• Kinder haben wieder geklaut und weiß nicht wer es war

    Hallo, meine Kinder haben Geld aus unseren Reserven geklaut. Bin mir zu 100% sicher, habe es aufgeschrieben, nachdem ich den verdacht hatte das schon mal Geld fehlte. Erst waren es 25€. Jetzt 100€. Ich bin stocksauer. Zumal der Zettel mit drin liegt, wieviel Geld dort drin liegt. Habe es nur gemerkt, weil es nicht da war wo ich es versteckt hatte,…
  • 168 Antworten

    @ Wolfgang

    Das haben sicher auch alle verstanden :)z, aber was tun, wenn der Schuldige nicht ermittelt werden kann? Dann niemanden bestrafen, es einfach auf sich beruhen lassen?

    ... dann wäre es immer noch besser, gemeinsam in der Familienach Lösungen oder Verhaltensstrategien zu suchen als dass die Mutter als alleinig ein Strafmass für alle festlegt.


    Im übrigen würde es mich wundern, wenn es zu keiner Aufklärung käme. So verstockt werden die Kinder hoffentlich nicht sein. Dann wäre schon viel Vertrauen vorher kaputt.

    Ja, und wenn wirklich keine Übeltäter gefunden wird, dann muss halt die Mutter die Kröte schlucken. So ist das halt: Wenn kein Übeltäter gefunden wird, kann kein Übeltäter bestraft werden. Eigentlich ganz einfach? Allerdings folgt daraus nicht, dass dann Unschuldige bestraft werden sollen.

    Zitat

    Wenn wirklich nicht raus zu kriegen ist wer es war werden eben alle 3 bestraft mit dem Hinweis das sie sich jetzt bei dem bedanken können der es genommen hat und sie sich nicht bei dir ausjammern brauchen wegen der Strafe.

    Und wie bedankt man sich ? Indem man zu dem Geschwisterkind sagt: "Du das war jetzt aber gar nicht ok dass du geklaut hast und ich mit bestraft werde. Das macht mich jetzt aber arg betroffen!"


    Oder vielleicht eher dass der "Schuldige" Teil von dem Geschwisterkind gehauen oder drangsaliert wird und dann denkt "jetzt ist doch alles egal" und weiterklaut ? Oder dass zumindest die Geschwister kein Vertrauen mehr zueinander haben.


    Vielleicht halten dann auch beiden zusammen – gegen die Mutter.


    (Ich habe keine Geschwister aber als ich in die Schule ging waren "Kollektivstrafen" gang und gebe – aber da wir mehr als 2 Klassenkameraden waren konnte sich der Täter (oder die Täterin) immer ins Fäustchen lachen. Er/sie wäre eh bestraft worden, so mussten die anderen auch leiden – schöööön)

    Es könnte natürlich auch sein, dass es allein deshalb schon nicht nochmal vorkommt, wenn es überhaupt erstmal vor allen angesprochen wird. Das würde sich der Verantwortliche sicher gut überlegen, es nochmal zu riskieren und dann wirklich erwischt zu werden.


    Jedenfalls hoffe ich für Alias, dass es sich aufklärt, wäre schon besser. :)*

    Ich würde das Gespräch während der "Familienkonferenz" auch nicht nur auf der sachlichen Ebene halten. Es wird sicher förderlich sein, wenn die Mutter auch über sich und ihre Gefühle spricht:


    Wie fühlt sich die Mutter dabei?


    Wie ist das Vertrauen der Mutter in die Kinder? (Einer hat es getan – zwischen allen wird Misstrauen gesäht.)


    Wie lange muss sie dafür arbeiten?


    Hat die Mutter vielleicht sogar Verständnis? "Ich habe ja als Kind auch mal Bonbons beim Bäcker geklaut!"


    Hat sie eine schlaflose Nacht, weil sie sich Sorgen um die Zukunft der Kinder macht?


    u.v.a.m.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich was überlesen habe und es meinen Vorschlag schon gab... schlagt mich nicht, sollte es so sein!


    Ich würde eine Familienkonferenz halten und den Kids sagen, dass eine Kollektivstrafe droht, wenn sich der Delinquent nicht outet. Allerdings gäbe es auch noch die Möglichkeit das Geld zurückzulegen dort hin, wo es weggenommen wurde und dass man es dann letztmalig auf sich beruhen ließe.


    Das Ganze schließt man dann mit einer kleinen Lehrstunde über Ehrlichkeit und so einen Quatsch ab!

