• Regisseur Mama

    Hallo liebe Eltern, für mein Schulprojekt brauche ich eure Meinung, ich habe leider keinerlei Möglichkeiten mit Eltern in Kontakt zu treten. Es geht um das Fernsehprogramm eurer Kinder. Folgendes Szenario: Ihr geht mit euren Kindern ins Schwimmbad und eure Tochter oder Sohn schubst ein anderes Kind ins Becken. Ihr erklärt dann ja sicher eurem Kind,…
  • 102 Antworten

    Falls man nicht verstanden hat was ich gerade so witzig fand: der Liebste ist mit seiner Holden im Bett, spreizt ihre Beine und sieht deren...leuchtend rote Beete. Haha.


    Moderner ausgedrückt: ??Baby, ich leck dir gleich deine heiße und nasse Pussy dass du schreien wirst.??


    Entschuldigt, wir sind in einem Erziehungsforum. |-o ;-D

    Ich kann hier nur schreiben wie es meinem Sohn im Kindesalter ergangen ist:


    Im Alter von ca. 7 Jahren wurde er im Hallenbad von einem ca. 8-9 jährigen anderen Jungen in Wasser geschubst.


    Meiner schluckte etwas Wasser und kletterte wieder aus dem Becken. War das Sprungbecken.


    Danach bekam der anderen einen an den Hals und fiel ebenfalls ins Wasser. Thema durch.


    Ich verstehe nicht so ganz wie, oder warum, man/frau darüber einen Film drehen möchte.


    Zum Spinat: Wir haben massenweise Lebensmittel zur Auswahl. Wenn jemand nun einmal keinen Spinat mag, gibt es sicherlich genug andere Sachen zu essen um nicht zu verhungern.


    Wer sich den ganzen lieben langen Tag Gedanken um die Erziehung und Entwicklung seines Kindes, oder noch schlimmer, um die Erziehung anderer Kinder macht, sollte evt. Hilfe von aussen suchen.


    Oder sich einen Hund zum Dressieren anschaffen.

    D23

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    Ich finde es immer wichtig Kindern nahezubringen, dass Fernsehen eben nicht, bzw. nur bedingt die Realität widerspiegelt. Also entweder Sendungen schauen zu lassen die wirklich nicht "schaden" können, die ich kenne und einschätzen kann und/oder bei dem Rest dabei zu sitzen und nebenbei zu erklären.

    Richtig, wenn Du nun den Inhalt einer Sendung selbst bestimmen kannst, brauchst Du nicht nebenbei zu sitzen. Es gibt Situationen, da parken Eltern irgendwann mal im Leben ihr Kind vor dem Fernseher - hier nur mit vorher festgelegtem Content und nein, es sollte kein Dauerzustand sein.

    Irgendwie kam meine Kernaussage nicht richtig an:


    Mir geht es darum den Kindern die Differenz zwischen Fernsehen und dem "wahren Leben" immer klar vor Augen zu führen.


    Setze ich jetzt mein Kind vor den Fernseher mit den Worten: "Guck, SO meine ich das, merke es Dir", dann nimmt es auch andere Sendungen ernster als es sollte. Da ein Kind nicht von alleine differenzieren kann.


    So habe ich es gemacht, dass ich Sendungen die ich kannte (Sesamstraße, diverse Trickfilme wie "Heidi" und Co.) auch alleine habe schauen lassen - andere Sendungen wiederum wenn auch nicht durchgehend anwesend zumindest begleitend, wiederum Andere ganz begleitend. Das heißt: Ja, ich gesteht durchaus auch mal eine "Parkerin" gewesen zu sein, aber nie völlig ziellos/unausgesucht. Ich wußte also immer, was sie da schauen.


    Meine eigenen Werte, also das, was ich als wichtig erachtete, was das reale Leben angeht (das ist ja individuell) - das wurde immer von mir, bzw. dem Umfeld in direkter Konfrontation gehandhabt (also nicht negativ behaftet, sondern als Gespräch gemeint). Sollte dies dann zufällig mal Thema in irgendeiner Sendung gewesen sein, klar wurde es dann auch mal wieder thematisiert. Aber für das Kind ganz klar als Anlehnung und nicht als "Bevor ich jetzt hier meinen Mund fusselig rede, schaue Dir diesen Kurzfilm an, dann weißt Du was ich meine". :|N


    Nicht zuletzt: Wie fühlt sich denn eigentlich das Kind dabei, wenn die Mutter (oder natürlich der Vater) es lieber vor den Fernseher setzt, anstatt sich mit ihm bei einem heißen Kakao mit Sahne gemütlich zusammen zu setzen? ":/

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    Was sagt ihr dazu?

