• Mein Sohn und die Schule

    Wir wissen derzeit nicht so recht, was wir mit unserem Sohn machen sollen. Vorab: Unsere beiden Jungs gehen auf's Gymnasium, der Große in die 7., der Kleine in die 6. Klasse. Es geht um den Kleinen, 11 Jahre alt. Bei ihm wussten wir nicht so recht auf welche Schule er gehen soll, hatten in Klasse 4 mehrfach Kontakt mit dem Beratungslehrer, und weil er…
  • 116 Antworten

    Ich sehe das so: entweder die Sache die Lehrer entscheiden lassen, weil die wohl noch am kompetentesten sind, ob der Kleine die Kurve auf dem Gymnasium noch bekommt oder nicht, oder halt so lange abwarten, bis er ein Jahr versemmelt hat und nicht versetzt wurde. Dann wäre für mich definitiv Ende und ich würde ihn auf die Realschule geben.
    Aber viel Hoffnung sehe ich da nicht, denn er wird ja immer schlechter anstatt besser.

    Bei mir selbst war es so, dass ich auf der Grundschule gut war, ein Durchschnittszeugnis von Note 2 hatte aber auf der weiterführenden Schule dann nur noch auf 3,5 stand. Die Klassenlehrerin ließ schon verlauten, mich doch besser von der Schule zu nehmen. Aber ich bekam noch die Kurve und beendete die Schule als gute Schülerin mit einem Durchschnitt von 2,3.

    Manchmal muß man einfach erstmal Fuß fassen. Aber bei deinem Sohn wird es ja immer schlimmer. Also....Lehrer fragen oder warten, bis er ganz unten ist, nicht versetzt und dann wechseln.

    Auch wenn dieser individuell persönliche Werdegang vielleicht nicht hilfreich ist...

    Nachdem ich die 7. Klasse auf dem Gymnasium zweimal machen musste, wechselte ich die Schule. Aber nicht nur ich, sondern alle Wiederholer, die zufällig in die gleiche Kasse wie ich kamen. Der Klassenlehrer hat recht subtil alle Wiederholer aus "seiner" Klasse heraus-gemobbt.

    Und zum Thema Selbstorganisation.

    Der Sohn eines guten Freundes im gleichen Alter ist auch recht unorganisiert und hat große Konzentrationsschwierigkeiten. Er bekommt seit einiger Zeit Tabletten (Ritalin oder etwas ähnliches, genau weiß ich es nicht) und damit geht es ihm viel besser. Das ganze natürlich erst mach gründlichen Untersuchungen.

    Und zweites Beispiel. In der besagten Oberstufe mussten wir in Französisch mal eine Hausarbeit anfertigen, ein Dossier über eine Region Frankreichs. Wir hatten drei Monate Zeit dafür. Ein Teil musste auf französisch geschrieben sein. Ich tat drei Monate lang genau gar nichts. Montags war Abgabetermin. Freitags vorher ging ich zur Bücherei. Samstags morgens fing ich an, schrieb bis Sonntag abends durch, den französischen Teil schrieb mir ein Freund und gab die beste Arbeit der ganzen Klasse ab. Natürlich erwähnte ich die Entstehungsgeschichte der Arbeit im Vorwort, aber der Lehrer kaufte es mir nicht ab...

    Hyperion schrieb:

    Da brauchen Kinder meist Anleitung, Struktur und Führung. Das sind Dinge die muss man immer wieder wiederholen und ein Auge darauf haben. Das kostet Zeit und Nerven, aber

    Ein bischen Chaos ist ja auch ok.

    Klar ist ein bisschen Chaos ok, aber hier ist es deutlich zu viel Chaos. Es ist noch gar nicht so lange her, dass mein Mann noch mit ihm zusammen seinen Ranzen für den nächsten Tag gepackt hat, und dabei wichtige Arbeitsblätter zerknüllt am Boden des Ranzens gefunden hat. Und, wohlgemerkt, das Kind hat einen Taschenlocher und hätte die Blätter abheften können, wenn er denn gewollt hätte.

