• Kinder haben wieder geklaut und weiß nicht wer es war

    Hallo, meine Kinder haben Geld aus unseren Reserven geklaut. Bin mir zu 100% sicher, habe es aufgeschrieben, nachdem ich den verdacht hatte das schon mal Geld fehlte. Erst waren es 25€. Jetzt 100€. Ich bin stocksauer. Zumal der Zettel mit drin liegt, wieviel Geld dort drin liegt. Habe es nur gemerkt, weil es nicht da war wo ich es versteckt hatte,…
  • 168 Antworten

    Ja, aber würdest du das als Sohn mit deiner Mutter besprechen? ]:D ]:D Ich sicher nicht, egal wie gut das Verhältnis wäre.


    War ja auch nur ein Beispiel das mir sponatn einfiele. Sicher gibt es tausend Sachen die einem teenie zu peinlich sind um sie bei den Eltern anzusprechen auch wenn sie die eigentich ganz in Ordnung finden und wenn es nur ist das sie nicht sagen wollen das sie sich arm fühlen weil sie im Grunde wissen das die Eltern eben nicht mehr haben. Kinder denken manchmal auf seltsamen Wegen.

    Zitat

    Gute Unterwäsche zum Beispiel, gerade wenn man etwas üppiger ausgestattet ist und sie dann nicht total unmöglich aussehen soll wird das teurer.

    Sorry aber auch das ist KEIN Grund zu klauen !

    Zitat

    Daran glaub ich nicht, immerhin sind es Jungs und die laufen ja nicht mit Reizwäsche herum. Schon gar nicht in dem Alter. Und wenn doch, dann wäre da echt Klärungsbedarf ;-)

    Ich dachte, die beiden ältesten wären Mädels? ":/ ;-D

    Zitat

    Ich nenne mal die beiden wahrscheinlichsten Varianten:


    1. Das Kind (resp. die Kinder) haben ein Problem mit dem ihnen zugeteilten Taschengeld oder meinen sie hätten zu wenig "Zeug" (Klamotten, Elektronikartikel usw.),


    2. das Kind wird erpresst oder bekommt das Geld abgenommen oder ähnliches.

    Okay, zweites hatte ich selbst im Sinn und wäre durchaus ein Argument für die Vertrauensgeschichte.


    Aber "zu wenig Zeug" ist für mich keine Frage des Vertrauens, gerade, wenn es um solchen Statusmüll gehen sollte, wie du das selbst schon schreibst. Wie gesagt, wenn die Eltern schon 3 mal "Nein" zu Gegenstand x gesagt haben, weil blöd oder das Geld für sowas nicht reicht, und der Teenie das dann nicht nachvollziehen kann oder will und seinen Dickkopf halt irgendwie durchsetzen möchte, ist das in meinen Augen jetzt nun kein Vertrauensproblem sondern einfach ne saudumme, unüberlegte Idee von "Ich will aber!". Zumal der erste Punkt sich ja bei der finanziellen Lage der TE trotz Gesprächen nicht ändern wird. ":/

    Zitat

    Aber "zu wenig Zeug" ist für mich keine Frage des Vertrauens, gerade, wenn es um solchen Statusmüll gehen sollte, wie du das selbst schon schreibst. Wie gesagt, wenn die Eltern schon 3 mal "Nein" zu Gegenstand x gesagt haben, weil blöd oder das Geld für sowas nicht reicht, und der Teenie das dann nicht nachvollziehen kann oder will und seinen Dickkopf halt irgendwie durchsetzen möchte, ist das in meinen Augen jetzt nun kein Vertrauensproblem sondern einfach ne saudumme, unüberlegte Idee von "Ich will aber!". Zumal der erste Punkt sich ja bei der finanziellen Lage der TE trotz Gesprächen nicht ändern wird. ":/

    Eben. Das kann schlichter Starrsinn sein, gepaart mit Uneinsichtigkeit oder auch fehlender Offenheit von Elternseite.


    Silbermondauge


    Es gibt, außer einer akuten Notlage, wohl keinen guten Grund um zu stehlen. Allerdings ging es darum aufzuzeigen wo man nicht aus mangelndem Vertrauen zu den Eltern stiehlt, sondern aus anderen Gründen.

    Brummbiene:

    Zitat

    Ob solche Statusartikel für Kinder wichtig sind, ist ihnen anerzogen.

    Klar ist es das. Aber was habe ich vom "ich zahle doch nicht doppelt für einen bestimmten Namen" wenn die anderen Kinder in der Klasse das anders sehen und anfangen mich zu mobben/ verkloppen usw?


