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    Es wird von den Eltern einfach geduldet. Meine Freundin erklärte mir mal, dass das Resignation sei. Eltern wären enfach froh, auch mal ihre Ruhe zu haben und würden einfach drüber hinweg schauen, was die Kids machen.

    Vielleicht wurden deshalb Erziehungsurlaub und Erziehungsgeld n Elternzeit und Elterngeld umgenannt--nicht dass jemand auf die Idee kommt, die Inanspruchnahme wäre an Erziehung geknüpft.....


    Ich denke, vielen Eltern wird die Sicht auf ihre Kinder durch Hormone vernebelt. Kommen sie zur Welt, sind sie "süß, niedlich und unschuldig". Ja, klar, sind sie, aber es sind auch Soziopathen in reinster Form. Gesteuert von Überlebensinstinkt sind sie nur auf die Erfüllung ihrer Bedürfnisse gerichtet, was in der ersten Zeit Essen, Schlafen, Wohlbefinden und Ansprache sind--weil überlebenswichtig! Kinder kommen ohne Rücksicht und Empathie als reine Egoisten zur Welt. Klar, das Hirn ist noch nicht soweit entwickelt und es zählt halt nur Überleben. Wie viele Mütter haben in Gedanken oder tatsächlich mitten in der Nacht schon ihr schreiendes Kind angefleht, doch bitte ein einziges Mal länger als 2 Stunden schlafen zu dürfen? Bißchen später auf Spielplätzen, in Krabbelgruppen, in Kinderhorten sind sie immer noch egoistisch und mißgünstig. Jeder will das, was der andere hat, die Schwachen werden zur Seite geschupst. Und langsam dämmert es den ersten Eltern, dass man Empathie und Rücksicht ggf auch vermitteln müßte und sie nicht naturgegeben ist. Noch vor 2 Generationen wurde das in den Großfamilien und Mehr-Generationen-Sippen einfach nebenbei gelöst. Das Kind hat schon früh gespürt, dass es nicht der Nabel der Welt war und eben seine Bedüfnisse nicht über allem anderen stehen. Allen geht es besser, wenn man als Team funktioniert. Heute kreiseln Mütter um die Kinder und reagieren auf jedes Quaken. Reagiert die Umwelt negativ auf den Goldschatz, nehmens die Mütter echt persönlich und sind verletzt, anstatt mal das "wieso" zu hinterfragen. Und am Ende baden die Kinder dann die Versäumnisse der Eltern aus, da die nett grüßende Nachbarschaft hinter verschlossenen Türen das Kind "einfach gräßlich unerzogen" findet und es am liebsten nur aus der Ferne sieht.

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    Noch vor 2 Generationen wurde das in den Großfamilien und Mehr-Generationen-Sippen einfach nebenbei gelöst. Das Kind hat schon früh gespürt, dass es nicht der Nabel der Welt war und eben seine Bedüfnisse nicht über allem anderen stehen.

    Also ohne nun auf das Problem der Erziehung insgesamt eingehen zuwollen, muss ich zu diesem Absatz mal was sagen: Scheiße geht mir dies:"Früher war alles besser..." in Bezug auf Erziehung auf den Geist. Ja, früher haben Kinder nicht so gebrüllt, aber schlicht und ergreifend weil das Schläge gab, nicht weil man sich mit mehr Zuwendung darum bemüht hätte. Ja, die sind nicht rumgerannt, wir auch nicht, aber schlicht weil wir mit Liebensentzug, Essensentzug oder Schlägen bestraft wurden. Die Kinder waren nicht zwangsläufig empathischer, netter, rücksichtsvoller, wäre dem so, sähe die Weltgeschichte anders aus als sie es tut. Die hatten nur mehr Angst. "Kinder soll man sehen, aber nicht hören und Kinder die man doch hört, die brauchen einen Arsch voll." war doch die Maxime und das wurde auch problemlos durchgezogen. So flächendeckend, dass bis heute knapp die Hälfte aller Eltern mal zuschlagen, einfach weil das als Mittel der Erziehung fest sitzt.


    Nur lernt man dadurch halt kein empathisches Verhalten, sondern schlicht und ergreifend, dass derjenige Recht bekommt, der mehr Macht/Kraft hat. Und das ergibt ein wenig nettes Miteinander. Wie sich in der Geschichte auch erkennen lässt.


