• Kleine Schweser ärgert ständig ihre große Schwester

    Ich habe ein Problem mit meiner jüngsten (4). Sie ärgert und provoziert bei jeder Gelegenheit ihre große Schwester (7). Man muss dazu sagen, dass beide charakterlich Grundverschieden sind. Die Große eher Prinzessin und Ladylike – die Kleine, eher ein Rabauke und Hans Dampf in allen Gassen. Was uns an den Rand der Verzweiflung bringt, dass die kleine…
  • 124 Antworten
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    Alleine ist sie ein ganz ganz liebes Mädchen

    Da ist auch keine "Konkurrenz" seitens der großen Schwester und kein Publikum für die Eltern

    Ich glaube viele Eltern einfach überfordert sind. Man tut sich in unserer Geselschafft einfach generell ein wenig schwer mit lebahfteren Menschen die Grenzen auch mal belasten wollen. Nur können sie den Großen dann eben nicht beispringen weil sie selbst auch nicht wissen wie mit so unzivilisiertem Verhalten umgehen. Es fehlt vielerorts einfach die Alternative zum Klapps der zurecht verbannt ist. Da müssen noch Konzepte entwickelt werden.

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    Natürlich kommt das jetzt so rüber, als wäre sie ein ganz ganz böses Monster.

    Nö, überhaupt nicht. Sie ist nur ganz anders als ihre Schwester und genau darauf müsst ihr als Eltern euch neu einstellen. @:)

    Kleines Update (mit Erfolg)


    Die Große bekam einen Schlüssel für ihr Zimmer und schwupps wollte die Kleine gar nicht mehr rein. Kleines Biest, das ]:D ]:D


    Ich danke euch allen für die aufbauenden Worte, tut wirklich gut, vorallem wenn man oft meint, nicht mehr "Herr das Lage" zu sein %:|

    ....wenn die "Große" schon sicher einen Zimmerschlüssel bedienen kann,dieser leichtgängig ist,sollte diese das Recht haben,einfach mal zu zu sperren.Die "Kleine" soll heulen,meinetwegen an die Tür bollern....eben mal eine Regel lernen


    und die Kleine kriegt meist unbewußt mehr Aufmerksamkeit,3 mal praktiziert...könnte man schon den 1.Erfolg haben.


    ..Und einen rechten Stupser unter Kindern,hat es früher gegeben und ist auch heute manchmal praktikabel,wenn es


    mit Worten nicht gelingt!(Hat mit Gewalt verherlichen nichts zu tun !)Probiert es einfach aus.

    Schön, daß es schon Erfolg gibt :)^


    Ich wollte nur auch mal bestätigen, daß man manchmal für verschiedene Kinder verschiedene Erziehungsstrategien braucht. Unsere Konstellation ist ähnlich: Großer Bruder ist 6, eher ruhig und etwas schüchtern, bekommt gern vorgelesen, fragt viel und hört die Antworten genau an und versucht sie zu verstehen – ihm kann man gut erklären, warum er etwas nicht machen soll, dann hat man gute Chancen, daß er es läßt) und kleine Schwester (4), ein Wirbelwind, Gegenteil von schüchtern, kann auf den ersten Blick gar nicht zuhören, summt, wibbelt, knibbelt, singt beim Vorlesen und wird total schnell ungeduldig, wenn man etwas ausführlich erklärt. Ich bin grad dabei, mich für sie umzugewöhnen auf kurze, knackige Erklärungen und mich bei Verboten etc. auf eine kurze Ansage zu beschränken. Mehr dann nur bei expliziter Nachfrage "warum".


    Zum Glück haben wir null Probleme untereinander und auch nicht mit der ganz kleinen Schwester (die ist 1). Aber ich kenne dieses laut singen oder vorlesen, wenn ich grad was mit einem der anderen mache, wo es stört. Oder, wenn ich mich mit meinem Mann unterhalten will. Also immer in Eifersuchtssituationen. Nach dem Lesen dieses Threats bin ich jetzt mal sehr gespannt wie es wird, wenn der Große ein eigenes Zimmer bekommt und Madame mit der Kleinen zusammenzieht. Bisher hatten wir ein Kinderschlaf- und ein Kinderspielzimmer.


