was sie so alles tun und lassen wollen. Nur in gewissem Maß! Die kleine darf auch keinen Alkohol trinken oder bis nachts auf dem Spielplatz bleiben oder den ganzen Tag fernsehen oder im Internet mit fremden Männern chatten. – Um es mal auf die Spitze zu treiben.

    Da gebe ich Dir vollkommen Recht.


    Nur ist es ja in diesem Falle so, dass Gretchen die Kleine nicht zwingen will und der Kleinen wiederum klar ist, dass die Mutter sie nicht zwingen kann.


    Also muss da irgendwie das "Zwangs-"Moment raus.


    Das würde ich bei diesem Thema vielleicht so versuchen:


    ersteinmal muss die Kleine für sich verinnerlichen, dass Zähneputzen nicht nur wichtig (also zur Disposition steht) sondern unabdingbar ist, also nicht zur Disposition steht. Da hilft es nichts, ihr das zum hundertsten Mal zu sagen, sie muss es selbst und für sich formulieren. Also zuallererst: ein ernsthaftes und ausführliches Gespräch über Sinn und Unsinn des Zähneputzens. Ohne belehrenden Charakter. Sie formuliert ihre eigenen Gedanken dazu, ihre Fragen, Argumente etc.. Man kann man in die Geschichte schauen, wie Menschen schon zu Urzeiten Zahnbürsten gebaut haben, um ihre Zähne zu schützen. Irgendwo gibt es sogar ein Zahnputzmuseum. :-D Appeliert man an ihre Intelligenz und ihren Verstand, wird sie eventuell zu der Erkenntnis kommen, dass das Zähneputzen in ihrem ureigensten Sinne ist. Sie möchte ihr Gemüse kauen können, ein schönes Lächeln haben, etc..


    - kleiner Einschub: mein Zahnarzt fragte mich, wie ich es mit der Zahnseide halte. Ich druckste so ein bisschen rum – weil ich es hatte schleifen lassen – und er sagte (freundlich, mit bester Laune und ohne Häme oder schnippisch zu sein): "Zahnseiden sie einfach nur die Zähne, die sie behalten möchten :-D " Das war viel effektiver, als der x-te Vortrag über Zahnhygiene oder was man tun soll/muss. ;-D Intrinsische Motivation ausgelöst? Check!


    Danach kann man mit der Kleinen darüber reden, welchen Handlungsspielraum sie hat. Also man hält fest (nachdem sie es selbst formuliert hat), dass 2 Mal täglich Zähneputzen unabdingbar ist. Handlungsspielraum: sie entscheidet selbst, wann sie es machen möchte, ob alleine oder in Gesellschaft, ob in der Küche oder im Bad, im Sitzen, Stehen oder Liegen. Ggf. kriegt sie ihre selbst ausgesuchte Zahnpasta für sich ganz alleine – aber auch nur, wenn es für sie eine Rolle spielt; wenn nicht, dann hätte das wieder was von "großer Sache" draus machen oder sie wie ein Kleinkind betüdeln.


    Aber sie bestimmt. Und wenn sie gerne das eine mal um 15 Uhr und das zweite mal um 16 Uhr putzen möchte – okay.


    Da sie ja nicht ganz doof ist, wird ihr vielleicht auch irgendwann aufgehen, dass es ganz klug ist, es morgens zu tun, damit man mit frischem Atem und Gefühl in die Schule/den Kindergarten geht und abends, damit es sich auch "gelohnt" hat und die Zähne über ein maximal langen Zeitraum sauber sind, weil man im Schlaf nichts isst.

