Kind schläft nicht merh im eigenen Bett durch

    Hallo alle miteinander,


    ich habe ein kleines "Problem". Mein Sohn 2 Jahre und 1 Monat, schläft seit ein paar wochen einfachnicht mehr in seinem eigenen Bett durch.


    Folgendes: von geburt an hat er ein halbes Jahr mit im/ bzw neben dem Ehebett geschlafen. nach dem abstillen also steckte ich ihn in sein egenes Bett- alles problemlos.


    Das einzige er hat noch seeeeeehr lange nachts, nach milch verlangt weil er tagsüber nie richtig "gegessen" hat.


    also hat er bis er ca. 1,5 jahre war milch nachts bekommen danach hab ich auf tee umgestellt. nur musste ich wie gesagt jede nacht raus und ihm die flasche geben.


    mitlerweile gott sei dank braucht er nichts mehr und will auch nicht. er hat auch immer nach der flasche weitergeschlafen- in seinem bett.


    zu seinem zweiten geburtstag sind wir in urlaub gefahren und da musste er zwangsweise mit uns im bett schlafen war nur ne woche, als wir wieder zu hause waren wollte er es so beibehalten als ich ihn fast dazu gebracht hatte wurde er krank und musste ins Krankenhaus- ich natürlich mit drinne geblieben und er hat wieder mit mir in einem bett gschlafen. Seit wir wieder zu hause sind is schluss mit schlafen im eigenen bett.


    er schläft in seinem bett ein alles super, schläft ein paar stunden und kommt dann irgendwann zwischen 1 und 3 "mama rufender weise" zu uns ins zimmer gerannt. dann gehts nur noch mit weiter schlafen wenn er bei uns bleiben darf. ansonsten ist polen offen.


    ich hab seit über zwei jahren nicht eine nacht mehr durchgeschlafen und bin jetzt langsam (auch durch meinen neuen Job) echt am ende meiner kräfte. Hat jemand einen rat für mich, wie ich ihn wieder dazu bringen kann auch die restliche nacht in seinem bett zu verbringen. ich hab ja nicht mehr mal die kraft ihn nachts zurückzuschaffen, ich bin platt. und auf meinen mann kann ich nicht hoffen- der ist schlichtweg zu faul und zu aggressiv wenn er nachts seinen schlaf nicht bekommt.


    HILFE BITTE BITTE BITTE ???

  • 16 Antworten

    Hallo! Unsere Kinder hatten ein gedimmtes Licht, Hörspielcassetten, Kuscheltiere, einen Vorhang statt Zimmertür und einen Halter aus dem Auto für die Teeflasche. Da gab es keine Probleme. Die sind ins Bett gegangen wenn Zeit war, haben sich noch 2-3 Cassetten eingelegt und manchmal an der Flasche genuckelt. Wenn sie genug hatten, sind sie eingeschlafen. Ein Kind lässt sich nicht "ausschalten".

    Wäre es möglich das du mal eine Woche "weg" bist und dein Mann die Nächte übernimmt? Inklusive Kind wieder ins eigene Bett verfrachten?

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    Könnt ihr es so einrichten, dass dein Sohn alleine den Weg zu euch findet?


    Es gibt so Steckdosen-Bewegungsmeldern. Die gehen an wenn man dran vorbei läuft und geben so Licht.


    So machen wir das. Dann braucht niemand aufstehen

    Kannst Du mit Kind im Bett nicht weiterschlafen?


    Diese Phase hatten wir bei uns auch, ich war aber nicht ganz unschuldig, weil ich meine Tochter eine Zeitlang geholt habe, weil ich nicht zig Mal aufstehen wollte in der Nacht. :=o Irgendwann kam sie alleine, in mancher Nacht habe ich das nicht mal mitbekommen, dass sie sich leise zwischen uns gekuschelt hat.


    Das wurde dann mit der Zeit weniger und weniger und irgendwann war es auch vorbei. Und ich bereue meine "Faulheit" im Nachhinein überhaupt nicht, das war so für uns alle am Stressfreiesten. Allerdings hat sie auch nie doll gewurschtelt und ich konnte gut schlafen neben ihr.

