Wie nah steht dir denn der Junge?


    Vielleicht ist das nur eine Phase der Mutter, wenn sie solche Probleme hatte, wie du beschrieben hast, dann fühlt sie sich vielleicht selbst gefangen, will das Leben auch wieder leben. Eine schwere Krankheit lässt einem manchmal "komisch" werden. Vielleicht sollte man mehr Verständnis für sie haben und sie machen lassen.


    Klar, das ist nicht schön für ihren Sohn, er leidet darunter und das zurecht, aber er ist schon 10 und ich denke in dem Alter kann man mit ihm reden.


    Setzt euch doch zu dritt man an einen Tisch, redet offen über diese Probleme, das knabbert sicherlich noch an allen, dann bring Verständnis für beide Seiten auf. Und versuche die Situation des Jungen der Mutter und die Situation der Mutter de Jungen nahezubringen. Und vielleicht findet ihr eine Lösung dafür.


    Ihr könntest ausmachen, ( wenn du aktiv helfen willst) dass sie vielleicht einen Abend in der Woche ausgehen kann und du in dieser Zeit die Betreuung übernimmst. Dafür bleibt sie aber den restlichen Tagen unter der Woche bei ihrem Sohn und verfestigt deren Beziehung.


    Und am Wochenende könntest du vielleicht Vorschläge bringen, dass alle Familienmitgliedern etwas unternehmen, die Mutter, nur samstagsabends ausgeht, oder eben nur alle zwei Wochen.

    Zitat

    Ihr könntest ausmachen, ( wenn du aktiv helfen willst) dass sie vielleicht einen Abend in der Woche ausgehen kann und du in dieser Zeit die Betreuung übernimmst. Dafür bleibt sie aber den restlichen Tagen unter der Woche bei ihrem Sohn und verfestigt deren Beziehung.


    Und am Wochenende könntest du vielleicht Vorschläge bringen, dass alle Familienmitgliedern etwas unternehmen, die Mutter, nur samstagsabends ausgeht, oder eben nur alle zwei Wochen.

    Ich kann mir vorstellen, wenn sich eine außenstehende Person so detailliert in die private Freizeit- und Familiengestaltung einmischt, geht der Schuss tendenziell nach hinten los.


    Für die Unsicherheiten des Kindes kann es 1000 Gründe geben – da die Mutter vorschnell mit Vorwürfen und Mutmaßungen bombardieren halte ich nicht für sehr geschickt (auch und gerade wegen dem Kind nicht).


    Die Faktenlage ist zunächst mal, dass sich die Mutter relativ oft außer Haus befindet, in der Zeit aber für eine angemessene Betreuung ihres Kindes sorgt – das alleine ist noch kein "Verbrechen".

    Mal so nebenbei:


    Ich könnte jetzt mal aufzählen, was ich schon Alles an "Problemen" etc. in den Augen "anderer Leute" hatte (oder habe)....teilweise kamen (kommen) da die wirklich abstrusesten Dinge bei heraus. Und das, obwohl mein Kind (meine Kinder) nichts gesagt haben ;-D.


    (Ich hatte damals in Bayern eine sehr nette Nachbarin, die mir immer den neuesten Tratsch über mich erzählt hat ;-D)

    Nein, das ist kein Verbrechen und mit 10 Jahren ist man auch kein Kleinkind mehr.


    Aber, ich persönlich und das kann natürlich jeder anders sehen, finde es nicht richtig, wenn man sooft unter der Woche oder gar am Wochende unterwegs ist.


    Unter der Woche wenn Schule ist, möchte ich doch als Mutter sicher gestellt haben, dass mein Kind einen geregelten Tagesablauf hat, dass es morgens sein Frühstück hat, sauber zur Schule geht und nachts ohne Probleme rechtzeitig ins Bett kam und gut schlief.


    Wenn ich die Nacht über durch gefeiert hätte, getrunken hätte, wäre ich am nächsten Tag doch nicht sooft fit, dass ich noch einen "stressigen" Tag mir Hausaufgaben, Kochen, Putzen und Freizeitorganisation bewältigt bekomme.


    Das heißt ja nicht, dass man nicht mal weggehen kann, schon gar unter der Woche, aber immer und das mehrere Tage ( womöglich noch hintereinander) ":/ Ne, das kann ich nicht gut heißen.

    leana-Burgfest

    Zitat

    Wenn ich die Nacht über durch gefeiert hätte, getrunken hätte, wäre ich am nächsten Tag doch nicht sooft fit, dass ich noch einen "stressigen" Tag mir Hausaufgaben, Kochen, Putzen und Freizeitorganisation bewältigt bekomme.

    Aber genau DAS ist doch hier die Frage: Wir wissen gar nicht ob es so abläuft.

    Ja aber wenn ;-D nur obligatorisch alle Möglichkeiten aufgedeckt.


    Das ist es ja, was soviele Fäde schwierig zum Diskutieren macht, man weiß oftmals fast gar nichts, sodass man eignetlich immer etwas Spekulieren muss, dass man überhaupt einen Ansatz findet.


    Es könnte so sein, es könnte so sein... Irgendetwas wird passen, nur was ":/

    Zitat

    Ja aber wenn

    Eben – das ist es oftmals. Gerade wenn es um Dritte geht.


    Deshalb kann ich den -hier teilweise- herrschenden Schrei nach "Jugendamt!!!" nicht nachvollziehen.


    Vor allem aber auch von Dir selbst, Kugelchen. Es sei denn, Du hast noch mehr Infos, die Du hier noch nicht erzählt hast. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wie man wegen ein paar Infos (deren Wahrheitsgehalt oder Sichtweise man noch nicht mal in Frage gestellt oder nachgeprüft hat) schon gleich so "abgeht", bzw. gleich gegen die Mutter geht. Liegt natürlich auch an meinen eigenen Erfahrungen, aber auch als ich noch keine Mutter war/noch nicht selbst betroffen war, habe ich es schon so gesehen.