    Ich wünsch euch viel Glück für die nächste Zeit @:) @:)

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    Die Große bekam einen Schlüssel für ihr Zimmer und schwupps wollte die Kleine gar nicht mehr rein. Kleines Biest, das ]:D ]:D

    Hervorragend! Bin gespannt auf ihre nächste Idee, aber das ist ja jetzt schon mal sehr, sehr gut. Eure Große ist sicher sehr erleichtert!


    Worauf ihr vielleicht ein Auge haben solltet, ist, dass die Große jetzt nicht quasi in ihr Zimmer getrieben wird. Wenn sie in Ruhe etwas außerhalb ihres Zimmers machen will, muss das auch gehen, und wenn die Kleine da als Unruhestifter auftritt, braucht die Große gegebenenfalls immer noch eure Unterstützung. Sonst darf der Unruhestifter schalten und walten, und die Große zieht sich jedes Mal genervt in ihr Zimmer zurück und hat da zwar ihre Ruhe, aber eben auch jedes Mal das Feld geräumt. Da würde ich ein Auge drauf haben, dass genau das nicht passiert – das Zimmer als Rückzugsort enthebt euch nicht der blöden Aufgabe, den beiden dabei zu helfen, einen vernünftigen Umgang miteinander zu finden. Es ist aber auf jeden Fall ein sehr wichtiger Erfolg und eine prima Sache, die viel akuten Druck rausnimmt.

    Hier gilt auch die Regel (undzwar auch wenn Eltern unverschämterweise mal etwas in Ruhe machen wollen) pottsau verhalten im eigenen Zimmer, in allen anderen Räumen sollen sich schließlich alle Familienmitglieder wohl fühlen!

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    Worauf ihr vielleicht ein Auge haben solltet, ist, dass die Große jetzt nicht quasi in ihr Zimmer getrieben wird. Wenn sie in Ruhe etwas außerhalb ihres Zimmers machen will, muss das auch gehen, und wenn die Kleine da als Unruhestifter auftritt, braucht die Große gegebenenfalls immer noch eure Unterstützung.

    :)z ja danke für den Hinweis. Das muss ich in der Tat im Auge behalten.


    Im Moment ist es so, dass die Große es recht cool findet, sich in ihrem Zimmer einzuschließen und es auch dann tut, wenn die Kleine sie eigentlich in Ruhe lässt.


    Ich befürchte jetzt ein wenig, dass sie sich auch einschließen wird, wenn ICH ihr auf die Nerven geh :-/ :[]


    Bisher war das noch nicht der Fall, aber wir haben den Schlüssel auch erst seit 3 Tagen und ich war alle 3 Tage arbeiten und hatte nur wenig Chancen,dass alles im Blick zu haben. Zudem wars warm und die Kinder viel draußen im Pool und da Pool ja cool ist, verstehen sie sich da auch,bevor einer von uns das Dingens sperrt ]:D

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    Hier gilt auch die Regel (undzwar auch wenn Eltern unverschämterweise mal etwas in Ruhe machen wollen) pottsau verhalten im eigenen Zimmer, in allen anderen Räumen sollen sich schließlich alle Familienmitglieder wohl fühlen!

    richtig :)^ das sag ich ihne auch laufend! Wobei mir die 4 jährige daraufhin auch schon mal an den Kopf geworfen hatte, ich könne ja auch ins Schlafzimmer gehen, wenns mir im Wohnzimmer nicht gefällt %:| %:| :[]

    Mööp Mööp


    viel Glück bei eurem Vorhaben der Zimmertrennung. Wir haben inzwischen auch mehrere Möglichkeiten durch.Ein Spiel- und Schlafzimmer hatten wir auch schon, aber das war auch nicht das Gelbe vom Ei.