    Unser Dreijähriger fing damit um den dritten Geburtstag herum an - vorher hatte er auch schon Phasen, in denen er nachts kam, die aber immer nur kurz anhielten. Dieses Mal geht es schon seit einem knappen halben Jahr so. Wir haben ein noch vorhandenes Gitterbett mit einer offenen Seite an unseres gestellt, in das er dann nachts klettert und dort weiterschläft. manchmal schleicht er sich auch einfach neben/ zwischen uns, ohne, dass wir es mitbekommen. Alternativ, wenn der kleine Bruder mal bei uns ist (kommt ein paar Mal im Monat vor), geht einer von uns mit ins Bett des Großen in dessen Zimmer. Wir haben ihn eine zeitlang auch immer wieder zurück ins Bett gebracht, mal mit, mal ohne Theater, aber ganz ehrlich - es wurde uns zu blöd, die Bequemlichkeit (und die Müdigkeit) hat gesiegt. Solange er sich nachts ruhig verhält und in sein Anstellbett klettert, ist es mir egal. Alternativ eine Matratze neben das Bett von deinem Sohn parken und dort schlafen, wenn du es im Ehebett nicht möchtest. Ansonsten, wenn ihr es garnicht möchtet, werdet ihr wohl konsequent sein müssen und ihn immer wieder zurückbringen, trotz Geschrei. Zudem sehe ich auch deinen Mann als Problem - er lässt dich komplett alleine damit, und das würde ich mal zur Sprache bringen. Du arbeitest, er arbeitet, also wäre es nur fair, wenn ihr euch abwechseln würdet. Das müsstest du allerdings durchsetzen, mies gelaunter Mann hin oder her.

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    ":/ mein Kind ist 3 und hat noch nie im eigenen Bett durchgeschlafen. Nachts geht er pipi und kommt dann zu uns gekrabbelt.


    Wo ist das Problem?


    Spätestens wenn die Pubertät einsetzt lassen sie das von ganz alleine.


    Das ist ein kleines Kind, natürlich braucht es Nähe.


    Mach dir keinen Kopf sondern gib ihm die einfach :-)

    Man kann Kinder ein Stück weit erziehen, aber ein Stück weit bleiben sie im Verhalten immer ihrer eigenen Persönlichkeit unterworfen. Das lässt sich nicht umbiegen, da kann man sich nur mit arrangieren.


    Unser Sohn hatte in der Kindheit wohl ein Trauma, als die Mutter für Monate ins Krankenhaus musste. Er hat seitdem Verlustängste und kommt auch mit 9 Jahren (!) noch immer nachts zu uns ins Bett. Abends schläft er alleine ein, auch das war ein jahrelanges Drama. Konsequent sein ist so eine Sache, wenn das Kind weint und zittert und Dir sagt "Ich habe Angst"... CD zum einschlafen, Licht und wir in Rufweite helfen, aber nachts wenn alles ruhig und dunkel ist, braucht er die kurze Versicherung, dass wir da sind. Da wir nachts um 3 nicht reagieren, kommt er halt kurz und - wo er schon mal da ist - bleibt er bei uns. Wir wachen davon schon länger nicht mehr auf, weil er nicht mehr ruft. Unseren Schlaf stört er nicht. Mitunter verfrachten wir ihn nachts dann auf die Matratze bei uns am Fußende.


    2x2m Bett hilft da eine Menge und irgendwie ist es auch schön, wenn die Kinder, die tagsüber mehr und mehr ihre eigenen Wege gehen ab und an mal so richtig zum kuscheln kommen.


    Was ich bis heute als extrem schwierig empfinde, ist zu merken, wo die Grenze ist zwischen Gewohnheit, Erziehung und echter Angst, die ich gerne ernst nehme. Auch mit Ängsten muss man aber irgendwann lernen, klar zu kommen. Das bringt einen dann dazu, die Kinder dazu zu erziehen, abends alleine einzuschlafen. Aber wer bringt nachts um 3 Nacht für Nacht die Energie auf, die Kinder ins eigene Bett zu bringen und das wieder und wieder?

    Oh Du Arme! Chronischer Schlafmangel zehrt extrem an den Kräften!


    Ich kenne das Problem, denn ich kann nicht so gut schlafen, wenn ein Kind im Bett liegt - die sind dann so zappelig und ich wache ständig auf. Deshalb kann ich gut verstehen, dass man sie wieder rauswerfen möchte. Tipps wie "Lass ihn doch einfach im Bett" helfen in dieser Situation dann leider nicht.


    Wenn Du akut so einen Schlafmangel hast, würde ich als ersten Schritt versuchen, diesen abzubauen und vor dem "Umerziehen" erstmal auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen. So schaffst Du es vielleicht erstmal wieder zu Schlaf zu kommen und kannst dann in einem 2. Schritt das Kind wieder in sein eigenes Bett verfrachten.


    Falls Du nicht gut schlafen kannst, wenn Dein Sohn in Deinem Bett schläft, würde ich sein Bett (oder eine Matratze) einfach ins Schlafzimmer legen. Vielleicht hilft ihm das bereits zum Durchschlafen. Man kann auch ein getragenes T-Shirt oder so hineinlegen, der Mama-Geruch kann auch helfen. Sonst vielleicht versuchen, im Eurem Bett einen durch ein Stillkissen oder ähnliches abgetrennten Bereich zu schaffen, wo er schlafen kann ohne Dich zu stören.