    Und ganz am Rande streift das übrigens auch das Problem vieler Eltern heute. Ja, sie wollen ihre Kinder erziehen, aber anders als sie erzogen wurden. Oft genug haben die Eltern einfach keine Idee mehr was tun, wenn die übliche Schimpfe nicht mehr reicht, wenn echtes Angst machen der nächste logische Schritt wäre. Und einem Kind einfach immer Angst zu machen, Kuscheltier wegnehmen wurde hier im Forum schon vorgeschlagen, kann wohl kaum im Sinne des Erfinders sein.


    Die Ansprüche an das was Eltern alles nicht tun sollen und was dabei dennoch bei den Kindern rauskommen soll, sind verdammt hoch. Und ja, ich finde es auch nervig wenn Kinder durch ein Restaurant toben und ich vermeide es deshalb mit meinen Kindern so gut ich kann. Aber ein oder zweimal ließ es sich aus Notfallgründen nicht verhindern, gab keine andere Alternative und da spielten meine auch rum. Die haben einfach zuviel Hummeln im Mors um 40 Minuten zu malen.

    Ich sehs unterm Strich so: Es ist das absolute Vorrecht der Eltern, ihre Kinder zu erziehen. Meinem Verständnis und meiner Ansicht nach gibt es aber in unserer Welt allgemeine Dinge, an die man sich halten sollte wie zB Manieren, Respekt, Rücksichtnahme etc. Und hier kann die Umwelt doch gerne zur Abrundung der Erziehung beitragen.

    Ist auch oft so :)z


    Als Eltern kann man oft X mal etwas sagen, bei "normaler Ansprache" eines Fremden ist plötzlich der Schalter umgelegt.


    Dank anderer ist Händewaschen "in" und "man deckt natürlich den Tisch für alle" @:)


    Ich hab manches erklärt und getan - mittlerweile wissen meine Kids das ich sehr konzequent bestrafe. Es gibt aber immer noch manche Ältere, die dann extra Gummibärchen kaufen weil Mami ist ja so böse , diese gehen dann auch gleich zurück an den Schenker. Dafür habe ich komischerweise nach 7 Jahre Erziehungsarbeit laut anderen "gut erzogene Kinder" sogar Restaurant geeignet.


    Man muss sich auch nicht mit dem Roller umfahren lassen von kleinen Kindern oder als Bäckereiverkäuferin "Gib mir eine Laugestange" ins Gesicht brüllen lassen. ;-)

    Also ich würde einem fremden Kind niemals Süßes geben oder kaufen...


    Ich mein...da fängts doch schon an "Mein Kind isst nur vegane kost" "Mein Kind kriegt kein Süßes" "Mein Kind kriegt nur Schokolade von Kühen, die bei Vollmond gemolken worden sind".


    Nenenene, danke...auf solche Diskussionen hab ich echt so 0 Bock und ich kanns auch verstehen, wenn Mamas da angepisst sind, dass die Omma mal wieder ein bonbon aus der tasche geholt hat.


    Wo man doch grad vom Zahnarzt gekommen ist und der die Zähne des kleinen bemängelt hat, oder sonst irgendwas...


    Süßigkeiten, da fragt man immer die Eltern "Darf ihr Kind"... Das verstehe ich sehr sehr gut, das man da als Eltern das "Vorrecht" auf Erziehung hat ^^

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    Und ja, ich finde es auch nervig wenn Kinder durch ein Restaurant toben und ich vermeide es deshalb mit meinen Kindern so gut ich kann. Aber ein oder zweimal ließ es sich aus Notfallgründen nicht verhindern, gab keine andere Alternative und da spielten meine auch rum. Die haben einfach zuviel Hummeln im Mors um 40 Minuten zu malen.

    Ich glaube aber, man muss schon zwischen "geht jetzt halt ausnahmsweise nicht anders" und "ist immer so" unterscheiden. Ich kenne auch eine Familie, mit der ich nicht mehr essen gehen werde. Ja, Kinder wollen nicht 1h still sitzen. Müssen sie auch nicht. Meine auch nicht. Aber ich finde es peinlich, wenn Kinder unter den Tischen von Fremden herum krabbeln und diese fremden Leute an den Füßen kitzeln, während diese in Ruhe essen wollen. Oder lautstark verstecken spielen. Und die Eltern dieser Kinder drehen sich nur ab und an um, um ihrem Nachwuchs zuzulächeln. Und wenn sich jemand beschwert, wird über diese Leute gelästert a la "meine Güte, die sind hier aber nicht besonders kinderfreundlich!"