    Ich komme von einem Gymnasium, in dem selbst die Lehrer den Kindern von Ärzten, Anwälten und unserem Bürgermeister Absolution für absolut alles erteilt haben, wie soll man sich da als einzelner Schüler behaupten?


    Weihnachtssternchen:

    Zitat

    Wie gesagt, wenn die Eltern schon 3 mal "Nein" zu Gegenstand x gesagt haben, weil blöd oder das Geld für sowas nicht reicht, und der Teenie das dann nicht nachvollziehen kann oder will und seinen Dickkopf halt irgendwie durchsetzen möchte, ist das in meinen Augen jetzt nun kein Vertrauensproblem sondern einfach ne saudumme, unüberlegte Idee von "Ich will aber!"

    Hm, sehe ich nicht so. Oder nur bei oben genannten 10-20% der absoluten Bratzenkinder!


    In allen anderen Fällen gehe ich davon aus, dass die Basis der Eltern und Kinder soweit geklärt ist, dass ein (meinetwegen wiederholtes) Nein auch akzeptiert wird, da es Gründe hat, warum Gegenstand XY grad nicht drin ist und die Kinder entweder die Gründe kennen oder zumindest darauf vertrauen können, dass es gute Gründe gibt, warum die Eltern XY eben nicht kaufen und nicht einfach nur doof und gemein sein wollen.


    Bin ich mit der Einstellung echt soweit ab vom Schuss? ":/

    Meiner Erfahrng nach halten Teenager ihre Eltern in aller Regel für Menschen die total hinter dem Mond leben, von nichts eine Ahnung haben und schon gar nicht davon wie schwer ihr Kind es gerade hat und wie wichtig Objekt x gerade ist. Die haben einfach keine Ahnung von nichts und übertreiben eh immer. Die Teenies die das anders sehen sind eine echte Ausnahme.

    Also langsam driftet die Diskussion ab in "arme Kinder deren Eltern nichts kaufen wollen und kaum Taschengeld geben"


    Es gibt auch soundsoviel Familien die von ALG2 leben, die können sich auch nicht alles leisten


    ich hab Verständnis wenn ein Kind erpreßt wird und nicht weiter nachdachte. Oder wenn da ein Schein rumlag und die Versuchung zu groß war...


    Ich hab kein Verständnis, wenn geklaut wird, weil Mama kein Geld für etwas "ach so wichtiges" rausrücken will.


    (Zum Thema Taschengeld: die +/- 10 Euro die eine Smartphone-Flatrate so kostet ist die da mit drin oder zahlen Eltern die dann noch Extra ?)


    Ich hatte kein Verständnis, als es darum ging, alle 3 Kinder zu bestrafen obwohl kein "Täter" feststand. Aber wenn man weiß wer es ist, dann ist eine (angemessene) Strafe (bzw Konsequenz) sogar wichtig !


    Früher hat man eher mit 14/15/16 Jahren eine Lehre angefangen. 8 Std.Arbeitszeit, dazu Weg. Dazu lernen für die Berufsschule. Und es soll mir bitte niemand erzählen, dass jedes Kind jeden Tag bis 17 Uhr Schule hat.

    Ich gebe zu, ich habe jetzt nur die erste Seite gelesen, weiß also nicht, ob sich das Problem schon erledigt hat...... aber eines meiner Kinder hat mir neulich auch 50 € aus dem Portemonnaie geklaut und natürlich war es bei direkter Nachfrage niemand. Gelöst hat sich die Sache, weil ich gedroht habe, dass in den Ferien ALLES an Unternehmungen und Zusatzvergnügungen während der Ferien flachfällt und zudem die versprochenen Air Max-Schuhe gegen Billig-No Name-Schuhe einschlägiger Schuhdiscounter ersetzt werden, wenn ich nicht am nächsten Morgen das Geld wieder im Geldbeutel habe, den ich über Nacht offiziell auf den Esszimmertisch gelegt habe. So hatten die Kinder Zeit und Motivation, das Geld wieder zurückzugeben, ohne, dass sie sich gegenseitig anschwärzen müssen und auch ohne "Gesichtsverlust" für den Übeltäter.


    Das Geld war morgens wieder drin und ich war, soweit man das sagen kann, zufrieden. Mann muss halt ihren "Nerv" wissen, bei dem sie vermutlich reagieren.

    Zitat

    Früher hat man eher mit 14/15/16 Jahren eine Lehre angefangen. 8 Std.Arbeitszeit, dazu Weg. Dazu lernen für die Berufsschule. Und es soll mir bitte niemand erzählen, dass jedes Kind jeden Tag bis 17 Uhr Schule hat.

