• Regisseur Mama

    Hallo liebe Eltern, für mein Schulprojekt brauche ich eure Meinung, ich habe leider keinerlei Möglichkeiten mit Eltern in Kontakt zu treten. Es geht um das Fernsehprogramm eurer Kinder. Folgendes Szenario: Ihr geht mit euren Kindern ins Schwimmbad und eure Tochter oder Sohn schubst ein anderes Kind ins Becken. Ihr erklärt dann ja sicher eurem Kind,…
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    Eine weitere vorstellbare Ebene wäre für mich eine Lernebene. Dazu beziehe ich mich auf das Drachensteigbeispiel. Man könnte eine Art Wissenssendung über die Entsteheung von Drachen (geschichtlich) fabrizieren. Das fände ich an sich nicht schlecht, da ich a) wüsste, dass etwas sinnvolles geschaut wird und b) es durchaus Kinder gibt, die stolz sind "selbstständig" etwas gelernt zu haben. Ich weiß noch, dass ich als Kind meinen Eltern ganz stolz erzählt habe wie unser Immunsystem funktioniert. (Falls jemand noch diese Sendung kennt.) ;-D Die Information stammte aus dem TV und ich fühlte mich super etwas unabhängig von meinen Eltern (auf spielerische Weise) gelernt zu haben.

    Ich find in dem Bezug die Theorie auch nicht so schlecht, aber ich kann mir halt einfach nicht vorstellen, wie sowas umsetzbar sein soll?


    Ich wollte mal unbedingt einen Kurzfilm erstellen und hab mich da ein bisschen in das Thema reingelesen und das ist richtig aufwendig! Wie will man das Eltern zugänglich machen, dass sie in 3D irgendwelche Figuren erstellen können und Landschaften und allem, was dazu gehört, dass Kinder so eine Sendung anziehend finden? Unabhängig vom Plot?


    Was umsetzbarer wäre, wäre eine Art Datenbank, in der schon fertige Filme (Clips aus "Der Maus" oder "Löwenzahn" oder sowas, zumindest so in dem Stil) zu Wissensthemen sind und man da das Thema aussuchen kann.


    Das ist aber dann bei weitem nicht mehr so individuell wie das hier aber gemacht werden soll?


    Deshalb interessiert mich bei dem Thema hier ja die technische Seite so sehr.

    Zusatz: ich denke hier ist jedem bewusst wie schwer so ein Konzept zu realisieren ist (auch der TE). Gedanken und Überlegungen darf man sich trotzdem machen (die nicht nur eindimensional in die "böse" Richtung gehen müssen). Viele Gefahren sehe ich genaus so wie andere User/innen, aber man könnte auch etwas Positives herausziehen. Es ging hier um ein Konzept und nicht um eine erschienene Sendung.

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    Das könnte so aussehen, dass es eine Sendung über Gewicht gäbe mit Normalgewichtigen darstellern, die dem Kind vermitteln, dass es gut und schön so ist wie es ist.

    Aber halt nur wenn es Normalgewichtig ist ne? Und wenn die Eltern dann auch entsprechende Figuren auswählen und bla. Also, gerade SOLCHE Themen fände ich besonders ungeeignet. Wenn ich mir vorstelle meine Magersüchtige Ma hätte solche Filme für mich erstellt... Da ist das Ideal der Barbie ja ein scheiß dagegen!


    Einzig für Lerninhalte könnte ich es mir vorstellen, aber da gibt es ja schon so unendlich viel.