    Und ich finde auch, dass man ähnliche Fälle immer häufiger beobachtet. DAS war früher besser weil Kinder einfach lernen mussten, dass man beispielsweise im Restaurant und in der Kirche mal runter fahren muss. Und auch früher durften Kinder im Restaurant spielen. Aber eben am Tisch oder unterm eigenen Tisch.


    Es stimmt schon, dass die Ansprüche an Eltern immer höher werden und viele davor kapitulieren. Aber es stimmt auch, dass viele Eltern einfach zu Egoisten werden, die überhaupt kein Gefühl mehr dafür haben, wann ihr Nachwuchs einfach nur noch nervt.

    danae, ja, klar sind die "früher war alles besser"-Sprüche doof und nervig und abgegrabbelt...und in den meisten Fällen auch einfach nicht wahr. Aber was die Kindererziehung anbelangt, ist da wirklich was dran. Und nicht deswegen:

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    Ja, früher haben Kinder nicht so gebrüllt, aber schlicht und ergreifend weil das Schläge gab, nicht weil man sich mit mehr Zuwendung darum bemüht hätte. Ja, die sind nicht rumgerannt, wir auch nicht, aber schlicht weil wir mit Liebensentzug, Essensentzug oder Schlägen bestraft wurden.

    Das stimmt nicht. In der Generation meiner Eltern (60er/70er Jahre) gab man sich bereits deutlich mehr Mühe mit der Erziehung, schon die schafften es sehr häufig ohne Prügel.

    Also du darfst grundsätzlich erstmal jedem die Meinung geigen, wenn du selbst durch ihn beeinträchtigt wirst. Ich sehe da auch keinen Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen und ich sehe da auch keine wirkliche "Erziehung". Wenn ein Erwachsener bei Ikea dumm vor der Ablage steht, bitte ich den auch, Platz zu machen und das kann ich doch auch bei einem Kind. Ich sehe da eine Bitte und keinen "Erziehungsversuch" drin. Ob der Bitte nachgekommen wird, ist dann ne andere Sache, aber wenn nicht, finde ich es auch ok, dann etwas unfreundlicher nochmal zu fragen.


    Genauso bei dem Pöppel, natürlich kann ich mich darüber beschweren und natürlich geht sowas nicht.


    Hab gestern was gelesen, wo Kinder bei ner Klassenfahrt Wodka getrunken haben und das weggenommen wurde von den Lehrern und die Eltern haben hinterher wohl drüber gelacht und es als nicht so schlimm dargestellt. Da ist es doch aber auch ganz klar, dass Kinder halt keinen Alkohol trinken dürfen und wenn die Eltern das erlauben oder nicht schlimm finden, sie mal ganz klar gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Natürlich muss dann die "Gemeinschaft", also in dem Fall die Schule, da anders erziehen als die Eltern, weil irgendwer muss es ja machen, es wird den Kindern sicher nicht schaden.


    Außerdem stellen Schulen einfach eigene Regeln auf und wer sich gar nicht dran halten mag, muss sich halt ne andere Schule suchen. Ich darf als Lehrerin auch Kinder aus dem Schulhaus rauswerfen in der Pause, auch wenn draußen kalt ist oder so, einfach weils diese Regel an der Schule gibt. Anfassen tu ich die Kinder natürlich idealerweise nicht, aber ich hatte auch mal nen Fünftklässler im 3. Stock auf der Heizung klettern vorm offenen Fenster, der auf Ansprache erstmal nicht reagierte, den hab ich dann von hinten schon etwas "festgehalten", damit er nicht rausfällt und wieder runter klettert. Kommt halt immer auf die Situation an.


