:)^ :)^ reykjavik: So wie ich die Beiden einschaetze,wuerde es der Tochter helfen,wenn sie alleine zum Therapeuten geht.....das Verhalten der Tochter hoert sich verbittert ,verhaertet und extrem wuetend an


    ..dann kann sie in Ruhe ueber ihre Probleme reden,hat jemanden ....der sie versteht ,vielleicht kann sie Tipps vom Therapeuten annehmen

    Zitat

    Ich denke ehrlich gesagt, deine Tochter sucht Grenzen. Es wäre deine Aufgabe [gewesen], diese zu setzen. Stets nachzugeben und alles durchgehen zu lassen, lässt bei Kindern den Eindruck entstehen, dass ihre Eltern schwach und verachtenswert sind. Das führt zum respektlosen Verhalten, wenn es wirklich so schlimm ist, wie du beschreibst. Es wird nun an dir sein, die Grenzen konsequent zu setzen.


    Allerdings geht aus deinen Sätzen viel Enttäuschung über nicht vorhandenen Gehorsam hervor und scheinbar fühlst du dich von deinem Kind auch selbst abgelehnt und betrachtest es als hoffnungslosen Fall. So einfach ist es mit der Erziehung dann aber leider doch nicht. Kommt nun drauf an, wie du dich durchsetzen willst, aber mit Toben und auf dasselbe Niveau begeben verschlimmert man die Sache eher. Jedenfalls gehört viel Geduld und vor allem Liebe dazu, sich des Problems anzunehmen. Deine Tochter ist nun auch in der Pubertät. Das ist die Zeit, in der Jugendliche von ihren Eltern wegdrängen und sich abgrenzen, ihre Grenzen neu austesten. Ich habe allerdings noch nicht den Eindruck, dass du den Kern dieses Problems wirklich verstanden hast, sondern eher davon ausgehst, dass deine Tochter halt ungezogen ist.


    Da ist die Frage, ob du das wirklich alleine bewältigen kannst oder nicht am Ende du dich mit Psychologen auseinandersetzen solltest. Denn "ab heute ist Schluss", was sonst nie war, ist unrealistisch, das weißt du selbst .

    100% Zustimmung. Vorallem dieser Satz: "Stets nachzugeben und alles durchgehen zu lassen, lässt bei Kindern den Eindruck entstehen, dass ihre Eltern schwach und verachtenswert sind." bringt es perfekt auf den Punkt.

    Sehr gut, bleib knallhart und gib nicht klein bei


    für sie ist es erstmal ein Kulturschock, wenn Du plötzlich Regeln aufstellst und Sie damit einengst. Das ist jetzt ein Machtkampf den Du jetzt gewinnen musst. Je älter Sie wird umso schwerer wird es.


    Das "mir egal" nicht überbewerten, sie wird kaum von heute auf morgen plötzlich Einsicht zeigen. Das braucht seine Zeit, und selbst wenn sie es einsieht so wird sie dies nicht sofort eingestehen.


    Was Sie jetzt in Ihrer Wut etwas zerstört dann wird es entsorgt und den Ersatz muss sie selber bezahlen von Ihrem Taschengeld welches sie in Verbindung mit der Hausarbeit bekommt. Sie muss erst noch lernen wirtschaftliche und Soziale Zusammenhänge zu erkennen.

    Zitat

    So wie ich die Beiden einschaetze,wuerde es der Tochter helfen,wenn sie alleine zum Therapeuten geht.....das Verhalten der Tochter hoert sich verbittert ,verhaertet und extrem wuetend an

    Unsinn, es ist nur ein verzogenes 13 jähriges Kind der plötzlich Pflichten auferlegt und deren Freiheit beschnitten wird. Das liegt im Verantwortungsbereich der Mutter und sollte auf keinen Fall auf externe Personen verlagert werden. Zumal die Erfolgsaussichten des Therapeuten bei ca. 0 % liegen dürften.

    Zitat

    Unsinn, es ist nur ein verzogenes 13 jähriges Kind

    Das finde ich jetzt, aus der Ferne, etwas schwer abschließend zu beurteilen. Kann sein, kann auch nicht sein.


    Wenn die beiden (Mutter und Tochter) aber in absehbarer Zeit nicht miteinander klar kommen, fände ich Hilfe von aussen notwendig. Auch wenn es "nur" ein verzogenes Kind sein sollte.

    Bei Streit hilft auch oft Distanz,wenn sie z.B.mal zeitweise woanders wohnen wuerde,sich mit anderen Menschen auseinander setzen muss.


    Dafuer gibt es ueber das Jugendamt Projekte.


    Ich wuerde das Jugendamt um Hilfe bitten

    Ich bin auch der Meinung, dass die TE es erstmal mit Konsequenz und Grenzen setzen versuchen sollte, bevor sie einen Therapeuten einschaltet. Ihn gleich zu konsultieren finde ich unnötig, wenn die Beiden es schon vorher in den Griff bekommen. Sollte es doch nicht klappen, kann man ja immer noch überlegen.

    Wir waren schon bei einem Therapeuten. Und ja er hat mit ihr alleine gesprochen weil ich auf dem selben Standpunkt war wie ihr. Und am Ende kam dann heraus das sie halt in der Pubertät ist und ich soll Grenzen setzen und konsequent sein. Aber wie schon gesagt, ist das alles nicht ganz einfach für mich! Aber heute bin ich ein bißchen stolz....sie hat es geschafft in sage und schreibe in fast 4 Stunden ihr Zimmer etwas aufgeräumt und war auch mit dem Hund. Aber trotzdem das ist ist bestimmt nur eine Eintagsfliege und morgen oder heute abend probt sie wieder den Aufstand! Aber ich möchte euch ersteinmal danken für eure Zusprüche und Tipps. Ich hoffe ich schaffe das. Ich will doch nur eine kleine harmonische Familie und nicht wie Sodom und Gomorra.... ;-)

    Tust du nicht, da bin ich mir ganz sicher! Auch wenn es so wirkt und sie das sagt, später wird sie dir dankbar sein.


    Hab sehr strenge Eltern und heute bin ich zumindest für den Großteil sehr dankbar. Und ich war kein einfaches Kind.