    Totaler Blödsinn. Auf so eine Idee käme ich nur, wenn ich den ganzen Tag nichts sonst zu tun hätte. Aber da muss es mir schon stinke langweilig sein.


    Mir fehlen echt die Worte....

    Denkst du wirklich, du könntest das Leben und was da alles so vorkommt und was es für ev. Erzeihungsprobleme gibt in einen Katalog packen und den per Stichwortliste beherrschen.


    Und wozu?


    Es gibt doch viele gute Kinderfilme, in denen eben das ganze Leben vorkommt. Und wenn ich ein Problem mit meinem Kind habe , bespreche ich es und suche dafür nicht einen passenden Film, weil ich es nicht erklären kann, was ich meine. ":/


    Klingt wirklich alles viel zu verkopft.


    Darf ich fragen, ob du Kinder hast?

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    "Wo kommt Spinat her?" verpackt als Märchen oder als Action-/Informationsfilm

    Action: Samen kaufen, rein in's Beet/Balkonkasten, gegen Schnecken verteidigen, mit etwas Glück 3 Blätter ernten = bildschirmfreie action + "Nahrungsmittelproduktion ist gar nicht so einfach und dauert lange" gibt's umsonst dazu.

    Schon schade, dass meine Idee bei euch nicht so ankommt. Auf die Tatsache, dass viele Kinder visuell schneller lernen, ging niemand ein - lieber wurde mein unglückliches Beispiel mit dem Spinat aufgegriffen.

    @Shojo

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    Und das dann wenigstens ansatzweise brauchbar grafisch umgesetzt? Ich arbeite hin und wieder mit Illustratoren und Designern im Bereich PC-Spiele zusammen - hast du auch nur im Entferntesten den allerblassesten Schimmer, wie aufwendig so etwas ist?

    Ja, ist es. Es gibt mittlerweile eine riesige Datenbank und Unmengen an Texturen.

    @hikleines

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    Und wie willst du das in irgendeiner weise "lehrend" aufarbeiten?

    Die Mama oder Papa hat die Möglichkeit soetwas aufzuarbeiten.

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    Aber bei Aspekten wie Mut oder Freude oder Lust auf Essen...das können Menschen eh nicht lernen. Das müssen sie er-leben, im Sinne von er-arbeiten. Kinder verlieren die Angst vor hohen Klettergerüste ja auch nicht, indem ich ihnen Bilder davon zeige, sondern indem sie erleben, dass sie hoch und auch heil wieder runter kommen.

    Das weiß ich und ich möchte davon auch nichts ersetzen.

    @rabiator

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    Ich verstehe nicht so ganz wie, oder warum, man/frau darüber einen Film drehen möchte.

    Hier kannst Du meine Anregungen noch einmal nachlesen: http://www.med1.de/Forum/Erziehung/731951/Nutzer/l8pre/ und vielleicht nochmal einen Beitrag verfassen.

    @Isabell

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    Mir geht es darum den Kindern die Differenz zwischen Fernsehen und dem "wahren Leben" immer klar vor Augen zu führen.

    Die Phase in der die Kinder nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können, hält nicht lang an. Der Einwand ist natürlich richtig.

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    So habe ich es gemacht, dass ich Sendungen die ich kannte (Sesamstraße, diverse Trickfilme wie "Heidi" und Co.) auch alleine habe schauen lassen - andere Sendungen wiederum wenn auch nicht durchgehend anwesend zumindest begleitend, wiederum Andere ganz begleitend. Das heißt: Ja, ich gesteht durchaus auch mal eine "Parkerin" gewesen zu sein, aber nie völlig ziellos/unausgesucht. Ich wußte also immer, was sie da schauen.

    Warum das Parken so negativ behaftet? Rund um die Uhr bei dem Kind zu sein und immer Einfluss nehmen zu können, fällt doch dann wieder in die Sparte Helikoptereltern und mir geht es auch darum, dass die Eltern genau wissen, was ihr Kind da gerade sieht.

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    Aber für das Kind ganz klar als Anlehnung und nicht als "Bevor ich jetzt hier meinen Mund fusselig rede, schaue Dir diesen Kurzfilm an, dann weißt Du was ich meine". :|N

    Mit der Prämisse und der Einleitung sollte man, so eine auf den Tag des Kindes zugeschnittene Sendung besser nicht starten.