    Und wenn ich z.B. nen Laden hab und ein 15-jähriges Kind da was klaut und ich erwisch es, darf ich natürlich auch die Polizei rufen und es so lange festhalten, auch wenn die Eltern dabei sind, weil ich doch in dem Laden mein Hausrecht ausübe. Das hat dann wieder mit Erziehung nicht viel zu tun, sondern damit, dass ich als Ladenbesitzer bei jedem Dieb die Polizei rufen darf.

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    freiheitsberaubung

    Man darf ja hier keine Rechtsberatung machen und ich kenn mich auch nicht so gut aus, aber ich meine mal gehört zu haben, dass man bei bestehender Fluchtgefahr und wenn man jemanden bei einer Straftat erwischt sehr wohl jemandem bis zum Eintreffen der Polizei festhalten kann. Ob das jetzt bei ner eingeschmissenen Scheibe durch das Nachbarkind, was man eh jeden Tag vorm Haus rennen sieht, nötig ist, ist fraglich, aber jetzt diesen Terroristen in Leipzig hatten die sogar gefesselt und alles und die werden dafür nicht belangt, wäre ja auch noch schöner. Mal abgesehen davon dass ich nicht die Polizei rufen wollen würde nur um dann zu sagen "hmm... ja... der ist aber jetzt schon weggelaufen". ":/

    Meinem Empfinden nach passten sich die Kinder "früher" an das Leben der Eltern an, waren "Mitläufer". Heute scheint es mir allzu oft umgedreht - die Eltern richten ihr gesamtes Leben nach dem Kind aus, was ich nicht als gesund und richtig empfinde.

    Stimmt, kleine Hexe, aber dafür muss man ein Restaurant ja schon öfter besuchen und wenn KInder unter meinem tisch spielen, die nicht meine sind, weil ich endlich mal einen Kinderfreien Abend habe, trage ich die schonmal zu ihren Eltern zurück und sage denen:"Schaun sie mal, haben sie unter meinem Tisch verloren, beim nächsten Mal nehm ich es mit und glieder es bei mir zu Hause mit ein oder will nen Finderlohn, also aufpassen."


    Und ich finde halt man darf auch mal ohne Kinder kurz darüber nachdenken, wie man denn konkret erziehen würde. Das ist nämlich gar nicht so wahnsinnig einfach, wie ich finde. Und wenn dann immer die ach so idyllische Großfamilie beschworen wird, in der die Kinder en passent zu netten, höfflichen, rücksichtsvollen und empathischen Menschen erzogen werden, könnte ich im Kreis kotzen. Was vielleicht daran liegt, dass in dem serh ländlichen Umfeld in dem ich groß geworden bin noch ein paar dieser Großfamilien wirklich und wahrhaftig existierten. Drei Generationen unter einem Dach, inklusive nicht verheirateter Geschwister. Und da gab es, auch ganz wie früher en passent in der Regel eines an den Hinterkopf, wenn man nervte.

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    . Ja, früher haben Kinder nicht so gebrüllt, aber schlicht und ergreifend weil das Schläge gab, nicht weil man sich mit mehr Zuwendung darum bemüht hätte.

    so einfach ist das nicht. Ich bin in den 60gern geboren und wir wurden von unseren Eltern nicht geschlagen, dennoch waren sie konsequent bis zum Letzten. Aber wir haben nie an ihrer Liebe zu uns gezweifelt. Dennoch konnten sie mit uns 3 Kindern auch in Restaurant, Kirche etc gehen, ohne dass wir dringend "Fangen" spielen mußten. Ok, es passierte schon, dass ich mich dann direkt vor dem Restaurant beim Rausgehen in eine Pfütze geschmissen habe oder auf den nächsten Baum geklettert bin. Und auch die Kinder der nächsten Generation sind gut geraten -selbst die zwei Asperger-Jungs waren unauffälliger als die heutigen Durchschnittskinder.


    Wann kam man auf die Idee, alles, wirklich alles über Zuwendung lösen zu wollen? Geht das nicht am Leben und der Realität völlig vorbei? Haben Eltern inzwischen Angst, dass Kind könnte sie nicht mehr lieb haben oder glauben, nicht geliebt zu werden, wenn nicht alles in rosa Watte gepackt wird? Heulen deshalb sogar Studenten / junge Assistenzärzte bei Konflikten mit dem Chef heute los, weil er ihnen nicht vorher übers Köpfchen gestreichelt hat?


