• Konfliktlösung der Schulrektorin meiner Tochter fragwürdig?

    Ich möchte folgendes Geschehnis zur Diskussion stellen, bevor ich mich mit der Rektorin der Schule meiner Tochter in die Haare bekomme! Ein Junge aus der Klasse meiner Tochter (beide sind 10 Jahre alt) verhält sich wie der grösste Macho. Kein Mädchen ist sicher, seine Kussattacken sind gut bekannt, deswegen wurde auch schon viel diskutiert. In den…
  • 144 Antworten

    Übrigen gibt bei den Kindern unserer Schule, das erzählen von irgendwelchen Dingen aus der Pause als "Petzten".


    Ich arbeite hart daran, dass meinem Sohn auszureden, aber leider sind da die Kinder stärker.


    Soviel zum Thema, dem Lehrer wird etwas erzählt.

    Zitat

    Aber das Kind (egal ob Mädchen oder Junge) darf sich wehren und im Notfall auch körperlich.

    Sehr merkwürdige Erziehung. Ich weiß, dass ich als Kind mal meinem Bruder in die Weichteile getreten habe, weil er mich geärgert hatte.


    Als meine Mutter das mitbekam, hab ich mächtig Theater dafür bekommen. Ist ja auch richtig so. Bis heute hab ich den Vorfall nicht vergessen, weil er vor Schmerzen geheult hat.


    Laut deiner Meinung hätte ich also so handeln dürfen, weil er mich geärgert hat. Ob wir Geschwister sind, tut ja nichts zur Sache. Es geht um die Situation.

    white magic

    Zitat

    Ich habe kein Lust sie irgendwann im Krankenhaus vergewaltig und verprügelt zu sehen. Da sind die Weichen ja gestellt für die Zukunft. Bravo. Ein Hoch auf den Täterschutz.

    Noch einmal. Es geht hier nicht um Missbrauch und Vergewaltigung und es geht auch nicht darum einen Jungen zu einem Vergewaltigungstäter abzustempeln, was du hier offensichtlich machst.


    Es wurde kein Mädchen vergewaltigt. Ich bitte dich darum deine übertriebenen Ängste und deine Vorurteile gegenüber Jungen und Männern nicht auf andere zu übertragen.


    Bitte halte dich an die Ausgangsfrage bzw das Ausgangthema.

    Bitte mal zwischen Ärgern und Belästigen unterscheiden.


    Und auch Notwehr ist nochmal ein ganz anderes Thema.

    Zitat

    Bitte mal zwischen Ärgern und Belästigen unterscheiden.

    Ich kann das sehr wohl unterscheiden. Die Frage ist, ob das ein 10 jähriger kann. Vermutlich nicht.

    @ Ruth8080

    Schule ist kein rechtsfreier Raum. Hast du eine entsprechende Rechtsschutzversicherung? Dann ab zum Anwalt. Die Reaktion deiner Tochter kann man als Notwehr verbuchen. Sie muss mit 10 Jahren auch keine Verhältnismäßigkeitsabwägung treffen können. Also verbleibt der sexuelle Übergriff und die Ohrfeige. An deiner Stelle würde ich sowohl den Eltern als auch der Schule die Hölle heiß machen.

    @ WalkingGhost

    Das wäre meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schießen. Aber nun gut. Die Frage ist jetzt was ein Anwalt da genau machen soll.

    Zitat

    Dann ab zum Anwalt. Die Reaktion deiner Tochter kann man als Notwehr verbuchen. Sie muss mit 10 Jahren auch keine Verhältnismäßigkeitsabwägung treffen können. Also verbleibt der sexuelle Übergriff und die Ohrfeige.

    Ich fasse diesen Beitrag mal als Sarkasmus mit gezielter Übertreibung auf, um mal die Verhältnismäßigkeit aufzuzeigen. ich kann nämlich nicht glauben, daß sowas jemand im Ernst schreibt :-o

    Zitat

    Hast du eine entsprechende Rechtsschutzversicherung? Dann ab zum Anwalt.