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    Nicht zuletzt: Wie fühlt sich denn eigentlich das Kind dabei, wenn die Mutter (oder natürlich der Vater) es lieber vor den Fernseher setzt, anstatt sich mit ihm bei einem heißen Kakao mit Sahne gemütlich zusammen zu setzen? ":/

    Manche Kinder sehen mit großen Augen in die bunte Flimmerkiste und was drumherum passiert, ist ihnen völlig egal und für ein paar Minuten alle paar Tage, finde ich es auch gar nicht so schlimm. Mama hat mal eben Zeit für sich und könnte nebenbei sogar Staubsaugen, bekommt das Kinder eben Kopfhörer auf.

    @wintersonne

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    Denkst du wirklich, du könntest das Leben und was da alles so vorkommt und was es für ev. Erzeihungsprobleme gibt in einen Katalog packen und den per Stichwortliste beherrschen.


    Und wozu?

    Ich probiere es, ja. Du hast sicher gelesen, dass man nicht nur Erziehungsprobleme aufgreifen kann, sondern auf eine Mitmach- oder Informationssendeung generieren kann.


    Die Sendung kann man abspeichern und irgendwann nochmal sehen, hat auch einen Hauch von Tagebucheintrag.


    Ich habe noch keine Kinder und keine Angst, den werde ich schon was beibringen. :)

    @agnes

    Top :)^

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    Schon schade, dass meine Idee bei euch nicht so ankommt

    Für dich? Für uns? Oder für die Kinder?

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    Manche Kinder sehen mit großen Augen in die bunte Flimmerkiste und was drumherum passiert, ist ihnen völlig egal und für ein paar Minuten alle paar Tage, finde ich es auch gar nicht so schlimm.

    Genau so ist es. Fernsehzeit ist in den meisten Fällen streng limitiert.


    Und mein Kind würde eher darauf verzichten, wenn Fernsehen auf das von dir erdachte pädagogische Konzept hinausläuft. Wenn sie fernsieht, dann möchte sie Benjamin Blümchen sehen und zwar nicht beim Spinat essen. Oder Pippi Langstrumpf, Lotta oder Michel. Aber sicher nicht pädagogisch aufbereitet. Nicht mit einer Intention dahinter. DAS würde sie merken und ganz sicher nicht gut finden.


    Möchte ich auch nicht. Gibt es ein Thema, wird dieses besprochen. Gibt es weiterführenden Bedarf an Informationen oder Aufarbeitung, dann gibt es Bücher. Der Fernseher ist sicher nicht mein Erziehungsmedium der Wahl und wird es auch niemals werden. Schade ]:D

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    Auf die Tatsache, dass viele Kinder visuell schneller lernen, ging niemand ein

    Da ist niemand drauf eingegangen, weil das eine jedermann-gähn-bestens-bekannte Binsenweisheit ist.


    Und zeig mir mal das Kind, was vom TV was lernt. Meine zumindest haben das in dem von dir angedachten Alter ganz bestimmt nicht getan...die teilten ihre Gummibärchen nicht mit ihren Geschwistern, weil der kleine Eisbär ihnen das vorgetanzt hat, sondern weil ich sie dazu gezwungen habe - bis sie begriffen hatten, dass man das eben so macht. ;-D


    Wenn sie etwas älter sind, kommen sie durchaus schon mit irgendwelchem Sendung-mit-der-Maus oder Galileo-Wissen an, aber dann sind sie schon so groß, dass sie jeden pädagogischen Trick umgehend wittern. Meine hätten sich schön bedankt, wenn ihnen dann noch Alltagssituationen per Mattscheibe geliefert worden wären.


    Und, wie gesagt, warum auch? Wenn du mit deinem Spinatbeispiel nicht glücklich bist, nehmen wir doch ein anderes: den Schwimmbadbesuch. Sowas klärt man an Ort und Stelle in drei Sätzen, fertig. Das muss man doch bitte nicht auch noch zu Hause im Nachgang nochmal und nochmal aufbereiten, gerade für kleinere Kinder wäre das absoluter Unfug. Und für ältere Kinder: siehe oben.

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    Mama hat mal eben Zeit für sich und könnte nebenbei sogar Staubsaugen, bekommt das Kinder eben Kopfhörer auf.