    Kalinkana schrieb:

    Ich sehe das so: entweder die Sache die Lehrer entscheiden lassen, weil die wohl noch am kompetentesten sind, ob der Kleine die Kurve auf dem Gymnasium noch bekommt oder nicht, oder halt so lange abwarten, bis er ein Jahr versemmelt hat und nicht versetzt wurde. Dann wäre für mich definitiv Ende und ich würde ihn auf die Realschule geben.

    Ist es denn nicht eigentlich zu spät, mit den jetzigen Noten, wenn er sitzenbleibt? Denn dann fehlen ihm ja auch Grundlagen, die er auf der Realschule bestimmt brauchen kann oder muss.

    ElafRemich0815 schrieb:

    Der Sohn eines guten Freundes im gleichen Alter ist auch recht unorganisiert und hat große Konzentrationsschwierigkeiten. Er bekommt seit einiger Zeit Tabletten (Ritalin oder etwas ähnliches, genau weiß ich es nicht) und damit geht es ihm viel besser. Das ganze natürlich erst mach gründlichen Untersuchungen.

    Ritalin wird mein Sohn nicht bekommen. Er kann schon konzentriert arbeiten, wenn ihn denn etwas interessiert.

    Julikäfer schrieb:

    Ja, das lässt sich so leicht sagen... Macht es ihm vor und er organisiert sich... Wenn es dem Kind nicht wichtig erscheint, dann gibt es da keine Motivation.

    Wir haben hier dasselbe Problem. Es ist einfach anstrengend. Man triezt ja nicht, damit die Kids nur Einsen schrieben, sondern damit wenigstens die basics wie Ranzen packen und Hefter führen klappen.

    Wir haben uns daher für die Realschule entschieden. Das ist uns noch Kampf genug... Und vielleicht fällt der Groschen ja noch.

    Vielleicht könnt ihr mit ihm etwas vereinbaren. Ein paar Regeln die erfüllt sein müssen um am Gymi zu bleiben,oder dann halt wenn es nicht klappt doch zu wechseln. Das natürlich nicht als Strafe kommunizieren, sondern eher so, dass das halt die Voraussetzungen dafür sind.

    Genau so. Er muss kein Einserschüler werden, aber halt klar- und mitkommen.

    Das mit den Regeln ist eine gute Idee, ich wüsste nur nicht, wie die aussehen sollten. Er weiß ja grundsätzlich, dass er mit seiner Arbeitsweise so nicht dauerhaft weiterkommt.

    Hyperion schrieb:

    Vielleicht muss er sich ein eigenes überlegen bzw ihr zusammen.


    Vielleicht nochmal zusammen überlegen, ihn fragen was er für Ideen hat

    Sein System hatten wir zusammen bzw. nach Absprache mit ihm so eingerichtet.

    Paritu schrieb:

    Zum Thema Irrtum: ich würde auf keinen Fall davon ausgehen, dass es für ihn auf der Realschule leichter wird. Lernen und schreiben und Leistung zeigen und gehorchen muss man auch dort.


    Das schreibe ich nur, weil viele Gymnasiallehrer das offembar nicht auf dem Schirm haben. Und weil ich leider schon viele Jugendliche gekannt habe, die auf der Realschule gleich weiter abgestürzt sind, und das nicht, weil sie dumm waren.


    So schnell runternehmen würde ich ihn nicht, nicht wegen dieser Noten. Dazu müsste mehr kommen.


    Klingt für mich eher nach einem Problem mit der Selbstorganisation und vielleicht auch dem Wie beim Lernen - und der Motivation.

    Mir ist das durchaus bewusst, dass man auf der Realschule auch Leistung zeigen muss. Aber eben auf einem anderen Niveau als auf dem Gymi. Wenn ich nur wüsste, ob ihm die Realschule leichter fallen würde.

