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    Ich schick doch mein Kind lieber in den Park mit dem Ball, als es auf ner Straße spielen zu lassen...

    Aber solche Aussagen darf ich ja eigentlich auch schon wieder nicht machen, denn "Sie haben ja kein Kind und wissen nicht wie das ist..."

    Ich würde mit einem Kleinkind gar nicht ins kino gehen, weil die solange vor dem TV nichts zu suchen haben und solange eh nicht still sitzen. Und nein, viele Kinder schreien nicht stundenlang und bei weitem nicht jede Mutter lächelt da liebevoll mit Verständnis. Eine erstaunlich hohe Anzahl an Müttern wird ziemlich selbstgefällig giftig, wenn es sie gerade nicht trifft oder sie einfach Glück bei den Kindern hatte, oder zuschlägt, weshalb die Kinder sich gar nicht trauen zu brüllen. Mütter sind streitsüchtiger als der ganze Haufen an der Uni, und die haben kaum mehr miteinander geredet.


    Meine Große hat schonmal so vier Stunden durchgehalten, zum Glück stets zu Hause un dnie draussen. Die Kleine haut dagegen auch draussen auf die Kacke und das kann dauern, vorallem, je mehr Aufmerksamkeit andere Leute ihr dafür zollen. All die hilfreichen Kommentare verlängern den Kack nur und jeder Kommentar von mir lässt den Mist weiter eskalieren. Kommt etwa einmal alle zwei Monate vor und für das eine Mal soll ich dann irgendwas sein lassen? ":/ ":/

    MrsHide


    Siehe oben, bei der Kleinen macht Aufmersamkeit es nur schlimmer. Sieht vielleicht faul aus, kürzt das Programm aber meist ab. Ganz sicher aber gewinn ich den Oberschreikrampf wenn ich das Kind anschnautze es möge sich zusammenreißen. Dann liefer ich nämlich ein Thema. "Ich kaahahahahahaaaaaannnnnn niiiiiiichtttttt....."


    Xirain


    Dann lernen die Kinder eben das andere Leute das anders sehen als ihre Eltern. Wenn du sagst:"Das war gefährlich für mich." dann mach das deutlich, auch der Mutter gegenüber.

    Ich kenne das doch noch aus Kindertagen. Wenn ich von fremden angesprochen wurde, hat mich das schon beeindruckt. Die Klassiker, wie "du fährst auf der falschen Seite!", "mach das Licht (Fahrrad) an." " ihr dürft hier erst ab 15 Uhr spielen " usw. Es kam aber auch immer auf die Person an und ob man alleine oder mit Freunden war. Vor älteren Männern hatte man schon Respekt. Wahrscheinlich waren das Rentner, die die Jugend von "heute" erziehen mussten. Hat ja auch geklappt.

    **Xirain **


    Sag doch einfach etwas, wenn du es meinst. Kannst ja auf Kosenamen verzichten und immer erst gucken, ob eine Mutter in Sicht ist.... ;-D


    Mein Kind dürftest du im Park darauf hinweisen, dass Radfahren nicht erlaubt ist. Kann ich ja nicht wissen, dass der da rumdüst. Und wenn ihm das nie jemand sagt, würde er es weiter machen.

    Zitat

    Aber man kennt ja sein Kind, und wenn es grad in der Phase ist, dass es stundenlang brüllt und man noch kein Mittel gefunden hat, dann aus Rücksicht auf andere solche Situationen, die man eben nicht verlassen kann, meiden und nicht einer ganzen Busladung den Tag versauen.

    Grundsätzlich stimme ich Dir da zu - allerdings weiß man ja nicht, ob es bei dem Kind mehr oder weniger die Regel war oder ein absoluter Ausnahmefall, mit dem die Eltern wirklich nicht gerechnet haben.

    Mach dir doch nicht so einen Kopf darüber... wenn ich es nötig finde, ein Kind anzukacken, dann mach ich das auch, und wenn Schaden an Lebewesen oder Dingen zu erwarten ist, dann wird es wenn nötig auch festgehalten. Ich verlasse mich da ganz auf mein Gefühl (und das ist wirklich nicht kleinlich, aber wenns reicht, dann reichts). Wenn es den Eltern nicht passt, erklärst du entweder kurz deine Beweggründe oder lässt es einfach so stehen.

    @ Honey

    ähm... das ließt sich bei dir gerade so *mir scheiß egal was passiert, ich hafte rechtlich ja nicht für* - falls du das so meinst, wäre das echt asozial. Meines Wissens ist die Aufsichtspflicht nicht genau geregelt, sondern muss irgendwie "angemessen" sein - und wenn was schief läuft, dann wars das ja offensichtlich nicht. Das heißt nicht, dass man die Kinder einsperren muss, aber für den Schaden geradestehen muss man natürlich. Weil jemand, der sein Auto ordnungsgemäß irgendwo parkt mal so gar nichts dafür kann, ob dein Kind fahrradfahren kann oder nicht.

    Wow ich hab den Artikel gelesen und mich oft wiedergefunden.


    Die Unsicherheit, inwiefern man als Nichtbeteiligter eingreifen kann, aber doch eben sollte.


    Genau diesen Konflikt habe ich beim Nachdenken bei mir selbst gefunden.


    Unsicherheit.

    Ich maßregele Personen, die sich rücksichtlos benehmen und mache auch manchmal meinem Ärger Luft, wenn ich Lust dazu habe- das ist unabhängig vom Alter der Person- das gilt eben auch für Kinder. Und das fängt schon da an, wenn jemand einfach seinen Müll in der Gegend umher wirft oder fallen lässt ...


    Mir ist dabei auch vollkommen die Erziehungsdemenz mancher Eltern schnurz.

    Ein Kind , das sinnloserweise auf einem Packtisch sitzt, setze ich einfach runter- da ist mir auch die Reaktion der Eltern egal. Der Packtisch ist zum Packen da und keine Kinderablage- wenn Eltern sich erdreisten, ihr ach so armes Kind verteidigen zu wollen, bekommen die auch noch ihr Fett weg. Gewöhnlicherweise bin ich ein sehr netter, freundlicher, rücksichtsvoller und hilfsbereiter Mensch-Gleiches erwarte ich von meinen Mitmenschen- wenn sie das nicht erbringen, reagiere ich entsprechend.

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    Die Klassiker, wie "du fährst auf der falschen Seite!", "mach das Licht (Fahrrad) an." " ihr dürft hier erst ab 15 Uhr spielen "

    Ich hätte noch ergänzt: "... weil es sich und Mitmenschen gefährdet".

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    ihr dürft hier erst ab 15 Uhr spielen "

    Hier hätte ich ergänzt: "... weil das die Mittagsruhe von Menschen stört"

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    das ließt sich bei dir gerade so *mir scheiß egal was passiert, ich hafte rechtlich ja nicht für* -

    dann solltest du dir die Mühe machen und richtig lesen was ich geschrieben hab. %-|