    Heilige Scheiße, was hast du denn bloß für ein Familienbild? %:|

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    Und zeig mir mal das Kind, was vom TV was lernt. Meine zumindest haben das in dem von dir angedachten Alter ganz bestimmt nicht getan...die teilten ihre Gummibärchen nicht mit ihren Geschwistern, weil der kleine Eisbär ihnen das vorgetanzt hat, sondern weil ich sie dazu gezwungen habe - bis sie begriffen hatten, dass man das eben so macht. ;-D

    Ich hoffe deine Kinder wissen ihre gnädige Mutter zu schätzen. Ich hab einfach mal geteilt wie die beiden. Diese entsetzen Gesichter. ]:D ]:D

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    Mama hat mal eben Zeit für sich und könnte nebenbei sogar Staubsaugen, bekommt das Kinder eben Kopfhörer auf.

    Sach mal, die 50ger winken nicht nur, die springen gerade jodeln und nackt durchs Bilder oder?


    ehrlich mal. :|N

    Ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendwie hinhaut.

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    Denkst du wirklich, du könntest das Leben und was da alles so vorkommt und was es für ev. Erzeihungsprobleme gibt in einen Katalog packen und den per Stichwortliste beherrschen.

    Da muss es ja unendlich viele Möglichkeiten geben, wenn du das so individualisierbar gestalten willst und entweder verliert man da komplett den Überblick oder es gehen eben nicht alle Varianten, die ich will.


    Was ist, wenn ich bestimmten Film mit genau dieser Figur will, die in einer anderen "Folge" irgendwas erklärt.


    Das muss ein riesiger Programmieraufwand sein, ich kanns mir echt nicht vorstellen. Wenn man überlegt, wie lange so Kinoanimationen dauern, wie viele Leute da mitarbeiten. Und du willst mir zu JEDEM Thema, was ich will eine Animation liefern?


    Glaub ich echt nicht.


    Abgesehen davon finde ich es pädagogisch nicht sonderlich gut. Ich find schon die ganzen Kindersendungen a la Blue's Clues und Teletubbys und so nicht gut. Ich habe das manchmal mit dem Patenkind meiner Mama geschaut und ich fand das so affig, wenn der TV mit Kindern kommuniziert. So stell ich mir Deine Mitmachsendung irgendwie vor ;-D .


    "Na, Peter, weißt du jetzt, warum du keine Kinder vom Beckenrand schubsen darfst?" ]:D


    Wenn ich irgendwann mal Kinder haben sollte, werden die ausgewählt TV schauen dürfen. Die ganzen alten Kinderfilme, die sind toll (Pippi, Ferien auf Saltkrokan, also hauptsächlich Astrid Lindgren, aber eben nicht als Trickfilm), aber der ganze neue Scheiß ist zum in die Tonne kloppen.


    Ich seh das hier wie die meisten anderen Schreiber. Selbst wenn Kinder visuell schnell lernen, müssen sie nicht ALLES visuell lernen. Für mich gehört soziale Kompetenz und Moral nicht in Trickfilme verpackt, das gehört erlebt.

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    Du hast sicher gelesen, dass man nicht nur Erziehungsprobleme aufgreifen kann, sondern auf eine Mitmach- oder Informationssendeung generieren kann.

    Wie lange dauert denn in Deiner Vorstellung die Programmierung von so einer Sendung?


    Du weißt schon, dass da keine 0815-Grafik ausreichen wird, sondern Kinder irgendwann mal was geboten bekommen wollen an Grafik? Wenn man die irgendwie überreden wollen würde, nicht das zu schauen, was gerade in ist (keine Ahnung, Elsa oder sowas), dann muss das schon ganz schön was hermachen.


    Ich glaube, da hat man schneller ein passendes Buch (zum Thema Informationssendung) rausgesucht, wahrscheinlich noch bestellt und geliefert bekommen und zusammen durchgelesen und besprochen, bevor man so eine Sendung generiert hat ;-D .


    Mitmachsendungen, wie gesagt, find ich richtig albern, wenn irgendein Sprecher in der Sendung Fragen stellt und eine Antwort wartet. Ziemlich lächerlich, ziemlich schnell kommen Kinder dahinter, dass es scheißegal ist, was sie dem TV antworten, ihre Lösung ist immer richtig und toll ;-D .