    Stimmt. Mein Opa ist z.B. mit 14 in die Lehre gegangen. Und das ist jetzt auch erst knapp 70 Jahre her, also quasi kürzlich. :=o


    -


    Und selbst wenn ein Kind "nur" sechs Stunden Schule hat, dann kommen da immer noch die Hausaufgaben zu, Klausuren/Arbeiten, Referate usw.


    Schule ist bereits der Beruf der Kinder!


    Aber dass dir die Diskussion zu blöd ist hast du ja schonmal angedeutet und ich bin kein Reiter der auf ein totes Pferd einquatscht. *:)

    Zitat

    Ich hab kein Verständnis, wenn geklaut wird, weil Mama kein Geld für etwas "ach so wichtiges" rausrücken will.

    Ging ja auch nicht um Verständnis dafür, denn das habe ich auch nicht – ich wollte nur mögliche Motivationen geklärt haben abgesehen von dem "Vertrauensproblem". ;-)




    Btw, zur Schulmenge: Ich selbst hatte ja bis zur 12. Klasse immer nur 6 Std. Unterricht täglich, ab der 12. Klasse wars dann täglich bis mind. 15 Uhr, an 2 Tagen in der Woche bis 17 Uhr.


    Vom Hörensagen (die Jugend in meinem Sportverein + Nachhilfeschüler) hab ich aber gehört, dass dank G8 selbst die 7.-Klässler schon täglich bis 15 Uhr in der Schule hocken, wenn nicht sogar schon früher (5./6. Klasse). Die Knirpse können einem schon Leid tun, wenn man dann noch gut 2 Std. Hausaufgaben draufrechnet. :-|

    Zitat

    Früher hat man eher mit 14/15/16 Jahren eine Lehre angefangen. 8 Std.Arbeitszeit, dazu Weg. Dazu lernen für die Berufsschule. Und es soll mir bitte niemand erzählen, dass jedes Kind jeden Tag bis 17 Uhr Schule hat.

    Ne, die meiner hat mit 14 zwar nicht bis 17 Uhr Schule aber der lernt (im Sommer natürlich nicht) bis 18 – 19 Uhr, anders könnte er das Pensum auch nicht packen.

    Zitat

    Meiner Erfahrng nach halten Teenager ihre Eltern in aller Regel für Menschen die total hinter dem Mond leben, von nichts eine Ahnung haben und schon gar nicht davon wie schwer ihr Kind es gerade hat und wie wichtig Objekt x gerade ist. Die haben einfach keine Ahnung von nichts und übertreiben eh immer.

    Wenn ich mich im Freundeskreis meines Sohnes so umsehe und dann die Eltern kennenlerne, dann deckt sich der Eindruck der Kinder meist auch mit meinem ehrlich gesagt. Viele Eltern leben auch komplett hinterm Mond und damit mein ich jetzt nicht das Materielle.

    Zitat

    Ich komme von einem Gymnasium, in dem selbst die Lehrer den Kindern von Ärzten, Anwälten und unserem Bürgermeister Absolution für absolut alles erteilt haben, wie soll man sich da als einzelner Schüler behaupten?

    Ich kann dazu nichts sagen, da mein Sohn- bedingt durch einen Umzug- zwar schon mal das Gymnasium gewechselt hat aber mir so etwas fremd ist, weder in seinem alten Freundeskreis, noch in seinem neuen Freundeskreis haben die Kinder teure Handys, teure Schuhe oder sonst was. Vielleicht hab ich da wirklich Glück. Ich glaub dir das aber schon, ich hör ja immer wieder von diesem "Gruppenzwang".

    Bin jetzt zu müde und so, aber die letzte Seite reicht für ein mehrfaches Kopf-meets-Tischplatte. Liebezeit.


    Ich habe drei Teenager, davon zwei auf einem höchst eingebildeten und ziemlich widerwärtigen Gymnasium, wo alle immer alles hatten, wo mehrfache Urlaubsflugreisen pro Jahr nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind. Und einen Sohn auf der, gottseidank, sehr viel bodenständigeren Realschule.


    Gruppendruck, my ass. Da können Eltern seehr gut gegenan arbeiten. Und wenn das Gör dann noch rumheult, soll es jobben gehen. Meine tun das.

    @ Choupette

    Ich sag ja nicht dass ein Kind unbedingt jobben MUSS aber wenn es halt was haben will was die Eltern nicht rausrücken wollen oder können dann muss es eben verzichten oder jobben.


    Oder sich zum Geburtstag schenken lassen oder die Eltern mit Argumenten überzeugen.