    Zitat

    An deiner Stelle würde ich sowohl den Eltern als auch der Schule die Hölle heiß machen.

    Ach ja...sowas hat genau noch gefehlt hier.


    Schade.


    Dann konsultiert Anwälte, baut Fronten auf in macht Euch gegenseitig "die Hölle heiß.


    Um dabei den Kernpunkt - nämlich die Entwicklung und Erziehung der Kinder - vor lauter Wut und Unreflektiertheit dabei zu vergessen.




    Ich denke nicht, dass in diesem Faden derzeit noch ein differenzierender und fruchtbarer Austausch möglich ist.


    Ebenso ist anscheinend auch keine professionelle Perspektive bzw. keine pädagogische Impulse erwünscht.




    Falls ich mir etwas wünschen dürfte, liebe TE.


    Bitte geh' nicht damit zum Anwalt, bitte bau' keine Fronten auf.


    Du schadest damit nur einem nachhaltig: Deiner Tochter.


    Anwaltsschreiben an Schulen kommen immer mal wieder vor, und führen zu nichts.


    Außer zu zwei Dingen:


    • Die entsprechenden Eltern machen sich - mit Verlaub - lächerlich


    • Das Kind wird gegen ihre Vertrauenspersonen in der Schule aufgehetzt und sitzt fürchterlich alleine zwischen den Stühlen.


    Das Schlüssel zur guten Perspektive bleibt auch hier:


    Focus auf die Entwicklung der Kinder und Kooperation zwischen Eltern und Schule.


    *:)

    Zitat

    Schule ist kein rechtsfreier Raum. Hast du eine entsprechende Rechtsschutzversicherung? Dann ab zum Anwalt.

    Und der macht dann was genau?


    Den 10 Jährigen verklagen? Die Eltern des 10 Jährigen verklagen? Die Schule verklagen? Wegen was genau?

    @ Sozey

    Zitat

    Das wäre meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schießen. Aber nun gut. Die Frage ist jetzt was ein Anwalt da genau machen soll.

    Natürlich ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen und es soll auch nicht darum gehen, Unterlassungs- oder Schadensersatzansprüche bis zur Endkonsequenz vor Gericht geltend zu machen. Es geht hier allein um die psychologische Wirkung von so einem Schreiben und die wäre definitiv gegeben. Schulen neigen dazu, viele Vorfälle dieser Art unter der Hand zu regeln, und da braucht es einfach mal einen Schuss vor den Bug (in Deutschland herrscht nun mal eine ziemliche Anwalts- und Behördenhörigkeit).

    Zitat

    Es geht hier allein um die psychologische Wirkung von so einem Schreiben und die wäre definitiv gegeben.

    Das denkst Du.


    Über solche Aktionen wird im Lehrezimmer im besten Fall beschämt gelacht, bzw. verständnislos den Kopf geschüttelt und natürlich das Kind solcher hitzköpfiger Eltern ernsthaft bedauert.

    Zitat

    Die Reaktion deiner Tochter kann man als Notwehr verbuchen.

    Aha, sagst du uns als Anwalt, Experte oder Laie??

    Zitat

    Du hast offensichtlich nicht die geringste Erfahrung mit Anwaltsschreiben

    Und Tatvorwurf wäre dann sexuelle Belästigung?


    Das wird ja immer lächerlicher...

    Bitte nicht überdramatisieren

    Wir sprechen immer noch von Kindern, nicht von Erwachsenen und einigen wir uns darauf das in diesem Fall ein Anwalt völlig übertrieben, wenn nicht sogar absurd ist.


    Wenn ein Kind die Grenzen eines anderen Kindes verletzt hat, sind Eltern und andere verantwortliche Erwachsene gefordert, einzugreifen und an einer Lösung mitzuarbeiten


    In diesem Sinne die Kirche im Dorf lassen.