    Ich hätte meiner Mama was gehustet, wenn sie mich so vorm TV geparkt hätte. Es mag vielleicht Kinder geben, gerade solche, die mit großen Augen vorm TV sitzen, die das annehmen würden, aber die meisten Kinder, die ich kenne, würden das nicht tun, weil die gar nicht so darauf gedrillt sind, vorm TV geparkt zu werden. Für die ist das was ganz Besonderes, wie für mich damals auch (wenn ich ganz schlimm krank war, ein besonderer Film oder wenn mein Bruder und ich abends alleine Zuhause waren, durften wir uns ein Bettenlager im Wohnzimmer aufbauen und ein ausgewähltes Video schauen).


    Sind die das gewohnt, okay, aber ich setz es doch dann nicht noch für solche Alltagssachen vor den TV?!


    Dann gewöhnt man Kinder ja noch mehr an diesen Technikkram, um den man heutzutage wahrscheinlich sowieso schon nicht gut drumrum kommt. Die Altersklasse, die du da erreichen willst und die sowas vielleicht noch akzeptieren würde, hat vorm TV eigentlich noch fast gar nichts zu suchen außer in Ausnahmen (meine Meinung).


    Eigentlich wiederhole ich nur meine Vorredner |-o ;-D . Aber die paar Fragen, die ich gestellt habe, die würden mich wirklich interessieren.

    Hey, machen wir eine Sendung zum Thema "Staubsaugen", dann erledigt das vielleicht auch gleich das Kind für Dich, während du die nächste Gehirnwäsche-Sendung produzierst? ]:D

    Hallo,


    jetzt Mal fernab von der ganzen negativen Stimmungen und sogar Beleidigungen

    (für die es keinen Grund gibt!), würde ich gerne was Konstruktives zusteuern, da das Thema dir wichtig scheint.


    Generell möchte ich vorab sagen, dass ich es stark finde wie freundlich du bei manchen Antworten bleibst. :)^


    Wie du schon gemerkt hast polarisiert das Thema. Ich selbst bin auch kein Fan von dem Konzept, aber es gibt nun wirklich schlimmeres. %-| Es kommt immer auf den Einsatz und die akute Verwendung drauf an. Mal grundsätzlich gesprochen: ein individuelles Medium erscheint mit angenehmer, als eine depersonalisierte Kindersendung, in der fragwürdige Messages rüberkommen. Was ich mit fragwürdig meine? Beispielsweise unterschwellige Mitteilungen über Aussehen und Leistung. Da ich selbst unter anderem aus der Medienwissenschaft komme, musste ich zu meinem Leidwesen genügend über solche versteckte Botschaften forschen, die dem üblichen Rezipienten nicht auffallen (was natürlich auch so gewollt ist).


    Hinsichtlich solchem Basiswissens und Überlegungen könnte ich mir ein solches Konzept wie deines vorstellen. Das könnte so aussehen, dass es eine Sendung über Gewicht gäbe mit Normalgewichtigen darstellern, die dem Kind vermitteln, dass es gut und schön so ist wie es ist. Das ist natürlich (!) auch die Aufgabe eines Elternteils, aber Kindern orientieren sich nunmal was Ästhetik (und andere Themen) betrifft nicht nur an ihren Eltern.


    Eine weitere vorstellbare Ebene wäre für mich eine Lernebene. Dazu beziehe ich mich auf das Drachensteigbeispiel. Man könnte eine Art Wissenssendung über die Entsteheung von Drachen (geschichtlich) fabrizieren. Das fände ich an sich nicht schlecht, da ich a) wüsste, dass etwas sinnvolles geschaut wird und b) es durchaus Kinder gibt, die stolz sind "selbstständig" etwas gelernt zu haben. Ich weiß noch, dass ich als Kind meinen Eltern ganz stolz erzählt habe wie unser Immunsystem funktioniert. (Falls jemand noch diese Sendung kennt.) ;-D Die Information stammte aus dem TV und ich fühlte mich super etwas unabhängig von meinen Eltern (auf spielerische Weise) gelernt zu haben. Und bevor das Geschrei los geht: ich durfte viel weniger Fernsehn als meine Freunde, dafür aber ausgewähltes Programm. ;-)


    Für andere Themenbereiche (wie Moral etc.) finde ich das Konzept jedoch etwas schwierig. Lass dich nicht von den teilweisen heftigen Kommentaren runterziehen. Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die Versuchen die momentane Medienlandschaft zu verändern und sich Gedanken um etwas Neues machen. :)^


    Liebe Grüße