    Ich denke, dass Eltern heute angepißter reagieren, wenn die Umwelt "miterzieht", weil sie befürchten, dass es Kritik an ihrer Erziehung sei. Auch da war die letzte Generation selbstbewußter, da war es einfach völlig normal, dass auch Kinder schon Mitglieder der Gesellschaft und nicht Eigentum einer Familie (wie der familienhund) sind und daher auch mit den Aktionen und Reaktionen der Gesellschaft konfrontiert werden konnten.

    gauloise


    Da haben wir wohl sehr unterschiedliche Umfelder. Im Umfeld meiner Ma waren Prügel absolut und total an der Tagesordnung, für alle Kinder. Die ist Anfang der 60ger geboren. Natürlich kann man Kinder, abhängig vom Temperament auch anders erziehen oder muss andere Räume suchen und und und. Aber das gelingt halt auch nicht immer allen auf Anhieb oder auch überhaupt. Gibt ja auch einfach Eltern die gnadenlos überfordert sind, gerade wenn sie ihre Brut nur mal so kurz am Nachmittag zum Einkaufen haben, während die sonst gut wegsortiert sind. Da kann man auch einfach kaum Routine entwickeln.


    Marie

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    Meinem Empfinden nach passten sich die Kinder "früher" an das Leben der Eltern an, waren "Mitläufer". Heute scheint es mir allzu oft umgedreht - die Eltern richten ihr gesamtes Leben nach dem Kind aus, was ich nicht als gesund und richtig empfinde.

    Seh ich anders. Die Kinder sind die meiste Zeit des Tages gut wegsortiert, damit die Eltern arbeiten können. Ich kann nicht erkennen wo die Kinder da, so ganz generell, zum Dauermittelpunkt gemacht werden. Sie kommen in der Prioritätenliste gegebenenfalls deutlich nach Haus und Auto. Eigentlich scheint sich meiner Erfahrung nach, viel mehr ein ganzes Familienleben um die Arbeit herum zu organisieren, meist die Arbeit des Mannes.

    Die Kruemie


    Für das andere braucht es aber meist Zeit und die haben viele Familien nicht. Ich will gar nicht sagen das es nicht total doofe, uninteressierte und blöde Eltern gibt, die sich um nichts kümmern. Nur gab es die meiner Meinung nach schon immer. Leute die sich nicht ehrlich für ihren Nachwuchs interessieren und laufen lassen, die gehören einfach dazu. Früher gab es dann halt mal nen Hintern voll vom Vater oder Nachbarn, aber wirklich erzogen hat die Kinder auch kein Mensch. Und genauso gab es schon anno dunnemal Familien in denen viel konstruktiv gelöst wurde, ohne Gewalt.


    Und ich hab selbst ja gesagt, miterziehen wenn es einen persönlich betrifft, bitte, solange man sich dabei vernünftig verhält und weder handgreiflich noch ausfällig wird, gern. Nur haben sie das in deinem Busbeispiel ja gar nicht getan, da wurde dem eigenen Frust Luft gemacht statt dem Kind zu sagen es soll den Rand halten. Total unkonstruktiv rumgeblökt und gut.

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    Und ich hab selbst ja gesagt, miterziehen wenn es einen persönlich betrifft, bitte, solange man sich dabei vernünftig verhält und weder handgreiflich noch ausfällig wird, gern. Nur haben sie das in deinem Busbeispiel ja gar nicht getan, da wurde dem eigenen Frust Luft gemacht statt dem Kind zu sagen es soll den Rand halten. Total unkonstruktiv rumgeblökt und gut.

    "mein Busbeispiel" war ja auch kein Beispiel für "Erziehung durch Fremde", sondern hat sich aus der Diskussion " nur ich alleine darf mein Kind erziehen.Einmischung nicht gewünscht" über "aber die Umwelt muss mit der insuffizienten Erziehung fertig werden / wird damit belastet" ergeben. Und was ist daran unkonstruktiv, wenn "Opfer" einfach mal in ruhigem Ton zurückspiegeln, wie es ihnen geht? Da setzt man doch das selbe Signal(dein Kind nervt mich, erzieh es besser) wie in der Situation, wenn ich es unter meinem Tisch im Restaurant hervorziehe und es den Eltern zurück bringe.