    Wenn Du den akuten Schlafmangel ein wenig abgebaut hast, kannst Du immer wieder versuchen, etwas mehr Abstand hineinzubringen (vom Elternbett ins Kinderbett, aber noch im Schlafzimmer, später dann im eigenen Zimmer, vielleicht mit geöffneten Türen). Wenn es nicht klappt, einfach einen Monat später nochmal ein paar Nächte probieren.


    Drücke die Daumen, dass es bald klappt.

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    Wie schon geschrieben wurde: Es ist ein kleines Kind, braucht Nähe und kann erlebte Dinge manchmal vielleicht auch nicht so gut verarbeiten, sodass er ins elterliche Bett kommt. Unser Erstgeborene kommt auch so gut wie jede Nacht zu uns rüber ins Bett. Mittlerweile bekomme ich das gar nicht mehr mit. Er legt sich einfach dazu und schläft weiter.


    Ich sehe darin jetzt auch kein Problem, legt sich mit der Zeit sicher wieder.

    Oh ja das kenn ich auch. Meiner war mit 2 Jahre mal 4 Wochen sehr sehr krank und ich hatte ihn bei mir im Bett, danach hat er 2 Jahr bei mir geschlafen, aber da sein Vater immer Nachtdienst hatte, hat es mich nicht gestört.


    Als der Papa dann in den Tagdienst gegangen ist, mussten wir auch umschulen, aber er kommt jetzt mit 7 noch ab und ab zu uns ins Bett.


    Also folgender Vorschlag:


    Wie ruhig schläft dein Kind?


    Könntest du schlafen, wenn er mit im Bett schläft?


    Wenn ja, dann erkläre und übe mit ihm, dass er LEISE zu euch kommen soll. Und dich nicht wecken muss. Der Vorschlag mit den kleinen Nachtlichtern der hier genannt wurde, ist gut dafür.


    Wenn du das NICHT kannst, dann finde ich den Vorschlag mit der Matratze bei euch neben dem Bett super. Das haben Freunde von uns auch gemacht.


    Leider ist meine Erfahrung, dass die Kinder eben zu den Eltern wollen und durch nichts und niemanden davon abzubringen sind. Man kann halt nur Schadensbegrenzung betreiben.


    Was ich manchmal gemacht habe, ist das sich nachdem das Kind bei mir eingepennt ist, aufs Sofa ausgezogen bin. Wenn er zu unruhig war, oder zu ihm ins Bett bin, da er ein 2 m langes hatte, ging da. ]:D

    Zitat

    Falls Du nicht gut schlafen kannst, wenn Dein Sohn in Deinem Bett schläft, würde ich sein Bett (oder eine Matratze) einfach ins Schlafzimmer legen. Vielleicht hilft ihm das bereits zum Durchschlafen.

    das wäre auch mein Vorschlag. Ich kann das gut verstehen, wenn eines meiner Kinder mit in unserem Bett liegt, ist es mit meiner Ruhe vorbei (OK meine Kinder sind nun schon etwas älter...6 und 10) aber wir haben schon ewig so ein Gästebett (zusammenklappbar) im Schlafzimmer und wenn aus welchen Gründen auch immer, ein KInd bei uns sein will, dann zieht einer (meist der Papa :-X ) aufs Gästebett.

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    Wenn ich in meiner Zeit als Vater etwas gelernt habe, dann, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann.


    Dazu gehört - zumindest ist es bei uns so - dass die Kids nachts zu uns ins Bett möchten.


    Da wir drei Kinder haben, geben sie sich quasi die Klinke in die Hand. ;-D


    Uns stört das aber mittlerweile nicht mehr, da sie ohne Probleme bei uns weiterschlafen. Früher war das eher ein Problem, weil eine zeitlang gezappelt und Party gemacht wurde, bevor sie wieder geschlafen haben.


    Bei unserem Großen waren wir anfangs sehr konsequent und haben uns zu viel von außen beeinflussen lassen. Wir dachten, er MÜSSTE unbedingt lernen, in seinem Bett einzuschlafen und auch durchzuschlafen.


    Irgendwann haben wir uns für den (für beide Seiten) weniger stressigen Weg entschieden und lassen seitdem die Kids zu uns ins Bett. Wenn sie groß sind - und kuscheln mit Mama und Papa eher peinlich ist - haben wir das Bett wieder für uns alleine. ;-)

    Mein Sohn ist 3,5 und hat eigentlich immer gut durchgeschlafen. Aber seit ca. nem halben Jahr kommt er auch immer mal wieder nachts an.


    Da es bei uns im Bett zu dritt zu unruhig wäre und ich da absolut nicht weiterschlafen könnte (mein mann macht sich schon breit genug), gehe ich mit ihm in sein Zimmer in sein Bett.


    Wir haben damals ein Futonbett für ihn gekauft, da schlief er dann so ab 2 drin. Da passen wir Beide gut rein und ich schlafe da auch hervorragend drin. Klar ist man dann zwar einmal kurz wach, aber meist schlafe ich dann da weiter durch.

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