    Wieso ziehst du das so überspitzt ins Lächerliche?


    Wenn die Strafen individuell ausgelegt werden dann kann das schon am Gemüt des betreffenden Kindes kratzen.


    Dürfen halt keine Pille-Palle Konsequenzen sein sondern sie müssen für die Kinder Gewicht haben.


    Im richtigen Leben wird bei Raub/Diebstahl auch nicht mit Wattebällchen geworfen sondern es folgen Konsequenzen (im richtigen Leben hohe Geld- sowie Haftstrafen sowie ein Eintrag ins Leumundszeugnis).


    Hier jetzt lasch ran zu gehen halte ich für falsch.


    In einer solchen Situation heißt es Verantwortung als Elternteil zu übernehmen.


    Wenn nicht jetzt wann dann?

    Kollektivstrafen sind echt das letzte.......1. das Kind welches gestohlen hat kann sich entspannt zurücklehnen denn für den Übeltäter sind Kollektivstrafen nie wirklich schlimm, weder in der Schule, noch im Job, noch in der Familie 2. werden die anderen Kinder mega sauer auf die Mutter sein, zu Recht, wenn sich die Kinder auch noch in der Pubertät befinden dann Prost Mahlzeit.

    Zitat

    Im richtigen Leben wird bei Raub/Diebstahl auch nicht mit Wattebällchen geworfen sondern es folgen Konsequenzen (im richtigen Leben hohe Geld- sowie Haftstrafen sowie ein Eintrag ins Leumundszeugnis)

    Richtig. Aber vor Gericht heißt es "im Zweifel für den Angeklagten" und wenn da drei Leute verdächtigt sind und es ist nicht sicher wer schuldig ist, wird keiner bestraft und nicht alle.


    Und ich zieh überhaupt nichts ins lächerliche, ich habe ein paar Möglichkeiten aufgezählt was passieren kann und die Klassenstrafen sind echt passiert und alle mussten leiden.


    Ich habe übrigens einen Vorschlag gemacht was die Mutter (Eltern) machen könnte/n bevor es ans bestrafen geht.

    Und nochn Gedanke:


    Möglichkeit a) Ich stehle nicht weil ich Angst habe, erwischt zu werden und bestraft zu werden


    Möglichkeit b) Ich stehle nicht weil es nicht ok ist, jemandem was wegzunehmen


    Welche Möglichkeit ist besser ?


    Und gerade im Jugendstrafrecht wird doch eher Möglichkeit b) angewendet. Und Eltern sollten erstmal dazu erziehen (denke ich)

    in "richtigen leben" wird übrigens durchaus erstmal mit wattebällchen geworfen. bevor es da zu einer strafe kommt, gehen eine menge verwarnungen und auf bewährung ausgesetzte strafen voraus.


    ich finde immer noch das deutlich darauf hinweisen auf eine kollektivkonsequenz, die daraus folgt, dass weniger geld da ist und absolut gar keine strafe ist, sondern einfach eine tatsache, der man sich als familie stellen muß in verbindung mit zugesagter straffreiheit am sinnvollsten.

    Hallo,


    einige haben hier nicht richtig gelesen, wie crank1, usw.


    Jedenfalls ist das Geld seid gestern wieder da.


    Nachdem ich Fernseh- und Taschengeldverbot gestern Mittag verteilt habe, ja an alle 3 Kinder,


    und vor dem Abendbrot gesagt habe, das ich beim Kumpel(der ist Polizist) anrufen werde um Fingerabdrücke zu nehmen, das der das übernimmt,


    lag es gestern abend auf meinem Bett.


    Mit einem Zettel, wo drauf stand, das es ihnen leid tut, und auch nie wieder machen.


    Wir werden es sehen.


    Fernsehverbot und halt was dazu gehört, wie Nintendo, etc. ist geblieben.


    Ansonsten sind alle Verbote aufgehoben.


    Und ich habe mich hier nicht angegriffen gefühlt.


    Nur sollte man beim Thema bleiben und nicht gleich den Eltern den Fehler geben, das die einen Fehler gemacht haben. Oder sonstiges.


    Und wenn viele Kinder im Haus sind, hat man den Überblick. Bei uns dürfen keine Kinder ins Schlafzimmer oder ins Arbeitszimmer, denn dort haben die nicht zu suchen, das wird denen auch vorher gesagt, und meine Kinder wissen es auch.


    Sonst dürfen die auch überall in.