    Paritu schrieb:

    Da können Eltern noch so viel tun, es muss erst Klick machen. Vorher geht es schief

    Bloß, wann macht es Klick? Das Problem ist auch, dass die Lehrer hier umso mehr Selbstorganisation voraussetzen, je älter die Kinder werden. In Klasse 6 zieht das Temp an, hat mein Kleiner ja jetzt auch gemerkt, und in Klasse 7 wird es nicht besser. Das sehe ich ja an meinem Großen.

    ElafRemich0815 schrieb:

    Ich kann mal von meiner bewegten Schulkarriere erzählen...

    Danke dir für deinen Bericht! Natürlich ist jemand, der das Gymi nicht schafft, nicht dumm. Und natürlich kann man nach der Realschule weiterlernen. Die Frage ist bloß der Grad der Quälerei bis zum Abschluss.

    Tory80 schrieb:

    Die Frage ist bloß der Grad der Quälerei bis zum Abschluss.

    Das siehst du richtig. Bei mir war es halt so das die Quälerei auf dem Gymnasium zu groß war und auf der Realschule gab es zur Abwechslung gar keine Quälerei mehr.

    Das gilt/galt natürlich nur für mich und kann bei deinem Sohn auch ganz anders sein.

    Großartige Motivation was wichtiges zu erreichen, hatte ich nie. Auf der Realschule fiel aber der zusätzliche Stress und Druck durch das unbewusste Gefühl schlechter als alle anderen und irgendwie am falschen Ort zu sein - ohne dies damals bewusst so ausdrücken zu können - weg.

    Natürlich fiel mir auf der Realschule nicht alles in den Schoß. OK, manches schon. Man muss auf jeder Schule lernen, aber dort stellte sich auch ein Lernerfolg ein, der mir vorher so gut wie immer verwehrt war.

    ElafRemich0815 schrieb:

    Samstags morgens fing ich an, schrieb bis Sonntag abends durch

    Das sind 36 Stunden....sicher?

    Wegen dem sich selbst organisieren .... es muss ihm wichtig sein, dass zu tun , es darf ihm nicht egal sein.... wenn er was versemmelt hat, muss er sich ärgern ...nur so kann es funktionieren.


    Wie errechen? Ganz ehrlich, mal über Konsequenzen nachdenken - was ist, wenn er es nicht tut....


    und solche Konseuenzen, die ihn jucken - also nachmittags im Freizeitbereich was streichen

    ? klingt hart, aber es muss ihn interessieren, dass es läuft , manchmal geht Motivation auch um die Ecke ;-) was wäre mit einer Belohnung ... aber lanfristig ...

    übrigens wegen dem sich selbtorganisieren - da muss man berücksichtigen, dass jeder für sich eine andere Ort hat , nur funktionieren muss sie halt.


    Ich weiß , noch wie ich im Studium noch keine >hefter führte , alle Blätter in einer Mappe.


    Ich hatte einfach kein Boch immer gleich sofort ordentlch zu sein. Klingt jetzt im nachhinein komisch, aber war so ich.


    Als Voraussetzung, das dies nicht im Chaos endet, wusste ich, dass es notwendig war, wenigsten das Fach und das DAtum rechts oben hinzuschreiben.


    Vor den Prüfungen nahm ich mir 4 h Zeit und sortierte alles zusammen nach Fächern.


    DAs Bsp. zeigt, es muss nicht so sein, wie du es ordentlich findest , nur es muss funktionieen.


    Da er fast in die Pupertät kommt, vielleicht kannst du ihn anstacheln, indem du ihm sagst: o.k. so wie es jetzt organisiert ist , funktioniert es für dch .... denke dir selbser was aus.


    Hat er ein Handy ...dann kann er auch da die Aufgaben rein schreiben....oder oder ...


    Habe neulich Video von Tokio Hotel gesehen , wo er erzählte er hat Schule auch immer nur was gemacht, um seine Mutter nicht zu enttäuschen und etwa erlaubt zu bekommen ...z.B. Tatooerlaubnis als Minderjähriger . Verrücktes Bsp. , so weit musst du ja nicht gehen , aber es muss was sein, was ihn interessiert. Wenn ihm alles Rille ist, wird das nichts , ihr müsst ihn wecken ....