    @ Melinka

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    Cool, andere Worte für gleiches Vorgehen. ;-)

    Das ausgeglichen, liebenswürdig ignorante ist vielleicht der Schlüssel, besonders gekoppelt mit dem verständnissvollen und "auf Augenhöhe".

    m-hm. Okay. Ich bin gespannt, was Gretchen dazu sagt und drücke mir weiterhin die Daumen, dass es soweit nicht kommen möge. :-/ ]:D

    Hallo, ich habe einen drei Monate alten Sohn. Ich kann deshalb leider (oder Gott sei Dank) nicht mit praktischer Erfahrung dienen. Aber, da Konsequenzen nicht helfen, wie wäre es wenn ihr versucht, ihr zu erklären, dass sie euch zuliebe die Zähne putzen soll. Sozusagen um euch einen Gefallen zu tun. Vielleicht würde das helfen. Ich würde ihr erklären, dass es Dinge gibt, auf die man keine Lust hat oder deren Sinn man vielleicht nicht einsieht. Man tut sie aber trotzdem, weil man einer anderen Person eine Freude machen möchte, weil man diese Person liebt.


    Ich wünsche dir jedenfalls, dass du bald eine Lösung findest.

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    Und ja, dass ich die Geschichte abends nur noch auf dem Stuhl vorlese und nicht angekuschelt im Bett ist völlig egal...das wird kurz erwähnt und dann wars das...

    Es hat sie also gar nicht gestört? Nur mal so eine Frage ins Blaue..... was wäre, wenn Du sie probeweise überhaupt nicht mehr berühren würdest? Würde sie das auch nicht stören?


    Du schreibst, Du warst beim Psychologen und auch, was er alles ausgeschlossen hat (war es eigentlich ein Fachmann für Autismus?). Mich würde sehr interessieren, was man Dir dort geraten hat.

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    heute hat sie mir bei der blossen freundlichen Erinnerung sich bitte die Zähne zu putzen ins Gesicht geschlagen.

    Sorry, aber bin ich wirklich die einzige, der das auffällt? :-o Das ist keineswegs ein normales Verhalten einer 6-jährigen.

    Also ich glaube ja, dass sie JEDE Art von Konsequenzen aussitzen wird. Ich hab da auch die jetzt erst recht Taktik gefahren. Ich wäre auch 2 Wochen ohne Spielzeug im Zimmer geliehen. Aus PRINZIP!!!!


    Ich glaube das Kind ist zu stur und schlau für dich. Ich finde sie klingt super.


    Auf der Machtkampf Ebene wirst du sie nicht kriegen. Aus eigener Erfahrung (als stures Kind) würde ich sagen, setz das gesundheitlich relevante ohne Tamtam durch und das mit dem Duschen würde ich glaub ich erstmal versuchen entspannter zu machen. Wenn sie gerne schwimmt und gerne im Planschbecken ist, dann kann man sie im Sommer damit ja ausreichend sauber halten.


    Soziale Isolation durch Stinken ist glaub ich immer schmerzhaft, auch wenn sie tut als wäre es ihr egal. Auch der Urlaub muss furchtbar gewesen sein aber ihr ist das alles lieber als nachzugeben. Könnte mir vorstellen dass sie ein "ja ok Mama, ich mach jetzt was du wolltest" einfach nicht über die Lippen kriegt und sich aus Prinzip verweigert. Würd halt nur versuchen, dass du sie in einem sozialverträglichen Grundzustand erhälst egal ob durch Schwimmen, baden oder sonstwas.

    Am Anfang dachte ich auch noch, dass es da lediglich um einen kleinen Trotzkopf mit Machtspielchen handelt. Aber mittlerweile denke ich, dass das Problem schon irgendwie tiefer liegt bzw. krasser ist. Dafür spricht zum Beispiel, dass die Kleine wirklich 5 Tage lieber im Hotelzimmer sitzt anstatt raus zu gehen im Urlaub. Das ist schon extrem. Vielleicht hat sie irgendwelche manifestierten rechthaberischen Probleme. So ähnlich heißt das glaub ich. Ich hatte mal so nen ähnlichen Fall in meiner Schulklasse-die Eltern haben mit mir auch gesprochen und irgendeine Diagnose genannt. Ich kann mich nicht mehr genau an den Namen erinnern. Insofern wird das natürlich unglaublich schwer. Aber als Trost wird wohl so sein, dass sie spätestens, wenn sie in die Pubertät kommt von alleine ihren Körper pflegt. Das ist natürlich noch ne Weile hin. Aber du kannst ja sonst nichts weiter machen-ich finde sogar, dass du dich absolut korrekt verhältst bis auf einige Ausnahmen. Was ich mit meiner Tochter machen würde wäre Folgendes:


