• Mein Sohn wurde aus dem Unterricht geschmissen

    mein sohn(8jahre alt) hatte am montag seinen ersten schultag in der 3.klasse,samt neuer lehrerin.am mittwoch kam er nachhause und erzählte mir das er heut und gestern(also dienstag u.mittwoch )von der lehrerin aus dem klassenraum geschmissen wurde,weil er bei entspannungsübungen gelacht hat und während des unterrichts geschwatzt hat.ich dachte ich…
  • 768 Antworten

    der brief ist schon abgegeben.ich werd ja sehen ob sie daraufhin ein elterngespräch möchte.wenn ich mir vorstelle das er jetzt mit dieser lehrerin bis zur 6.klasse klarkommen muß.ich hab keine lust das sich das extrem hoch schaukelt.ich habe ihr jetzt freundlich klar gemacht das ich das nicht wünsche.wenn sie das jetzt persönlich nimmt und an meinem sohn ausläßt,dann ist sie für mich einfach nur eine ganz "arme"frau!

    Jep, kann ich voll unterschreiben :)^ Lehrer müssen ohnehin immer für alles herhalten, irgendwo ist Schluss.

    Zitat

    da gibts nur eins,ab zum direktor der schule,sollte der nicht sofort reagieren ab zum schulamt.

    Und das ist ja mal total überzogen. Willst die Lehrerin auch gleich noch anzeigen? %-|


    June, wo bleibt die Kritik am Verhalten deines Sohnes? So unschuldig wird er schon nicht gewesen sein, also würd ich auch bei dem Kind mal ansetzen.


    Also, wie gesagt, der erste Weg ist die direkte Aussprache mit der Lehrerin, ein Brief ist doch nur umständlich.

    Zitat

    der brief ist schon abgegeben.ich werd ja sehen ob sie daraufhin ein elterngespräch möchte

    ??? Wieso soll sie dich um ein Gespräch bitten? Du hast doch ein Problem mit ihr, nicht umgekehrt. Ich hab irgendwie den Eindruck, du scheust das direkte Gespräch. :-/

    Bevor man über etwas urteilt sollte man erst mal beide Seiten hören, ich bin auch der meinung das die Lehrerin das nicht einfach so mit deinem ach so braven Sohn gemacht hat.

    Zitat

    Ich hab irgendwie den Eindruck, du scheust das direkte Gespräch. :-/

    Das Gefühl hab ich auch. Offenbar möchte da jemand vermeiden, dass der Heiligenschein vom Sohnemann einen Kratzer bekommt.

    oh, oh, ein ganz heißes Eisen, dieses Thema. Als Grundschullehrerin kann ich es sehr gut nachempfinden, dass man ein Kind vor die Tür setzt (Oh, Wunder, man kann die Tür auch offen lassen, also wird auch die Aufsichtspflicht nicht verletzt!), wenn man versucht, mit der Klasse Entspannungsübungen zu machen. Falls das Kind dann immernoch keine Ruhe gibt, könnt ihr euch mal überlegen welche Möglichkeiten es jetzt noch gibt. Erste Möglichkeit: Ich gehe vor die Tür und diskutiere mit dem Kind, so dass derweil in der Klasse die Hölle losbricht und alle über Tische und Bänke gehen. Abgesehen davon ist die Lehrerin nicht dazu da, mit dem Schüler zu diskutieren. Ihr Job ist es Regeln aufzustellen und für die Einhaltung zu sorgen Diskutiert wird meiner Meinung nach ohnehin viel zu viel mit den Kindern. Zweite Möglichkeit: Ich hole das Kind wieder in die Klasse und lasse mich weiter terrorisieren, wodurch die gesamte Klasse gestört wird und jegliche Authorität völlig untergraben wird. Dritte Möglichkeit: Ich breche die Übung ab und strafe somit die ganze Klasse wegen des Fehlverhaltens eines einzigen Schülers. Viel Spaß beim Aussuchen eines möglichen Verlaufes dieser Schulstunde!


    LG

    Bei uns in der Grundschule wurden allzu nervige Kinder (nach mehreren Ermahnungen) immer in den Schulkindergarten geschickt. Das war peinlich. ;-D Ist mir zum Glück nie passiert.