    Leider kenne ich Bsp. wo das die ganze Schulzeit so gelaufen ist , sehr kluges Kind ...runter vom Gymnasium , Regelschule sich so ohne was zu machen geraade so durchgekommen, 3 Lehren abgebrochen , liegt nur noch auf dem Sofa rum. Hin und wieder mal Aushilfsjob.

    Exakt so war ich auch ;-D


    Ich habe eher zwei Tage vor Mappenkontrolle drei Hefte von Klassenkameraden ausgeliehen und alles abgeschrieben bzw eingeheftet was da war;-D als das ich gleich ordentlich gewesen wäre. Auch mit 18 noch.


    Und ich habe in meiner Umgebung (privat und beruflich) genug Beispiele dafür, dass es eben kein Allheilmittel ist einfach vom Gymnasium runter zu gehen. Manchen tut das gut, aber viele haben dann auf der nächsten Schule exakt denselben Ärger weiterhin.

    :)z

    Ich denke auch, dass es weit weniger auf die Schulform, als auf die Schule bzw. die Lehrer ankommt. Vielleicht wäre er auf einem anderen gym mit anderen Lehrern, die die Dinge anders handhaben besser.

    Als wir aus dem Ausland zurück kamen, wechselte ich als gute 1-2er Schülerin wegen blöden Vorschriften (und meiner im Nachhinein saudummen Weigerung einen Aufnahmetest zu schreiben) auf einer deutsche Realschule. Ab da war ich eine 3 bzw 4er Schülerin. Wir kamen in der 7ten zurück. Ich hatte sogar ne 5 in Informatik ein Jahr vor Abschluss 😅 und ich bin trotzdem eine recht gut Informatikerin geworden. Der Stoff war nicht das Problem. Es war einfach nicht die Art und Weise, wie ich Dinge lerne bzw lernen wollte.


    Wir haben in unserem Bogenverein oftmals mit Kindern zu tun, die etwas „chaotisch“ sind. Einige Eltern berichten uns, dass das schießen mit Pfeil und Bogen den Kindern geholfen hat, sich besser zu fokussieren und zu konzentrieren. Eine wichtige Lehre von dem Sport ist ja, dass man Dinge (auch wenn man die doof findet) sauber und ordentlich ausführen bzw vorbereiten muss, damit man trifft und Erfolg hat. Ist man schludrig, wird das nix. Mit corona sicherlich schwierig, aber vielleicht gibt es andere Methoden, um diese Erkenntnis zu erarbeiten, dass ein paar Dinge einfach notwendiges Übel sind. Blöd scheint er ja nicht zu sein.

    Was ich heute - abhängig vom Bundesland natürlich! - auch zu Bedenken geben würde ist, dass Realschule gleichbedeutend sein kann mit dem was früher Hauptschule war - oder noch nichtmal.


    Es kommt natürlich drauf an - hier in NRW gibt es kaum bzw keine Hauptschule mehr, und de fakto ist die Realschule heute hier absolut nicht mehr das, was ich mit der Realschule vor zwanzig Jahren vergleichen würde.


    Aber wie gesagt: bundeslandabhängig

    tiramisu01 schrieb:

    Ich denke auch, dass es weit weniger auf die Schulform, als auf die Schule bzw. die Lehrer ankommt. Vielleicht wäre er auf einem anderen gym mit anderen Lehrern, die die Dinge anders handhaben besser.

    Als wir aus dem Ausland zurück kamen, wechselte ich als gute 1-2er Schülerin wegen blöden Vorschriften (und meiner im Nachhinein saudummen Weigerung einen Aufnahmetest zu schreiben) auf einer deutsche Realschule. Ab da war ich eine 3 bzw 4er Schülerin. Wir kamen in der 7ten zurück. Ich hatte sogar ne 5 in Informatik ein Jahr vor Abschluss 😅 und ich bin trotzdem eine recht gut Informatikerin geworden. Der Stoff war nicht das Problem. Es war einfach nicht die Art und Weise, wie ich Dinge lerne bzw lernen wollte.