    Hallo Dé.liée *:) ,


    ja, das sehe ich genau so. Eine komplett personalisierte Sendung erscheint mir auch eher nicht machbar. Ich denke auch, dass es in die Richtung einer Datenbank gehen würde. Das "personalisierte" daran könnte eventuell die direkte Anrede des Kindes sein. Wie individuell das dann noch ist sei dahingestellt. ;-D

    danae87,


    du möchtest auch unbedingt negativ herauslesen oder? Ich habe weder das Wort nur benutzt, noch etwas anderes dergleichen. Das mit deiner magersüchtigen Mutter tut mir Leid, aber dafür kann ich nichts und das schmälert auch den Ansatz nicht, dass es schonmal begrüßenswerter ist, wenn es realisitischere Figuren in Kindersendungen gäbe. ;-)

    Der eigene Körper sehe ich als ganz ganz gefährliches Gebiet. Nicht nur in Bezug auf die Figur im Sinne von Gewicht, sondern auch die Proportionen können so verschieden sein.


    Und wie danae schon sagt, nicht alle Eltern sind vernünftig genug, um eine Sendung dazu erstellen zu können, z.B. gerade in Amerika dieser Trend Kinder zu Puppen zu machen und vorzuführen. Die Eltern haben garantiert eine andere Vorstellung von einem Körper als andere.


    Das wird sich aber auch in ganz vielen anderen Themen wiederspiegeln. Z.B. auch Thema Ernährung, da streiten sich die Geister.


    Weiß das Kind denn, dass die Sendung von den Eltern gemacht wurde? Wenn nicht, ist es gefährlich, wenn man das über den TV als das Richtige verkauft. Klar, man lernt ja eh von den Eltern, aber wenn auch noch die Position der Eltern im TV kommt, bilden sich Kinder dann überhaupt noch viel eine eigene Meinung?


    Ich weiß nicht, wie die Kinder heutzutage allgemein drauf sind, aber ich kenne da ein paar Beispiele, für die der TV die Wahrheit produziert. Wird durch so Sendungen nicht kritisches Hinterfragen eingedämmt? Ist keine rhetorische Frage, sondern eine ernstgemeinte.


    Mein Satz vorhin bzgl. Gehirnwäsche war nur ein bisschen scherzhaft gemeint. Ein bisschen was wahres ist da nämlich wohl vielleicht doch dran?

    Falls du dich trotzdem weiterhin an dem Wort "normalgewichtig" stören solltest: damit meine ich weder Kleidergröße S noch M. :|N Ich würde mich eher an den "Durchschnittsmenschen" auf der Straße orientieren und natürlich nicht aus dem TV. Ich hoffe damit erübrigen sich irgendwelche Gedanken, dass ich damit schlank meine.

    Das ist übrigens auch ausweitbar: das Kind soll sich auch wohl fühlen, wenn es ein paar Kilo mehr auf den Rippen hat (was Kinder oftmals haben und was auch garnicht schlimm ist) oder ein paar Kilo weniger (dito.). Die Kernaussage sollte sein: es soll sich hübsch und geliebt fühlen, so wie es ist. ;-)

    Schon, aber hier geht es ja dezidiert um das total personal, die Eltern sollen alles aussuchen, beziehungsweise die liebsten Figuren der Kinder nehmen und die in bestimmte Situationen stecken. Und das halte ich nicht nur technisch für schlicht unmöglich, es ist meiner Meinung nach auch etwas ganz anderes als Menschen mit realistischen Proportionen im Tv.


    Selbst wenn es technisch möglich wäre, dann würde das am Ende bedeuten, dass die Eltern die total Kontrolle über die Welt des Kindes hätten. Man könnte aufpassen, dass das Kind in keinem Fall mit anderen Konzepten oder Ideen über die Welt in Berührung käme und das fände ich mehr als schlecht. Ehrlich.


    Dein Ansatz ist in meinen Augen etwas ganz anders und im Grunde genommen findet man doch heute auch schon jede Menge Filmchen von der Sendung mit der Maus und Löwenzahn einfach online, wenn man etwas zu einem bestimmten Thema sucht. Und die Darsteller sind nochmal ein ganz anderes Feld.

    Ja, die Gefahr des Missbrauchs sehe ich ebenso wie du und die ist auch gegeben. Es waren nur konzeptionelle Überlegungen, wie man so eine Idee noch verwenden könnte.