    - es gibt nur etwas zum Essen, wenn sie sich davor gründlich die Hände mit Seife wäscht. Tut sie das nicht, dann bekommt sie auch nichts zu essen. Spätestens bei sowas knickt sie schneller ein-denn Hunger ist ein ekliges Gefühl. Maximal 1-2 Tage zieht sie das durch. Das Hotelzimmer im Urlaub hat ihr nicht so starke negative Gefühle gebracht. (Ich saß übrigens auch mal 7 Tage im Hotelzimmer rum (meine Eltern zwangen mich damals mit in den Urlaub zu fahren und ich konnte es nicht ertragen so lange von meiner ersten Liebe getrennt zu sein-echt lächerlich im Nachhinein-jung und dumm sag ich nur, vor allem, weils da an der Situtation nichts mehr geändert hat) und bin nur zum Essen runter gegangen-das musste sein, denn extremen Hunger zu haben ist echt fies).


    - natürlich wie bisher gehabt absolut keine Süßigkeiten-weil wer seine Zähne nicht putzt und pflegt, darf auch keinen süßen Kram essen oder trinken (also auch keine Softgetränke oder süße Säfte)


    - Kuscheln oder sie auf den Schoß nehmen würde ich sie auch nicht mehr so lange sie sich nicht duscht und wäscht. Sag ihr dann einfach, dass du dich ekelst und an ihr viele ekligen Bakterien und Pilze kleben würden. (Ja, ich weiß, das ist hart-aber sie ist auch ne richtig harte Nuss)


    - nirgends mehr mit ihr hingehen wo sie gerne hin möchte-du sagst, dass du dich schämst und die Leute sicher denken, dass sich hier niemand pflegt und auf die Pflege und die Hygiene der Kinder anscheinend keine Wert gelegt wird. Zu Unternehmungen oder Terminen wo es sich nicht vermeiden lässt sie mitzunehmen musst du sie ja logischerweise bzw. zwangsweise mitnehmen und das kannst du ihr auch genau so sagen


    - Zum Friseur kann man natürlich auch nur gehen, wenn die Haare davor gewaschen wurden, weil das sonst für Menschen, die in ihre Haare fassen unzumutbar wär. Da würd ich dann mit der Kleinen zum Friseur gehen und ihr dann ne richtig schöne Frisur machen lassen. Damit sie sich innerlich doch ärgert


    - Das mit der Sonnencreme war ne gute Konsequenz, allerdings wäre es noch besser gewesen-wie bereits geschrieben wurde, mit der direkten Konsequenz und zwar dem Sonnenbrand. Aber das führt zu weit und ist wirklich gefährlich. Zumal ein Sonnenbrand jetzt nicht so weh tut und sie dann wirklich wieder so in die Sonne wäre.


    Das Problem ist einfach, dass sie einfach jetzt zum diesem Zeitpunkt nicht mehr einlenken kann und nicht mehr nachgeben kann. Das ist wie bei einem gefallenen Krieger. Das geht nicht-für sie geht es jetzt grad nicht einfach so. Da musst schon richtig mit Härte und Konsequenz dahinter gehen. Sie denkt, sie bestimmt, sie ist groß und sie sagt was sie wie mit sich macht. Aber es geht nicht-du kannst ja nicht ohne alles ausgeschöpft zu haben (der Psychologe hilft ja kein Stück weiter) alles so lassen. Die wird doch sonst ausgegrenzt in der Schule, kriegt ihren Ruf weg und wird gemobbt. Kinder können grausam sein und die Schimmsten davon sitzen in Klasse 1-4. Außerdem wirst ja auch du und dein Mann dafür angeschaut, weil ja nicht jeder Bescheid weiß wo das Problem liegt. Außerdem ist es ja auch ungesund-irgendwann kommen da auch Pilzinfektionen oder sonst was hinzu. Wenn jetzt noch der Weißfluss kommt und sie sich die Unterwäsche nicht wechselt. Bei mir in der Klasse haben schon viele der 9 jährigen ihre Periode. Das passiert immer früher. Da hatten wir schon mal ne Konferenz deswegen-die Kinder kommen immer früher in die Pubertät.