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    richtig :)^ das sag ich ihne auch laufend! Wobei mir die 4 jährige daraufhin auch schon mal an den Kopf geworfen hatte, ich könne ja auch ins Schlafzimmer gehen, wenns mir im Wohnzimmer nicht gefällt %:| %:| :[]

    Wenn ich mich wie eine pottsau verhalte dann ja, dann muss ich eben auch ins Shclafzimmer ziehen, kam durchaus schon vor. Grund des Rauswurfes ist nicht ja nicht das Kind sich nicht wohl fühlt sondern alle anderen dank ihr. Überhaupt halte ich Debatten kurz. Die Regel ist klar, sie gilt für alle, eine Erklärung gabs und Ende.

    Heut hatte ich wieder ein Paradebeispiel: Nach einem heftigen Gewitter letzte Nacht und der Vorhersage von weiteren waren beide Herrschaften etwas nervös. Mein Sohn wollte dann genau wissen, warum der Blitz nicht durchs Fenster kommen kann und wieso will der lieber Metall und was ist ein Blitz überhaupt und meine etwas hilflosen Erklärungsversuche wurden mit weiteren Fragen bombardiert und hinterfragt. Tochter fragte irgendwann etwas genervt, ob ich komme, wenn Gewitter ist, und das Fenster zumache und schlief nach der Bestätigung einfach ein, während ich dem Herrn noch weitere 5 Minuten Erklärungen geben mußte und mich dann dadurch rauswinden konnte, daß ich fest versprochen hab, das passende Buch rauszusuchen. Soviel zu gleicher Behandlung aller Geschwister... ;-)

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    Ich befürchte jetzt ein wenig, dass sie sich auch einschließen wird, wenn ICH ihr auf die Nerven geh

    Einen zweiten Schlüssel habt ihr aber hoffentlich, oder? Ich hätt deine Sorge da auch, muss ich ehrlich sagen. Vor allem muss sie wissen, dass sie den Schlüssel auf ihrer Seite aus dem Schloss herausnehmen muss, damit man im Notfall die Tür von außen aufschließen kann. Ich hab da grad irgendeinen Notfall im Kopf und das Kind kommt nicht aus dem Zimmer. *brrr*

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    Wobei mir die 4 jährige daraufhin auch schon mal an den Kopf geworfen hatte, ich könne ja auch ins Schlafzimmer gehen, wenns mir im Wohnzimmer nicht gefällt

    Ähm. Ich hoffe, du hast daraufhin nicht milde gelächelt, sondern entsprechend gekontert? Mit Rauswurf nämlich? Jaja, ich weiß schon, wie niiiedlich das von 4jährigen rüberkommt, aber – nö. Wohnzimmer ist in erster Linie Elternrevier; und genau diese Eltern entscheiden, wer da als Gast auftreten darf.

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    Worauf ihr vielleicht ein Auge haben solltet, ist, dass die Große jetzt nicht quasi in ihr Zimmer getrieben wird. Wenn sie in Ruhe etwas außerhalb ihres Zimmers machen will, muss das auch gehen, und wenn die Kleine da als Unruhestifter auftritt, braucht die Große gegebenenfalls immer noch eure Unterstützung.

    War auch mein Gedanke...die beiden gehen ja wahrscheinlich nicht gemeinsam ins Bett? Wäre es eine Idee, die Kleine schlafen zu schicken und der Großen noch eine halbe Stunde mehr mit den Eltern einzuräumen? Meine Mädchen sind altersmäßig sehr dicht beieinander, da ergab sich das Problem nicht, aber als der Sohn auf der Welt war, fanden es beide sehr cool, noch etwas länger im Wohnzimmer bleiben zu dürfen, wenn das blöde Baby endlich schlafen mußte.

    chi

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    Einen zweiten Schlüssel habt ihr aber hoffentlich, oder?

    ähm nee :-/ wir haben zu jeder Tür nur einen Schlüssel. Ist doch nicht gängig, zu Innentüren mehrere Schlüssel zu haben. Aber ich kann einen nachmachen lassen, jawohl :)z das werd ich mal machen.


    Für Notfälle: das Zimmer ist unten – dh im NOTfall geh ich zur Terasse raus in den Garten und schlage von außen das Fenster ein. :-/