    Der Durchschnittsmensch in Deutschland (und in Amerika noch mehr) ist übergewichtig. Das dem Kind als normal und damit erstrebenswert zu verkaufen finde ich anhand der Gesundheitsrisiken auch nicht so viel besser, als ihm ein zu dünnes Ideal vorzuführen.


    Allgemein finde ich das ganze sehr schwierig. Wenn das Kind weiß und vor allem versteht, dass es von den Eltern gemacht ist, hat es nicht viel Effekt. Und wenn es das nicht weiß, sehe ich wenns "gut" gemacht ist viel Missbrauchspotential, und wenn es schlecht gemacht ist (im Sinne von zu wenig individualisierbar) wenig Nutzen. Insgesamt fühlt es sich für mich einfach sehr manipulativ an.

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    Sach mal, die 50ger winken nicht nur, die springen gerade jodeln und nackt durchs Bilder oder?

    Aber wenigstens individuell gestaltet und visuell aufgearbeitet!

    Zitat

    Zusatz: ich denke hier ist jedem bewusst wie schwer so ein Konzept zu realisieren ist (auch der TE). Gedanken und Überlegungen darf man sich trotzdem machen (die nicht nur eindimensional in die "böse" Richtung gehen müssen). Viele Gefahren sehe ich genaus so wie andere User/innen, aber man könnte auch etwas Positives herausziehen. Es ging hier um ein Konzept und nicht um eine erschienene Sendung.

    Aber das macht doch genau das Konzept aus: Eine durch die Eltern individuell zu gestaltende Sendung, frei auf die jeweilige Tagessituation zuschneidbar. Und genau auf dieses Konzept beziehen sich doch alle Anmerkungen hier: Dass das a) ein sehr sehr aufwendiges, wenn nicht gar undurchführbares Projekt zu sein scheint (damit kenne ich mich nicht aus, war aber hier Thema). Und dass es b) aus der hier vertretenen Elternsicht kaum interessant ist.

    D23

    Das von dir verwendete Beispiel "Schwimmbad" hat eine moralische Botschaft. Das von dir angebrachte Beispiel "Spinat" findest du hier zu plattgetreten. Was aber wäre ein aus deiner Sicht WIRKLICH sinnvolles Beispiel, an dem man sich hier mal abarbeiten könnte?


    Außerdem: Bringt es dich gar nicht zum Nachdenken, dass die Eltern, die hier mitschreiben, durch die Bank weg dankend abwinken? Warum schätzt du da deine persönliche Bewertung als so viel alltagsnaher ein?

    Ich denke eine reale, umsetzbare Variante, die auch genutzt werden würde, wäre eine Datenbank in Richtung Netflix/AmazonPrime, die allerdings nach Themen, Altersbezug und Serie differenziert.


    zBsp man geht in das Programm --> Themen --> Essen --> Brokkoli --> Auswahlmöglichkeit 1 Sesamstraße brokkoli lied, Asuwahlmöglichkeit 2 Peter Lustig Wo kommt der brokkoli her?, Auswahlmöglichkeit 3 usw.


    Oder eben Programm --> Themen --> Freundschaft --> Sendungen


    Oder eben Programm --> Themen --> Mobbing --> Auswahl Glücksbärchis Folge X, Auswahl Pokemon Folge Y, Auswahl Film Winnie Pooh und Heffalump


    Oder eben Programm --> Themen --> Andere Akzeptieren --> Alter 1-6 -->Winnie pooh heffalump


    Uswusf.


    Und das halt aufgemacht wie die üblichen Streamingdienste, nur eben für Kinder ausgelegt.

    Gut da kenne ich mich nicht aus, sorry :D


    war nur "meine idee" zu diesem Thema...Denn das wird sicherlich ausgiebig genutzt, da man nicht erst (mehr oder weniger) mühsam die Inhalte erstellen muss.