    In der Oberstufe gab es einen Lehrer, der hat sobald er im Raum war, die Tür zugemacht und niemanden mehr reingelassen. Das war nicht nur fies, sondern auch pädagogisch völlig sinnlos, weil er mal 10 Min vor, mal 10 Min nach dem Klingeln gekommen ist .. der hat einfach nur seine kleinen Machtbestätigungen gebraucht. ;-D Und ein anderer Leher hat Idioten-Strichlisten geführt. Da hat jeder einen Strich bekommen, der sich idiotisch benommen hat. D.h. auf eine Frage keine Antwort wissen, einen dummen Witz machen, über einen dummen Witz lachen, zu spät kommen, komisch angezogen sein oder oder... Und nach 5 Idiotenstrichen musste man sich vor der Klasse hinstellen und irgendetwas auswendig Gelerntes vortragen. "Musste" man natürlich nicht - aber Verweigerung wurde mit noch mehr Idiotenstrichen und vielen, vielen Witzen auf die eigenen Kosten bestraft. ;-D


    Ach, ich hab die Schule gehasst...


    june, sprich persönlich mit der Lehrerin. Briefe sind ein umständliches Kommunikationsmittel und nur dann geeignet, wenn man keinen Dialog möchte, sondern dem Anderen nur mal seine Meinung vor den Kopf klatschen will.

    sicher ist mein sohn kein engel,er ist eben ein ganz normaler 8jähriger bengel eben typisch junge.


    mit dem man aber auch reden kann.sie hat in dem moment ihre aufsichtspflicht verletzt und das ist fakt!meine mutter arbeitet als kindergärtnerin und sagte ,das es so nicht geht.


    ich habe oben schon geschrieben mein mann arbeitet als ausbilder und darf nicht mal die 16-20jährigen azubis rausschmeißen.


    es gehört sich einfach nicht.bei der anderen lehrerin inder 1. u.2.klasse hat es ja auch geklappt,ohne rausschmeißen.sie hat es hingekriegt,komisch!

    Zitat

    Diskutiert wird meiner Meinung nach ohnehin viel zu viel mit den Kindern.

    :)z:)^


    Mir tun die Lehrer echt leid, die Tag für Tag damit umgehen müssen, dass manche Eltern ihre Kinder wie kleine Erwachsene behandeln und mit ihnen alles ausdiskutieren.

    ich bin arbeiten,ich weiß es erst seit gestern.wann sollte ich da mit ihr reden?ich werd ja sehen wie sie den brief annimmt.und dann wird ganz sicher ein gespräch stattfinden.wie gesagt mein sohn hat diese lehrein jetzt bis zur 6.klasse.möchte mich also gütig mit ihr einigen.ich möchte eben einfach nicht das er des unterrichts verwiesen wird.das ist doch wohl verständlich.

    Es wird hier auf Grundlage der Information eines 8jährigen diskutiert, der sich sicherlich ggü seiner Mutter versucht hat, in ein gutes Licht zu stellen, nachdem er nicht von selbst davon berichtet hat. Spricht für ein schlechtes Gewissen. man sollte beide Seiten kennen.


    Ich stehe Lehrern grundsätzlich skeptisch gegenüber, sie haben aber ein Recht und gegenüber den anderen Schülern auch die Pflicht, den Unterricht von Störungen freizuhalten. Wenn es so war, dass der Sohn der TE wiederholt die Entspannungsübungen stört, bleibt kein Raum für Diskussionen, da er dafür offenbar nicht die Reife hat. Schade, dass die TE nun dem Sohn den Eindruck vermittelt, er sei im Recht und die Lehrerin habe falsch reagiert. Dadurch sind künftige Konflikte vorprogrammiert.


    Es ist wohl wie so häufig, dass das eigentliche Problem die Eltern sind und nicht die Kinder, die es scheinbar zu Hause nicht anders lernen. Macht es für die Lehrer nicht leichter, die sowieso schon häufig die Defizite des Elternhauses ausgleichen müssen.


    Nein, ich bin kein Lehrer, habe aber Erfahrung u.a. aus Elternabenden, wo ich solche Diskussionen und solche Eltern erlebt habe, die nicht ansatzweise akzeptieren konnten, dass ihr tolles Kind sich daneben benommen haben kann