    Achso und vorlesen würde ich einem Kind, das mich den ganzen Tag provoziert und mir die Nerven raubt überhaupt nicht. Ich liebe meine Tochter, aber ich liebe auch mich selbst und irgendwann muss es mal aufhören und zu Liebe gehört auch mal hart und konsequent zu sein für das Wohl seiner Kinder. Meine Einstellung. Im Endeffekt provitiert sie am allermeisten von einer Veränderung in die positive Richtung. Sie wirds dir danken-ich denk auch, wie dumm warst du denn als Kind früher teilweise. Glücklicherweise hat man mir dann meistens durch damals für mich richtig fiese Methoden den richtigen Weg gezeigt.

    Hmm Lola, ich war auch wirklich ziemlich stur. Ich würde wohl eher verhungern als mich von jemandem "knacken" oder erpressen zu lassen.


    Ich finde die "Dusch" oder "Stirb" Taktik ziemlich grenzwertig und gemein und hätte eher Sorge, dass ich mir noch Essstörungen dazu erziehe. Meine Oma hat mich mal versucht zu zwingen irgendwas zu essen, was ich nicht wollte und mir tagelang das immer wieder vorgesetzt. Ich habe dann eine komplette Woche nichts gegessen und bin mehrfach in Ohnmacht gefallen und habe mich einfach aus Prinzip geweigert. Vermutlich hätte ich mich bis kurz vorm verhungern geweigert.

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    Das Problem ist einfach, dass sie einfach jetzt zum diesem Zeitpunkt nicht mehr einlenken kann und nicht mehr nachgeben kann.

    So sehe ich das auch. Sie KANN jetzt nicht mehr nachgeben.

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    Das ist wie bei einem gefallenen Krieger.

    Naja, noch ist sie ja nicht gefallen. :=o

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    Das geht nicht-für sie geht es jetzt grad nicht einfach so. Da musst schon richtig mit Härte und Konsequenz dahinter gehen.

    Du sagst doch gerade, sie kann jetzt nicht mehr aufgeben. Da hilft doch noch mehr Härte nicht.

    Meine Tochter ist drei einhalb und macht auch gerne mal solche Faxen. Sie rennt sogar weg wenn ich ihre Windel wechseln will weil sie gerade groß gemacht hat. Aber da bin ich einfach gestrickt. Einmal sagen: Iii du stinkst! und dann geht das. Ich bin auch immer ruhig. Wenn sie sich mal nicht die Zähne putzen lassen will dann ist das halt so. Vor nem halben Jahr gab es eine Zeit lang ärger wenn sie in die Badewanne sollte, da hat sie sich partout gewehrt. Ich habe sie nicht dazu gezwungen sondern nen einfachen Trick angewand: als erstes hab ich sie auf den Rand der Wanne gesetzt und ihr den ersten Fuß ins Wasser gehalten, dann den zweiten und dann ging sie von alleine rein. So ging das nen ganzen Monat danach war wieder alles in Ordnung.


    Und wenn sie wegen dem Zähneputzen Theater macht lese ich ihr immer das Pixibuch: Das Zahnputzfest am Nil; vor. Das hat sie vor einiger Zeit von meiner Krankenkasse geschenkt bekommen. Zur Zeit rennt sie auch gerne mal weg wenn sie ins Bett soll. Da red ich ihr auch gut zu und meistens klappt das dann auch. Aber bei ner sechs Jährigen ist das schon etwas schwieriger, denn sie hat ihren eigenen Dickschädel. Allerdings finde ich es auch besser wenn ich nicht sie machen lasst was sie gerade will. Vor allem was die Zähne angeht und das Baden oder duschen sollte man schon konsequent sein.