    Wir haben in unserem Bogenverein oftmals mit Kindern zu tun, die etwas „chaotisch“ sind. Einige Eltern berichten uns, dass das schießen mit Pfeil und Bogen den Kindern geholfen hat, sich besser zu fokussieren und zu konzentrieren. Eine wichtige Lehre von dem Sport ist ja, dass man Dinge (auch wenn man die doof findet) sauber und ordentlich ausführen bzw vorbereiten muss, damit man trifft und Erfolg hat. Ist man schludrig, wird das nix. Mit corona sicherlich schwierig, aber vielleicht gibt es andere Methoden, um diese Erkenntnis zu erarbeiten, dass ein paar Dinge einfach notwendiges Übel sind. Blöd scheint er ja nicht zu sein.

    So ähnlich ging es einer meiner Schwestern. Die ist erst runter vom Gymnasium auf die Realschule, dann Hauptschule, dann wieder Gymnasium. (letzteres ein Experiment, weil ein Psychologe sie unterfordert fand)


    Gut war sie erst wirklich auf dem letzten Gymnasium...

    Ich war in der Schule auch sehr unorganisiert und chaotisch. Hausaufgaben habe ich ständig vergessen oder war zu faul. Daran das Tests geschrieben werden, hab ich mich meist erst kurz vorher wieder erinnert. Ich hatte auch Kalender und Ablagesystem. Aber ich war einfach zu faul etwas einzusortieren. Wenn mir was Spaß gemacht hat oder ich den Lehrer toll fand, war ich fleißig. Wenn mich was nicht interessiert hat, war ich faul und stur. Ich hatte gerade in Mathe und Physik öfter 4 oder 5 auf dem Zeugnis.

    Das mit den Lernen hat sich dann etwas in der Oberstufe gebessert, weil ich ein gutes Abi wollte. Aber so richtig ist der Knoten erst im Studium geplatzt und ich hab einen guten Abschluss gemacht. Ich brauchte mein konkretes Berufsziel, für das gute Noten erforderlich waren, um den Hintern hoch zubekommen.

    Jetzt bin ich Juristin und eigentlich ganz erfolgreich. Mein Schreibtisch ist aber immer noch das reinste Chaos. Das wird sich auch nicht ändern. Meistens ist es organisiertes Chaos, aber oftmals suche ich auch immer noch stundenlang Sachen, die ich verschlampt habe.

    Ich bin halt eine Chaotin, aber eben nicht dumm. Deswegen bin ich froh, dass man mich nicht vom Gymnasium runter genommen hat.

    Aber ob das der richtige Weg für deinen Sohn ist, kann ich nicht beurteilen.

    Ich denke, ja, das ist keine beliebte Meinung, dass ein Kind, das sich schon in Klasse 4 nicht organisieren kann, nicht lernen will, dem aber auch nicht alles zufliegt und das eher so im Mittelfeld liegt, nicht aufs Gymnasium gehen sollte.


    Das seine Leistung sich verschlechtern wird und dass diese Schulform ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Organisation fordert und viel Lernstoff bedeutet, ist doch eigentlich bekannt.


    Das können und sollen die Eltern nicht abfedern, indem sie ständig abtreiben und quasi die Hausaufgaben des Kinds machen.


    Ich würde ihm also ein Ultimatum stellen. Er kriegt bis Ende des Schuljahrs die Kurve und rudert sich in den nicht versetzungsgefährdeten Bereich oder er wird die Schule wechseln.


    Da siehst du dann auch, ob seine Coolness und dieses unwillige Selbstbewusstsein echt sind oder Schutzverhalten, weil er längst überfordert ist und einfach auf diese Weise damit umgeht, eine Note nach der anderen zu verhauen.