    @ klein-schlumpfine:

    Wann und warum hat sich das dann bei dir geändert?


    Also ich wollte z.B. unbedingt mit 18 ausziehen und hab es geschafft, mich von der 1er Schülerin zur Fastdurchfallerin mit voller Absicht runterzuwirtschaften, damit mich meine Eltern vom Gym gelassen haben ]:D , aber als ich damit anfing war ich schon 14 und ich hab es zuhause einfach nicht mehr ausgehalten... Hat übrigens hervorragend funktioniert :)^


    Ich würde das Thema nicht so tragisch sehen, wenn mir nicht zwei Dinge auffallen würden:


    Die TE schreibt, ihre Tochter habe ihr nur bei der Erwähnung des Zähneputzens in Gesicht geschlagen (!), also das ist schon wesentlich mehr als nur Trotz und würde mir schon sehr zu denken geben, vorausgesetzt es war nicht "Notwehr" wegen körperlichem Zwang...


    Es sich wohl als roter Faden durch das Leben des Mädels zieht sich zu verweigern. Was passiert, wenn das in anderen Gebieten so weiter geht, sie eben nicht in die Schule will, keine Ausbildung machen etc. Verweigern als Lebensprinzip sozusagen...


    Aber wie gesagt, Ideen außer meinen bereits geschilderten aus der Praxis hab ich leider auch keine :°_

    Mal so kurz in der Nacht....


    van Pelt..danke, ja das hilft...das passt genau :-)


    Und sie hat die Windel mit knapp 4 einfach abgelegt – kam vom spielen aus dem Garten " Mama hast du mal ne Unterbux, ich brauch keine Windel mehr" und durch war das Thema. Mit dem Essen bzw. der Flasche war es auch so....erst nur Milch, die ollverweigerung gegenüber allem anderen und dann von heut auf morgen nur noch normal am Tisch mit.


    Das mit dem draufsetzen...also jetzt nicht mit Gewalt und Schmerz, sondern einfach um sie locker so zu fixieren, dass die Zahnbürste reingeht....oder wie bekommt man bei einer kämpfenden ein- oder zweijährigen die Zahnbürste in den Mund ?


    Kleiner Drachenstern, kennt sie alles...wir waren auch schon in Afrika, da war sie sogar der Meinung, dass die Kinder da alle glücklicher sind, weil die lachen immer !! Und schmutzig sind die auch....

    @ Gretschen

    Hochbegabte sind nicht so dumm und waschen sich nicht. Sondern sie sind eher stur was KiTA oder Schule angeht. Und mein Kind wächst auch zweisprachig auf. Mein Mann ist Tunesier. Er spricht mit ihr in arabisch/ französisch und ich in deutsch. Meine Tochter ist trotzdem nicht Hochbegabt obwohl sie in Französisch, Englisch und arabisch bis zehn zählen kann, in Deutsch sogar bis fünfzehn. Und sie kann dir das Alphabet sogar in Englisch und Deutsch aufsagen ohne einen Fehler dabei zu machen. Sie kann dir sogar sagen welche Zahlen an den Hauswänden stehen. Farben kennt sie auch. Und das hat nix mit Hochbegabung zu tun. Dafür hat sie Sprachlich sehr große Probleme aber das hat sie wohl schon immer und wir haben es einfach nicht richtig mitbekommen.

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    Hochbegabte sind nicht so dumm und waschen sich nicht.

    Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Hochbegabte machen noch ganz anderen Blödsinn. Gut, das mein Kind nur Durchschnitt ist :)z


    Ansonsten finde ich die Ansätze von L.vanPelt einfach klasse und werde weiterhin still mitlesen, aber nicht, ohne Gretchen vorher nochmal zu drücken :)_